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Selbstgespräch oder nicht?

H@int;e3rwVäldxer hat die Diskussion gestartet


Ist das abnormal?

Ich heiße Peter. 15 Jahre männlich

Ich spreche sehr oft mit mir selber (mindestens 90% des Tages) und ich diskutiere auch sehr oft mit mir selber.

Oft kommt es auch vor, dass ich in meinem Kopf gerade etwas denke und dann antworte ich darauf und versuche mich selbst von irgendwelchen Sachen zu überzeugen und etwas in mich reinzureden.

Also ich streite auch manchmal mit mir und gebe mir einen Klaps auf den Hinterkopf damit ich das nicht wieder mache. Aber wenn ich mit mir selbst dann ich das eigentlich gar nicht so als wenn ich mit mir selbst rede sondern mit einen 2. Peter und momentan sind es immer 2 Personen also ich und dann nochmal ich, das ist schwer zu erklären.

Oft versuche ich mir etwas einzureden indem ich die Sätze wiederhole und das läuft dann häufig über Wochen hinaus also die selben Sätze, in denen um das selbe geht. Manchmal widerspreche ich mir auch selber also wenn ich im Kopf etwas denke, dann kommt es oft vor dass ich mit "du" mich selbst anspreche.

Die meiste Zeit meines Selbstgesprächs flüstere ich mit mir aber benutze oft "du" wenn ich mit mir rede oder etwas einreden möchte.

Meistens diskutiere ich sehr laut mit mir ich schimpfe sogar fast schon eigentlich kann man sagen.

Am liebsten würde ich alleine leben, sofort, denn das ist eine angenehme Vorstellung mit mir alleine zu leben, ich lasse mir auch oft Szenarien durch den Kopf gehen und plane etwas in meinem Kopf über verschiedene Sachen

z.B. wenn ich dann irgendwann mal einen Garten habe und ich in der Hütte übernachte und jemand einbricht, dann überlege ich mir, wie ich am besten den Einbrecher überwältige.

das war aber nur ein Beispiel.

Oft im Gespräch oder Behauptungen im Gehirn dann tendiere ich dazu, diese Behauptung zu verneinen und meinen Gehirn zu sagen oder zu überzeugen dass das nicht stimmt oder einzureden.

Also wenn ich irgendetwas denke im Gehirn, und mir das nicht passt was ich da gedacht habe dann fühle ich mich gezwungen diese Behauptung oder was auch immer mir nicht gepasst hat dann rede ich mir ein dass das gar nicht stimmt diese Behauptung, und wiederhole dann immer die gleichen Sätze täglich bis ich selbst von mir überzeugt bin das diese Behauptung nicht stimmt.

Ich kann das schlecht erklären ob ich da mit mir selber rede, denn eigentlich fühle ich eher so, als ob ich mit jemand anders rede, also ist dass dann gar kein Selbstgespräch?

Denn bei diesen Behauptungen im Gehirn dann antworte ich oft mit "du" und nicht ich

unterschiedlich, wie gesagt, ich kann das sehr schlecht erklären denn für mich kommt das gar nicht wie ein Selbstgespräch vor, ich würde es interessant finden, eure Meinung dazu zu hören.

Antworten
a#ug23x3


Behalte mal Fähigkeit und Technik bei. Kann für den Rest des Lebens nützlich sein. Wichtig wäre mir nur, dass ich deutlich spreche, keinen Dialekt – Fremdsprache wäre kein Problem.

Chra<nDk1


Selbstgespräche sind nichts schlimmes und ich denke, dass das nicht wenige kennen, auch ich selber kenne das, aber ich weiss es auch, das ich dann mal mit mir selbst spreche.

Ich sage mir selber auch manchmal, z.B. wenn ich in den Spiegel schaue, "heute schaust Du aber wieder mal besch.... aus", oder "Oh Mann, was bist Du für ein Idiot", aber manchmal sage ich einfach nur, "wie kann man nur so dumm sein ( Betonung dann plötzlich auf man)

Also in gewissen Maße, nach meiner Meinung, nichts schlimmes.

Hat man einen Gesprächspartner, dann kann man sich ja eine offiziell andere Meinung direkt einholen, aber wenn einem was beschäftigt und man ist alleine, dann kann man schon dazu neigen, mit sich selbst ein Gespräch "zu führen"!

Bist Du vielleicht zu viel alleine? Hast Du Freunde, Bekannte, unternimmst Du was und wie schaut es mit Deiner Familie aus? Redest Du eher ungern mit anderen, also ganz allgemein?

