» »

Einsam, allein, krank und sehr traurig

Ebll-ax71


@ Caramala

Angst ist ein Ausdruck von Hilflosigkeit, meiner Erfahrung nach. Man kennt sich selbst und seine Stärken nicht. Die Angst füllt diese Lücke als Symptom nur aus.

Dahinter stecken Bedürfnisse, von denen man glaubt, dass sie einem nicht erfüllt werden, zum Beispiel das Bedürfnis nach Gesundheit, nach sozialen Kontakten, nach einem entspannten und erfüllten Leben. Und wenn man schon selbst nicht daran glauben kann, dann geht mit diesem Paket im Gepäck durch die Welt und sie spiegelt einem im Grunde das, was man denkt.

Ein Teufelskreis also. Wie ihn durchbrechen?

Aus Hilflosigkeit (bzgl. Sozialleben, Beziehungen, was auch immer) folgt Angst, und daraus wiederum Hilflosigkeit. An welcher Stelle und wie konkret daraus aussteigen, wenn sich die Gedankenspiralen schon entsprechend stark vertieft und verselbständigt haben?

WHolf\ganxg


ito123, in deinen Texten lese ich grosse Hoffnungslosigkeit. Viele Probleme drängen sich über dir zusammen und du fühlst dich machtlos und ihnen ausgeliefert. Du siehst Gesundheitsprobleme, Arbeitsprobleme, soziale Probleme, Probleme mit der Beziehung, die vor wenigen Jahren zerbrochen ist ... All das türmt sich wie ein riesiger, unbezwingbarer Berg vor dir auf. All das zusammen wird auch nicht auf einmal zu bewältigen sein.

Welcher Aspekt aus all diesen Dingen, die dir das Leben erschweren, scheint dir am wichtigsten?

Zerlege es in einzelne Schritte: Was möchtest du zuerst ändern?

Würdest du dieses dann auch schaffen? Wenigstens versuchen zu schaffen?

"Jede Weltreise beginnt mit einem ersten Schritt."

Was könnte dein erster Schritt sein?

I*to12x3


@ Wolfgang

Du hast Recht, ich stehe sehr vielen Problemen gegenüber. Allerdings muss ich wohl dem gesundheitlichen Aspekt dem Vorrang geben und insbesondere hier der psychischen Seite. Ohne Besserung dessen werde ich wohl nicht in der Lage sein irgendetwas anderes anzufassen bzw zu ändern. Aber auch wenn ich das jetzt so sage und der erste Schritt scheinbar klar ist bin ich im Moment mitten in einer schweren depressiven Episode gefangen und sehe absolut hoffnungslos in meine sinnlose Zukunft. Ind selbst wenn es mir gesundheitlich besser geht ist im Grunde genommen mein Leben völlig ohne Inhalt. Wie ich es nutzen sollte ist mir ein Rätsel. Ich habe keine Pläne oder Visionen und sehe nur Leere und Einsamkeit. Ich denke immer darüber auszusteigen aus dem ganzen anstrengenden Schlamassel um all die Ängste loszuwerden. Leider fehlt mir der Mut dazu und ich muss meiner Psychiaterin jede Woche in die Hand Versprechen mir nichts anzutun. Leider habe ich das Gefühl den ersten Schritt wohl niemals machen werden zu können.

WVolfIgang


Ich denke immer darüber auszusteigen aus dem ganzen anstrengenden Schlamassel um all die Ängste loszuwerden.

Und was ist, wenn das schief geht? Du überlebst schwerst geschädigt?

Allerdings muss ich wohl dem gesundheitlichen Aspekt dem Vorrang geben und insbesondere hier der psychischen Seite.

Könnte sich deine "psychische Seite" bessern, wenn sich andere Bedürfnisse bessern? Könnte sich dein Seelenzustand ändern, wenn du zum Beilspiel mehr Kontakt zu Kollegen suchst? Gewiss, das wird schwere Arbeit für dich, aber einen Versuch wäre es wert.

IYtoZ123


@ Wolfgang

Das mit dem Überleben als Geschädigter ist auch meine größte Angst. Ich möchte nicht als Vollpflegefall enden.

