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Affektlabilität/Emotionale Schwingungsfähigkeit – Selbstdiagnose

W;unde.rltichxxz hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

Ich stecke gerade mitten in einer Lebenskrise, mein Leben war von Anfang an nicht so schön, ich wurde von meinen Pflegeeltern misshandelt und habe dann meine Jugend im Heim verbracht mit 18 Jahren begann ein eigenes Leben ich habe gelebt auch vom Staat ohne zu Arbeiten, viel gefeiert und mich gehen lassen, ich war in den Augen anderer vielleicht asozial aber ich hatte nie irgendwelche Selbstzweifel oder Depressionen ich habe immer gelebt, Emotionen ausgedrückt meist war ich der Klassenkasper der bei Streit aber auch nie nachgeben konnte und wusste zu verletzen, d.h mit der Psyche bin ich bestens vertraut und das ist mein Laster ... irgendwann dann die erste richtige Beziehung, ich lies mich irgendwann gehen und habe "World of Warcraft" gespielt, die Beziehung ging auseinander ich saß auf der Straße, hier bemerkte ich das erste mal das mit meiner Psyche irgendetwas nicht in Ordnung ist, ich wollte meine Ex abstechen und ich habe sie bewusst so provoziert dass sie selbiges tun wollte. Ich fing mich nicht wirklich und habe so dahin gelebt, ich verwahrloste ich wurde ein Messi mit Schulden – ja ich schaute RTL Mitten im leben und hielt es für echt, heute weiß ich das der Mop nur am laufen gehalten werden muss damit die Sippe still ist. Jetzt heißt es "Die Wollnys – Silvia allein zu Haus" – und das Privatfernsehen überschlägt sich mal wieder mit Mitgefühl. Letztendlich habe ich mich nach dieser Beziehung nach Halle an der Saale geflüchtet und dort an einer Privatschule eine Ausbildung begonnen, meine Schulden waren weiterhin vorhanden meine verborgene Psychische Krankheit aus den Erfahrungen meiner Kindheit war sicher auch stets bei mir. Letztendlich wohnte ich in einer WG und fing dann dort auch an jeden tag exzessiv zu kiffen mein Bafög reichte gerade so aus. Irgendwann fing ich an Stimmen zu hören in der Straßenbahn also setzte ich mir Kopfhörer auf, ich bekam Panikattacken in der Straßenbahn oder an der Supermarktkasse. Alle schienen über mich zu reden. Ich bekam unheimliche Komplexe, ich habe am rechten Arm ein Tattoo was nicht so wirklich gut gestochen is und ich fing an mich unheimlich zu schämen ich versteckte mich unter lang-ärmlichen T Shirts. Irgendwann verwahrloste ich dann noch eine Weile bis mich ein alter Freund aus meiner alten Stadt abholte, viel Inventar hatte ich ja nicht und ich versuchte es nochmal dort wo ich ein paar Freunde hatte die mich gut kannten. es lief mehr schlecht als recht, denn ich war nur am Kiffen ich verdrängte das weiß ich heute denn ich rauchte nur für mich allein und zog mich zurück, in dieser Zeit habe ich mich verkrochen ich habe alles verdunkelt und bin nicht mehr raus gegangen nur noch um Gras zu besorgen ich malte mir aus ich müsste auf eine einsame Insel irgendwo weit weg mit meinem Gras weil die Menschen eh alle Böse sind und ich bin der einzige der es erkannt hat, ich kann damit nicht umgehen wenn Leute Scheinheilig sind usw. doch irgendwann lernte ich ein total nettes Mädchen kennen und wir verliebten uns, ziemlich schnell zogen wir nach Leipzig erstmal in getrennten Wohnungen, es gab immer Streit wenn ich mal nichts zu kiffen hatte und wir haben allgemein nicht viel gemacht eigentlich haben wir fast nichts gemacht und Depressiv gelebt. Irgendwann wurde ich mehr oder weniger vor die Wahl gestellt Schluss oder zusammen ziehen, also bin ich mit ihr zusammen gezogen, wir haben beide im Call Center gearbeitet und ich war schwer Cannabis Süchtig. Meine Freundin hatte eine Fehlgeburt, also eine Ausschabung wir haben nicht aufgepasst und sie nimmt Blutverdünnente Medikamente deshalb war von vornherein klar das es nix wird. Sie hatd as sehr mitgenommen, ich habe das nicht wahrgenommen, heute hasse ich mich dafür ich habe sie besucht im Krankenhaus aber ich habe sie nach der Operation nichtmal abgeholt ichw ar nie für sie da, jetzt sitz ich hier ich bekomme sie nicht zurück bin nur am weinen ich habe keinen Menschen zud em ich gehen kann ich sterbe innerlich ich habe eien Psychose, Schyzophrenie und alles gleichzeitig ich lese schon so lange über irgendwelche Krankheiten etc. ...

Ich mache gerade den Staplerschein und heute saß ich in der Schulung und bekam alle 2 Minuten heulkrämpfe also bin ich zum Arzt, dort bekam ich eine Überweisung , also geht es morgen ins Uniklinikum

Diagnose/Verdacht: akute psychische Dekompensation

Befund: Affektlabil, verzweifelt, keine pathol. Inhalte

Auftrag: Erbitte AKUTE Krisenintervention und Mitbehandlung.

