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Nach Vergewaltigung den aktiven Part beim Sex übernehmen?

grrünles Gu;mmibiärchexn


Vielleicht hat er bzw ihr recht, aber ich weiß nicht was ich bzw wir machen können um alles in den griff zu kriegen ohne das einer leiden muss...

m+usHkatvnuxss


aber ich weiß nicht was ich bzw wir machen können um alles in den griff zu kriegen ohne das einer leiden muss...

Glaube in deinen Fäden liest man sehr viel davon, dass du etwas in den Griff kriegen musst. Ich denke das musst du nicht. Es ist alles gut. Es geht ja immer um Gefühle und wenn du dich vorher nicht wohlgefühlt hast und jetzt besser fühlst, dann ist diese Entscheidung gut gewesen. Das heißt ja nicht, dass man nicht mehr zusammen kommen kann, oder aus der Welt ist.

E;hemalgiger Nut,zer (#14x8050)


Puh...was soll ich sagen...

Ich kann nur erahnen, was alles in dir vorgehen muss...dass du dich jetzt von ihm getrennt hast, ist, wie die anderen ja auch gesagt haben, der für dich einfachere Weg...so "verschwindet" das akute Problem, dass du in irgend einer Form den aktiven Part übernehmen musst und alles weitere ist auch erstmal vom Tisch...

Das ist aber leider nicht so einfach...ich wage mal zu behaupten, dass es DIR ganz und garnicht gut geht...und dass es IHM ebensowenig gut geht...du sagst ja selbst, dass er die Trennung nicht akzeptiert...dass er das als "Weglaufen" ansieht...und damit hat er leider 100%ig recht...

Der Moment in dem du die Trennung ausgesprochen hast, wäre SEIN Moment gewesen um die Beine in die Hand zu nehmen und das Weite zu suchen...hätte er das getan, hättest du damit deine Sorgen bestätigt...

Er macht es aber eben NICHT...er sagst selbst, das du wegläufst und er das nicht akzeptiert...eben weil es keine Lösung ist...

Versteh mich nicht falsch...aber es gab beim Lesen des Fadens den ein oder anderen Moment wo ich das Gefühl hatte "klatscht ihr doch mal bitte jemand eine, damit sie mal aufgerüttelt wird"...bitte bitte nicht falsch verstehen!!!!! :)_

Du hast dich da selbst in eine Abwärtsspirale geredet und bürdest dir Dinge auf, die du eben nicht alleine bewältigen musst und vielleicht auch garnicht kannst und sollst...

Es gibt da ein Paar grundsätzliche Dinge, die du dir mal in Gedanken rufen solltest:

- Wenn du darüber nachdenkst, dass seine Ex(en) in diesem oder jenem Bereich ja ach so viel toller gewesen sind und ihm Sachen geboten haben müssen, von denen du denkst, dass die ihm sonst keine andere Frau...und gerade DU...niemals bieten können...wieso bist DU dann diejenige, mit der er zusammen ist?

– > Es muss also Gründe gegeben haben, wieso die nicht mehr zusammen sind...und da scheint der Sex dann auch latte gewesen zu sein ;-)

– > Es muss also etwas an dir geben, was er liebt, was er mag, was er toll an dir findet...etwas, was ihn bei dir bleiben lässt...

- Wenn du das Gefühl hast, ihm nicht zu genügen, dann ruf dir genau DAS in Erinnerung was er gesagt hat...dass er die Trennung NICHT AKZEPTIERT weil er das nicht für eine LÖSUNG hält...

Wenn er dir fremdgehen würde, er eine andere hätte oder was auch immer...dann hättest du ihm, wie oben bereits gesagt, damit das "goldene Ticket in die Freiheit" gegeben...

Aber stattdessen scheint ihm ja doch sehr viel an dir zu liegen!!!! Und das _obwohl_ es gerade vielleicht nicht so rund läuft und er vielleicht ein wenig zurücksteckt...

Aber so ist das...eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen...mal gibt der eine mehr als der andere, mal nimmt der andere mehr als der andere...und wenn er dir sagt, dass das OK ist...dann bitte bitte bitte: GLAUBE ES IHM!

Hör damit auf jede Kleinigkeit zu hinterfragen...

Wenn er sagt, er liebt dich -> dann liebt er dich!

Wenn er sagt, dass das OK ist und er nichts von dir verlangt, was du nicht geben kannst -> dann ist das so!

Es gibt im Leben Situationen, in denen man sich eingestehen muss, dass es nicht so geht wie man das gerne hätte...

