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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

M+ilky1_e77


Danke euch allen!

Ja ich weiß dass ich meine Einstellung ändern sollte, aber das geht nicht.

Und ja - ich habe keine Kraft für Veränderung mehr.

Ich habe mehrmals den Job gewechselt (aber halt immer im Bürobereich).

Da wo ich jetzt bin ist es noch das kleinste Übel, ich hatte schon viel schlimmere Arbeitsstellen.

Es könnte also eher wieder schlimmer werden, wenn ich wechsle.

Und im Bürobereich zu wechseln bringt eh nicht wirklich was.

Da müsste ich schon ganz in eine andere Schiene wechseln und das ist nicht leicht bzw. fast unmöglich, noch dazu wenn man eh viel zu wenig Kraft und Motivation dafür hat.

Ich habe festgestellt dass es mir dienstags bis Mittwoch zu Mittag meistens seelisch am schlechtesten geht. Also wenn die Erholung vom Wochenende endgültig weg ist und das nächste WE noch zu weit entfernt. Da kommen dann die besonders negativen Gefühle hoch á la "Tot müsste ich wenigstens nicht arbeiten...."

Das sind aber einfach Frustgefühle und nicht wirklich ein Todeswunsch.

Wenn ich dann frei habe bin ich sowieso ein anderer Mensch - glücklich, happy und zufrieden! ;-D Bis ich wieder in die Arbeit muss :(v

s1por4ty1h282


@ milky

puh dann bin ich aber erleichtert, dass die Gedanken dann doch nicht sooo schlimm sind! Ich kann dich total gut verstehen, mir gehts ja ähnlich. von meinen ganzen jobs bisher, ist der aktuelle immer noch der Beste. Früher hatte ich zu dem ganzen Arbeitsstress den ich hatte auch noch mit Mobbing und cholerischen Chefs zu kämpfen. Von daher weiß ich genau wie du dich fühlst. Hab jetzt zwar mal ein paar Bewerbungen rausgeschickt, jedoch weiß ich natürlich auch nicht, wo ich wieder "landen" werde, wenn ich den Job wechsle. Im Endeffekt häng ich dann ja auch wieder im Büro fest und kann nur hoffen, dass ich genug zu tun hab, dass mir die Arbeit Spaß macht und ich nicht mit irgendwelchen Blöden Bitches im Büro sitz (sorry, aber zuviele Frauen in einem Büro sind der Horror). das ist auch der Grund, warum ichs jetzt in nem kompletten Männerbüro als einzige Frau am schönsten hab ;-)

Aber wie du sagst, man müsste in ne komplett andere Schiene wechseln und das ist halt auch nicht so einfach. Geht mir gleich, mein Lebenslauf weist nun mal meine Buchhalterprüfung und meine Bilanzbuchhalterprüfung auf, da nach über 10 jahren auf einmal ins Marketing zu wechseln ist oft nicht möglich. und wenn dann nur mit massiven finanziellen Einbußen, weil man ja keine Erfahrung hat. Und das widerum kann man sich oft nicht leisten. wieder ein Pluspunkt für meinen aktuellen job, da der fast nix mit buchhaltung zu tun hat ;-D

Darf ich fragen in welchem Bereich im Büro du arbeitest?

TYenoc6h<tit}laxn


Ich hasse auch meinen Job. Jeden Tag gehe ich dort mit Bauchschmerzen hin. Der Job interessiert mich nicht die Bohne und der Leistungsdruck ist sehr hoch. Der Druck ist nicht das Problem viel eher die Arbeitsweise, das Arbeitsklima und das fehlende Interesse. Leider habe ich keinen anderen Job gefunden (suche seit etwas mehr als einem Jahr). Echt beschissen irgendwie.

garauDeKaxtze


Sagt mal ihr Büromädels, habt ihr mal bei euren Chef oder Abteilungsleister oder was immer ihr als Vorgesetzen habt vorgesprochen und ihm klar gemacht, dass euch eure Arbeit unterfordert? Das ihr nix zu tun habt? Ganz ehrlich, ich finde, das Problem fängt bereits bei der Organisation und Arbeitsverteilung an. Entweder habt ihr zuwenig Arbeit - dann habt ihr zuviel Personal. Punkt. Oder einige schuften und andere haben nix - dann ist es falsch aufgeteilt.

