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Einsam, allein, krank und sehr traurig

bXovaxry


ito, deine situation tut mir sehr leid, aber ich glaube, dass es viel mehr hoffnung gibt, als du selbst denkst.

bei allem durcheinander hast du doch einen ganz klaren wunsch: in nürnberg zu leben. überleg doch mal ganz genau, was dafür nötig wäre bzw. was dich daran hindert.

ist es nur das geld? es gint in nürnberg einen verein, den tauschring, da kann man leute finden, die einem helfen, ohne dass man was dafür bezahlen muss. jeder bietet einfach an, was er kann, z.b. kuchen backen, den hund ausführen, nachhilfe geben etc. dort kann man umzugshelfer finden.

und vielleicht sogar neue bekannte.

es gibt auch günstige wohnungen in nürnberg.

bitte schreib dir doch mal genau auf, was alles nötig wäre, damit du umziehen könntest.

E=ll$am7x1


Seit 2 Wochen gibt es nun definitiv die Aussage Du bist Vergangenheit nachdem ich voller Mut gefragt hatte.

Gut, dann ist das Ganze ja noch sehr akut und Deine Traurigkeit mehr als verständlich. :°_ Wobei ich den Eindruck habe, dass Du Dich da jahrelang in gedankliche Welten und Illusionen geflüchtet hast; denn weiter oben schriebst Du ja, dass Ihr Euch bereits vor 3 Jahren getrennt habt.

In der langen Zeit hast Du die Ex evtl. erst recht völlig überhöht und idealisiert, sie zu Deinem einzigen Lebens-Grund stilisiert; diese Macht solltest Du keinem Menschen auf dieser Welt so uneingeschränkt geben, denn niemand kann und soll diese Verantwortung übernehmen.

E%lla7U1


@ bovary

Der Hauptantriebspunkt bzgl. Nürnberg könnte sein, räumlich und vermeintlich emotional der Ex wieder näher sein zu können. Ito123 betonte ja auch, er würde sie nicht stalken wollen; dies scheint nicht selbstverständlich und damit fragwürdig zu sein.

bkowvaxry


ach so, das war mir nicht klar.

Iito1S23


@ bovary

Ja es gibt den Wunsch nach Nürnberg zu ziehen.

Aber ich befürchte da steckt viel Vergangenheit drin.

Wahrscheinlich würde ich dort genauso isoliert vor mich hin leben und nur in der gleichen Stadt wie die Ex-Partnerin wohnen. Aber was bringt mir das. Wahrscheinlich nur das sie Angst bekommt ich könnte anfangen sie zu stalken. Sie empfahl mir nach Hannover zu ziehen. Also weit weg von ihr.

bJovarxy


Ich hätte mich einfach dafür entscheiden sollen das Leben anzufassen, Verantwortung zu übernehmen

das kannst du immer noch tun! du bist doch noch keine achtzig!

IPto_12x3


@ Ella71

Ja sie hat sich vor ca. 3 Jahren von mir getrennt.

Dann gab es gut 1 Jahr kein Kontakt und als ich in die Depression gerutscht bin und in die Psychiatrie kam hat sie sich sehr bemüht mir zu helfen !

Sie besuchte mich öfters und wir waren in engen Kontakt. Nach zwei gescheiterten Beziehungen nach mir sagte sie mir noch im Februar am Telefon das ich ihr Traummann wäre. Allerdings war ich noch zu sehr mit mir beschäftigt als das ich daraus hätte was machen können. Das einzige was wuchs war die Hoffnung das es nochmal eine gemeinsame Zukunft geben könnte.

Vor zwei Wochen war ich beruflich in Nürnberg und wir haben uns drei mal gesehen. Es waren angenehme Treffen. Ich fragte nach einer gemeinsamen Zukunft und bekam eine direkte Absage.

Ja ich habe sie drei Jahre idealisiert. Ja ich mache das noch immer und ja es ist falsch. Nur kann ich das leider nicht abstellen !

