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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

ljosg;etretxen


Aber was soll ich dazu schon sagen, ich saß ja auch nur Ewigkeiten unglücklick rum...ich weiß ja nicht wovon ich rede, denn zufällig wurde dann alles anders, ohne das ich einen Finger dafür krum mache *ironieaus*

Tut mir leid, aber irgendwie kann ich gerade nur die Augen rollen bei der Einstellung Ich verstehe nicht, wie man sich dermaßen hängen lassen kann, gleichzeitig aber allen Luxus will, der so üblich ist und sich überhaupt nicht auf nur einen Vorschlag einlassen will. Alles wird gleich wieder negativ gesehen.

Also und ich verstehe nicht, wie du uns unterstellen kannst, dass wir uns hängen lassen?!?

Wir haben alle eine ausbildung gemacht, manche von uns studiert und wir arbeiten 40 stunden in der woche. wir haben alle unseren haushalt, unsere verpflichtungen, denen wir nachgehen und unsere hobbies.

Ich frage dich nochmal – was sollen wir deiner meinung nach tun? Alles hinschmeißen und etwas neues ausprobieren, von dem wir a) nicht mal wissen, ob es uns dann besser gefällt und b) uns evwentuell keinen sicheren lebensunterhalt bietet?

Ich stell mir gerade vor, wenn ich meinen eltern oder freunden erzählen würde, dass ich meinen job hinschmeiße, meine wohnung deshalb kündigen und das auto verkaufen muss, damit ich mal AUSPROBIEREN kann, ob ich vielleicht eine gute tierpflegerin wär?! Hahaha, klingt irgendwie alles andere als vernünftig. Und mal ehrlich: wenn ich mir schon überlege, was ich anstelle der langweiligen 9-to-5-büroarbeit tun könnte, muss ich schon einige faktoren berücksichtigen, ebendiese wären: gibt es in meinem näheren umkreis überhaupt nachfrage nach solchen berufen? Besteht eine möglichkeit, sich seinen lebensunterhalt damit zu verdienen? Bin ich danach glücklicher als jetzt? ich mein, ich muss ja dann auch arbeiten und gewisse regeln befolgen. denn wer nun mal seine wohnung bezahlen und seinen lebensunterhalt mit seinem eigenen geld und nicht mit dem von mami oder papi oder sonst einem erbe bestreiten muss und keine millionen im lotto gewinnt, MUSS eben vollzeit arbeiten. Ob nun als tierpflegerin, krankenschwester oder eben im büro. Du stellst das alles so einfach dar. ich lasse mich zur lektorin/tierpflegerin/was weiß ich denn ausbilden und dann find ich natüüüüüüüüüürlich sofort einen job und bin für den rest meines lebens glücklich. Ne, ist klar. %-| da wären wir dann wieder bei wünsch-dir-was…

sfportDyt1282


@ losgetreten

ich muss dir mit deiner Aussage vollkommen recht geben. Mir geht es genauso, ich kanns mir leider nicht leisten, mit nem Halbtagsjob meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Wenn man nun mal bestimmte Referenzen und Ausbildungen in seinem Lebenslauf vorzuweisen hat, funktioniert das nicht, in dem man einfach mal sagt, hey ich schmeiß jetzt alles hin und such mir nen netten job, der mir spaß macht. Ich würde mich zB wahnsinnig gern als Personal Trainer oder Ernährungsberaterin umschulen lassen, aber mal ganz ehrlich, davon gibts doch schon soviele wie Sand am Meer und in meinem Bundesland ist der Bedarf gedeckt.

Mir gehts genauso, ich hab Ausbildungen, hab Matura gemacht, hab mein halbes Leben Kurse und Prüfungen gemacht, damit ich in dem Job so weit kommen kann, wie ich jetzt bin. Vor 10 Jahren wusste ich noch nicht, dass das, was ich damals als meine "Erfüllung" gesehen hab, mir halt irgendwann doch keinen Spaß mehr macht. Menschen verändern sich nun mal und damit auch ihre Interessen...