Und wer auch immer das als Schwäche deutet, ist ein Idiot...denn sich selbst einzugestehen, dass man (gerade) etwas nicht oder nicht so, wie man es gerne hätte, kann, ist in meinen Augen das MUTIGSTE und SCHWERSTE, was es gibt!

Die Tatsache, dass du die Trennung in den Raum geworfen hast ist für mich ein absolut lauter und deutlicher Schrei nach Hilfe!

Und wenn du möchtest, dass sich deine Situation und damit alles andere bessert, dann spielt diese Sex-Sache, gerade mal sowas von keine Rolle...denn wie bereits andere gesagt haben, liegt das Problem ganz woanders...

Du musst versuchen, dich _positiv_ zu konditionieren...wenn du selbst wieder in eine positive Stimmung kommst, lösen sich andere Probleme entweder auf oder lassen sich leichter angehen!

Stell dich vor den Spiegel und sag dir selbst ins Gesicht:

- ich bin ein Mensch, der etwas wert ist!

- ich bin ein Mensch, der glücklich sein will und das verdient hat!

- ich bin ein Mensch, der täglich an sich arbeitet!

- ich bin ein Mensch, der stark ist!

- ich bin es wert, geliebt zu werden!

- mein Freund liebt MICH!

Oder überlege dir mit deiner Psychologin ein anderes Mantra, dass du dir wieder und wieder aufsagst...

Geh in den Wald und brüll es aus dir raus, bis du nicht mehr kannst...

Und dann Hoch die Beine und einen Fuß vor den anderen!

Setz dich mit Ihm zusammen, besprecht wie ihr diese Situation ZUSAMMEN bewältigt...besprecht miteinander, was DU tun kannst und besprecht miteinander, was ER tun kann...

Und hab dabei auch das, was Seherin gesagt hat im Hinterkopf...vielleicht ist auch er unsicher und weiß nicht, wie er mit der Situation und dir umgehen soll/kann...vielleicht möchte er DIR Freiraum geben...

Aber das findet ihr nur heraus, wenn ihr euch ZUSAMMEN an den Tisch setzt und offen und ehrlich darüber sprecht!

– > Es kann niemand von euch etwas dabei verlieren oder kaputt machen!!!!!!

Ich drück dich wirklich wirklich sehr und ich wünsche euch BEIDEN, dass ihr das hinbekommt...und ich GLAUBE an euch! :)_

gqrünes PGumm9ibärcxhen


Hallo

Ich habe eure Beiträge gelesen und werde euch morgen ausführlich antworten.

Gerade die frage von Siegerin möchte ich ausführlich beantworten,da es wichtig ist euch das zu erklären,damit auch ihr mich verstehen könnt..

Zunächst werde ich die Nacht mit ihm an meiner Seite verbringen...

cFhu`chi


:)_

g"rünAes GuDmmibzärchexn


Hallo,

wir sind wieder zusammen. Er hat die Trennung nicht akzeptiert, weil er mein Verhalten als weglaufen sieht und er "DAS" als "Lösung" nicht akzeptiert.

Er hat gesagt, dass er "weiß" das meine Entscheidung nicht "ernst" gemeint war, sondern nur aus Verzweiflung war.

Zur Frage von Siegerin muss ich weiter ausholen...

Alles begann in meiner Kindheit, mein Vater ist sehr früh gestorben und meine Mutter hatte ca. 1 Jahr nach seinem Tod einen anderen Mann, mit dem "wir" dann auch ein Haus gekauft und zusammen gewohnt haben.

Dieser hat mir das Leben zur Hölle gemacht. Ich durfte nicht mit ihm Wohnzimmer sitzen, durfte nicht mit meiner Mutter kuscheln, sollte immer nur in meinem Zimmer bleiben und war den restlichen Tag (von 7:00 – 16:30 Uhr) im Kindergarten und danach auf der Straße spielen.

Ich war selten zu Hause, war lieber bei anderen, denn da habe ich mich wohler gefühlt als zu Hause...

Zu Hause habe ich immer nur das Gefühl vermittelt bekommen, dass ich unerwünscht bin und störe.

Schreien, Türen knallen etc. war die Tagesordnung, es war eher die Ausnahme, wenn mal "normal" miteinander gesprochen wurde.

Ich kann mich auch noch ganz genau an den einen Tag erinnern, an dem er mich geschlagen hat. Er meinte, es war nur ein "Klaps auf den Po" und das hat noch niemandem geschadet, deswegen müsse es ja auch keiner wissen.

Von seiner Seite aus, war es das einzige Mal.

