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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

sxportty1x282


@ graue Katze

naja erlaubt ist das bei uns auch nicht, aber was soll ich auch sonst tun, wenn ich mal wieder nix zu tun habe. Ich habs satt dauernd bei meinem Chef um Arbeit zu betteln und da bietet sich das Rumsurfen im Internet natürlich an ;-D

FHraup ErdmäLnnchexn


Also als ich noch im Büro gearbeitet habe, da wurde das überprüft. Da konnte man nachvollziehen, wer auf welchen Seiten am Surfen war. Ich wäre da ja vorsichtig ;-)

gar aue*Kaxtze


:)z Wäre oder bin ich auch....die checken das ab und an (gerade bei denen, die sich nicht tot machen) und dann gibt es ordentlich Ärger. Aber letzten Endes muss jeder für sich selbst die Verantwortung tragen. Und da ihr ja eh nicht an euren Jobs hängt... ]:D

M ilEky_e@77


eben, da ich nicht am Job hänge gehe ich das Risiko des Surfens und Forumierens ein....

Heute ist wieder ein extrem furchtbarer Morgen.

Meine Laune ist so schrecklich, ich denke mal wieder dass ich froh bin wenn ich irgendwann tot bin, dann muss ich endlich nicht mehr arbeiten.

Ich hoffe ich kann mich aus dieser Laune befreien, aber ich fürchte es wird mir erst abends gelingen, wenn ich zuhause bin.

Also noch viele unendliche Stunden Seelenqual.... Ich hasse es sooooo verdammt :°(

s,por0ty1E28x2


@ milky

geht mir gleich, da ich auch nicht an meinem job hänge, nehm ich das risiko in kauf. Immerhin ist heut schon mittwoch, aber Lust hab ich auch keine. Immerhin hab ich für mich am WE mal überlegt, wie ich aus der Misere rauskomme und hab heut morgen schon die erste Bewerbung geschrieben. Ich glaube, wenn wir einen Job haben, der uns nicht unterfordert so wie der aktuelle, dann macht die Arbeit wieder mehr spaß und man fühlt sich abends auch nicht so unbefriedigt. Das Zeitproblem löst sich dadurch leider nicht, dafür hab ich noch keine Lösung gefunden, weniger Stunden arbeiten kann ich mir leider nicht leisten.

Aber mir gehts wie dir, ich freu mich schon sooooo bis ich endlich abends wieder zuhaus bin und mir nen schönen Abend machen kann :)

K`rabb}elkäxferle


Naja, warum macht ihr dann nicht etwas, dass euch erfüllt?

Ich habe auch einen Bürojob und bin gerade erst Anfang zwanzig. Habe aber schnell gemerkt, dass das nix auf Dauer ist und momentan mache ich das lediglich um meine Ausbildung, die ich nebenher mache und in einem vöööööllig anderen Bereich liegt und mir Spaß macht.

Ich verstehe vollkommen wie es euch geht. Was habe ich schon Zeit im Internet verbracht...so wie jetzt ;-D Im großen und ganzen ist es aber ok, denn das was ich manchmal an privatem Zeug erledigen kann, müsste ich sonst Abends machen :-X . Ich zieh das hier noch ein Jahr durch, dann arbeite ich Teilzeit und geh als Freiberufler meiner neuen Tätigkeit nach. Ideal für mich :)^

M6ilkOy_e7x7


@ Sporty1282:

Es kann mich leider auch nicht trösten, dass "schon" Mittwoch ist, denn für mich ist es nicht schon Mittwoch, sondern ERST Mittwoch :°(

Hey toll dass du Bewerbungen geschrieben hast. :)^ Im Bürobereich oder ein Wechsel in eine andere Richtung?

@ Krabbelkäferle:

Ich habe sogar schon in der Ferialarbeit während der Schulzeit gemerkt, dass Büro mir nicht gefällt. Aber jetzt arbeite ich schon 17 Jahre vollzeit im Büro. Da komme ich nicht mehr so leicht raus.

1. weiß ich gar nicht was ich stattdessen machen möchte (kein Berufswunsch, keinerlei Idee)

2. ohne Ausbildung kommt man eh in keine andere Sparte, und ich gehe bald auf Ende 30 zu, das wird nix mehr....

Ich finde es toll dass du für dich einen guten Weg findest. Ich wünschte ich hätte das auch geschafft.

Ich muss mich noch fast 30 Jahre irgendwie durchquälen.

K%rabYbeFlkäfXerxle


Ich finde, dass du es dir schon sehr leicht machst. Bei mir in der Ausbildung ist eine Dame die 56 ist. Und auch viele Ü 40. Ich bin die drittjüngste von 36 Leuten.

Meine Mutter ist auch knapp über 40 und hat eine ganz andere Richtung eingeschlagen als bisher. Man muss nur wollen.

Manchmal muss man es einfach tun und nicht zu viel nachdenken. :)z Ich quäle mich finanziell auch durch und es ist manchmal echt eng, aber du hast ja auch einen Partner und meiner unterstützt mich da auch sehr.

g:rau(eKatvzxe


;-D Ich sitze schon seit 28 Jahren im Büro und ich liebe meine Arbeit wie am ersten Tag. Es gibt sicher auch Tage, wo ich völlig motivationslos bin, aber hier habe ich keine Zeit darüber nachzudenken, denn der Termindruck ist ständig da. So vergeht aber der Tag. Ich fange 6 Uhr an bis 15.30 Uhr und manchmal auch bis 17.30 Uhr (am langen Sprechtag). Bin aber dann innerhalb von 30 min daheim.

Ich denke auch, dass man mit Ü 30 oder auch Ü 40 (wie ich) nochmal neu durchstarten kann, wenn man will und natürlich weiß, WAS man möchte.

JZol]enxe


Liegt es am Leidensdruck? Ich bin der Überzeugung, dass der Leidensdruck jedes Einzelnen nur gross genug sein muss, um eine Veränderung einzuleiten.

Nervt mich die Zeit im Büro, kann aber dank Unterforderung Zeit im Internet verbringen (so wie jetzt gerade), kann ich etwas sinnvolles tun (recherchieren, Sprachen lernen, Bücher lesen), kann sich dies aufwiegen. Welche Vorteile hat die Büroarbeit und welche Nachteile? Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? Was hindert mich?

Wie anfangs geschrieben wurde, liegt es sicherlich auch an den eigenen Ansprüchen. Die dürfen gern in den Himmel reichen, doch kriegt kein Mensch etwas geschenkt. Auch eine Paris Hilton liegt nicht nur faul auf der Haut und ist der glücklichste Mensch der Welt. Das Gras ist nicht immer grüner auf der anderen Seite.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär....Nicht bös gemeint, einfach ein Denkanstoss. *:)

NiordOi84


Welche Vorteile hat die Büroarbeit und welche Nachteile?

Genau das ist es halt worüber man nachdenken sollte. Klar kann es auch mal langweilig sein und natürlich kann der Job auch mal nerven aber das sind Phasen. Solche Phasen können auch mal mehrere Wochen gehen (z.B. wenn man im Sommerloch steckt aber keinen Urlaub hat) aber auch damit kann man klarkommen. Und es ist halt ein großer Vorteil das jeden Monat ein festes Gehalt auf dem Konto landet, das ich Abends körperlich nicht völlig erschöpft bin und das ich in Leerlaufphasen auch mal Zeit für andere Dinge hab.

Ich vermute ja das genau diese (oder ähnliche) Punkte der Grund dafür sind das einige Leute einfach in ihrem "Unglück" verharren. Was ändern hieße die Sicherheit und die Vorteile aufzugeben und ggf. mit weniger Geld und mehr Arbeit auskommen zu müssen. Oder man muss sich soweit ändern das man z.B. die Fahrzeiten verringert und Abends früher Zuhause ist. Aber auch das kann "Opfer" erfordern.

Ich bleib dabei das der Leidensdruck nicht groß genug ist bzw. die Bequemlichkeit zu groß ist. Wobei ich persönlich ja der Meinung bin das solche Aussagen wie "ich bin froh wenn ich tot bin, dann muss ich nichtmehr arbeiten" ein ganz klarer Hinweis auf eine dringend nötige psychische oder psychatrische Behandlung sind.

H1anna^hWxe


Wobei ich persönlich ja der Meinung bin das solche Aussagen wie "ich bin froh wenn ich tot bin, dann muss ich nichtmehr arbeiten" ein ganz klarer Hinweis auf eine dringend nötige psychische oder psychatrische Behandlung sind.

JA! :)= :)^

s,poQrty12x82


@ Milky

Ne ich bewerb mich jetzt halt wieder im Büro, aber ich versuchs mal in nem etwas anderen Bereich, mal sehen was dabei so rauskommt. Hab nur etwas Bedenken, weil ich doch schon 32 bin. Da denkt doch eh jeder Arbeitgeber, ich werd in den nächsten 2 jahren schwanger. Aber mal sehen :)

Meine dauernde Langeweile im Büro nervt mich tierisch und drum will ich jetzt endlich was ändern. Lieber etwas mehr arbeiten und dafür abends dann das Gefühl haben, man hat was geschafft.

Versuch doch auch mal, deinen Job etwas positiver zu sehen. mich kotzts auch oft megamäßig an, aber ans Sterben denk ich deswegen noch lange nicht. Das Leben hält trotz Arbeit immer noch viele schöne Dinge für einen bereit. Ich glaub du musst nur mal versuchen, deine Einstellung etwas zu verändern. Ich sehs so, auch wenn ich arbeite, ist jeder Arbeitstag immerhin ein Tag von meinem Leben. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin und arbeiten gehn "darf". Ich versuche jetzt wieder, die wenige Arbeit die ich momentan hab, wenigstens mit Leidenschaft zu machen und siehe da, es funktioniert. Nicht immer, aber immer öfter :-)

@ nordi

du hast recht, je geringer der Leidensdruck, umso weniger versucht man aktiv was zu ändern an seiner situation. Und der Mensch ist halt nun mal ein Gewohnheitstier. In meinem Fall hat mich auch die Angst vor was neuem dazu getrieben, in meiner Situation auszuharren, da alle anderen jobs die ich davor hatte noch viiiieeel schlimmer waren (mobbing etc). ABER ich hab sie überwunden und bin nun offen für neues und auch für mehr Arbeit :)

_LParvxati_


Ich bleib dabei das der Leidensdruck nicht groß genug ist bzw. die Bequemlichkeit zu groß ist. Wobei ich persönlich ja der Meinung bin das solche Aussagen wie "ich bin froh wenn ich tot bin, dann muss ich nichtmehr arbeiten" ein ganz klarer Hinweis auf eine dringend nötige psychische oder psychatrische Behandlung sind.

Bei Milky scheint der Leidensdruck schon groß zu sein. Nur habe ich langsam den Eindruck, dass sie schon mitten in einer Depression steckt und ihr deswegen der Antrieb fehlt etwas zu verändern. Ich würde ihr auch empfehlen, sich noch einmal dazu durchzuringen, einen Therapeuten aufzusuchen.

N&ordxi84


Das kann natürlich auch sein. Auf jeden Fall ist so eine Aussage ein ernst zu nehmendes Alarmsignal und an der Stelle muss man sich einfach aufraffen und professionelle Hilfe suchen. Anders kann es gar nicht mehr besser werden und man rutscht immer tiefer rein.

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