Ich bin nur noch traurig und weiß nicht mehr weiter ich sitze hier in unserer Wohnung mit usneren katzen sie hasst mich zu recht weil ich kein Mensch bin – ich habe eben nochmal einen Artikel gelesen und darum geht es hier dieser beschreibt quasi mein ganzes Leben – auf der Überweisung steht: Affektlabil

Hier der Artikel: [[http://www.neuro24.de/show_glossar.php?id=1904]]

Ein paar Ausüge:

Affektlabilität ist das Gegenteil von Affektstarrheit und kommt besonders bei hirnorganischen Störungen vor. Bei der Beurteilung ist die Untersuchungssituation selbst zu berücksichtigen. Je nach Herkunft, Persönlichkeit und Beziehung zum Untersucher zeigen Menschen Scham oder Scheu, emotionale Regungen vor Fremden zu zeigen. Manche Menschen können Tränen leicht selbst provozieren oder auch eigene Aggressionsausbrüche gut inszenieren. Die Darstellung von Emotionen kann bewusst und auch unbewusst manipuliert werden.

genau so ist es, ich habe immer das Gefühl das jemand anders mir nicht glauben könnte, das ich jetzt so tue als würde ich weinen oder als auch in anderen Situationen.

Affektstarrheit oder verminderte emotionale (affektive) Schwingungsfähigkeit werden synonym gebraucht. Affektstarrheit kann sich auch nur auf einzelne Affekte beziehen. Die verminderte emotionale Schwingungsfähigkeit wird von differenzierteren Patienten auch empfunden, sie leiden unter einer Gleichgültigkeit oder mangelnden Gefühlen, muss aber daran leidenden nicht auffallen. Manchen Menschen fallen nur die ungewohnt weniger emotionalen Reaktionen der Umgebung auf, ohne dass die eigene eingeschränkte Emotionalität wahrgenommen wird. Wenn Betroffene ihre verminderte Schwingungsfähigkeit wahrnehmen, dann liegt oft ein "Gefühl der Gefühllosigkeit" im Rahmen einer Depression vor. Gemeint ist, dass meist positive Emotionen gar nicht mehr empfunden werden, aber auch adäquate Trauer wird nicht mehr empfunden. Oft wird dann aber noch Angst und Hilflosigkeit wahrgenommen.

Das habe ich meiner Ex immer gesagt ich fühle nichts mehr keine Freude keine Trauer ich fühle nix ich hab mich nur Scheisse gefühlt wenn ich nichts zu rauchen hatte aber ansonsten war mir alles egal. Andererseits konnte ich weinen wenn es um arme Kinder in einer Doku auf Arte ging.

Die emotionale Schwingungsfähigkeit ist individuell auch bei Gesunden unterschiedlich. Sie ist im normalen sozialen Kontakt eine wesentliche Voraussetzung um beim Gesprächspartner Empathie hervorzurufen und auch um die eigene Empathiefähigkeit zu zeigen und erleichtert damit den Kontakt erheblich. Die Fähigkeit zum Erkennen und Nachempfinden von Gefühlen anderer ist damit bei verminderter emotionaler Schwingungsfähigkeit herabgesetzt. Die Fähigkeit Gefühle ausdrücken zu können, ist in allen sozialen Kontakten bereits ab dem Säuglingsalter sehr bedeutsam. Sie erzeugt Vertrautheit und Vertrauen, ist eine Voraussetzung für Verbundenheit und Geborgenheit. Patienten mit verminderter emotionaler Schwingungsfähigkeit zeigen eine durchgehend gleichbleibende oder verminderte emotionale Reaktion ohne die normalen zur Situation passenden Schwankungen. Ihre Gefühle sind weniger intensiv oder fehlen bei aufgehobener Schwingungsfähigkeit bei schweren Depressionen auch ganz. Die emotionale Schwingungsfähigkeit kann bei Depressionen vermindert sein, und ist dann meist mit einer depressiven, bedrückten oder traurigen Stimmung verbunden.

Genau so läuft es seit ich weg gezogen bin und zum kiffenden psycho geworden bin genau so !!!

morgen geht es in die Klinik und ich habe wieder zweifel da ich nicht ernst genommen werde, weil eben auch vieles Gespielt rüber kommt wenn ich gleichzeitig denke der hält nix von mir ich bin es nicht wert.

Ich hoffe ich bekomme ein Bett dort und mir wird geholfen ich drehe durch und bin am ende, wenn die mir nicht helfen dann soll ich nochmal beim Hausarzt anrufen.

Ich habe einfach niemanden zum reden niemanden :*(

Antworten
sbchn~eck#e198x5


versuch dich abzulenken und es auf dich zukommen zu lassen. Hast du schon deine Tasche für die Klinik gepackt?

Glaube mir, nichts ist schlimmer, als alleine daheim rumzusitzen, wenn es einem so schlecht geht. In Summe wird es wohl auf eine längerfristige Therapie rauslaufen, die dich auch im Alltag begleitet. Darauf solltest du dich einstellen. Unbehandelt werden die psychischen Probleme nur schlimmer, wie du bereits selbst gemerkt hat.

Morgen beginnt ein neues Leben, also genug Lesestoff und Musik einpacken. :)*

Alles Gute! :)*

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