Meine Mutter hingegen hat das öfter gemacht, teilweise auch mit Gegenständen aus der Küche (Bratwender z.B.). Er hat irgendwelche Lügen über mich erzählt, sie hat ihm mehr geglaubt als mir (sie war auch nie dabei in den Situationen und hat ihm dann mehr geglaubt als mir), ich hatte keine Chance..

Ich habe immer nur Leistungsdruck bekommen, musste gute Noten schreiben, musste aufs Gymnasium gehen etc.

Als ich nach der 9. Klasse dem Druck nicht mehr stand gehalten habe und auf die Realschule gewechselt habe, durfte er das nicht wissen.

Ich musste ständig darauf achten, dass ich nirgends Schulsachen rumliegen lasse, das es kein Indiz dafür gibt, dass ich eben nicht mehr auf dem Gymnasium bin.

Wenn das raus gekommen wäre, dann wäre alles noch schlimmer geworden (was er sich dann hätte einfallen lassen, will ich mir gar nicht ausmalen).

Ich hatte nie jemanden dem ich mich anvertrauen konnte.

Aus dem Grund musste ich auch die Vergewaltigung für mich behalten. Ich konnte nicht mit meiner Mutter darüber reden und ich wollte es auch nicht. Sie war nie für mich da, hat ihm mehr geglaubt als ihr, warum sollte sie mir gerade in der Situation helfen?!

Und jetzt habe ich meinen Freund, er ist das, was ich mir so lange gewünscht habe. Er ist die erste Person, der ich alles erzählen kann, der mir das Gefühl gibt, dass er mir zu hört und das er versuchen wird, mir zu helfen. Ich fühle mich einfach ernst genommen und geliebt. Ein Gefühl, was ich in der Form noch nie hatte, nicht einmal bei meiner Familie.

Genau aus dem Grund, weil er mir so extrem wichtig ist, hab ich Angst ihn zu verlieren..

Ich habe mal nach Verlustangst im Netz geschaut und bin auf eine Interessante Seite gestoßen.

[[http://www.angst-panik-hilfe.de/angst-vor-verlusten.html]]

Auf der Seite habe ich mich sofort gefunden und es ist, als ob jemand mich, mein Leben bzw. meine Gedanken niedergeschrieben hat. Auch der Punkt mit Eifersucht und Vertrauen wird da sehr gut erklärt.

Es ist aber alles so viel, dass ich nicht glauben kann, dass man die ganzen Erfahrungen wieder so aus meinem Kopf herausbekommt, dass ich irgendwann eben nicht mehr von der Eifersucht, Verlustangst und dem Misstrauen geplagt werde.

Ich weiß das er mich liebt und das er jetzt gerade das Los der Freiheit hätte haben können, aber er es eben nicht nutzt. Das beweist ja eigentlich schon, dass er keine andere hat/will, sondern nur mich und das ihm auch die schwierige Situation "egal" ist, weil er sie mit mir zusammen schaffen will.

c@huchxi


meiner meinung nach "benutzt" du seine liebe und die beziehung mit ihm falsch in bezug auf dein selbstwertgefühl.

du sprichst dir einen selbstwert zu, WENN er mit dir zusammen ist.

allerdings wäre es richtig, dir selbstwert zuzusprechen, WEIL er mit dir zusammen ist. das würde sich dann auch weiterführen lassen, wenn die beziehung irgendwann mal zu ende ist.

versuch mal den unterschied zu erkennen. :)_

E`hemalkiger HNutzer d(#1480x50)


Es ist aber alles so viel, dass ich nicht glauben kann, dass man die ganzen Erfahrungen wieder so aus meinem Kopf herausbekommt, dass ich irgendwann eben nicht mehr von der Eifersucht, Verlustangst und dem Misstrauen geplagt werde.

Glaub mir...vor 3-4 Jahren habe ich den Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden!" für absoluten Schwachsinn gehalten, aber es ist nunmal so, dass man sich mit der Zeit an Situationen, Geschehnisse etc. gewöhnt und sie einem entweder garkeine oder bedeutend weniger Probleme bereiten...vielleicht bekommst du sie nie aus deinem Kopf, aber du wirst sicherlich lernen, damit umzugehen :)

Und jetzt habe ich meinen Freund, er ist das, was ich mir so lange gewünscht habe. Er ist die erste Person, der ich alles erzählen kann, der mir das Gefühl gibt, dass er mir zu hört und das er versuchen wird, mir zu helfen. Ich fühle mich einfach ernst genommen und geliebt. Ein Gefühl, was ich in der Form noch nie hatte, nicht einmal bei meiner Familie.