KSraLbbelk3äferlxe


Ich frage dich nochmal – was sollen wir deiner meinung nach tun? Alles hinschmeißen und etwas neues ausprobieren, von dem wir a) nicht mal wissen, ob es uns dann besser gefällt und b) uns evwentuell keinen sicheren lebensunterhalt bietet?

Ich stell mir gerade vor, wenn ich meinen eltern oder freunden erzählen würde, dass ich meinen job hinschmeiße, meine wohnung deshalb kündigen und das auto verkaufen muss, damit ich mal AUSPROBIEREN kann, ob ich vielleicht eine gute tierpflegerin wär?!

Kein Mensch sprach davon einfach alles hinzuschmeißen. Euer Problem ist: Ihr seht nur schwarz oder weiß, etwas dazwischen gibt es nicht. Ich schmeiße ja auch nicht einfach alles hin und probiere was neues. Meinen festen Job habe ich trotzdem, aber Stück für Stück bewege ich mich in eine neue Richtung. Und ich habe vorher ausprobiert, ob mir das Spaß machen könnte, habe viele Gespräche geführt und mir das ganz gut überlegt.

Ihr könnt euch anscheinend nicht mal ansatzweise vorstellen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, als das was ihr tut, weil alles direkt negativ behaftet ist und zerredet wird. Es gibt tausend Gründ nichts anderes zu tun und ebenso tausend warum trotzdem alles scheiße ist, wie es ist.

Das verstehe ich einfach nicht. *schulterzuck* Mit hängen lassen habe ich nicht gemeint, dass ihr nichts tut, ihr arbeitet ja ganz normal. Ich meine hängen lassen im Bezug auf einen Schritt in einen für dich angenehmeren Arbeitsalltag.

_vParvatxi_


Manchmal muss man im Leben auch mal ein Risiko eingehen. Denn, wer nicht bereit ist einen Einsatz zu riskieren, der hat keine Aussicht auf einen Gewinn. Wer natürlich lieber die sichere Schiene fahren will, der muss halt in seinem Hamsterrad bleiben. Verpasst aber eventuell viele Möglichkeiten, die das Leben bietet. Natürlich besteht auch die Gefahr, dass das in die Hose geht, wenn man neue Wege einschlägt. Aber, man kann jederzeit in sein altes Leben zurück bzw. auf seine Ausbildung und Berufserfahrung zurückgreifen.

M7elli,lein9x1


@ Losgetreten

Das Gefühl kenne ich. Oftmals habe ich aus das Gefühl dass sich beinahe alles im Leben nur um Arbeit dreht.

Man geht morgens früh aus dem Haus und kommt abends spät nachhause. Dann soll man noch Putzen, Kochen, eventuell Einkaufen und irgendwann braucht man nun mal auch Zeit für sich.

An ganz schlimm stressigen Tagen zieht mich das ganz schön runter. Aber ich hab immernoch die Hoffnung dass das nur eine Phase ist die jeder mal durchmacht....

leosEgetre2ten


es gibt in meinen augen keinen angenehmeren arbeitsalltag, außer ich habe mehr freizeit. und die hab ich nur, indem ich nicht was ANDERS arbeite, sondern eben WENIGER, und das wiederum lässt sich mit meinem finanziellen bedarf nicht vereinbaren.

ja, es ist eben schwarz oder weiß, da hast du recht. ich sehe da nicht viel dazwischen und genau das ist es ja, was mich so mürbe macht!

und selbst, wenn es irgendetwas geben würde, irgendein beruf, in dem ich flexibler agieren kann, annähernd gleich viel verdiene wie jetzt UND den ich mehr schätzen würde, dann ist es in der tat schwer, sich mit über 30 nochmal neu zu orientieren. du magst es als ausrede sehen, aber ich finde es wirklich sehr schwer. vor allem dann, wenn man nicht mal genaue vorstellungen von dem hat, was einen beruflich erfüllen würde, mal abgesehen von der tatsache, mehr freizeit zur verfügung zu haben und gutes geld zu verdienen. ;-)

l{osgfetre0texn


parvati

ich stimme dir in dem was du sagst grundsätzlich zu. es ist die eigene entscheidung, ob man auf der sicheren seite weiter dahinvegetieren will oder eben das risiko eingeht, was neues zu probieren.

