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Nach Vergewaltigung den aktiven Part beim Sex übernehmen?

d5a+nawe87


Aber die Mitarbeiterin da ist doch eine ausgebildete Kraft. Sie wird sicher auch bezahlt, nur eben nicht über die Krankenkasse, aber das trifft auf ganz viele Therapeuten zu die einfach nur keine Zulassung haben, auf Grund der Kontingentregelung.

gaYnes# Gummibärxchen


Hallo,

Ich habe gerade nicht viel zeit,deswegen nur eine kurze Nachricht..

Meine Therapeutin ist ausgebildet und ist nicht irgendeine dahin gelaufene HobbyPsychologin...

Sie weiß genau was sie macht und es sind schon Fortschritte zu erkennen. Bei ihr fühle ich mich verstanden,was bei einer "richtigen" Therapeutin nicht der Fall war (und ich habe mehr als eine durch).

Zu meinem Beruf ich habe im JugendVollzug (JugendKnast) gearbeitet.

Sumarnagdmauge


Für mich ist aber die Bezahlung durch die KK gewissermaßen ein Garant für Seriosität. Damit will ich nicht sagen, dass die Beratung, wo die TE hingeht, nicht seriös ist. Aber es wird einen Grund geben, warum die KK einige Therapeuten unter Vertrag nimmt und andere nicht, die Kontingentregelung dürfte nicht der einzige Grund sein. Ich jedenfalls würde mich wohler fühlen, wenn das Ganze auch durch die KK gewissermaßen abgesegnet und kontrolliert wird. Wenn ich nach einem halben Jahr noch keine nennenswerte Fortschritte sehen würde, dann wäre das auch etwas, was zumindest mir etwas Kopfzerbrechen bereiten würde, ich würde mich fragen, ob das wirklich effektiv ist. Ich mag ja in manchen Dingen ungeduldig sein, aber ein halbes Jahr ist ja nun auch nicht gerade wenig, manche Kurzzeittherapien gehen (glaube ich) nicht so lange.

Im Übrigen bin ich noch immer der Meinung, dass die eigentliche Problematik weniger mit der Vergewaltigung, das Ganze scheint mir sehr viel komplexer. Aber die TE muß selbst entscheiden, welchen Weg sie geht.

S+maragadaugxe


Hat sich überschnitten.

Dass Du schon mehrere KK-Therapeutinnen durchhast, wusste ich nicht, ich dachte, Du lässt die Finger davon, wegen der Akte.

Zu meinem Beruf ich habe im JugendVollzug (JugendKnast) gearbeitet.

Das verschlägt mir gerade etwas die Sprache.

S8mara"gdaxuge


Bin raus hier.

Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut wird. @:)

Ezhemalfiger NuItzer (U#148x050)


Ob das jetzt seriös ist oder nicht, können wir garnicht beruteilen...wenn uns das Gummibärchen sagt, dass es Hilft und das die Frau gut in ihrem Job ist, dann reicht mir das. Ich hatte selbst X Psychologen durch, die alle bei der KK arbeiten und völlig unfähig waren...

Keine Ahnung...in meinen Augen ist "Ärzte ohne Grenzen" auch ne seriöse Sache...finanziert durch Spenden und die Ärzte sind auch ausgebildet/studiert...da denk ich doch glatt an eine Diskussion darüber, ob Markenprodukte besser sind als "Billigprodukte"...sorry...aber der Vergleich kam mir grad einfach beim Lesen in den Sinn ;-)

Was die Berufswahl angeht...ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es bei Beamten schlichtweg nur um das mögliche Ausfallrisiko geht...wiegst du zuviel, hast du psychische Belastungen, is die Nase krumm -> keine Verbeamtung!

Ich komme aus einer Lehrerfamilie und ich habe hautnah erlebt, was dieser Beruf mit Menschen macht...ich kenne den gesamten Kollegenkreis meiner Familie...90% derjenigen, die psychische Probleme haben, hatten sie VORHER! nicht, wurden aber durch den Beruf derart aufgefressen, dass sie selbst in der Rente noch Probleme damit haben...

Es gibt Berufe, da gehören zur Bewerbung gegebenenfalls mehrere psychologische Gutachten...glaubt mir...man muss schon _unheimlich_ gut sein, um diese Menschen zu bescheissen...und wenn es diese Gutachten gibt, dann hat das auch einen entsprechenden Grund und da ist das Argument "für den Job ungeeignet" dann auch durchaus passend...

Solange es aber eben, wie erwähnt, nur darum geht, dass die Person im Job möglichst wenig ausfällt und dadurch Kosten/Engpässe verursacht, hab ich kein Problem damit, dass jemand seine Vergangenheit auch Vergangenheit sein lässt und sowas nicht angibt!