Weiß denn eure Obrigkeit, dass ihr unzufrieden seid? Dort würde ich doch zuallererst mal ansetzen und vielleicht könnt ihr auch innerhalb des Unternehmens oder was auch immer mal in einen anderen Bereich? Wäre doch ein Anfang oder?

Also wenn mir hier meine Abteilung nicht mehr gefallen würde, dann geh ich zum Geschäftsleiter und erkläre ihm, dass ich eine Umsetzung anstrebe....und meist kann der Wunsch erfüllt werden. Habe jetzt schon (also in 28 Jahren) drei Abteilungen durchlaufen...war in jeder sehr lange. Aber der Wechsel -hier aber meist durch die Geschäftsleitung angestrebt- tat jedesmal gut. Auch wenn ich mich erst gesträubt hab.

s>porty@1{282


@ graue Katze

Ich mach den Job seit 4 Jahren und gehe regelmäßig zu meinem Chef und jammere, dass ich unterfordert bin. mittlerweile mach ich schon die Buchhaltung vom Geschäft seiner Frau, damit ich noch mehr zu tun hab. Bei uns ist das halt phasenweise, ich hab Phasen, in denen kann ich 60 stunden pro woche arbeiten und bin immer noch nicht fertig, dann hab ich wieder phasen, in denen arbeite ich 4 stunden am Tag normal und dann sitz ich mehr oder weniger 3, 4 stunden rum und mach nur kleinigkeiten die grad reinkommen. zuviel personal haben wir auch nicht, da ich die einzige bin, die im Bereich Organisation, Buchhaltung und Sekretariat beschäftigt ist. Alle anderen Mitarbeiter sind Techniker. Die ich auch so gut ich kann unterstütze und ihnen Arbeit abnehme, so gut es halt geht bzw. was ich machen kann.

Hatte grad letzte Woche wieder ein Gespräch mit meinem Chef und jetzt arbeiten wir grad gemeinsam noch Bereiche aus, die ich noch teilweise mit bearbeiten kann. Wenns so weitergeht, dann bin ich hoffentlich bald jeden Tag ausgelastet...

MCilkyf_{e77


@ Sporty:

ja ich hatte früher auch mit mobbenden Bitches ;-D und unmöglichen Chefs zu tun.

Da geht es mir jetzt im Vergleich wesentlich besser.

@ Tenochtitlan:

oje, ja so gehts mir auch dass mich der Bereich nicht intessiert.

Hoffentlich findest du eine neue Stelle!

Du suchst ja immerhin aktiv :)^

M-ilky_ex77


gestern abend war ich wieder sehr traurig :-(

Im Sommer ist bei uns in der Stadt jeden Mittwoch eine Party.

Ich liebe dieses Partys!

Aber ich kann natürlich nie lange bleiben wegen der böden Arbeit! >:(

Gestern bin ich schweren Herzens um 22 Uhr heimgegangen, ich war eigentlich sooooo in Partylaune, hatte 2 Drinks getrunken und war soooo traurig dass ich gehen musste :°(

2 arbeitslose Bekannte haben mir heute geschrieben dass sie bis 4:30 gefeiert haben. Gemein, die Arbeit zerstört so viel Spaß in meinem Leben! :°(

Es ist sooo fies!!

K,r]abbe-lkäxferle


Also ich nehme mir in solchen Fällen halt den Tag darauf dann frei. In der Regel weiß ich eigentlich wann solche Partys sind ;-)

Ich glaube du solltest dringend mal aus deinem Loch rauskommen und was tun. Das ist schon ein bisschen Jammern auf hohem Niveau. Du schreibst zwar selbst, dass du weißt, dass es Millionen anderen auch so geht (also, dass sie arbeiten ;-D ) und sie da keine so Probleme haben. Aber du hast ein Problem damit, dann geh es an!

Du musst aus diesem Motivationsloch raus und gegen diese Lustlosigkeit was zu ändern angehn. ICH würde nicht mit 65 in Rente gehen wollen, in dem wissen, dass ich eigentlich die meiste Zeit meines Lebens nicht das gemacht habe, was mir Spaß macht. Wie viele unzählige Stunden ich frustiert war und nicht genießen konnte. Das belastet ja auch in der Freizeit, ich habe teilweise schon nach der ersten Woche Urlaub angefangen die Tage runterzuzählen und jeden morgen "Oh nein...nur noch 5 Tage bis es wieder losgeht", da ist doch gleich der ganze Urlaub versaut.