aber das hier

Natürlich besteht auch die Gefahr, dass das in die Hose geht, wenn man neue Wege einschlägt. Aber, man kann jederzeit in sein altes Leben zurück bzw. auf seine Ausbildung und Berufserfahrung zurückgreifen.

kann ich so nicht stehen lassen.

ich persönlich hätte nicht mehr die möglichkeit, in meinen alten beruf zurückzukehren. wer das beamtendasein einmal aufgibt, um sich selbst zu finden bzw. um neue wege einzuschlagen, kann danach nicht mehr zurück. (abgesehen davon kenne ich wirklich keinen einzigen beamten, der das jemals getan hätte ;-) )

l\osgRetretexn


An ganz schlimm stressigen Tagen zieht mich das ganz schön runter. Aber ich hab immernoch die Hoffnung dass das nur eine Phase ist die jeder mal durchmacht....

an die phase, die vorübergeht, glaube ich nicht mehr. es ändert sich ja in den nächsten jahren nichts an meiner situation. und ich befürchte, dass alles nur noch schlimmer wird. :(v

M8ell5ilein91


Ich habe auch schon oft überlegt ob ich einfach den falschen Berufsweg eingeschlagen habe, denn ich denke wenn jemand wirklich seinen absoluten "Traumberuf" hat, er auch Spass daran findet und Arbeit nicht mehr als "Belastung" sondern Spass ansieht.

Ich bin jetzt 23, als ich mit der Schule fertig war musste ich mich entscheiden – soo viele Möglichkeiten, ich habe mich fürs Kaufmännische entschieden weil das damals wohl das "vernünftigste" zu sein schien. Mittlerweile überlege ich oft ob ich nicht lieber noch Abi gemacht hätte und einen Beruf mit Tieren gewählt hätte, oder auf der anderen Seite studieren um dann Rechtsanwältin zu werden.

Leider ist es momentan schwer mein Leben umzugestalten, da ich schon lange nicht mehr daheim wohne sondern mit meinem Freund zusammen ist es für mich kaum Möglich nochmal Schule oder Ausbildung zu machen, einfach aus dem Finanziellen raus.... und dann wäre da ja auch noch die Unsicherheit, was will ich eigentlich wirklich ??? ? ???

Htan-nahxWe


denn wer nun mal seine wohnung bezahlen und seinen lebensunterhalt mit seinem eigenen geld und nicht mit dem von mami oder papi oder sonst einem erbe bestreiten muss und keine millionen im lotto gewinnt, MUSS eben vollzeit arbeiten.

Das stimmt nicht. Gerade vor ein paar Wochen war ein interessanter Artikel in der "Zeit" zu diesem Thema. Natürlich kann man weniger arbeiten als 40 Stunden. Fast jeder kann das, wenn er bereit ist, die finanziellen Einbußen hinzunehmen. Ich habe es getan und zig andere Menschen auch.

Aber es ist sicher nicht leicht, wenn man alleine wohnt und nicht studiert hat.

Die Miete ist pro Kopf meist höher, wenn man alleine wohnt, und das Nettoeinkommen geringer, wenn man nicht studiert hat. Aber wenn man ganz ehrlich ist zu sich, dann kann man fast immer mit weniger auskommen, wenn der Leidensdruck vorher groß genug war.

Außerdem ist, wenn man Teilzeit arbeitet, vieles günstiger als sonst.

Wie ich bereits in einem anderen Faden geschrieben habe:

Allerdings habe ich das Gefühl, das ich, ähnlich wie Studenten, mit genügend Freizeit eher in der Lage bin, die günstigen Angebote zu nutzen, die Menschen zur Verfügung stehen, die Zeit haben.

Soll heißen:

(Mein Freund arbeitet im Schichtbetrieb, ist daher unter der Woche zeitlich wesentlich flexibler als ich es früher war), d.h. Früher sind wir meist Samstagsabends ins Kino gegangen, weil ich nur Sonntags ausschlafen konnte. Heute gehen wir auch mal Dienstags (am Kinotag) für fast die Hälfte des Preises ins Kino, weil ich bei der reduzierter Stundenzahl auch mal erst um 9 Uhr im Büro aufschlagen kann, ohne dass ich deswegen bis Mitternacht "nachsitzen" muss an dem Tag. Das spart Geld.

Außerdem spielen wir Tennis, und die Courtpreise sind in unserem Club tagsüber um ein vielfaches günstiger als Abends und am Wochenende, wenn alle nach Feierabend kommen. Spart auch Geld, und man muss nicht so früh reservieren.

Wenn ich meine Familie am anderen Ende Deutschlands besuchen will übers Wochenende, kriege ich die günstigeren Zugtickets (auch kurzfristig noch Spartarife verfügbar) wenn ich bereits Freitagmittag fahren kann und nicht erst abends.

Abgesehen von davon hat es noch ettliche Vorteile, die zwar nicht direkt Geld wert sind, aber fast: Im Reitverein ist tagsüber die Halle fast leer, während man sich abends in der Halle fast auf die Füße tritt, weil sie viele gleichzeitig reiten.

Ich muss nichtmehr Samstags vormittags meinen Wocheneinkauf machen, wenn alle es tun.

In der Therme und der Sauna ist es nachmittags schön leer.

Ich will nicht behaupten, dass ich mich nicht finanziell einschränken muss, denn das muss ich. Aber ich achte auch seitdem mehr darauf, wo das Geld überhaupt hingeht und wo ich ein Schnäppchen machen kann. Als mein Partner und ich beide Vollzeit gearbeitet haben, uns wegen seiner Schichtarbeit und meinen Arbeitszeiten oft eher die Klinke in die Hand gegeben haben, habe ich oft nicht mal richtig meine Kontoauszüge geprüft - hatte keine Zeit für solchen Kram.

NWordpi8x4


Ihr könnt euch anscheinend nicht mal ansatzweise vorstellen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, als das was ihr tut, weil alles direkt negativ behaftet ist und zerredet wird. Es gibt tausend Gründ nichts anderes zu tun und ebenso tausend warum trotzdem alles scheiße ist, wie es ist.

Genau das halte ich auch für ein extremes Problem. Es wird sich immer nen Grund finden lassen wieso ich dies oder jenes nicht machen kann oder wieso das unvernünftig ist. Dadurch ändert sich aber an der Unzufriedenheit nix. Natürlich kann man hinfallen wenn man einen Schritt in ne andere Richtung macht aber solange man nicht blind losrennt kann man immer wieder aufstehen und zurück gehen.

Alternativ kann man seinen Job auch einfach machen und die Freude aus anderen Dingen beziehen. Ich würde auch nicht sagen das ich hier meinen Traumjob habe aber Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen und Bezahlung sind gut. Dadurch hab ich Abends und am Wochenende noch Kraft für den Alltag und die finanziellen Mittel um meinen Hobbys nachzugehen.

H1annUahWe


Alternativ kann man seinen Job auch einfach machen und die Freude aus anderen Dingen beziehen. Ich würde auch nicht sagen das ich hier meinen Traumjob habe aber Arbeitszeiten, Arbeitsbedingungen und Bezahlung sind gut. Dadurch hab ich Abends und am Wochenende noch Kraft für den Alltag und die finanziellen Mittel um meinen Hobbys nachzugehen.

Ich glaube genau DAS ist der Punkt: Für sehr viele Menschen klappt das so, wie du es beschreibst: Der Job ist ok, also wird er gemacht, nicht viel drüber nachgedacht, nicht viel gejammert. Tschakka, irgendjemand muss die Arbeit ja machen, und sie macht sich nicht von alleine. Vielen Menschen reicht das (zum Glück, sonst hätte diese Gesellschaft bald ganz andere Probleme).

Und dann gibt es Menschen denen das nicht reicht. Die sich ständig fragen, ob "das alles gewesen sein soll". Ob da nicht mehr sein müsste. Mehr Zeit, mehr Sinn, mehr Inhalt. Mehr Erfüllung. Und ich wünschte, ich wäre so wie du, ich könnte einfach die positiven Seiten eines guten, fair bezahlten, sicheren Jobs sehen und mich damit zufrieden geben und nicht ständig nach etwas anderem, nach mehr, suchen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es eine bewusste Entscheidung ist, zufrieden zu sein mit dem, was man hat. Oder ob Menschen einfach verschieden sind.

Bin seit einiger Zeit dabei dieses Thema, auch mit Hilfe einer Therapeutin, zu erörtern und bin bislang zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen.

_0ParvCatxi_


kann ich so nicht stehen lassen.

ich persönlich hätte nicht mehr die möglichkeit, in meinen alten beruf zurückzukehren. wer das beamtendasein einmal aufgibt, um sich selbst zu finden bzw. um neue wege einzuschlagen, kann danach nicht mehr zurück.

Vielleicht nicht mehr zurück in den Beamtenstatus aber eventuell in ein Angestelltenverhältnis.

(abgesehen davon kenne ich wirklich keinen einzigen beamten, der das jemals getan hätte ;-) )

Ich schon. Eine Bekannte hat beim Zoll gelernt, hat dort 3-4 Jahre gearbeitet und hat den Job aufgegeben und Architekur studiert. Eine andere die ich kenne, hat zwar den Beamtenstatus nicht aufgegeben, hat aber die Stunden reduzieren lassen und arbeitet nebenbei als freischaffende Künstlerin. Da sie bei letzteren schon so gut verdient und Aufträge ablehnen muss, ist sie jetzt auch am überlegen, ob sie ihren anderen Job an den Nagel hängt. Das einzige, was sie davon abhält ist, dass ihr dieser Job auch Spaß macht, genauso wie die bildende Kunst.

N5ordi8+4


Aber ich bin mir nicht sicher, ob es eine bewusste Entscheidung ist, zufrieden zu sein mit dem, was man hat. Oder ob Menschen einfach verschieden sind.

Das mit Sicherheit, aber einige die hier in den Thread schreiben fixieren sich nunmal wirklich völlig auf die negativen Seiten des Jobs. Interessant zu erfahren wäre ob diese Menschen mal von ALG I oder II leben mussten und die Seite "viel Zeit, wenig Geld" kennen oder ob die Laufbahn ohne wirkliche Lücken durchgelaufen ist.

Ich hab das erlebt und das macht absolut nicht glücklich. Geld alleine natürlich auch nicht aber mit einer Kombination aus beidem lässt es sich gut leben. Wenn ich allerdings das Problem wie die TE hätte das mich mein Job und die fehlende Zeit total ankotzt dann würde ich nicht zögern und auf Teilzeit gehen, mit den Einschränkungen die ich durch die geringeren finanziellen Mittel hätte. Und wenn es nur mal für 1-2 Jahre ist, wenn man merkt das einem das Geld doch wichtiger ist dann arbeitet man eben wieder 8 Stunden am Tag.

Oder man macht halt so weiter, stapft mit dem Fuß auf und quängelt "ich will aber mehr Freizeit bei gleichem Geld", das wird bloß nie erfüllt werden. ;-)

M"ilkBy_e7x7


Mir gehts heute auch wieder besonders schlecht. Jedes einzelne Wort von Losgetreten kann ich nur doppelt und dreifach unterstreichen und ihre Argumente sind die gleichen wie meine.

Das trostlose ist eben die Aussicht, dass es für immer und ewig keinen wirklichen Weg aus der Misere geben wird (bis zur Rente/Pension mit 65 oder im schlimmsten Fall sogar 67 Jahren). Und dann nutzt mir die freie Zeit auch nicht mehr viel, denn die Dinge die mir Spaß machen will und MUSS ich jetzt machen, denn mit 65 wird vieles körperlich einfach nicht mehr möglich sein. :|N

@ Nordi84:

also ich habe keine Lücken im Lebenslauf, habe den Scheiß jetzt schon 17 Jahre durchgezogen. Also viel Freizeit und wenig Geld kenne ich nicht.

Ich quäle mich halt durch die Jahre und wünschte auch, ich könnte es halt irgendwie akzeptieren. Aber andererseits auch wieder nicht - denn dann wäre ich der perfekte Sklave. Ich möchte mir wenigstens meine freien Gedanken und den Wunsch nach einem freieren Leben bewahren. Auch wenn ich es mir wohl nie erfüllen kann :°( Aber wenigstens davon träumen möchte ich.....

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