In Bezug auf akute aktuelle psychische Probleme und belastende Jobs, sehe ich das hingegen anders...da heisst es eben erst: gesund werden, als Übergang etwas "anderes" machen und dann in den Traumjob gehen...wenn man das "privat" regeln möchte, ist mir das recht...siehe dann wieder das Argument davor...

Was ihren Job im Jugendknast angeht...ich weß ja nicht, ob der sie in irgendeiner Weise belastet oder nicht...das wäre mal interessant zu hören...wenn sie aber nach der Arbeit nach Hause kommt, sie das Gefühl hat, dort etwas nachhaltiges und gutes geleistet zu haben, ihr die Arbeit Spaß macht und das ihr Traumjob ist...dann soll sie das um himmelswillen auch weiter machen!

Sollte sie an irgendeinem Punkt sagen, dass es sie in irgendeiner Form belastet, dann müsste man drüber nachdenken, ob es dann das richtige ist...

Grundsätzlich möchte ich aber was festhalten...

(das ist mein Wissensstand nach meinen zwei Rechtsvorlesungen im Studium...ist schon etwas her...also korrigiere man mich, wenn nötig!)

Der Krankenkasse ist es per Gesetzt verboten dem Arbeitgeber in irgendeiner Form über deine Krankheitsgeschichte auskunft zu geben. Das geht primär mal nur dich selbst was an. Demnach ist es egal ob das über die Krankenkasse läuft oder nicht!

Was den Arbeitgeber angeht, so darf er zwar nach "Krankheiten" aber nicht nach "Behinderungen" fragen...und als Behinderung gilt nunmal jede Einschränkung, die auf geistige, physische oder psychische Beeinträchtigungen zurückzuführen ist und die länger als sechs Monate andauert...wenn du also seit einem Jahr an Depressionen leidest, geht das deinen Arbeitgeber nichts an und einen Bewerber aufgrund einer Behinderung abzulehnen ist ebenfalls nicht zulässig.

Anders siehts mit ansteckenden Krankheiten aus, die im Beruf zur Gefahr für andere werden können (hier z.B. auch die genannte Diabetis) oder auch dann, wenn man aufgrund einer Krankheit schon von Beginn an die nötige Arbeitsleistung nicht bringen könnte oder man dadurch halt gänzlich ungeeignet wäre...

Das ist für beide Seiten ein schmaler Grat...wenn der Arbeitgeber ne unpassende Frage stellt, hat er schneller ne AGG Klage am Hals als er piep sagen kann und für den Bewerber empfiehlt es sich VOR Bewerbungen ganz ganz ganz genau zu recherchieren, WAS der Arbeitgeber alles fragen DARF und was NICHT!

EIhema0li;gerY NutzerY (#x148050)


Bevor das wer falsch versteht...das sollte "Anders siehts mit ansteckenden Krankheiten oder generell Krankheiten aus, die im Beruf zur Gefahr für andere werden können (hier z.B. auch die genannte Diabetis)" heissen :)

g5Fne.s Gummmibärcxhen


Hallo,

Nach einem 12 Stunden Tag werde ich jetzt schlafen gehen.

Ich habe eure Beiträge gelesen und werde euch morgen mit neuer kraft antworten...

g5rüne6s G;umm'ibä:rchexn


Hallo,

so, endlich komme ich dazu euch zu antworten...

Ich fühle mich bei meiner Therapeutin sehr gut aufgehoben und merke, dass es mir hilft. Ich werde die Therapie so lange bei ihr machen wie es geht oder bis ich/wir merken, dass es nicht mehr nötig ist.

Ein halbes Jahr ist vielleicht eine lange Zeit, aber ich habe einfach sehr viel was ich aufarbeiten muss. Das fängt schon mit dem Tod meines Vaters im Alter von nichtmal einem Jahr an...

Und alles was ich in diesem halben Jahr gelernt bzw. über mich bzw. meine Verhaltensweisen gelernt habe, hilft mir sehr viel weiter.

Um kurz auf meinen Job einzugehen:

Das Einstellungsverfahren ist nicht einfach, von über 50 Bewerbern wurden am Ende 8 (mit mir) eingestellt!!

Es ist ein 3 Tage (zwischen 6-8 Stunden täglich) langes Verfahren mit Rechtschreib- und Sporttest, psychologischem Gutachten, IQ-Test und einem gesonderten Assessment Center.

Zudem gibt es noch eine Untersuchung vom Amtsarzt der grünes Licht geben muss.

Es ist also nicht einfach dort "reinzukommen". Und da kann man sich nicht 5 Minuten verstellen und fertig ist.

