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Nach Vergewaltigung den aktiven Part beim Sex übernehmen?

dTa,n]ae87


Ich finde das verhalten deines Freundes nicht überraschend, nicht toll, aber auch nicht überraschend. Es ist genau, was wir dir am Anfang prognostiziert haben: er hat sich immer wieder zurück genommen, du mochtest nicht woanders hingehen, aber ohne ihn sein auch nicht und so saß er zwangsweise immer zu Hause. Nun versucht er sich halt unbewusst wieder Freiräume zu schaufeln, da muss er sich auch nicht schlecht fühlen, ich finde es total menschlich.

Wenn du nicht mit willst, geh nicht mit und gönn ihm einen schönen Abend. Gerade wenn du nun auch viel bsser alleine kannst, was ich sehr wichtig finde, wäre es elementar ihm da wieder mehr zu ermöglichen.

g/rünes& Gumwmibäprxchen


Hallo,

Ich will ja das er geht und das er etwas mit anderen macht. Er ist derjenige der sagt,entweder gehen wir zusammen oder keiner. Ich habe ihm nie verboten irgendwo hinzugehen. Im Gegenteil ich habe ihm immer und immer wieder gesagt,dass er gehen und einen schönen abend haben soll,auch ohne mich. Und das er sich um mich dann keine Gedanken machen soll.das ich klar komme und das es mir ohne ihm gut geht.

Er soll sich nicht schlecht fühlen,dass habe ich nie gesagt oder verlangt.

Inwiefern meinst du das,dass er sich jetzt unbewusst Freiraum schaufelt? Ich finde das er das eben nicht macht. Wir haben gesagt das wir uns weniger sehen wollen,aber wenn ich ihn nicht daran erinnern würde und ihm sagen würde das er fahren soll,dann wäre er wieder jeden Tag bei mir.

Liebe Grüße

d]a@nae87


LIeß deine Beiträge am Anfang nochmal. Da bist du schon weinend zusammen gebrochen wenn er für einen Abend mal nach Hause gefahren ist um seinen Zockabend zu machen. Du hast es kaum ausgehalten.

Bestimmt ist es in letzter Zeit anders, aber damals konnte er sich sicher sein, dass du Höllenqualen leidest wenn er weg ist. Das bindet einen stärker als alle Apelle, denn wer will schon einen geliebten Menschen so leiden wissen? Nun traut er vermutlich der neuen Sachlage nicht, ist schon so sehr in seiner Rolle als immer präsenter Puffer, unbewusst, dass er da nicht einfach so zack zack aussteigen kann. Andererseits ist da dieser Anteil der auf Partys will und der versucht nun auf anderem Wege zu seinem Recht zu kommen. Gib ihm Zeit sich wieder umzugewöhnen. @:)

g~rünes1 GCummibäZrchen


Hallo,

Ja am Anfang war das auch so. Aber es hat sich seitdem ja einiges verändert..

Und das er gehen kann ohne das es mir schlecht geht,dass weiß er.das ist schon länger so...

Und die zeit die wir Anfang des Jahres getrennt waren,sollte ihm das ja auch nochmal gezeigt haben...

dkanGaex87


Trotzdem solltest du das bedenken. Bei dir ist gerade irre viel in Bewegung gekommen, aber bedenke mal wie lange du vorher in einem Verhaltensmuster ausgeharrt hast. Menschen sind, schon bedingt durch neurologische Vorgänge, Gewohnheitstiere. Nun hat er eine ganze Weile in einem Muster gesessen und du kannst nicht erwarten, dass er nun immer dein Tempo hält, jede Wendung sofort mitmacht.

Ich weiß, wenn man nach langem Stillstand endlich in Bewegung gerät hat man für nichts mehr Geduld, alles muss möglichst zügig passieren und all das was einen an die alten abgelegten Kleider erinnert stört ganz furchtbar. Nur wird man dann leider auch etwas unfair, dem Umfeld gegenüber.