Weißt Du die Einsamkeit ist schlimm aber noch zu ertragen. Ich kann einfach nicht verkraften mein Leben ohne Sinn gelebt zu haben. Und die einzige Person die das ändern wollte verloren zu haben.

Ich zerbreche an dem Gedanken und bin nicht in der Verfassung mich um irgendwelche Bedürfnisse zu kümmern die vielleicht etwas kompensieren könnten.

Ich weiß ich wiederhole mich, aber so geht das den ganzen Tag und die halbe Nacht. Immer wieder rekonstruiere ich die letzten Jahre, fantasiere mir Szensrien zurecht wie es jetzt hätte sein können usw.

Wie gesagt ich komme nicht davon ab, ich kann es nicht verarbeiten, nicht verkraften und nicht akzeptieren das es alles so lief und so gekommen ist wie es jetzt ist.

Ich weiß das mir keiner dabei helfen kann und ich mich entscheiden muß ob ich überhaupt noch den Mut habe weiterzumachen.

Im Moment geht es mir weniger um soziale Kontakte sondern um das Ganze. Ich will es einfach nicht mehr ertragen müssen.

IPtoA123


@ Ella

Ich finde jeder Mensch mit seinem Dasein ist wertvoll egal wo er herkommt, was er macht und wie er lebt.

Ja ich bin noch sehr, sehr emotional mit meiner Ex-Partnerin verstrickt. Bevor sie jetzt vor 4 Monaten ihren neuen Freund aus dem Internet kennenlernte hatten wir schon wieder für geraume Zeit sehr intensiven täglichen SMS Verkehr. Ich leitete davon große Hoffnungen ab. Die aber jetzt alle zerplatzen nachdem sie klipp und klar sagte das ich Vergangenheit bin.

Trotzdem kann ich nicht alles abhaken und nach vorne schauen. Es klingt so blöde aber ich bin gefangen in meinen Gedanken um sie und um die verpasste Chance meinem Leben nachhaltig doch noch einen Sinn zu geben.

Eigentlich war sie es die die ersten zwei Jahre fixierte. Mir war das zuviel und ich konnte mich nicht enttschließen zu ihr zu ziehen. Jetzt im Nachgang betrachtet ein schwerer Fehler. Denn sie war es die Lebenspläne und Ziele hatte. Sie war es die zukunftsorientiert leben und handeln wollte. Ich wollte nur faul sein und nichts riskieren. Erst viel später habe ich erkannt wie weit sie mir voraus war das Leben als Einzigartigkeit zu begreifen und zu nutzen.

Ich habe es knapp 50 Jahre für rein garnichts genutzt und stehe jetzt deswegen in mittelloser Leere. Ohne jegliche Kontakte, ganz zu schweigen von freundschaftlich verbundenen Menschen. Das zu erkennen ist soooo unendlich bitter. Ich möchte am liebsten meiner hoffnungslosen Zukunft entfliehen um somit dem sinnlosen Weitermachen zu entkommen. Nur meine Angst vor dem Tod lässt mich immer wieder zögern und verzweifelt nach Auswegen suchen.

Du hast Recht, ich muss mich selber mögen und mit mir ins Reine kommen um das Leben wieder angehen zu können.

In meiner Fantasie lebe ich dazu in Nürnberg und kann vielleicht nochmal aktiv am Leben teilnehmen. Aber das ist nur Träumerei. Ich hab nicht die Mittel für ein Umzug und hätte keinen der mir hilft das umzusetzen.

Mir bleibt nur über meine Situation wie sie ist zu akzeptieren oder zu gehen.

Unabhängig von der Isolation in der ich lebe wird mein gesundheitlicher Zustand immer kritischer. Ich habe ganz schreckliche Panik davor das alles immer schlimmer wird.

Hätte ich bloß vor 8 Jahren das Richtige gemacht und hätte mich für Familie entschieden dann könnte ich sagen das Leben genutzt zu haben und wäre im Alter unter Menschen die mich lieben.