Außerdem kann das mit der Zeit bestimmt auch ziemlich an die Gesundheit gehn (tut es ja psychisch jetzt schon oder nicht?). Jetzt kannst du locker noch den Absprung schaffen. Du redest dir das alles nur zurecht, weil du keinen Bock hast was zu ändern und demotiviert bist von dem jahrelangen Frust.

MLil?ky_ex77


@ Krabbelkäferle:

ja stimmt, das mache ich im Urlaub leider auch immer....

Dann denke ich auch "oh neeein, nur mehr 4 Tage, oh Gott, nur mehr 3...."

Mittlerweile denke ich schon VOR jedem Urlaub daran, wie traurig ich sein werde wenn es wieder vorbei ist....

E$h1em+alige)r Nu3tzer (#5>40992)


Milky_e77

Ich denke, Du siehst ein, dass es so die nächsten 30 Jahre auf keinen Fall weitergehen kann? Daran gehst Du kaputt. Du musst etwas ändern, unweigerlich. Ich würde dir wirklich eine Therapie ans Herz legen, und langfristig auch eine berufliche Umorientierung. Das musst Du dir einfach selbst wert sein! @:)

Ccomraxn


2 arbeitslose Bekannte haben mir heute geschrieben dass sie bis 4:30 gefeiert haben. Gemein, die Arbeit zerstört so viel Spaß in meinem Leben! :°(

Sorry, dass ich das so direkt sagen muss, aber ich finde deine Einstellung sehr unreif. Du bist neidisch auf Arbeitslose, weil die auch Mittwochs Party machen können. Ist es dein Lebensinhalt, Party zu machen? Tausch mal für 2 Monate mit einem Arbeitslosen, mach deine Party, und dann überlegst du dir irgendwann, von welchem Geld du den dritten Drink bezahlen möchtest.

Aber ich vergaß, du willst ja Freizeit und viel Geld. Da kann ich dir nur raten, was ich dir schon mal geschrieben hatte: lass deine "Ich-will-aber"-Einstellung mal sein und übernimm Verantwortung für dein Leben. Es wird niemand vorbeikommen, der dir einen Job mit viel Geld und viel Freizeit gibt. Und wenn es den gibt, solltest du weniger jammern, sondern es angehen. Wenn man noch 30 Berufsjahre vor sich hat, kann man locker nochmal von vorn anfangen. Stattdessen resignierst du und schreibst Dinge wie

Da müsste ich schon ganz in eine andere Schiene wechseln und das ist nicht leicht bzw. fast unmöglich, noch dazu wenn man eh viel zu wenig Kraft und Motivation dafür hat.

Und das ist genau dein Problem. Party machen bis 4 Uhr? Geil. Selbstbestimmte Lebensplanung und -verantwortung: Scheiße, keine Kraft.

Viele hier geben dir nette Ratschläge und das ist auch OK so. Aber ich habe den Eindruck, dass die netten Ratschläge in dir nur Bestätigung bewirken. Deswegen muss es auch mal deutlich gesagt werden, welchen verwöhnten Eindruck dein Luxusproblem hier macht, während sich andere auch mal Gedanken machen, wie sie die Altersvorsorge mal organisieren wollen, um niemandem auf der Tasche zu liegen. Und die Threaderstellerin schweigt mittlerweile auch schon, da du sie in Punkto Jammern längst überboten hast.

Es liegt an dir. Mitleid mit deiner Situation habe ich Null, ganz ehrlich. zzz

Tpenoc[htLitlaxn


@ Milky_e77:

@ Tenochtitlan:

oje, ja so gehts mir auch dass mich der Bereich nicht intessiert.

Hoffentlich findest du eine neue Stelle!

Du suchst ja immerhin aktiv

Naja ich versuche es. Aber habe keine Hoffnung mehr. Ich habe 3 Monate Kündigungsfrist. Alleine das ist ja schon ein Grund weshalb man bei Bewerbungsprozessen gleich aussortiert wird vermute ich. :-( :-/ :°(

mNneRf


was kann ich dagegen tun?

Du musst dich eben entscheiden und dann konsequent sein, dir das Grübeln verbieten. Ich an deiner Stelle würde eben akzeptieren, gerne bequem zu sein und das auch sein zu dürfen, solange nix Existentielles dafür schleifen gelassen wird. Wenn du dir immer wieder vor Augen führst, dass du doch EIGENTLICH gerne jemand wärst, der dies und das lockerflockig nebenbei wuppt, bringt dir das nix (außer schlechter Laune).

