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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

NNordji8x4


Wenn für die TE Arbeit und Einkaufen nicht wichtig wären, dann bräuchte sie hier nicht zu jammern, sondern würde sich im Beruf zurücknehmen (weniger Stunden für weniger Geld, dafür mehr Freizeit).

Genau das. Auf solche Hinweise wird aber nicht eingegangen. Man will halt den Lebensstandard halten und weniger oder am liebsten garnicht arbeiten. Natürlich sind das nette Gedankenspiele aber eben auch nicht mehr.

Und ich bleib dabei: Wenn das wirklich alles so schlimm ist und mir das Leben so versaut dann tu ich was dagegen. Ich fang zumindest schonmal an und such mir ne Halbtagsstelle die weniger Fahrzeit erfordert. Wenn ich das aber nicht tue dann brauch ich mich auch nicht großartig zu wundern.

Eshemaliger DNutz!er Y(#540992)


eben, die Prioritäten sind verschieden.

Für mich ist der Beruf NICHT wichtig ;-D

Naja, für jeden, der zur Finanzierung seines Lebensunterhalts auf sein Gehalt angewiesen ist, ist der Job wichtig. Und hat damit automatisch eine hohe Priorität. Ganz unabhängig davon, welchen Stellenwert man Karriere etc. beimisst.

A[nti8goxne


am schwierigsten ist es sicherlich für Alleinerziehende) – wenn man in der Lage ist, die richtig zu nutzen.

Häufig hat man nicht zu wenig Geld oder zu wenig Zeit – man hat schlicht zu viele Ausreden.

[Fruchtalarm]

Dem stimme ich zu.

Ich hatte mich bisher im Faden auf Aussagen von Milky bezogen, die aber auch auf andere passen.

Wenn jemand sagt: "Ich kann nicht", heisst das meistens "Ich will nicht."

Ich will nicht umdenken, ich will nicht nach anderen Möglichkeiten suchen........usw.

Es mag sein, dass Österreicher eine andere Mentalität haben – wenn ihr hier nur jammern wollt, auch okay.

Ich bin alleinerziehend, arbeite Teilzeit (nur nachts), studiere berufsbegleitend mit Anwesenheitsveranstaltungen und habe noch 4 Katzen und einen Hund und einen kleinen Garten zu versorgen.

Und trotzdem habe ich Zeit für mich, treffe mich mit Freundinnen, usw.

Es geht alles, wenn man Prioritäten setzt, plant, optimiert und reduziert. Aber nur, weil ich will und nach Lösungen gesucht habe.

Ich hätte auch rumjammern können, dass ich ständig kaputt und müde bin, zu wenig Zeit und Geld für ein Studium habe, usw. – glücklich wäre ich dann aber nicht.

sqportyl1282


Antigone

da geb ich dir recht, oft bedeutet ich KANN nicht, wirklich ich WILL nicht, oft ist man auch einfach zu bequem was an seinem leben zu ändern. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Ich persönlich setze mich oft mit dem Thema auseinander, was ich ändern könnte, beruflich gesehen. Mein Bürjob bringt mir schon länger nicht mehr die Befriedigung, die ich brauche, um meinen Job gut und gerne auszuführen. Allerdings ist es auch nicht so einfach, wenn dein Lebenslauf nun mal bestimmte Referenzen aufweist, von jetzt auf gleich in eine komplett andere Tätigkeit zu wechseln. Was hatte ich Bewerbungsgespräche, die im Endeffekt alle auf dasselbe rausgelaufen sind. Ich hätte den Job zwar meistens bekommen, nur leider mit so massiven finanziellen Abschlägen, dass ich mich leider dagegen entscheiden musste, weil ich nun einfach mal nen bestimmten monatlichen Betrag brauche, um meine fixkosten abzudecken.

Glücklich machen würde mich ein Job im Bereich Ernährungsberatung, Coaching, Personal Training. Nun bin ich leider über 30 und so eine Umschulung dauert 4 Jahre und wird in meinem Bundesland nicht angeboten. Was habe ich gerechnet und überlegt, wie ich das berufsbegleitend unter einen Hut bringen könnte. Leider musste ich immer wieder feststellen, dass es weder finanziell noch zeitlich in der Praxis durchführbar ist. Zudem bin ich in 4 Jahren 36 und dann wärs höchste Zeit mal eine Familie zu gründen. Ist also alles nicht so einfach, auch wenn man "will"

Ahnti~goxne


Hi sporty,

ich habe nicht mehr ganz in Erinnerung......kommst du aus Österreich?

Glücklich machen würde mich ein Job im Bereich Ernährungsberatung, Coaching, Personal Training. Nun bin ich leider über 30 und so eine Umschulung dauert 4 Jahre und wird in meinem Bundesland nicht angeboten.

In Deutschland geht das sogar per Fenstudium bei einigen Institituten. Dann wären da nur noch zwei Präsenzzeiten zu regeln.