So pauschal kann man jetzt nicht direkt sagen, ob das normal , oder schon eine krankhafte Anwandlung sein kann. Hast Du schon mal , ausser hier ,mit jemanden darüber gesprochen?

HPint6erwäalder


@ Crank1

Hast Du schon mal , ausser hier ,mit jemanden darüber gesprochen?

Nein.

Bist Du vielleicht zu viel alleine? Hast Du Freunde, Bekannte, unternimmst Du was und wie schaut es mit Deiner Familie aus?

Ich bin nicht oft alleine, möchte es aber gerne sein und ich fühle mich dann auch wohler und ich mag die Ruhe die dann ist also dass ich niemanden hören muss sondern mit mir mich unterhalten kann über alle Dinge und diskutationen führen kann.

Hat man einen Gesprächspartner, dann kann man sich ja eine offiziell andere Meinung direkt einholen, aber wenn einem was beschäftigt und man ist alleine, dann kann man schon dazu neigen, mit sich selbst ein Gespräch "zu führen"!

Also ich bin so gut wie nie alleine, da Zuhause immer meine Geschwister und ein Elternteil da ist, aber ich habe kein Verlangen mich mit denen unterhalten, jedenfalls keine lange Unterhaltungen, sondern bin gern für mich alleine um über alles nachzudenken. Ich denke nämlich sehr gerne und wenn ich denke meine, dann meine ich ich rede mit mir selber sehr gerne. Ich fühle mich alleine auch viel wohler staats in irgendeiner Form von Gesellschaft.

Ich stelle mir oft vor, irgendwann in einer Hütte in einem Wald ( Naturlandschaften ). Ich brauche auch keine Freunde , Denn ich bin selbst mein Freund und ich brauche niemanden anderes mit den ich mich austauschen muss oder eine Unterhaltung führen muss.

Ich sage mir selber auch manchmal, z.B. wenn ich in den Spiegel schaue, "heute schaust Du aber wieder mal besch.... aus", oder "Oh Mann, was bist Du für ein Idiot", aber manchmal sage ich einfach nur, "wie kann man nur so dumm sein ( Betonung dann plötzlich auf man)

So habe ich das nicht gemeint mit diesen "du", ich weiß aber was du meinst, aber das habe ich nicht sagen wollen, ich kann es einfach nicht gut erklären.

Ich rede mit mir wie als ob ich mit einer Person reden würde. Schwer zu erklären meines Erachtens nach.

Redest Du eher ungern mit anderen, also ganz allgemein?

Ich rede sehr ungern also ich tausche mich ungern mit anderen aus und vermeide das auch weitesgehend.

Zuhause sage ich schon mal meine Meinung oder unterhalte mich ein bischen mit meiner Familie, aber insgeheim freue ich mich darauf, wenn ich dann in ein paar Jahren in eine eigene Wohnung ziehen kann, wo ich für mich ganz alleine bin.

lYsprin]cess


na ja, wenn du wirklich irre wärst, würdest du es garnicht merken. alles gut.

ich nenn mich auch du und bei meinem Vornamen. das ist ganz normal. Bist vielleicht einfach ein eher auditiver Mensch. Heißt, du verstehst und verarbeitest Dinge besser wenn du sie hörst.

es ist auch eine Form der Selbstwahrnehmung. Reden und die Stimme von jemanden hören dient dem Menschen auch sich selbst zu spüren. Genauso wie Berührungen. Babys gehen z.B. ein wenn sie beides nicht bekommen.

Jedenfalls, ist keiner da, kann sich ein etwas größerer Mensch eine sehr sehr lange Weile über Wasser halten in dem er sich selbst voll sabbelt und betatscht. Nur dauerts zu lange, degeneriert er im Kopf irgendwann. Der Mensch ist nunmal ein Herdentier und biologisch nicht aufs Alleinesein ausgerichtet und in der Natur wird alles abgebaut was seine Funktion/Natur nicht erfüllen kann und damit überflüssige Energie verbraucht... :-)

aber genug jetzt davon

zzz

H>inteerwäldexr


@ lsprincess

Welche Funktionen werden denn da abgebaut, wenn man alleine in der Natur (oder allgemein alleine?) ist für längere Zeit?

Clraaonk1


Hallo Hinterwälder

Du scheinst ein eher ruhiger, extrem nachdenklich introvertierter Mensch zu sein!

Du betonst so Deine Suche nach Ruhe, eigene Wohnung, alleine zu sein, mit Dir selber zu diskutieren?

Warst Du schon immer so, was jetzt nichts schlimmes ist, mich aber neugierig macht?