So fühle ich mich jetzt einfach überflüssig und gescheitert am Leben. Ich kann die Gedanken darüber nicht unterbrechen und wäre im Augenblick lieber tot.

WWolfWganxg


geht es mir weniger um soziale Kontakte sondern um das Ganze.

Nochmals: DAS GANZE ist zuviel. Das schaffst du nicht! Zerlege es in Einzelteile, die du schaffen kannst. (Lade einen Kollegen ein, zusammen einen Kaffee zu trinken und sei froh, wenn du dich mit ihm ganz belanglos über Fussball oder das Wetter unterhalten kannst)

Ich kann einfach nicht verkraften mein Leben ohne Sinn gelebt zu haben. Und die einzige Person die das ändern wollte verloren zu haben.

Aber was wäre denn der Sinn des Lebens? (Das ist eine Frage, über die viele Philosophen viele dicke Bücher geschrieben haben.) Was ist der Sinn DEINES Lebens? (Das ist eine Frage, die nur du beantworten kannst.) Du machst den Sinn deines Lebens an einer einzigen Person fest. Sie, diese Person, ist verantwortlich für den Sinn deines Lebens. Könnte es auch andere Bezugspunkte geben?

ch weiß ich wiederhole mich, aber so geht das den ganzen Tag und die halbe Nacht. Immer wieder rekonstruiere ich die letzten Jahre, fantasiere mir Szensrien zurecht wie es jetzt hätte sein können usw.

Ja, da bist du gefangen im Kreislauf deiner Gedanken. Hast du eine Lösung gefunden, was hätte anders laufen müssen, damit es heute besser wäre? Könntest du diese Lösung in die Zukunft übertragen?: Wenn eine Fee dir einen Wunsch erfüllen würde: Was würdest du dir in Zukunft wünschen, damit es besser wäre?

Übrigens: Nürnberg ist eine sehr schöne Stadt. :-D :)^

Ihto1x23


Der Sinn meines Lebens ist mir völlig unbekannt. Ich sehe nur das andere Menschen ihr Leben nutzen. Für Familie, Haus, Beruf, Hobby, Freundschaften, usw. Ich hingegen habe es geschafft in 48,5 Jahren absolut nichts zu erreichen und kein Ziel zu verfolgen. D.h. ich habe umsonst gelebt und somit hatte es kein Sinn und es wird auch in Zukunft kein Sinn haben. Natürlich kann ich den Sinn meines Lebens nicht auf andere projizieren.

Ich sage nur das wenn ich mich vor 8 Jahren für eine gemeinsame Zukunft mit Familie entschieden hätte dann hätte mein Leben ein Sinn haben können.

Da es nur diese einzige Chance im Leben gab ist sie halt auch nur mit dieser Person verknüpft.

Was hätte besser laufen müssen ? Ich hätte nur einmal im Leben, nur das eine Mal richtig entscheiden müssen. Ich habe nie über den nächsten Tag hinaus geschaut. Ich habe nie gefragt wo bin ich in 10 Jahren. Ich habe noch nicht einmal einen Cent gespart.

Ich hätte mich einfach dafür entscheiden sollen das Leben anzufassen, Verantwortung zu übernehmen und es einfach zu riskieren das es auch daneben gehen kann.

Die Fee würde ich darum bitte in Nürnberg zu wohnen, Hobbys zu haben, einige Bekanntschaften und wenige gute Freunde zu haben.

Leider weiß ich das das alles nur Fantasie bleibt.

Ich bin nicht der Macher sonst würde ich jetzt nicht in dem tiefen dunklen Loch sitzen.

Ich weiß ich denke destruktiv aber für mich gibt es zur Zeit einfach keine Hoffnung mehr mich zu retten. Ich habe alles verpasst und vermasselt im Leben !

Es gab kein Sinn und es wird auch keinen mehr geben und das treibt mich immer mehr in den Entschluß mich von der ganzen Qual zu erlösen. Es würde noch nicht einmal irgendeinem auffallen außer meiner Schwester. Eine armselige Vorstellung das nach 48 Jahren Leben nur ein Mensch trauern würde und das auch nur weil er verwandt ist.