-> [[https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=personal+coach+fernstudium]]

Kostet monatlich auch gar nicht so viel. ;-)

s0portyx12x82


@ antigone

ja bin aus österreich. Muss mich nochmal schlau machen ob das bei uns auch möglich ist... hab bis dato diesbezüglich nix gefunden...

t+emaMre


Dies ist mal ein Wirklich interessanter Threat. Meine Meinung dazu.

Wir ( und damit meine ich alle Mitteleuropäer) gehören zu wahrscheinlich 5% der Weltbevölkerung die unabhängig von Geld und Zeit priviligiert sind

Wir haben in der Regel (ausgenommen sind davon Randgruppen, die es in jedem Land gibt), genügend zu Essen, ein Dach über dem Kopf ,Frieden in unserem Land und das Allerwichtigste; Wir sind frei!!

Neben der Gesundheit, die Grundvoraussetzung ist und die wir uns nicht kaufen können ist das der wichtigste Punkt und bedeutet: Ich kann tun und lassen was ich will und solange ich mich an die ja durchaus erträglichen Gesetze in unserem Land halte, werde ich nicht eingesperrt oder sonstwie zu Etwas gezwungen werden.

Sich über seinen Job, ungerechte Bezahlung oder zu wenig Zeit zu beklagen kann ich verstehen aber vor dem Hintergrund was ich oben geschrieben habe gilt:

Ich kann mir einen anderen Job suchen, ich kann versuchen mehr zu verdienen in dem ich mich selsbtständig mache und ein hohes Risiko eingehe oder in meine Bildung investiere. Vielleicht geht dass sogar dann mit geringerem Zeitaufwand, so dass mir mehr Zeit für Freizeit bleibt.

Wenn ich es beklage und nichts tue ist wohl die Schmerzgrenze noch nicht erreicht. Die Angst vor dem Verlust dessen was ich habe ist(noch) größer als die Sehnsucht nach mehr Zeit und einen (vielleicht) besser bezahlten Job.

Mein Tipp: Sich mal eine Liste machen und aufschreiben was man Alles hat und was eine Familie die gerade in einem Erdloch im Nordirak sitzt und von der Terrorgruppe IS beschossen wird, nicht hat.

E.hemaligeri Nustzer R(#530J218)


Prioritätensetzung, Zeitmanagement, subjektive Besonderheiten (z.B. ob einem soziale Interaktionen eher Energie verleihen oder entziehen),, realistische Betrachtng dessen was ist mit dem, was erstrebt wird.

Beim "Unabänderlichen": Deal with it.

Man kann natürlich auch durch Pauschalisierungen ein Geschlechter-Thema draus machen. :-@

COontxo


Mein Tipp: Sich mal eine Liste machen und aufschreiben was man Alles hat und was eine Familie die gerade in einem Erdloch im Nordirak sitzt und von der Terrorgruppe IS beschossen wird, nicht hat.

ja, diese Vergleiche immer!! und in Afrika haben die Leute nichts zu trinken... und nu? Ich oder wir können da leider nichts daran ändern. In jeder Schicht gibt es Nörgelein, ich kann mir vorstellen, dass sogar die Oberschicht von dem ganzen Luxus angenervt ist bzw. die auch rumnörgeln... Rumnörgeln dürfen wir, unabhägnig ob im China ein Sack Reis umfällt oder die ISIS wieder die Bevölkerung jagt, was wirklich schlimm und endlich gestoppt gehört!!

HZa_nnahxWe


22.08.14 13:30

Prioritätensetzung, Zeitmanagement, subjektive Besonderheiten (z.B. ob einem soziale Interaktionen eher Energie verleihen oder entziehen),,, realistische Betrachtng dessen was ist mit dem, was erstrebt wird.

Beim "Unabänderlichen": Deal with it.

Man kann natürlich auch durch Pauschalisierungen ein Geschlechter-Thema draus machen. :-@

Man kann natürlich auch durch pauschale Ratschläge einfachster Art wie:

-"Machs doch einfach so und so"

- ist halt so

- nicht meckern, sondern ändern

eine ganze interessante Diskussion zum Thema "Lebenszufriedenheit und Work-Life-Balance" killen.

Sorry, aber sowas nervt mich tierisch, wenn ich jemandem ein Problem schildere, was mich vielleicht seit Jahren oder Monaten beschäftigt und unzufrieden macht, und dann mein Gesprächspartner innerhalb von 20 Sekunden eine "Lösung" präsentiert, die seiner Meinung nach mein "Problem sofort löst".

Da frage ich mich immer, für wie blöd man mich eigentlich hält? Denn ich muss ja davon ausgehen, das mein Gegenüber denkt, dass ich in den 2-6 Jahren, die mich mein Problem bereits beschäftigt, nicht bereit selbst auf diesen innerhalb von Sekunden präsentierten, genialen Lösungsvorschlag gekommen bin. ;-D

g|rhaue$Katxze


:)^ Ich hab die Lösung.

Warum bestellt ihr eure Freunde nicht ins Büro, dann könntet ihr die Arbeitszeit doch schon mal dafür nutzen. Okay - kochen wird schlecht.