Weisst Du, mit sich selber zu diskutieren hat einen entscheidenen Nachteil, wenn es grundsätzlich und dauerhaft ist, nämlich, keine wirklich andere Meinung, als die eigene zu erfahren und die ist nun mal nicht unbedingt objektiv, egal worum es bei Deinen Gedanken gerade geht und blockiert Dich mit Sicherheit für andere, einfacherer und mögl.Weise vernünftigere Sichtweisen.

Damit stehst Du Dir auf Dauer aber irgendwie selber im Weg, falls Du verstehst?

Gegen Ruhe und alleine sein und leben gibt es grundsätzlich nichts auszusetzen, allerdings finde ich Deine Haltung, jetzt, mit gerade mal 15 Jahren schon ein wenig erschreckend oder besser untypisch.

rTatlQoss0D1


also ich führe auch ab und zu mal selbstgespräche. ich schimpfe auch mal mit mir. und ich ärgere mich auch ab und zu über mich selber. das schlägt sich dann in monologen wie ...hast du sie noch alle?...oder man, reg dich nicht auf! nieder.

macht das nicht jeder?

mir geht es danach besser. man kann sozusagen dampf ablassen, ohne dass eine andere person das abkriegt und vor allem kommt man dann auch mit sich besser überein.

H3intWerO:lder


Hallo Crank1

Nein ich war nicht immer so, letztes Jahr war ich noch sehr anders, das hat sich jetzt aber mächtig geändert, und das finde ich sehr gut, denn ich verabscheue mich, welche Haltung ich noch vor gut einem Jahr besaß bzw. welche Einstellungen und Charaktereigenschaften.

Ich sehr dankbar, dass ich mich so geändert habe, also von letztere Zeit meines Lebens bis zu diesem jetzigen Zeitpunkt, und jetzt fühle ich mich wohl bei meiner Haltung. Früher war ich komisch, wenn ich zurückdenke und ich sage mir das auch ganz oft selber, dass ich früher krank war im Kopf also eine kranke Haltung besaß aufgrund der Beeinflussungen von Menschen in meiner Gesellschaft (Schule), ich habe aber damit abgeschlossen und bin sehr froh dass ich jetzt grundlegend mich verändert habe.

Weisst Du, mit sich selber zu diskutieren hat einen entscheidenen Nachteil, wenn es grundsätzlich und dauerhaft ist, nämlich, keine wirklich andere Meinung, als die eigene zu erfahren und die ist nun mal nicht unbedingt objektiv, egal worum es bei Deinen Gedanken gerade geht und blockiert Dich mit Sicherheit für andere, einfacherer und mögl.Weise vernünftigere Sichtweisen.

Wenn ich das objektiv betrachte, stimme ich Dir zu. Es kommt mir in meinem Fall aber nicht so vor, als wöre das ein Nachteil bzw. ein Problem.

H.in_terwJäldexr


das schlägt sich dann in monologen wie ...hast du sie noch alle?...oder man, reg dich nicht auf! nieder.

So ist es bei mir nämlich nicht, es ist bei mir auf eine ganz andere Art und Weise die ich leider nicht gut erklären kann.

Jedenfalls habe ich das nicht gemeint.

C#ranxk1


jetzt fühle ich mich wohl bei meiner Haltung. Früher war ich komisch, wenn ich zurückdenke und ich sage mir das auch ganz oft selber, dass ich früher krank war im Kopf also eine kranke Haltung besaß aufgrund der Beeinflussungen von Menschen in meiner Gesellschaft (Schule), ich habe aber damit abgeschlossen und bin sehr froh dass ich jetzt grundlegend mich verändert habe.

Ich habe so etwas in der Art schon fast vermutet. Darf ich fragen, was Dir damals passiert oder widerfahren ist, dass Du Dich so verabscheut hast oder gar noch immer verabscheust?

Und was genau hat sich verändert. Wurdest Du getrietzt, gemobbt, verbal oder körperlich angegangen?

Musst nur antworten, wenn Du magst, oder auch per PN ,wenn Dir das lieber ist. Oder auch garnicht, denn ich möchte Dir nun nicht zu Nahe treten, oder etwas aufreißen, was Dir nicht gut tut.

lSsaprincxess


Welche Funktionen werden denn da abgebaut, wenn man alleine in der Natur (oder allgemein alleine?) ist für längere Zeit?

Es wird stark vermutet, habe ich mal gehört oder gelesen, das Allzheimer z.B. eine (in)direkte Folge von fehlenden Sozialverhalten sein kann.

Ich fasse mich kurz und es ist nicht der alleinige Auslöser des Entsehens von Alzheimer. Aber Leute die im Alter oder eventuel im Leben weniger Soziale Kontakte haben oder hatten, entwickeln laut Studie öfter Alzheimer.