Erinnere dich genau daran, wenn du mal wieder zweifelst :)

Ich weiß das er mich liebt und das er jetzt gerade das Los der Freiheit hätte haben können, aber er es eben nicht nutzt. Das beweist ja eigentlich schon,, dass er keine andere hat/will, sondern nur mich und das ihm auch die schwierige Situation "egal" ist, weil er sie mit mir zusammen schaffen will.

Ich hab das "eigentlich schon" mal rauseditiert ;-)

Zu dir und deinen Verlustängsten:

Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen, meinen Vater habe ich nie kennen gelernt, der ist bei meiner Geburt abgehauen. Zu meiner Halbschwester habe ich seit einem Vorfall in der Familie, nachdem sie den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen hat, ebenfalls keinen Kontakt mehr. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann kann ich garnicht sagen wie oft ich mit dem Kochlöffel regelrecht verprügelt wurde, weil meine Mutter in vielen Situationen einfach überfordert war.

Meine Mutter hatte einen guten Schukabschluss und hat studiert, ebenso meine Schwester...also stand das für mich ebenfalls fest. Meine Schulzeit war der reinste Horror, gehänselt, gemobbt usw....wirklich die Hölle...

Bis ich dann mit 17 Jahren meine damalige Freundin kennen gelernt habe. Sie ging auf die selbe Schule, eine Stufe unter mir. Plötzlich war da dieser Mensch, der MICH in den Fokus gesetzt hat...ein Mensch, dem ich wichtig war, der für mich da war und der mir immer zugehört hat, wenn ich es nötig hatte. Das war das tollste auf der Welt!

Die Beziehung hat 6 1/2 Jahre gehalten...hatte ihre Höhen und Tiefen bis die Beziehung letztendlich mit den Worten "Ich kann nicht zwei Leben gleichzeitig führen!" zu Ende ging.

Ich habe nicht bemerkt, wie sehr ich sie zum Mittelpunkt meines Lebens gemacht habe und sie damit belastet habe. Sämtliche Probleme habe ich mit ihr geteilt und immer sie um rat gebeten. Sie hat meine Schwierigkeiten mit dem Studium hautnah mitbekommen und immer versucht, mir irgendwie zu helfen und mir unter die Arme zu greifen...bis es dann irgendwann zuviel war.

Als sie dann extra zu mir gefahren ist um die Beziehung zu beenden ist für mich _alles_!! zusammen gebrochen.

Ich konnte nichts mehr essen, nichts mehr trinken, ich wollte einfach nicht mehr sein...und ich habe jeden Tag darüber nachgedacht, wie ich dieses Ziel am schnellsten erreichen könnte...denn mein Leben hatte mit ihr jegliche Existenzgrundlage verloren. Ich hatte nicht gedacht, dass meine Mutter oder sonst wer sich für mich interessieren...aber plötzlich waren sie da und haben mir das Gegenteil bewiesen...meine Mutter, meine Tante, mein Onkel...und vorallem FREUNDE!

Menschen von denen ich geglaubt habe, dass ich ihnen völlig egal bin, waren plötzlich für mich da.

Ich habe mich in Therapie begeben und dort viele viele Sachen aufge- und verarbeitet und heute, 3 1/2 Jahre später, lebe ich mein Leben mit seinen Höhen und Tiefen...aber es ist MEINS und ich stehe auf MEINEN Beinen und meine Ex spielt dabei nurnoch eine sehr verschwinden geringe Rolle in meinem täglichen Denken und Handeln.

Ich weiß heute eines mit Sicherheit: selbst wenn es ausweglos erscheint oder eine absolute Talfahrt ist, es geht IMMER wieder bergauf, solange man wieder aufsteht!

Und das ür mich wichtigste: eine gesunde Portion Egoismus schadet nicht! ;-)

Ihr werdet das schaffen, da bin ich mir sicher!

Beherzige den Rat von chuchi...dein Selbstwert hängt nicht von IHM ab, sondern dein Selbstwert ist es WESWEGEN er mit dir zusammen ist! ;-)

garüneNs Gum{mibärxchen


Hallo

Heute morgen hatte ich wieder einen Termin bei meiner Therapeutin.

Ich habe ihr,wie von einigen geraten,von dem Samstag erzählt,als wir bei meinem freund waren.

Sie meinte,dass nennt man dissoziatives verhalten und sei "normal"bei menschen die ein schweres Trauma haben...

E@hemali1gemr Nutzeer (#<148050x)


Du brauchst das normal nicht in Anführungszeichen setzen :)

Du BIST normal! Dir ist etwas wirklich schlimmes passiert und das sind die Folgen davon...du bist deshalb aber nicht "nicht normal"!