Außerdem kann es ja auch sein, dass dieser ganze schnelle Wandel ihn ein wenig verunsichert. Du bist plötzlch eine ganz andere, als noch letzten Herbst. Das ist erst ein virtel Jahr her! Und ganz anders als die Person die er kennengelernt hat. Also erwarte nicht zuviel, kommuniziere klar: "Wenn wir heute zusammen auf die Party gehen dann gehen wir bitte spätestens um eins und wenn du lieber länger bleiben willst dann geh lieber alleine. Ich bin dann auch weder traurig noch wütend." und dann guck mal was kommt. @:) @:)

gMrüne%s Gu3mmiFbärchen


Hey,

So habe ich das noch nicht gesehen. Ich habe gedacht,er wollte das ich mich ändere bzw das sich etwas ändert und jetzt tut sich das also soll er doch froh sein das es jetzt immer mehr so wird wie er es immer wollte..

Wie stehst du denn dazu,dass wir uns weniger sehen wollten und das er das jetzt nur einhält..wenn ich ihm "in den arsch" trete? Immerhin ist er ja zum Großteil der gewesen der gesagt hat,dass wir Abstand bräuchten..ich bin da jetzt etwas unsicher :(

Nicht das ich da jetzt zu viel von ihm erwarte oder ihn überfordere...

d2anIae87


Es kann einen schon sehr überraschen wenn sich dann plötzlich was ändert und es ändert sich ja eigentlich nie ganz genau so wie man es sich vorgestellt hatte. ;-) Ist ja auch ein Prozess, also bis es dir so gut geht, dass du Lust auf die Party hast und er wirklich kriegt was er will, nämlich mit dir feiern, dass dürfte noch dauern. @:) @:)

Ich würde mit ihm klare Regeln vereinbaren, klare Tage an denen du etwas für dich machst und er etwas für sich und ihm versichern, dass du ihn liebst, aber diese Zeit für dich brauchst, einfach weil bei dir soviel in Bewegung ist. Und vielleicht sagst du ihm auch:" Hey, du hast mich so gehalten, soviel Energie in die Beziehung gesteckt, gönn dir die Zeit zur Erholung. Du hast sie dir verdient." Ich würd es so liebevoll verpacken, dann kommt da wieder eine Linie rein ohne gleich neue Verletzungen aufzuhäufen.

Ansonsten finde ich es gut, weil es eine chance birgt aus den alten Mustern rauszukommen. @:)

g/rünYes Gumm?iobärcxhen


Hallo ihr Lieben,

in den letzten Tagen ist einiges passiert...

Ich hatte eine ziemlich heftige Panikattacke auf dem Weg zur Arbeit/bei der Arbeit und diese ist auch erst wieder "verschwunden" als meine Schwester mich abgeholt hat.

Ich hatte zum Glück jemanden an meiner Seite, der mir die Augen geöffnet hat und mir gesagt hat was ich habe und was ich dagegen machen kann und habe mir am selben Tag noch einen Termin beim Neurologen gemacht.

Allerdings konnte ich nicht bis zu diesem Termin warten, da ich am nächsten Morgen sofort Panik bekommen habe, als mein Freund zur Arbeit gefahren ist und ich allein zu Hause war.

Ich habe direkt meine Mutter angerufen, weil ich wollte, dass Sie vorbeikommt, damit ich nicht alleine bin. Das ging nicht, da Sie arbeiten musste.

Also habe ich meinen Freund gefragt und er konnte zum Glück spontan Urlaub nehmen und ist wieder zu mir nach Hause gekommen. Allerdings war mir in diesem Moment klar, dass ich sofort etwas ändern muss, da ich nicht mal mehr alleine sein konnte ohne Angst zu haben, dass ich eine Panikattacke bekomme.

Mein Freund ist zu Hause angekommen und wir sind direkt zum Neurologen gefahren. Ich habe denen gesagt was los ist und sie haben mich auf Wartezeit dran genommen.

Die Ärztin hat mir Tabletten verschrieben und mich in einer Tagesklinik angemeldet.

Die Tage nach dem Wochenende brauchte ich einen Babysitter, da ich nicht alleine sein konnte.

Letzten Mittwoch habe ich dann einen Anruf bekommen, dass ich am Donnerstag in der Tagesklinik einen Platz habe.