Es hat eben jeder eine andere Belastungsgrenze. Du bist jedenfalls nicht die einzige, die nach ihrer Arbeit im Vollzeitjob nicht auch noch Freizeit-Action macht. Ich kann dich aber verstehen.

Mit einem anderen Job wärst du wahrscheinlich auch nicht besser bedient. Und so viel Arbeitszeit weniger, dass die Grundproblematik sich in Luft auflösen würde, wäre wahrscheinlich auch nicht drin. Da müsste es schon Teilzeit sein, um einen großen Unterschied zu machen...

meinung der kollegen. ihnen würde zu hause ohne arbeit auf dauer fad werden.

:-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o

ohne worte oder? ich hab dann schon vorsichtig gefragt, ob sie sich denn über die arbeit definieren und darüber hinaus so ein langweiliges leben haben (so hab ichs nicht formuliert ;-D ), dass ihnen in ihrere freizeit nichts einfällt.

;-D :)^ Ja das find ich auch unvorstellbar. "Ohne Arbeit fällt mir die Decke auf den Kopf" – ":/ Ohne Arbeit würd ich wahrscheinlich mehr Zeug tun, als mit ;-D

lGosgetJreten


Hallo ihr lieben leidensgenossInnen! @:) *:) @:)

Entschuldigt bitte, dass ich an meinem eigenen faden länger nicht mehr teilgenommen habe, aber erstens hatte ich dann plötzlich im büro tatsächlich auch mal einiges zu tun ;-D und zweitens war ich seit dem 27.08. zwei wochen jetzt auf urlaub. Und dreimal dürft ihr raten, ob mir im urlaub danach war, hier auf med1 reinzuschauen und zu jammern – NEEEIIIN, natürlich nicht!!! Ich hatte sooo viel besseres zu tun!!! :)z In den ersten drei tagen meines urlaubes hatte ich noch so viele erledigungen machen, zu denen ich ja sonst kaum komme, dann war ich eine (leider verrregnete :°( ) woche in italien und die letzten beiden tage waren auch vollgefüllt mit terminen und dingen, die ich endlich mal erledigt haben wollte, wenn ich schon mal zeit habe. Und was soll ich sagen? Ich bräuchte noch so viel mehr zeit. %-| :(v {:(

Und heute sitz ich schon wieder den ganzen tag in der tretmühle ab und frage mich, wie diese zwei wochen, auf die ich das ganze jahr über hingefiebert habe, schon wieder vorbei sein können. :°( :°( :°(

Es ist katastrophal. Es ist trostlos. Kein urlaub und kein feiertag in sicht. Der gleiche trott wie eh und je. Den ganzen tag über ist man ans büro gefesselt und dann bleibt zu wenig zeit, um die dinge zu tun, die 1. getan werden müssen und/oder 2. getan werden wollen. Wieder muss ich mich entscheiden: mach ich heute abends mal das, was ich will oder mach ich etwas, was ich tun muss? Lieber einkaufen und kochen oder zum sport und duschen/haarewaschen? Oder doch mit freunden treffen? Davor vielleicht noch schnell staubsaugen? Es ist mühsam. %-|

Aber – um nicht nur zu jammern, möchte ich auf ein paar stichworte, die hier auf den letzten seiten gefallen sind, näher eingehen und meine meinung dazu kundtun.

Irgendjemand schrieb, dass der

leidensdruck

noch nicht groß genug wäre bzw. die

bequemlichkeit

überwiegen würde, weil wir ja nichts an unserer lage ändern.

Ich sehe das nicht so. was soll ich denn ändern? Klar ist ja, dass ich arbeiten MUSS und ob ich jetzt meine 8 stunden im büro absitze oder an der kassa im supermarkt oder als krankenschwester im krankenhaus ist doch einerlei. Fakt ist, dass ich mich eingesperrt fühle, weil meiner meinung nach zu viel für den beruf draufgeht und zu wenig zeit fürs privatleben bleibt.