Sie sagt sie macht alles für mich und hält sporadisch Kontakt per SMS.

Für mich ist das schwierig, auf der einen Seite ist sie der wichtigste Mensch in meinem Leben auf der anderen Seite wird es wahrscheinlich nicht so funktionieren das man Freunde bleiben kann wenn der eine noch trauert und verliebt ist.

Für mich ist diese Erkenntnis dieser Engültigkeit, deren Konsequenz, meine Depression und meine gesundheitlichen Sorgen gerade zu viel für mich.

Ich habe unheimliche Angst vor dem Wochenende und davor Tag und Nacht über alles nachzugrübeln.

E/ll{a7x1


Nach zwei gescheiterten Beziehungen nach mir sagte sie mir noch im Februar am Telefon das ich ihr Traummann wäre.

Sie hält Dich erst recht in Deinem krassen Wechselbad der Gefühle gefangen und tut Dir somit nicht gut. Ich halte ihr Verhalten für sehr fragwürdig und irgendwo auch egoistisch, schön verdeckt unter dem Deckmäntelchen der Fürsorge oder wie auch immer man diese Kontakt-Aufrechterhaltung nennen mag.

IDto12x3


Ja ich weiß was Du meinst und Du bist nicht die Erste die mir das sagt.

Ich weiß das ich vielleicht schon viel weiter wäre ohne diesen ständigen Kontakt.

Ich glaube kaum das ich es jemanden erklären kann warum ich einfach nicht loslassen kann. Fakt ist das meine Ex-Partnerin der einzige Mensch war der mich jemals aufrichtig geliebt hat, der vorurteilsfrei eine Beziehung mit mir einging und mit mir sogar Zukunftspläne fürs Leben umsetzen wollte.

Es ist nicht so das sie meine einzige Beziehung war. Ich hatte mehrere langjährige davor und eine kurze danach. Keine hält auch nur im Ansatz dem Vergleich mit besagter Ex-Partnerin stand.

Das Problem ist das ich aus ihrem wertschätzenden Kontakt heraus immer in die Vergangenheit gerate und meine Hoffnung ständig genährt wird.

Trotzdem würde ich sie niemals müssen ! Auch wenn ich daran zerbreche ...

Ich denke nicht das das jemand nachvollziehen kann.

Wvolf'ganxg


Ich denke nicht das das jemand nachvollziehen kann.

Warum glaubst du das nicht? Meinst du, du bist soo einzigartig?

Ich hatte auch Menschen, die ich sehr liebte und von denen ich mich trennen musste. Jahrelang dachte ich täglich an sie und es tat mir immer wieder neu weh. Aber – und das ist unser Unterschied – ich hatte noch andere Bezugspunkte, die mir dennoch Kraft zum Weiterleben gaben...

Du wirkst sehr sicher in deinen Aussagen:

Aber ich kann nicht nochmal durch all diese Wege gehen die ...

die verpasste Chance meinem Leben nachhaltig doch noch einen Sinn zu geben...

sehe absolut hoffnungslos in meine sinnlose Zukunft. ... mein Leben völlig ohne Inhalt. ...

den ersten Schritt wohl niemals machen werden zu können.

vor drei Jahren alles besser. N

Oft benutzt du Worte, die keinerlei Spielraum zulassen. Ja, wenn etwas so 100,0 % festbetoniert ist, dann werden Änderungen, auch zum Guten unmöglich. Dann allerdings frage ich mich, weshalb du diesen Faden eröffnet hast. Was ist dein Ziel dabei?

Was möchtest du hören / lesen?

Iuto1x23


Nein ich bin nicht einzigartig. Im Moment bin ich nur sehr mit mir beschäftigt und das schränkt wohl meine Sicht ziemlich ein.

Du hast Recht, es gibt keine Lebensinhalte und keine anderen Bezugspunkte die mich ermutigen könnten weiterhin am Leben teilzunehmen und dabei Freude zu empfinden.