Solche Gedanke machen mich unendlich traurig.

KNapu!zinerkres1sex2


@ Ito123

Es berührt mich sehr, was Du schreibst, wohl auch weil ich es sehr gut nachvollziehen kann.

Ja, Du bist in einer Lebenskrise – aber Krisen sind immer auch eine Chance! Du bist nicht so alt, als dass Du Dein Leben nicht noch einmal zum Besseren wenden könntest. Vielelicht bist Du körperlich nicht gesund, aber Diabetes ist eine Erkrankung, mit der man, wenn er gut eingestellt ist, durchaus gut leben kann. Aber es ist gut, dass Du Dich darum kümmerst. Du hast auch noch Liebeskummer, was auch sehr weh tut, denn Ihr seid ja erst ein paar Monate endgültig auseinander.

In meiner tiefsten Depression hatte ich genau die gleichen Ängste und Gedanken wie Du – Mir hat es etwas geholfen, einfach zu akzeptieren, dass mein Leben im Moment so besch... ist, dass ich fast nichts auf die Reihe bekomme (Du gehst sogar arbeiten!!!!). Auch mir erschien Suizid als das erstrebenswerteste Ziel – ich habe mit meiner Therapeutin einen "Vertrag" unterschrieben, es nicht zu tun bzw. bei drängenden Gedanken mich sofort zu melden. Ich habe erst einmal nur von Tag zu Tag überlebt.

Es hört sich blöd an, aber ich würde sagen, sieh die Situation als Chance – mir scheint es, als hättest Du vieles in Deinem Leben vernachlässigt – in erster Linie aber Dich selbst! Vielleicht ist jetzt die Zeit, dass Du Dich selber lieben lernst! Dass Du nicht mehr Deinen Lebenssinn im Äußeren suchen musst, sondern irgendwann sagen kannst: Ich mag mich und es ist gut, dass es mich gibt. Dass ist ein anstrengender Weg und wie schon gesagt wurde, es braucht kleine Schritte – alles auf einmal geht nicht.

Den Gedanken mit dem Umzug kann ich gut verstehen, eine größere Stadt bietet doch viel mehr Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen (Vereine etc) und es ist dann vielleicht auch das äußere Zeichen für den Neubeginn. Vielleicht kannst Du das ja als etwas ferneres Ziel ins Auge fassen? Geld für den Umzug zurücklegen etc. .

Machst Du eigentlich eine Therapie?

Ich wünsche Dir viel Kraft :)* !

Ixto12x3


@ Kapuzinerkresse2

Nach drei Monaten nachdem ich aus der Psychiatrie raus war fand ich eine Therapeutin die aber nach drei Sitzungen sagte sie könnte mir nicht helfen.

Jetzt habe ich nach weiteren Monaten Montag ein erstes Gespräch bei einer Therapeutin die ich selber zahle.

Ich habe schon alles hinter mir, geschlossene Psychiatrie, danach 8 Monate offene, ambulanter Psychiater, ambulante Therapie bei einem Heilpraktiker, Telefonseelsorge, Sozial Psychiatrischer Dienst, Krisenintervention am Wochenende.

Bis jetzt könnte mir keiner helfen. Ich bin eigentlich immer tiefer in meine Depression gerutscht. Ich habe Pillen ohne Ende geschluckt und auch die helfen mir nicht sondern sagen mir immer Du bist krank.

Ich lebe nur noch in meiner Fantasiewelt und in der Vergangenheit.

Jeder schaut nach vorne und geht weiter. Ich bleibe wie immer stehen und bemitleide mich. Nur das das diesmal nicht reicht um mich wieder zu mögen. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen und habe das Beste in meinem Leben verloren. Ich kann es nicht ertragen, und das wird sich nicht ändern das weiß ich genau.

Auch ich sehe den Suizid als einzige Lösung um aus allem fliehen zu können.

Ich wünschte ich wäre wenigstens dazu in der Lage einmal etwas im Leben umzusetzen.

K'apuzbine@rkr=esxse2


Jetzt habe ich nach weiteren Monaten Montag ein erstes Gespräch bei einer Therapeutin die ich selber zahle.