Echt ich staune wie lange ihr hier während der Arbeitszeit schreiben könnt. :-/ Ihr scheint wirklich nichts zu tun haben - dann würde mich mein Job auch ankotzen.

Ich kann auch gern mal paar Akten zuschieben ...ich kann vor Arbeit nicht aus den Augen schauen..- hab aber jetzt Feierabend. ;-D Auf ins WE..... @:)

C(osm8ran


Da frage ich mich immer, für wie blöd man mich eigentlich hält? Denn ich muss ja davon ausgehen, das mein Gegenüber denkt, dass ich in den 2-6 Jahren, die mich mein Problem bereits beschäftigt, nicht bereit selbst auf diesen innerhalb von Sekunden präsentierten, genialen Lösungsvorschlag gekommen bin. ;-D

Niemand hält dich dafür für blöd. Ich würde es "festgefahren" nennen, wenn dich Dinge 6 Jahre beschäftigen und du immer noch keine Lösung hast. Aber wenn man den gordischen Knoten lösen will, ist die naheliegendste Lösung manchmal auch die einfachste. Beklagst du dich über zu viele Dinge, musst du dafür sorgen, dass die Dinge weniger werden. Das ist doch erst einmal Fakt.

Was du dann davon über Bord wirfst, ist eine subjektive Entscheidung.

Ich mag keine neunmalklugen Sprüche, aber dieser hier ist absolut wahr, wenn ich meine 46 Lebensjahre bisher Revue passieren lasse:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

EHhemali?ger eNut>zer .(#54x0992)


Sorry, aber sowas nervt mich tierisch, wenn ich jemandem ein Problem schildere, was mich vielleicht seit Jahren oder Monaten beschäftigt und unzufrieden macht, und dann mein Gesprächspartner innerhalb von 20 Sekunden eine "Lösung" präsentiert, die seiner Meinung nach mein "Problem sofort löst".

Da frage ich mich immer, für wie blöd man mich eigentlich hält? Denn ich muss ja davon ausgehen, das mein Gegenüber denkt, dass ich in den 2-6 Jahren, die mich mein Problem bereits beschäftigt, nicht bereit selbst auf diesen innerhalb von Sekunden präsentierten, genialen Lösungsvorschlag gekommen bin. ;-D

In einigen Fällen ist das sicherlich sehr nervig, in anderen aber durchaus angebracht. Denn: Viele Menschen denken ewig und drei Tage über ein Problem nach – sie werden aber nie aktiv, um etwas zu ändern. Mit Nachdenken alleine kann man kein Problem bewältigen, ganz egal, ob man zwei Minuten oder 50 Jahre darüber nachdenkt. Der Ratschlag, dass man aktiv werden muss, damit sich etwas ändert, ist in weniger als 20 Sekunden präsentierbar – und trotzdem ist er, wenn man ihn befolgen würde, so effektiv.

Hier in Deutschland ist einfach diese "Ich will ja, aber..."-Mentalität zu verbreitet.

Khleixo


losgetreten

Mein problem, vereinfacht dargestellt: ich möchte immer alles und das mit möglichst wenig aufwand.

Ist das realistisch?

Es ist ein teufelskreis und das macht mich krank. wem geht es noch so, wer kann mich verstehen und was kann ich dagegen tun?

Es ist ja nicht schwer zu verstehen, wie Du denkst. Willst Du etwas ändern?

EFhema%liger NOutzern (O#53021x8)


Man kann natürlich auch durch pauschale Ratschläge einfachster Art wie:

-"Machs doch einfach so und so"

- ist halt so

- nicht meckern, sondern ändern

eine ganze interessante Diskussion zum Thema "Lebenszufriedenheit und Work-Life-Balance" killen.

Sorry, aber sowas nervt mich tierisch, wenn ich jemandem ein Problem schildere, was mich vielleicht seit Jahren oder Monaten beschäftigt und unzufrieden macht, und dann mein Gesprächspartner innerhalb von 20 Sekunden eine "Lösung" präsentiert, die seiner Meinung nach mein "Problem sofort löst".

Da frage ich mich immer, für wie blöd man mich eigentlich hält? Denn ich muss ja davon ausgehen, das mein Gegenüber denkt, dass ich in den 2-6 Jahren, die mich mein Problem bereits beschäftigt, nicht bereit selbst auf diesen innerhalb von Sekunden präsentierten, genialen Lösungsvorschlag gekommen bin. ;-D

HannahWe

Um dir in deinem Stil zu antworten:

Sorry, aber was habe ich mit deinem hausgemachten Kopfkino zu tun? ... Ich habe weder darüber nachgedacht wie blöd mein Gegenüber ist, dass es nicht selbst auf diese Lösung gekommen ist, noch darüber, warum es seine längst selbst gefundene Lösung nicht umsetzt. Letzteres dürften meistens persönliche, psychische Hinderungsgründe sein, seltener rein materiell-sachliche. ... Aber evtl. war das jetzt wieder zu belehrend und mein Gegenüber weiß das längst.

... Warum fragt mich mein Gegenüber nach einer Lösung, für die er längst eine eigene Lösung gefunden hat? ":/

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