Die Angst dorthin zu gehen wurde immer größer je näher ich der Klinik gekommen bin. Dort angekommen hat mich der Mut dann verlassen und meine Mutter ist von der Arbeit vorbeigekommen um mich an die Hand zu nehmen und mich hinein zu begleiten.

Anfangs war ich total panisch, es ist alles an mir vorbei gezogen und ich wäre am liebsten sofort wieder gegangen.

Erst als wir bei der Ärztin im Gespräch waren und meine Mutter kurz erklärt hatte was los ist, hat sie mich allein gelassen.

Dadurch das ich dann sprechen musste, hat es mir allerdings nicht so viel ausgemacht und trotz der teilweise langen Wartezeit von knapp zwei Stunden habe ich diesen Tag durchgezogen.

Am Ende des Tages war ich auch sehr stolz auf mich :)

Das Problem war nur, dass ich den ganzen Tag nichts essen konnte und dies auch die letzten Tage davor der Fall war und ich mich am Freitag nicht getraut habe dorthin zu gehen, da ich so wenig gegessen habe und mega Angst hatte.

Also bin ich nach Hause gefahren und war dort bis zum Mittag alleine. Und es hat mir kaum etwas ausgemacht. Anfangs war es etwas komisch und ich hatte Angst das ich wieder eine Panikattacke bekomme, aber das war zum Glück nicht der Fall.

Am Wochenende habe ich dann ganz langsam auch wieder anfangen können zu essen, sodass mein Körper wieder zu Kräften kommt. Allerdings musste ich die Menge meines Medikamentes, welches mir die Neurologin verschrieben hat, verdoppeln. Dies war von Anfang an so abgesprochen und eigentlich hätte ich das auch schon ein paar Tage früher machen müssen.

Die doppelte Menge der Tabletten hat mich allerdings wieder umgehauen, da sie extrem müde machen und ich den ganzen Tag am liebsten geschlafen hätte.

Dies ist auch immer noch so, aber ich merke, dass es langsam besser wird und ich nicht mehr ganz so extrem müde bin.

Dennoch habe ich mich heute in der Klinik krank gemeldet, da ich meinem Körper noch einen Tag Pause geben möchte um sich an die Wirkung der Tabletten zu gewöhnen und damit ich noch weiter essen kann, damit mein Körper wieder zu Kräften kommt.

Die ganze Entwicklung hat sich auch auf die Beziehung ausgewirkt. Meinem Freund ist so ziemlich jegliche Lust auf Sex vergangen, da er, wie er sagt, mit dem Kopf nicht abschalten kann. Wir hatten am Samstag zwar Sex, aber man hat gemerkt, dass wir beide es nicht richtig genießen konnten.

Das Thema wird also erstmal bei Seite geschoben...

Ansonsten ist er momentan jeden Tag bei mir und fährt nicht nach Hause...

Obwohl wir die ganze Zeit aufeinander hocken, kommen wir dennoch gut miteinander aus und die Stimmung ist ziemlich harmonisch...

Wenn ich meine Angst- und Panikattacken wieder im Griff habe und die Therapie durchgezogen habe, wird das Thema Beziehung wieder bearbeitet und auch das Thema Sport/Hobbies wird in Angriff genommen :)

Das habe ich mir fest vorgenommen! ;-)

E6hem2aliger NzutzIer (#1480Y50)


Ich hatte zum Glück jemanden an meiner Seite, der mir die Augen geöffnet hat und mir gesagt hat was ich habe und was ich dagegen machen kann und habe mir am selben Tag noch einen Termin beim Neurologen gemacht.

Schade dass es erst einmal richtig "Peng" machen musste, damit du das wirklich realisierst...vieles von dem was du jetzt machst, wurde dir hier ja bereits mal mit auf den Weg gegeben, aber hauptsache ist, dass du das realisiert hast und etwas unternommen hast und es ist schön, dass du einen Menschen an deiner Seite hast, der derart für dich da ist und es letztenendes geschafft hat, zu dir durch zu dringen...sowas ist unheimlich wertvoll...das Glück hat leider nicht jeder!

Die Tage nach dem Wochenende brauchte ich einen Babysitter, da ich nicht alleine sein konnte.