Hat sie dir mal Übungen/Mantras mitgegeben, die dich aufbauen/beruhigen?

Liebe Grüße!

gTrünes GumemibäPrchexn


Hallo,

Nein hat sie nicht.

Sie meinte, wir müssen/werden jetzt an meinem Selbstvertrauen arbeiten (müssen).

Sie hatte mich noch ein wenig über meine Kindheit und den Tod meines Vaters "ausgefragt".

Sie wollte wissen woher die starken VerlustÄngste kommen.

g[rünesw Gummtibärcxhen


@ caspar18:

Das mit dem Normal liegt daran, dass ich mich nicht als normal sehe. Wenn ich "normal" wäre, dann hätte ich doch nicht diese ganzen Probleme...

E|hemaliTger Nutz er >(#148x050)


Huhu Gummibärchen,

du hast etwas schlimmes erlebt und für jemanden, der soetwas erlebt hat, sind diese Dinge nunmal "normal".

Normal ist so ein dämliches Wort...da werden Menschen und Dinge in eine Passform gequetscht und sobald mal an einer Ecke was rausschaut, entspricht man nicht mehr der Norm...

Ich kann verstehen, was du damit ausdrücken möchtest...du wärst eben gern "anders", würdest gern "besser" mit all dem umgehen können, wärst "offener" für dies und das...du siehst das, was du gerne wärst, als "normal" an...und das macht das was du bist "unnormal"...

Aber ich glaube es würde dich wundern, wieviele Menschen dann nicht "normal" sind...jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, in vielen verschiedenen Formen, Farben und Ausprägungen...den einen erwischt es schlimmer als den anderen...

Ich z.B. habe eine Spinnenphobie...selbst bei der kleinsten Spinne könnte ich die Decke hoch gehen...ich kann keine Treppe hoch laufen, bei der über mir eine Spinne sitz, aus Sorge, sie fällt mir auf den Kopf...

Für jemanden der keine Spinnenphobie hat, klingt das vermutlich völlig lächerlich...und mal ehrlich...ich weiß selbst, dass diese kleinen Viecher gegen mich jederzeit den kürzeren ziehen würden, trotzdem leb ich damit... ;-)

Andere Menschen haben Platzangst oder Klaustrophobie...die habe ich z.B. nicht...macht das diese Menschen in meinen Augen unnormal? – > Nein! Denn sie sind wie sie sind, leben damit und es ist einfach ein Teil von ihnen.

Wenn mir ein Mensch im Rollstuhl begegnet oder jemand mit Tourette, sind das ganz _normale_ Menschen für mich.

Normen sind eben menschengeschaffene Schubladen...die mögen beim Hausbau und in vielen anderen Bereichen nützlich sein, in Bezug auf Menschen und ihr Verhalten ist das aber eine ganz andere Sache...und dass Normen auch extrem negative Auswirkungen haben können, zeigt die Geschichte der Menschheit leider sehr deutlich...

Mach dir da also mal keinen Kopf drum :) Wir sind alle nicht "normal"!

Das Bild das ich beim Lesen hier bekommen habe ist, dass du ein wundervoller Mensch bist, der sehr darum kämpft nach einer schlimmen Erfahrung, mehr Licht in sein Leben zu lassen, de, Harmonie sehr wichtig ist und sich bemüht diese im Leben zu finden und dem seine Mitmenschen ebenfalls sehr am Herzen liegen...du bist in meinen Augen eine Kämpferin und das bewundere ich und davor habe ich großen Respekt!

gErünens GnummibärZchen


Hallo

Warum "sieht" eigentlich jeder in mir die starke Frau die alles schaffen will und eben diese Kämpferin wie du schreibst?!

Ich fühle mich genau anders,ich fühle mich zart und zerbrechlich.. eine "falsche" Aussage und ich könnte heulen und stelle immer wieder fest,das ich eben nicht die "starke" bin,die alles schafft.. :(

EEhemaliGger UNutzer (4#1480x50)


Stark sein heisst ja nicht, alles zu schaffen :)

Stark sein bedeutet eben auch, es zu versuchen, zu scheitern, sich aber wieder aufzurappeln :)

Stark sein heisst, sich seinen Problemen zu stellen...und das tust du doch! Du gehst zur Psychologin, du hast dich trotz deines Impulses, ihn zu verlassen, doch wieder der Beziehung gestellt und du stehst jeden Morgen auf und machst weiter...Stück für Stück für Stück!

Und wieso sie jeder sieht? Na weil sie da ist @:) ...und mit jedem Stück des Weges das du gehst, wirst auch du sie (wieder) mehr und mehr in dir selbst finden!

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