Was mich hier hergetrieben hat ist die Einsamkeit und der Mangel an Kommunikation. Meine Schwester ist inzwischen überfordert mit mir und verweist mich nur auf therapeutische Hilfe. Aus dieser Not heraus mich mit jemanden austauschen zu wollen kam ich hierher.

Ich merke das ich immer mehr abdrifte von der Realität und immer öfter darüber nachdenke mich endgültig zu erlösen.

Ich habe einfach Angst um mich. Ich finde nirgendwo Halt oder Hilfe die mich beruhigen. Ich wollte mich hier anderen Menschen öffnen um zu sehen was sie zu meiner Situation sagen.

Ich habe Angst vor der Zukunft. Davor krank und verbittert alt zu werden, ohne Freude leben zu müssen.

Ich hoffe darauf wieder neue Lebensmut zu bekommen wenn ich sehe das andere Menschen es auch geschafft haben. Ich hoffe auf Mitgefühl und Zuspruch.

Ich freue mich über Antworten und darüber liebes zu lesen. Mir fehlt einfach der Kontakt zu Menschen.

Vielleicht bekomme ich hier Ideen was ich zukünftig mit meinem Leben anstellen kann.

Naja, wahrscheinlich bin ich noch viel zu verbohrt in meinem Dilemma. Es tut mir leid wenn ich undankbar oder unerreichbar erscheine.

Ich begrüße jede Antwort und bedanke mich sehr dafür!

W?olf)gaxng


Es tut mir leid wenn ich undankbar oder unerreichbar erscheine.

Du wirkst nicht undankbar und ich erwarte hier auch keinen Dank. Darum geht es nicht.

Unerreichbar wirkst du aber leider schon. Das versuchte ich ja anzudeuten mit dem Text über deine "absoluten Gewissheiten". Gib mir, gib den anderen Menschen eine Chance zu winzig kleinen Veränderungen bereit zu sein. Dann wird es leichter weiter zu gucken.

Ich habe einfach Angst um mich.

Das ist ja ein guter Ansatz. Erst wenn du keine Angst mehr um dich hättest, wird es gefährlich. Doch du könntest diese Angst positiv nutzen, damit sie dich antreibt nach guten Momenten zu suchen.

Ich habe keine Zweifel, dass du in einem tiefen schwarzen Loch bist. Dennoch stelle ich die Frage, ob du darüber nachdenken könntest, ob es früher freudvolle Momente gab. Und hier meine ich nicht nur die Zeit mit deiner geliebten Partnerin, der du so sehr nachtrauerst, sondern auch noch weiter zurück liegende Zeiten.

I=tox123


Um ganz ehrlich zu sein gab es keine Zeiten in meinem Leben wo ich freudvolle Momente hatte.

Einmal war ich stolz auf mich weil ich eine weite Reise unternahm und alleine klar kam. Darüber war ich natürlich erfreut.

Sonst gab es nur Partnerinnen die mich allesamt betrogen und verlassen haben. Das waren jeweils schwere Momente für mich.

Wenn mir einer sagen würde er hätte mit 48 keine Spuren im Leben hinterlassen und hätte keine Freude erlebt hätte ich es nicht geglaubt. Bis jetzt wo ich selber zurückblicke und sehe das es bei mir genauso ist.

Es gab noch nie Bezugspunkte wie Sport, Hobby oder Freunde. Und deshalb gab es auch nie freudvolle Momente.

Wahrscheinlich ist es besser so das ich keine Partnerin mit meinem langweiligen Leben belaste und zum Glück erkannte das wohl auch meine Ex-Partnerin.

Wenn ich nicht egoistisch wäre sondern weise müsste ich ihr ein glückliches und freudvolles Leben wünschen.

Ich habe es bis heute nicht gelernt mich selber im Leben glücklich zu machen ohne dafür auf andere zurückzugreifen. Das erweist sich nun jetzt als unüberwindbare Hürde.

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