Plaque lagert sich in bestimmten(?) Arealen des Gehirns an, wodurch die Alzheimer typische Problematik entsteht. Ja, eben das Erkennen von Mitmenschen funktioniert nicht mehr, die Sprache reduziert sich etc. Das Gehirn baut genau da ab, wo ein defizit an Imput scheinba stattfand.

Der Soziale Austausch sogar das Erkennen von Menschen, scheint gekoppelt zu sein auf irgendeine Weise mit der Instandhaltung des Gehirns. Wie weiß man noch nicht.

Es wird noch andere Dinge geben die da passieren außer Plaque Ablagerung.

Aber das sind Jahrelange Prozesse. Auch ein Paar Monate im Wald werden niemanden umbringen. Verändern mit Sicherheit. Aber das tut jedes Erlebnis. Ob Positiv oder negativ weiß man erst am Ende.

rXatlVoxs01


mit welchen themen wirst du denn konfrontiert in deinem leben, die dich nerven oder für dich langweilig sind?

was machst du sonst so in deiner freizeit, wenn du zwischenmenschliche beziehungen meidest?

hast du vorlieben für irgendwas? musik z. b.

H8int)erwäld>exr


Wurdest Du getrietzt, gemobbt, verbal oder körperlich angegangen?

Nichts davon. Auf einmal ging mir nach und nach ein Licht oder mehrere Lichter an, und dann habe ich mich nach und nach geändert (ich sage dazu immer in meinem Kopf, ich habe Charaktereigenschaften abgeschafft und neue hinzugefügt und Einstellungen zu gewissen Dingen grundlegend geändert) Also mir ist selbst aufgefallen dass ich gar nicht so bin, sondern von anderen beeinflusst wurde und mein Psyche das zugelassen hat, denn da war meine Psyche noch schwach und leicht manipulierbar, glücklicherweise habe ich das abgeschafft bzw. entfernt aus meinem Kopf. Ich denke man kann auch sagen dass zu diesem Zeitpunkt Dinge auf mich abgefärbt sind (besonders in der Schule) also wie diese Menschen waren, das ist auf mich abgefärbt. Ich meine, ich bin momentan auf einer Werkrealschule und ich muss sagen dass dort meine Klassenkameraden ziemlich ein an der Schüssel haben und die sind alle "komisch" fast würde ich sagen, wie ich früher war, aber es hat sich etwas sehr geändert bei mir und ich habe mir nach und nach aufgezeigt dass ich früher gar nicht ich war sondern meine Psyche schwach. Also habe ich mich geändert und auch wenn jetzt meine Klassenkameraden vielleicht sogar noch dümmer (wie ich es gern bezeichne) sind als früher, färbt nichts mehr auf mich ab oder sonstiges. Jetzt nachdem ich mir viele Dinge aufgezeigt habe die ich falsch gemacht habe bin ich ganz anders und das ist sehr gut für mich, und ich lasse mich nicht von meinen Klassenkameraden psychisch manipulieren oder etwas auf mich abfärben denn nach der Schule vergesse ich alle Ereignisse die passiert sind und schließe damit ab zum Glück dauert es nicht mehr lange und ich habe einen Abschluss.

Ich habe so etwas in der Art schon fast vermutet. Darf ich fragen, was Dir damals passiert oder widerfahren ist, dass Du Dich so verabscheut hast oder gar noch immer verabscheust?

Ich glaube Du hast etwas missverstanden oder ich habe mich falsch ausgedrückt.

Ich meinte, dass wenn ich jetzt zurück denke, wie ich früher war, verabscheue ich diesen Peter, also ich habe mich nicht verabscheut sondern wenn ich zurückdenke wie ich früher war, diesen Peter (also den früheren Peter, den verabscheue ich aber habe mit diesen Peter abgeschlossen) ich verabscheue mich jetzt überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, ich fühle mich wie neu erschaffen, denn früher war ganz anders -> komisch

l5spr)iLnces6s


Aber wenn ich mit mir selbst dann ich das eigentlich gar nicht so als wenn ich mit mir selbst rede sondern mit einen 2. Peter und momentan sind es immer 2 Personen also ich und dann nochmal ich, das ist schwer zu erklären.

ach das hab ich faslch gelesen. Dachte du redest eben nicht mit "anderen".

Gibt es denn Menschen mit Bipolarer-Störung, Zwangsstörung oder Epillepsie in der Familie? könnte einen Hinweis geben. Stress könnte da was ausgelöst haben.

Aber wenn es dich verunsichert, geh zum Arzt. Lieber kurz mal mit dem Arzt bereden, als lange grübeln.

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