Ich war in meinem Job super glücklich, die Kollegen waren wie eine zweite Familie für mich und ich bin super gerne zur Arbeit gegangen.

Aufgrund eines Einstellungsstopps konnte mein Vetrag nicht verlängert werden und ich habe mich nun für eine Ausbildung (wieder im öffentlichen Dienst) für das nä. Jahr beworben. Diesmal allerdings nicht im Vollzug (da keiner genau sagen kann, wann der Stopp aufgehoben wird) sondern als Verwaltungsfachangestellte.

Bis eben die o.g. Ausbildung beginnt werde ich auf jeden Fall die Therapie machen um so wenig wie möglich "Altlasten" mitzubringen.

d4a$naeD8x7


Ein halbes Jahr ist vielleicht eine lange Zeit, aber ich habe einfach sehr viel was ich aufarbeiten muss. Das fängt schon mit dem Tod meines Vaters im Alter von nichtmal einem Jahr an...

Ich finde das ein halbes Jahr gar nicht viel Zeit ist. Mein Therapeut hat mir mal gesagt, dass es zumeist ein Jahr dauert bis man vertraut genug ist und die Grundlagen geschaffen sind um wirklich ernsthaft an die schmerzhaften Punkte zu gehen. Alles vorher ist Stabilisierung damit man es überhaupt aushalten kann sich den großen Schatten zu stellen. Um die mal eine Hausnummer zu nennen: ich bin dies Jahr mit meiner Therapie fertig geworden und inklusive Klinik bin ich damit fast fünf Jahre in Behandlung gewesen. ;-)

gprün-es qGummi]bärJchxen


Hallo,

die/der ein oder andere ist da anderer Meinung.

Ich selbst empfinde das jetzt auch nicht als sooo lange Zeit, denn wir mussten uns erstmal kennen lernen, ich musste alles erzählen und erklären und jetzt fangen wir langsam an die Sachen zu besprechen, den Ursachen auf die Spur zu kommen und es zu verarbeiten.

Sie hat ja schon versucht mit mir über die Vergewaltigung zu sprechen, aber hat dann abgebrochen, weil sie gemerkt hat, dass ich noch nicht soweit bin.

Sie hat mir auch mehrere Übungen gezeigt (und mit mir gemacht) die ich im Alltag anwenden kann/soll, wenn ich mal wieder in "alte Verhaltensmuster" zurück falle.

Und ich finde, für die Zeit die ich bei ihr bin, dafür haben wir schon sehr viel geschafft.

Ich merke, dass sich in meinem Kopf etwas ändert, was genau kann ich gar nicht richtig beschreiben, aber ich merke eben, dass etwas passiert.

Ich kann mich und meine Reaktionen viel besser verstehen und kann so auch meinem Freund sagen, warum, wieso, weshalb ich gerade so reagiere.

Auch was die Sache mit meinem Freund betrifft, ich hatte riesen Angst davor, wie es wohl ist wenn er den ganzen Tag arbeiten ist und erst so spät nach Hause kommt, wenn er öfter mal weg ist etc. Ich hatte Angst das wir uns dann kaum noch sehen...

Und genau das ist eingetreten, wir sehen uns weniger als bisher,aber ich muss sagen, dass es dadurch nicht schlechter ist. Die Zeit die wir haben, die nutzen wir jetzt viel sinnvoller/anders.

Obwohl wir uns weniger sehen, habe ich das Gefühl, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen. Einfach weil wir die Zeit die wir haben, anders nutzen als vorher.

Ich kann das gerade nicht so richtig beschreiben, aber ich hoffe ihr wisst was ich euch versuche zu sagen ;-)

dla1noae8x7


Die berühmte quality time. ;-D ;-D

Lass dich nicht stressen, sowas braucht Zeit. Kannst du die "sicherer Ort" Übung? Die fand ich toll und hilfreich.

gLrünes G^ummiUbär[chen


Hey

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich mit der Übung gerade nichts anfangen.

Vielleicht magst du sie kurz beschreiben? Könnte ja sein,dass ich sie unter einem anderen Namen kenne...

dtanaex87


Das ist eine Technik bei der man lernt sich in Situationen in denen man Panik bekommt sich in einen inneren sicheren Raum zurück zuziehen. Man sitzt zum Beispiel in einem Raum in dem man sich sicher warm und kuschelig fühlt.

E{hema7liger Nu`tzer ((#1480x50)


Hehe :)

Ist schön zu sehen, dass ich nicht der einmzige bin, der so einen Raum hat ;-)

Bei mir kann ich da zudem jederzeit das ein oder andere Helferlein einladen ;-)

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