Also bin ich nach Hause gefahren und war dort bis zum Mittag alleine. Und es hat mir kaum etwas ausgemacht. Anfangs war es etwas komisch und ich hatte Angst das ich wieder eine Panikattacke bekomme, aber das war zum Glück nicht der Fall.

Mir stellt sich die Frage...hast du denn in der Zeit überhaupt versucht alleine zu sein...also dich dem Gefühl gezielt zu stellen...oder hast du dir einfach gesagt "ich kann das nicht" und dem Gefühl nachgegeben?

Letzteres machst du in meinen Augen sehr oft...zumindest wenn ich mir deine anderen Beiträge so durchlese...sobald sich dir eine unbekannte Situation offenbahrt, werden die Beine in die Hand genommen und es wird weggelaufen oder geschoben...klar ist es nicht leicht sich diesen Situationen zu stellen, aber es ist wichtig, genau das zu tun!

Letztenendes hast du dann ja gesehen dass du alleine sein kannst...und das ist dir doch nach Silvester ebenfalls gut gelungen, als du deinen Freund mal "auf die Bank" geschickt hast! Solche Dinge muss man sich in solchen Situationen selbst wieder vor Augen halten...Mantras bauen, die einen selbst stärken!

Sowas lernst du übrigens auch in der Tagesklink!

Am Wochenende habe ich dann ganz langsam auch wieder anfangen können zu essen, sodass mein Körper wieder zu Kräften kommt. Allerdings musste ich die Menge meines Medikamentes, welches mir die Neurologin verschrieben hat, verdoppeln. Dies war von Anfang an so abgesprochen und eigentlich hätte ich das auch schon ein paar Tage früher machen müssen.

Die doppelte Menge der Tabletten hat mich allerdings wieder umgehauen, da sie extrem müde machen und ich den ganzen Tag am liebsten geschlafen hätte.

Wieso hast du die Medikamente denn nicht nach dem Plan deiner Neurologin genommen? Oo

Ich gehe mal davon aus dass du Antidepris nimmst...gerade da ist es unheimlich wichtig, sich an die Anweisungen des Arztes zu halten..."Selbstmedikation" kommt da nicht in Frage...und bei Antidepris ist "müde sein" häufig völlig normal...das regelt sich aber oft mit der Zeit, aber das merkst du ja bereits selbst!

Dennoch habe ich mich heute in der Klinik krank gemeldet, da ich meinem Körper noch einen Tag Pause geben möchte um sich an die Wirkung der Tabletten zu gewöhnen und damit ich noch weiter essen kann, damit mein Körper wieder zu Kräften kommt.

Bist du dir, was die Gründe angeht, wirklich sicher und dir gegenüber ehrlich oder könnte es sein, dass du noch immer Angst davor hast dort wieder hin zu fahren und deshalb "schiebst" und deinen Körper da als Ausrede nutzt? Für mich liest sich das eben leider so...

Die ganze Entwicklung hat sich auch auf die Beziehung ausgewirkt. Meinem Freund ist so ziemlich jegliche Lust auf Sex vergangen, da er, wie er sagt, mit dem Kopf nicht abschalten kann. Wir hatten am Samstag zwar Sex, aber man hat gemerkt, dass wir beide es nicht richtig genießen konnten.

Hm...wenn ich deine älteren Beiträge so lese, dann ist es ja nicht erst seit "heute" so, dass er keine Lust mehr zu haben scheint...das hast du ja schon zu früheren Zeitpunkten bemängelt...mit Sicherheit trägt die jetzige Situation nicht dazu bei, dass ER Lust auf dich hat...ich wage aber zu bezweifeln, dass das der einzige Grund ist...er sollte ja auch einiges an sich ändern...da wird also noch bedeutend mehr dazu beitragen als nur "das"...

Das Thema wird also erstmal bei Seite geschoben...

Und wie sieht das mit DEINER Lust aus? Oder sagst du dir jetzt, wenn er keine Lust hat, dann habe ich einfach auch keine oder ignoriere sie? Man kann auch alleine seinen Spaß haben und dabei entspannen!

Ansonsten ist er momentan jeden Tag bei mir und fährt nicht nach Hause...