Wie kommst Du mit ihr klar?

hast Du mal bei der Krankenkasse nachgefragt, ob sie nicht doch die Kosten übernehmen?

Meines Wissens ist es so, wenn man nachweist, dass man in absehbarer Zeit keinen Therapieplatz bei einer "Kassentherapeutin" findet, dass dann auch die gesetzlichen Kassen solche privaten Therapien bezahlen.

Bis jetzt könnte mir keiner helfen. Ich bin eigentlich immer tiefer in meine Depression gerutscht. Ich habe Pillen ohne Ende geschluckt und auch die helfen mir nicht

Hat denn Deine Ärztin auch schon mal andere Medikamente versucht?

sondern sagen mir immer Du bist krank.

Du bist ja auch krank. Du hast eine Dpression, das ist eine schwere und schmerzhafte Krankheit, die aber behandelbar ist.

Jeder schaut nach vorne und geht weiter. Ich bleibe wie immer stehen und bemitleide mich. Nur das das diesmal nicht reicht um mich wieder zu mögen. Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen und habe das Beste in meinem Leben verloren. Ich kann es nicht ertragen, und das wird sich nicht ändern das weiß ich genau.

Sieh es mal so: Diese so negativen Gedanken, diese Hoffnungslosigkeit sind Ausduck Deiner Erkrankung. Du bist damit nicht allein, es gibt viele , denen es genauso geht. Und längst nicht alle Menschen bekommen ihr Leben auf die Reihe.

Es ist schwer, mit einer Depression auch das Positive am eigenen Leben zu erkennen: Aber Du kannst stolz auf Dich sein, dass Du trotz Erkrankung arbeiten gehst, dass Du jeden Tag aufstehst. Und dass Du Dich in Behandlung begeben hast.

es wird sich etwas ändern – aber es dauert oft sehr lange und ist sehr schmerzhaft (psychische Schmerzen sind genauso schlimm wie körperliche – das hat man jetzt sogar mittels Bildgebung sichtbar gemacht).

Auch ich sehe den Suizid als einzige Lösung um aus allem fliehen zu können.

Ich wünschte ich wäre wenigstens dazu in der Lage einmal etwas im Leben umzusetzen.

Ich habe den Suizid immer als letzten Ausweg gesehen, wenn wirklich gar nichts mehr geht. Aber irgendwas ging dann immer doch noch.

Gib Dir eine Chance! Du kannst ja auch die Therapie als das sehen, was Du in Deinem Leben umsetzen möchtest.

Vielleicht helfen Dir auch Bücher , es gibt sehr hilfreiche Literatur?

Und vielleicht hilft Dir auch eine ambulante Gruppe?

IZto1x23


Ich habe wie gesagt schon alles hinter mir. Seit fast zwei Jahren geht es nur bergab.

Meine Kraft, körperlich und psychisch ist einfach am Ende mich gegen den Zustand zu stemmen. Ich bin jetzt vor dem letzten Ausweg.

Ja ich bin krank aber ich kann es nicht mehr ertragen. Im Moment stehe ich da wo ich vor 2 Jahren war. Alle wollen mich in einer Klinik sehen. Aber ich kann nicht nochmal durch all diese Wege gehen die bisher nichts gebracht haben.

2 Jahre hatte ich zum Teil sehr große Hoffnungen das ich nochmal eine Chance bekommen würde von meiner Ex-Partnerin. Seit 2 Wochen gibt es nun definitiv die Aussage Du bist Vergangenheit nachdem ich voller Mut gefragt hatte.

Für mich bedeutet das nun das absolute Ende.

Ich lese viel über Suizid und versuche von dem Gedanken loszukommen schaffe es aber nicht. Es bietet einfach eine komplette Lösung an und es ist so schön sich vorzustellen sorgenfrei zu sein.

Meine Schwester wäre wohl traurig aber sie wäre besser dran ohne mich.

Meine Ex-Partnerin wäre wohl auch betroffen aber vielleicht möchte ich ihr damit zeigen das ich die Trennung nicht verkraften konnte.