Nächstes stichtwort:

Berufliche Umorientierung / Umschulung

Ich glaub, ich hab es eh weiter vorne schon mal erläutert: ich habe einen job, für den sich wahrscheinlich andere alle zehn finger abschlecken würden. Ich WEISS, dass ich es eigentlich gut habe. Ich wäre niemals so doof und würde diese sicherheit, die ich hier habe, aufgeben für einen anderen job, der mich auf dauer auch nicht glücklicher macht. Es geht nicht darum, dass die arbeitsbedingungen oder arbeitskollegen unerträglich sind oder die bezahlung nicht stimmt, nein, das alles ist vollkommen in ordnung! Ich bin nicht überfordert, habe nette kollegen und werde angemessen entlohnt. ABER ES ERFÜLLT MICHT NICHT. Ich arbeite, um meinen lebensstandard abzusichern. Und NUR deswegen. Müsste ich nicht des geldes wegen arbeiten, würd ichs nicht oder in viel geringerem ausmaß tun. Das sag ich ganz klar so.

Dann kommen wir zum thema

Unterforderung / Langeweile im Job.

Ich glaube nicht, dass meine unzufriedenheit daher rührt, dass ich mich unterfordert fühle. Ich hatte vorher einen job, der noch viiiiiiiiel langweiliger war als mein jetziger, ich habe nun mehr spielraum und freiheiten. Aber ich nütze es nicht. Ich mache eben das, was notwendig ist. Und ja, ich fühle mich nicht immer gut dabei, aber ich kann mich einfach nicht motivieren. Was mich schon zum nächsten punkt bringt:

Raus aus der Motivationslosigkeit und Lustlosigkeit

Da stelle ich nur eine frage: und bitte WIE soll mir das gelingen? Wer ein geheimrezept oder ein wundermittel hat, immer her damit. Ich WILL mich ja nicht so fühlen, ich würde soooo gern motiviert und engagiert und energiegeladen sein und sagen können, dass ich gerne arbeite. ABER ES IST NUN MAL NICHT SO und ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann!

Vielleicht das hier:

konsequent sein und mir das Grübeln verbieten

Und wieder frage ich: WIE soll das gehen? Ich war immer schon jemand, der viel nachgedacht hat, als kind schon hab ich mir über alles und jeden den kopf zerbrochen, ich bin sehr sensibel und empfindsam (was nicht bedeuten soll, dass ich zart besaitet bin, sondern einfach nur, dass ich oft das gefühl habe, dass ich mehr FÜHLE wie manch andere) wie ich eh schon mal erwähnt habe: ja, ich weiß, dass die allermeisten von uns arbeiten müssen, aber irgendwie scheinen alle, die ich kenne, besser damit klar zu kommen als ich. Eben weil sie vermutlich nicht so viel darüber nachdenken und es vermutlich einfach akzeptiert haben. Bei mir aber hört das gedankenkarussell nicht auf und ich kann mich eben nicht damit abfinden, dass das hier nun mein leben sein soll, bis ich in pension gehe (falls ich überhaupt das glück habe, so alt zu werden und dann auch noch halbwegs gesund bin)

Wie ihr seht, ich drehe mich im kreis… %:| %:| %:|

MMonSger


@ losgetreten:

sieh es doch mal so: du verbringst ca. 1/3 deines Tages in einem Job / Umfeld, das du nicht magst und welches dich auch psychisch runterzieht. Man muss seinen Job nicht lieben und in gewissen Phasen ists auch normal, dass man genervt ist und sich runterziehen lässt, aber was du hier beschreibst ist schon krass und sowas würde ich keine 2 Monate mitmachen, afür ist mir meine Lebens- und Arbeitszeit einfach viel zu schade.

Ein Patentrezept gibt es natürlich nicht, wie man aus der Motivationslosigkeit rauskommt, aber man kann sich mal selbst ein paar Fragen stellen:

- was gefällt mir an meinem Job?

- was kann ich anders / besser machen?

- woher genau rührt meine Unzufreidenheit?

Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread verfolgt, aber darf man erfahren, was das für ein Job ist, nachdem sich andere scheinbar die Finger lecken? Büro kann ja alles und nichts sein. Und so einen Job würde ich jederzeit gegen einen anderen/ähnlichen Job tauschen, wenns mir dabei so schlecht ginge. Das habe ich in der Vergangenheit auch gemacht, bin jetzt recht zufrieden und verdiene noch mehr als vorher, Kollegen sind super (bis auf ei paar..., wie das immer so ist) und ich kann meinen Arbeitsalltag überwiegend selbst bestimmen, außerdem habe ich keine Überstunden.

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