Hattet ihr nicht eigentlich ein ernstes Gespräch, indem du in vielerlei Hinsicht Veränderungen gewünscht und gefordert hast und bei dem ihr eine Abmachung getroffen habt, dass jeder zwei Tage die Woche und ein Wochenende im Monat für sich hat um a) an sich zu arbeiten und b) Dinge zu machen, auf die der jeweilige Lust hat?

Ich zitiere aus deinem letzten Update:

...

Das war dann der Moment in dem mir klar wurde, dass sich grundlegend was an der Beziehung ändern muss.

...

Ich hatte ihm in dem Gespräch noch gesagt, dass es das letzte dieser Art sein wird und wenn er mir nicht über einen längeren Zeitraum beweist, dass er sich ändert, es dann auch mit der Beziehung zu Ende geht.

...

Wie die nächsten Tage mit meinem Freund aussehen weiß ich momentan auch nicht, das einzige was festeht, ist, dass er nicht jeden Tag zu mir kommen wird. Das ist mir einfach zu viel und die Zeit zu Hause kann er dann auch für sich nutzen um einige Dinge des Gesprächs umzusetzen.

Dir sollte klar sein, dass es für deine Entwicklung, gerade in Zusammenhang mit der Tagesklinik, enorm wichtig ist, dass auch du mal für dich Zeit hast Dinge zu reflektieren und das "allein sein" üben kannst...wenn er jeden Abend und jedes Wochenende bei dir ist und du so "fast durchgehend" Menschen um dich hast, wird das zu üben recht schwer...du und in gewisser Weise ER behindert dich dann dabei, dich zu Entwickeln und voran zu kommen...

Obwohl wir die ganze Zeit aufeinander hocken, kommen wir dennoch gut miteinander aus und die Stimmung ist ziemlich harmonisch...

Du bezeichnest eure gemeinsame Zeit selbst als "aufeinander hocken" und verwendest das Wort "ziemlich"...

Was ist denn aus all den Dingen geworden, die du ihm gegenüber angesprochen hattest...ich hab ja oben deine Einstellung von damals zitiert!?

Mir scheint, dass du dich da wieder extrem auf ihn stützt...es kommt dir eben sehr gelegen abends und an den Wochenenden nicht alleine sein zu müssen, weil du dich dann wieder nicht mit der Angst auseinander setzen musst...

Er ist sozusagen wieder Stütze für dich...was zum einen ihn belastet und dich nicht fordert...und du auch aus diesem Grund die Dinge, die du kritisiert hattest jetzt aus den Augen verlierst bzw. verloren hast!

Gerade wenn es dir schlecht geht, ist es wichtig dass du nicht "zuhause hockst" sondern eben was unternimmst...und zwar überwiegend alleine und für dich...aber eben auch mit Ihm...

Ich darf dich selbst nochmal aus deinem letzten Update zitieren:

Ich hatte ziemlich Angst davor, allein zu sein und die Nächte allein zu verbringen. Aber es war anders als ich es erwartet habe, mir ging es ohne ihn gut. Ich konnte auch einigermaßen gut schlafen und mein Tagesablauf funktionierte auch sehr gut. In der Zeit haben wir auch nur ab und zu miteinander geschrieben.

Im Nachhinein denke ich, dass es mir gut ging, weil ich nicht mehr sein Leben auf meinen Schultern hatte. Ich musste nicht mehr an seine Termine denken, ihm nicht alles hinterher räumen, konnte essen was und wann ich das wollte kurz gesagt, ich konnte machen was und wann ich es wollte. Auch wenn ich Angst davor hatte, aber die Zeit tat mir wirklich gut.

Klingt eben nicht danach, dass es dir ohne ihn schlecht gehen wird oder...eher im Gegenteil?! Nutze die Chance die du bekommen hast...

Wenn ich meine Angst- und Panikattacken wieder im Griff habe und die Therapie durchgezogen habe, wird das Thema Beziehung wieder bearbeitet und auch das Thema Sport/Hobbies wird in Angriff genommen :)

Das habe ich mir fest vorgenommen! ;-)

Sei mir nicht böse...ich finde es super, dass du dir einen "Plan" machst...aber schiebst du da nicht ebenfalls wieder?