Sonst hätte mein Weggang auf rein garnichts einen Einfluss.

Das sinnlose Leben hätte endlich ein Ende.

Ist das nicht alles nachvollziehbar und verständlich ?

Into12x3


Ich bin gerade so sehr nervös und habe unheimliche Angst vor dem Wochenende. Ich möchte nur das diese Schmerzen aufhören und ich endlich Ruhe habe.

Lieben Dank an alle die mir antworten.

C\araSmasla


Ich habe Ralf Bihlmaier empfohlen, weil er auch die seelische Seite einigermaßen erklärt.

Das komische bei den Gefühlen ist ja, dass man glaubt die eigenen Wünsche können nicht erfüllt werden und man ist nicht "der Macher". Das sagt es im Grund auch schon aus. ;-)

Der Gedanke mit der Fee ist gar nicht so schlecht, denn er spiegelt symbolisch gesprochen, die Funktionen der Seele an. Das, was man selbst hineingibt, kommt auch zurück. Es gibt ja schon ewig diesen Spruch: Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück. Ist also nichts neues, aber verstehen tut man es leider nicht.

Man kann praktisch sagen, dass die Seele einem die Kraft zum leben gibt und dass sie einen zu einem gut gelaunten und selbstbewussten Menschen machen kann oder sie kann auch das Gegenteil hervorbringen. Sie erfüllt praktisch die eigenen Wünsche, denn warum ist der eine Optimist und der andere Pessimist, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Der eine hat Vertrauen in sich und komischerweise, es wird tatsächlich sich immer ein Weg für ihn öffnen und er erreicht seine Ziele. Der Pessimist kann das nicht, denn seine Gefühle sprechen dagegen.

Wer nicht gelernt hat die seelischen Eigenschaften zu erproben und wer nicht festgestellt hat, dass sie einem wirklich alles wahrmachen kann, was man braucht, um glücklich zu sein, der ist automatisch Pessimist, denn er kann das eigene Leben nicht leben. Man hat es nie richtig in sich erfahren. Das geht eine zeitlang gut, aber irgendwann ist das Umfeld so, dass es einem genau das widerspiegelt.

Um die Gefühle zu beeinflussen, ist es hilfreich seine Bedürfnisse auch leben zu wollen. Wenn man über 48 ist, dann hat man schon einiges erreicht und es war sicher auch nicht alles falsch oder schlecht, nur dass man das Wesentliche in sich halt noch nicht gesehen hat. Diabetes wäre jetzt auch nicht der Weltuntergang, denn mit dieser Krankheit kann man gut leben, wenn man einiges beachtet. Halle Berry hat auch Diabetes. ;-)

Es gibt einige Bücher über Spiegelgesetze. Christa Kössner und Robert T. Betz haben welche geschrieben. Von Christa Kössner ist das erste ganz gut (Schlüssel zum Glücklichsein), auch wenn ich selbst nicht alles so unterschreiben würde, aber der Kerngedanke an sich ist in Ordnung.

Manche schrauben gerne an dem Denksystem herum, wie beim positiven Denken, aber in wirklich ernsten Situationen, wird man feststellen, dass es an der Stelle kippen wird. Positives Denken kommt erst dann, wenn man weiß, dass die Bedürfnisse, die man hat, auch erfüllt werden. Glaubt man das nicht, dann richten sich die eigenen Gefühle gegen einen und leider spiegelt einem das Umfeld genau das wider.

Man kann lernen dass zu verstehen, mit langsamen Schritten und viel Verständnis für die positiven und auch für die negativen Gefühle.

C5arfamablxa


Noch was vergessen.

Man ist ja schließlich ein lebendiges Wesen und wenn man etwas in sich nie richtig erfahren hat, wie zum Beispiel, die positiven Gefühle, die aus einem selbst kommen und nicht über andere, dann ist es logisch, dass man sich hier unsicher und alleine gelassen fühlt. Würde man nicht selbst Autofahren lernen und wäre man ständig Beifahrer, dann weiß man auch nicht wie es ist, selbst hinter dem Steuer zu sitzen. ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH