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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

l^osget?retexn


hannahW

Natürlich kann man weniger arbeiten als 40 Stunden. Fast jeder kann das, wenn er bereit ist, die finanziellen Einbußen hinzunehmen. Ich habe es getan und zig andere Menschen auch.

aber in meinem fall wären die finanziellen einbußen so gravierend, dass ich mir ne neue wohnung suchen und das auto verkaufen müsste. beides kommt unter keinen umständen infrage, da meine wohnung der ort ist, in dem ich mich abgesehen vom büro am meisten aufhalte und ich brauche meinen freiraum dort. ich könnte niemals (und mein freund übrigens auch nicht!) zusammen auf 50 quadratmeter und möglicherweise im 6. stock eines hochhauses oder weiiit weg von freunden und familie wohnen, da würde die lebensqualität noch weiter sinken, da nehm ich die 40-stunden-woche lieber in kauf. ähnlich beim auto. mein auto lässt mich in der wenigen freizeit, die ich habe, flexibel sein. wär ich dort auch noch angewiesen auf lange fußmärsche, radtouren oder fixe öffi-zeiten, würde mir das leben noch mehr vermiest werden. also wiederum – die 40-stunden-woche ist da immer noch das kleinere übel...

ok, ihr mögt dann vielleicht sagen, dann ist der leidensdruck noch nicht groß genug. naja, wie gesagt, was hab ich davon, wenn ich zwar mehr freizeit habe, aber dann meinen hobbies wie tennisspielen (und bei uns im verein gibt es immer die gleichen preise, ich habe ohnehin ein saisonabo!) und kochen/essen/weintrinken nicht mehr oder kaum mehr nachgehen könnte oder zumindest nur mehr in so eingeschränktem maße, dass mich das kirre machen würde. außerdem müsst ich mir wie schon erwähnt eine 1. kleinere und 2. entferntere wohnung suchen, da in unserer region das wohnen leider am teuersten ist. fazit: damit wär ich definitiv noch unglücklicher...

KGrabibelk!äferlxe


es gibt in meinen augen keinen angenehmeren arbeitsalltag, außer ich habe mehr freizeit. und die hab ich nur, indem ich nicht was ANDERS arbeite, sondern eben WENIGER, und das wiederum lässt sich mit meinem finanziellen bedarf nicht vereinbaren.

Aber der Punkt ist eben: Eine Arbeit zu haben, die einem so viel Freude bereitet oder zumindest etwas stärker motiviert, damit die Arbeit nicht nur Arbeit ist.

und selbst, wenn es irgendetwas geben würde, irgendein beruf, in dem ich flexibler agieren kann, annähernd gleich viel verdiene wie jetzt UND den ich mehr schätzen würde, dann ist es in der tat schwer, sich mit über 30 nochmal neu zu orientieren. du magst es als ausrede sehen, aber ich finde es wirklich sehr schwer. vor allem dann, wenn man nicht mal genaue vorstellungen von dem hat, was einen beruflich erfüllen würde, mal abgesehen von der tatsache, mehr freizeit zur verfügung zu haben und gutes geld zu verdienen. ;-)

Klar mit 30 ist es vielleicht nicht mehr so wie mit 20, aber die Möglichkeit besteht trotzdem. Ich würde an deiner Stelle einfach mal anfangen mich zu informieren. So habe ich es auch gemacht, ganz unverbindlich, in verschiedene Richtungen. Ich war sogar kurz davor noch ein Studium zum Betriebswirt zu machen, also etwas komplett anderes als jetzt. Einfach in allen Richtungen nach Infos gesucht. Wenn man aufs Bauchgefühl hört und mal tiefer bei dem Job nachgräbt, merkt man schnell, ob das Hand und Fuß hat oder nicht.

Ups, Mittagspause ;-D Ich lese später weiter.

A-ntisgone


ok, ihr mögt dann vielleicht sagen, dann ist der leidensdruck noch nicht groß genug

Das kannst nur du selbst beurteilen.

Du kannst auch die nächsten Jahre weiterjammern.

Wer etwas verändern will, findet Wege – wer nichts verändern will, findet Gründe.

(Und sei es nur, dass man seine Einstellung verändert.)

Auf meine [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/688124/14/ Buchtipps]] bist du gar nicht eingegangen. :-(

l3o.s{getrEetexn


antigone

sorry! ich hab mir die buchtipps sehr wohl rausgeschrieben und finde sie spitze!! :)^ :)^

hab nur vergessen, dir dazu zu antworten, das tut mir sehr leid. |-o

J*olenxe


@ Nordi84 :)^

@ losgetreten:

schon mal etwas von Glaubenssätzen gehört?

[[http://mymonk.de/von-einschraenkenden-glaubenssaetzen-befreien-in-30-minuten/]]

Du GLAUBST, du kannst an deiner Situation nichts ändern, du GLAUBST! Wieso glaubst du es? Hast du einen Hauskredit laufen? Teure Arztkosten? Aufwendiger Lebensstil?

@ Mellilein91:

Du bist 23 und GLAUBST in deiner jetzigen Situation festzuhängen? Mach das Abendabi, informiere dich über Möglichkeiten, doch vorher schau auch du dir den Link oben an. Es sind lediglich Glaubenssätze, die ihr von euch gebt. Das wäre ein guter Ansatz, diese umzuprogrammieren (Reframing).

Wer wirklich glaubt, er sei falsch im Jetzt, wünscht sich Veränderung, dann wird er auch bereit sein, etwas zu verändern. Wie sonst, sollte es sich sonst bewegen? Von nichts kommt ja nichts. Im Lotto kann man auch nur gewinnen, wenn man Lotto spielt. ;-)

Und dieser Faden dient doch dazu, dass es euch irgendwann besser geht. Oder dient er dazu, über das jetzt zu jammern und dabei nichts zu ändern?

J?olenxe


@ Nordi84

das hier gehört noch hin : :)^

JHolexne


:)^ :)=

KPraIbbenlkäferxle


Leider spinnt das Forum bei mir wieder, ich sehe also nicht wer was geschrieben hat, der Beitrag oben dran mit den Glaubenssätzen: Dem kann ich nur zustimmen. Deshalb meinte ich auch, sage dir doch einfach jeden morgen und mit sagen meine ich auch SAGEN, dass dein Leben super ist und du wirst mit der Zeit garantiert anfangen anders zu denken. Positive Worte, bewirken positive Gedanken, positive Gedanken lassen dich in einem ganz anderen Licht erscheinen und je nachdem ergeben sich urplötzlich, einfach weil du eine ganz andere Botschaft aussendest, ganz neue Möglichkeiten. Das hat für mich auch nichts mit wünsch dir was zu tun. Das ist einfach Fakt, Menschen die eher optimistisch sind und nicht alles so schlecht reden, bei denen frägt man sich doch manchmal, ob denen eigentlich alles Glück zuläuft. Und ich denke, es ist eben Einstellungssache.

Ich bin jetzt 23, als ich mit der Schule fertig war musste ich mich entscheiden – soo viele Möglichkeiten, ich habe mich fürs Kaufmännische entschieden weil das damals wohl das "vernünftigste" zu sein schien. Mittlerweile überlege ich oft ob ich nicht lieber noch Abi gemacht hätte und einen Beruf mit Tieren gewählt hätte, oder auf der anderen Seite studieren um dann Rechtsanwältin zu werden.

Leider ist es momentan schwer mein Leben umzugestalten, da ich schon lange nicht mehr daheim wohne sondern mit meinem Freund zusammen ist es für mich kaum Möglich nochmal Schule oder Ausbildung zu machen, einfach aus dem Finanziellen raus.... und dann wäre da ja auch noch die Unsicherheit, was will ich eigentlich wirklich ??? ? ???

Und du hast meiner Meinung nach überhaupt keine Ausreden nichts zu tun ;-) Nimms mir nicht übel, aber in deinem/unserem Alter kann man definitiv noch SEHR VIEL tun und ändern. Tu es jetzt oder du steht in 10-15 Jahren ungefähr so da wie losgetreten...da kostet es mehr Überwindung etwas zu ändern. Und unabhängiger wird man mit den Jahren selten...

Das Leben bietet so viele Möglichkeit und das einzige worauf ihr euch stützt ist GELD, GELD und nochmals GELD.

l;osgSetrexten


krabbelkäferle

du hast hier für mich persönlich echt schon viel positives beitgetragen, über das ich definitiv nachdenken werde.

aber jetzt bleiben wir doch mal realistisch bitte:

Das Leben bietet so viele Möglichkeit und das einzige worauf ihr euch stützt ist GELD, GELD und nochmals GELD.

ja, meine güte. weil es in der heutigen zeit im endeffekt IMMER um geld geht. oder soll ich von luft und liebe leben??

das leben bietet viele möglichkeiten und kaum eine ist gratis. alles kostet etwas. zeit kostet geld. hobbies kosten geld. grundbedürfnisse zu befriedigen kostet geld. und jetzt komm mir bitte nicht mit dem daher, dass die wichtigsten dinge im leben nicht mit geld zu bezahlen sind: gesundheit und liebe. mag sein, aber im weiteren sinne dann doch wieder. meine gesundheitsversorgung kostet geld und eine freundschaft oder beziehung zu pflegen kostet ebenfalls geld, weil man will ja gemeinsam auf urlaub fahren, mal schön essen gehen, sich eine wohnung einrichten, kinder kriegen und und und.

letzten endes läuft es alles aufs geld hinaus und was ich mir für annehmlichkeiten davon leisten kann. und das hab ich nicht erfunden, nein, das ist unsere gesellschaft.

ldosgxet*regtexn


Du GLAUBST, du kannst an deiner Situation nichts ändern, du GLAUBST! Wieso glaubst du es? Hast du einen Hauskredit laufen? Teure Arztkosten? Aufwendiger Lebensstil?

ich GLAUBE es nicht, ich WEISS es. wenn ich etwas ändere, leidet halt ein anderer bereich meines lebens. ich kann es drehen und wenn, wie ich will. ich werde nie all das haben können, das mich im gesamten glücklich machen würde.

NxordZi84


und das hab ich nicht erfunden, nein, das ist unsere gesellschaft.

Bleibt ja jedem selbst überlassen komplett aus dem System auszusteigen. Hat natürlich dann auch wieder entsprechende Konsequenzen und ist bei weitem anstrengender als jeder 8 Stunden Bürojob. Aber im Prinzip geht das, dich zwingt niemand zu arbeiten. Das "muss" man in dem Fall wirklich nur weil man nen verhältnissmässig kostspieligen Lebensstil führt.

Ist ja bei mir nicht anders, wenn ich in meine Hausbar schaue dann steht da auch der Gegenwert eines Kleinwagen drin und jeder meiner Urlaube der letzten paar Jahre hat pro Woche mehr gekostet als 4 Wochen Malle all inclusive. Das kann ich mir aber alles nur leisten eben weil ich so nen anspruchsvollen und auch mal anstrengenden Job hab.

Ich kenne allerdings auch die andere Seite der Medallie, nach dem Fachabi hab ich auch nen Jahr von Hartz 4 gelebt (6 Monate unbezahltes Praktikum, 6 Monate warten auf Ausbildungsbeginn) und hatte Freizeit ohne Ende aber kaum nen Euro um da was zu unternehmen.

J-o1lenxe


@ losgetreten:

wenn du weisst, dass sich dein leben niemals mehr zum positiven ändern wird, dann brauchst du es auch gar nicht versuchen zu ändern. D.h. versuche zu lernen, dich damit abzufinden, dich damit zu arrangieren.

Vielleicht ein blödes Beispiel: Ich bin fehlsichtig und werde immer auf eine Sehhilfe angewiesen sein. Ich hadere nicht damit, sondern mache das Beste draus und trage ne auffällige hübsche Brille oder mal Linsen. Ich mache mir mein Leben schön, so wie ich es mag.

Wenn sich etwas partout nicht ändern lässt (wirklich? wirklich wirklich? so richtig wirklich niemals nie?), dann hast du immer noch die Wahl, wie du damit umgesht. Du hast immer die Wahl! Und das meine ich positiv! :)z

AnnDt igo_nxe


@ losgetreten

ich hab mir die buchtipps sehr wohl rausgeschrieben

Dann ist ja gut. Ich befürchtete, du hättest es überlesen oder es wäre dir egal gewesen.

Aber auch lesen, ja? ;-)

@ Mellilein

da ich schon lange nicht mehr daheim wohne sondern mit meinem Freund zusammen ist es für mich kaum Möglich nochmal Schule oder Ausbildung zu machen, einfach aus dem Finanziellen raus.... und dann wäre da ja auch noch die Unsicherheit, was will ich eigentlich wirklich

Was du wirklich willst.....das kannst nur du rausfinden.

Auch da kann ich ein Buch empfehlen:

Finde den Job, der dich glücklich macht: Von der Berufung zum Beruf

Angelika Gulders Buch ist ein ausführlicher Entscheidungsfindungs-Workshop, der Lesern Mut macht, sich auf den Weg zu den für sie passenden Lebensumständen zu machen. Eine solche Hilfestellung ist bitter nötig: Zahllose Menschen haben die Hoffnung auf einen Job, der sie nicht nur ernährt, sondern auch erfüllt, längst aufgegeben und sich in ihrem Frust eingerichtet. Denjenigen, die noch etwas Energie und Hartnäckigkeit übrig haben, versucht Gulder die Suche nach dem wahren Ziel nach Kräften schmackhaft zu machen. Sie verspricht, dass man dafür nicht mal sein Leben komplett umzukrempeln braucht, und zerstreut gleich zu Anfang den Verdacht, dass Berufung auch eine Menge mit Brotlosigkeit zu tun hat: "Wer das, was er tut, von Herzen gerne tut, ist besser in seinem Job und bekommt dafür die entsprechende Honorierung.” Das ist zwar in unserer Gesellschaft nicht immer der Fall, aber es macht Mut, sich den nächsten Kapiteln zu widmen – dem "Karriere-Navigator.”

Er besteht aus zwölf Selbsttests und Übungen. Wer sie absolviert, der erfährt Stück für Stück mehr über sich und kann die Puzzleteilchen am Schluss zu einem Gesamtbild der eigenen Träume, Interessen und Motivationen zusammensetzen. Drei Wünsche an eine Fee. Kindheitsträume und –pläne. Lieblingsinteressen und Lieblingstätigkeiten. Ein idealer Tag. Was würden Sie machen, wenn Sie fünf Leben leben könnten? Die Übungen sind zum Teil nicht neu, aber Gulder setzt sie überzeugend um und ermutigt immer wieder zum hemmungslosen Rumspinnen und Fantasieren. Besonders in die Kindheitsträume und –interessen taucht sie tief ein, sie präsentiert sogar eine Ankreuzliste, welche Sendungen man in zartem Alter im Fernsehen besonders genossen hat. Der Gedanke dahinter: "Oft geht das Wissen darüber, was unsere Berufung ist, im Laufe der Kindheit verloren und wir erobern es uns erst im Laufe unseres Lebens wieder zurück." Das heißt jetzt nicht, dass Sie ihre Träume von einer Karriere als Lokführer, Astronaut oder Model wieder aus der Schublade der Vergangenheit holen sollten. Es gilt bei jeder Übung, den Kern, den Hintergrund des Wunsches zu finden.

Im zweiten Teil geht es darum, ein klares Bild, eine Vision von einem neuen Leben zu entwickeln. Und konkret zu planen, wie man seine Berufung in den verschiedenen Bereichen seines Lebens am besten zum Ausdruck bringen kann. Der letzte Teil des Buches besteht aus Tipps, wie man sich selbst unterstützt – zum Beispiel durch gutes Networking oder Zeitmanagement – , und aus solidem Handwerkszeug zum Thema Projektplanung. Zwar beginnt jetzt der Kampf gegen äußere Hemmnisse und den eigenen inneren Schweinehund, aber wenigstens weiß man nun, wo man hinwill.

von Amazon

Abi kann man nachholen und das kostet nicht die Welt. Entweder abends oder per Fernlehrgang.

Und sogar studieren kann man an einer Fernuni (da gibt es mehr, als nur die in Hagen) oder berufsbegleitend.

@:)

l=osJgetLr6exten


nur mal so nebenbei erwähnt:

wenn ich in meine Hausbar schaue dann steht da auch der Gegenwert eines Kleinwagen drin und jeder meiner Urlaube der letzten paar Jahre hat pro Woche mehr gekostet als 4 Wochen Malle all inclusive. Das kann ich mir aber alles nur leisten eben weil ich so nen anspruchsvollen und auch mal anstrengenden Job hab.

nun ja, wenn ich so viel verdienen würde wie du nordi (wovon ich offenbar weiiiiit entfernt bin ;-) ), dann wär mir ein anstrengender oder nerviger oder nicht wahnsinnig erfüllender job auch eher egal. denn dann kann ich meine freizeit (auch wenns wenig ist) ja noch mehr nach meinen wünschen gestalten.

ich darf nicht jammern, ich verdiene für meinen job angemessenes geld, aber würde ich um einiges mehr verdienen, wäre ich auch bereit, arbeitsmäßig einiges mehr in kauf zu nehmen. das wollte ich nur mal erwähnt haben.

J9olexne


@ losgetreten:

also geht es dir um mehr Geld? nicht um mehr Freizeit?

Hinterfrag das noch ein bisschen mehr, was dir wirklich wichtig ist. Zeit? Oder Geld? Du hast dich bewusst für einen beamtenjob ausbilden lassen, da war dir die finanzielle Vergütung doch bewusst? Was waren noch Gründe für diesen Berufsweg?

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