Klar hast du mit dir selbst viel um die Ohren...aber dir sollte bewusst sein, dass Beziehung und deine Freizeitgestaltung genauso Auswirkungen auf dich und deine Psyche haben wie deine Vergangenheit...dass aktuelle Faktoren genauso behandelt werden müssen wie "vergangene"...denn BEIDES macht dich aus...und da solltest du die Möglichkeit der Tagesklinik auch nutzen, denn dafür ist sie da...

Und gerade Sport und Hobbies musst/solltest du nicht erst bis Ende der Therapie vor dir herschieben...im Gegenteil...es wäre gut, wenn du zur UNTERSTÜTZUNG der Therapie eben Dinge findest und hast, die einen "Gegenpol" zur Therapie darstellen...Dinge die du ALLEINE machst und an denen du Spaß hast...

Ich empfehle dir einfach mal regelmäßig deine älteren Beiträge zu lesen, damit du "dich selbst" nicht aus den Augen verlierst und dir im Kopf behälst, wie es dir ging, geht und mal gehen soll!

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg...Nutze diese Gelegenheit...geh regelmäßig in die Klinik und schieb die DInge in deinem Leben nicht vor dir her, sondern pack sie an..."leichter" als mit Hilfe wird es nicht werden!!!

gkrünes GtumRmibär{chen


Hallo,

Ja, anscheinend musste es erst "Peng" machen, aber lieber spät als nie und jetzt hätte ich die Chance gehabt, etwas dagegen zu unternehmen und etwas zu ändern.

Hätte? Ja hätte, da ich nicht mehr in der Tagesklinik bin. Ich bin rausgeflogen, da ich drei Tage nicht dort war. Ich konnte mich einfach morgens nicht motivieren dort hinzugehen und die Angst da so lange "eingesperrt" zu sein, hat mich gehemmt und ich habe mich dann krank gemeldet, als meine Angst zu überwinden und dort hinzugehen.

Im Nachhinein habe ich eine gute Chance hergegeben, aber bisher habe ich es nicht bereut. Ich bin den ganzen Tag allein zu Hause und mache auch mal kleinere Touren wie einkaufen alleine und es geht mir dabei gut. Bisher hatte ich keine Attacke mehr.

Ja, die Person hat mir sehr geholfen und ich hab ihr auch immer wieder versucht zu sagen/zeigen wie dankbar ich ihr bin. Leider hat diese Person jetzt zu mir den Kontakt abgebrochen. Sie hat sich in mich verliebt und möchte keine Freundschaft mit mir, da sie dadurch verletzt wird. Ich finde es sehr schade, aber werde es akzeptieren.

Ja, ich habe mich in der letzten Zeit selten etwas getraut und bin lieber weggelaufen, als mich meinen Problemen zu stellen und mir zu sagen "Du schaffst das!". Es war ein Fehler und ich versuche gerade in kleinen Schritten daran zu arbeiten und es zu verändern.

Ja, die Lust ist bei meinem Freund schon länger nicht mehr da, allerdings haben wir in der Zeit auch immer wieder Probleme gehabt, die einem durchaus die Lust nehmen können.

Und meine Lust? Die ignoriere ich meistens.

Ich habe es in den letzten Tagen mal mit SB probiert, als ich Lust hatte. Aber es hat nicht so richtig funktioniert. Ich bin weder zum Orgasmus gekommen, noch hat es sich irgendwie gut oder schön angefühlt. Deshalb wird das Thema auch wieder auf Eis gelegt und ich warte bis mein Freund wieder Lust hat.

Bis dahin werd ich mich um mich kümmern, werd Sport machen (womit ich schon angefangen habe) und auch wieder versuchen mehr zu Essen und zuzunehmen!! Mein Gewicht ist in letzter Zeit enorm gesunken und ich finde mich selbst nicht mehr hübsch/attraktiv!!

deanaIe87


Du nimmst nun Medikamente ohne Therapie? Das finde ich nun eher suboptimal, gerade da du ja schon eher Verhaltensweisen eines zu Abhängigkeiten neigenden Charakters an den Tag legst.

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