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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

_vParvSatix_


@ losgetreten

Du verstehst absolut nicht, was ich dir zu vermitteln versuche. Aber lassen wir das. Es hat eh keine Sinn dir das weiter zu erklären.

J,olehnxe


Arrangieren können mit dem, was man hat oder eben aufstehen und gehen.

@ losgetreten:

was erhoffst du dir durch diesen Faden? Verständnis kam auf, Viele viele Vorschläge (u.a. wertvolle Lesetipps) kamen.

Wenn du nichts ändern kannst/willst, was nun?

KsrabbeClkäfegrxle


@ losgetreten

Schön, dass ich dir ein paar Denkansätze geben konnte :)

ja, meine güte. weil es in der heutigen zeit im endeffekt IMMER um geld geht. oder soll ich von luft und liebe leben??letzten endes läuft es alles aufs geld hinaus und was ich mir für annehmlichkeiten davon leisten kann. und das hab ich nicht erfunden, nein, das ist unsere gesellschaft

Und was willst du und was will die Gesellschaft? Was wird dir alles eingerichtert? Nur weil es ein großteil der Menschheit so macht, muss man es doch auch nicht machen oder? Wovon lässt du dich beeinflussen? Ist es vielleicht doch nur deine Denkweise, in dem du nicht mit dem zufrieden gibst, was du alles hast, sondern nur das siehst, was du nicht hast, andere aber schon.

Unglücklich und unzufrieden bist du nur, wenn du dich ständig auf das konzentrierst, was dir fehlt, dich bedauerst, bemitleidest, klagst und nach dem Motto lebst: mehr, mehr, mehr.

Einmal konnte ich bisher von einer Predigt in der Kirche auch was mitnehmen, der Pfarrer sagte damals (ich war noch ein Kind und das blieb tatsächlich hängen): Vergleichen ist der Anfang der Unzufriedenheit…

Man beklagt, sich, dass man keine Schuhe hat, bis man jemanden trifft, der keine Beine hat.

Es ist doch eigentlich alles ein Vergleich oder? Wenn nur lauter Menschen um dich leben würden, die nichts hätten, du aber in deiner Wohnung sitzen könntest und mit dem Auto fahren könntst, während alle auf einem Karton auf der Straße schlafen und nur zu fuß unterwegs sind, dann wäre deine Position gleich eine ganz andere.

Dir könnte es helfen, wenn du deinen Fokus auf die andere Seite dieser Medaille legst. Nämlich NICHT auf das, was du noch alles machen möchtest und haben willst, aber momentan weder Zeit und Geld dafür hast, sondern lege den Fokus auf was du hast. Du hast eine schöne Wohnung, bist flexibel mit deinem Auto unterwegs, du hast Freunde und du hast einen sicheren Job, nette Kollegen, du hast Abends freie Zeit, du hast jedes Wochenende frei.

Du schreibst du schätzt zwar das was du hast, aber du fokussierst dich anscheinend trotzdem mehr auf das, was du nicht hast. Zumindest kommt diese Message aus deinen Texten so bei mir an.

Sei einmal täglich einfach dankbar und zwar bewusst, für das was du hast. Bedanke dich dafür. Tu’s doch einfach mal ein oder zwei Wochen: Bedanke dich aufrichtig dafür was du besitzt und erinnere dich täglich daran.

Ein bisschen Unzufriedenheit schadet vermutlich nicht, man kann sie als Antrieb nutzen, als Motivation etwas zu bewegen. Aber eine dauerhafte Unzufriedenheit bringt einen nicht weiter, sie lässt einen deprimiert und unmotiviert sein.

Njorddi84


Sei einmal täglich einfach dankbar und zwar bewusst, für das was du hast.

Das ist korrekt. Wie gesagt, ich kenn auch die andere Seite und weiß wie es ist wenn man viel Zeit und kein Geld hat. Und ich sehe bei meiner Freundin wie es ist wenn man teilweise 2-3 Wochen am Stück durch arbeiten muss und nichtmal Samstag / Sonntag frei hat und dafür sogar weniger Geld bekommt als ich.

Mit nem "langweiligen" Bürojob mag man nicht glücklich werden aber so ein Job ermöglicht es einem eben mit Geld und Energie an die Freizeit zu gehen.

G%adgNetxier


Ich glaube auch, dass es hier noch an Erkenntnis und Erfahrung fehlt, die man vielleicht auch nur selbst machen kann. Wir können da nicht helfen, befürchte ich, vielleicht höchstens, dass hier mal "Dampf abgelassen" wird, aber ändern wird sich durch unsere Worte wohl nichts.

@losgetreten

Eins aber doch noch: Du hattest als Antwort auf meine letzte Nachricht (Kaum ist ein Wunsch erfüllt, kriegt er unverzüglich Junge) geschrieben, dass das normal sei. Das Du Dir Ziele setzen würdest, was Du als nächstes erreichen willst usw.

Das hat nichts mit dem zu tun, was ich meinte, als ich von Prioritäten sprach. Ich rede davon, eine Leidenschaft für eine Sache zu entwickeln. Die einen beschäftigt, die einen lebendig hält, bei der man sich Ziele setzt um weiterzukommen. Und die dann auch groß genug ist, das andere "schöne Dinge und Unternehmungen" nur noch Randerscheinungen und "Nice to have" sind. Und damit auch einfach, mal liegen zu lassen. Ohne darüber auch nur im geringsten unglücklich zu sein.

Daraus ergibt sich ein erfülltes Leben. Dann weiss man wieder, wofür man den Rest auf sich nimmt.

Bei Dir scheint das aber anders zu sein, erst das eine, dann das nächste. Und immer mehr.

Ich sag Dir mal, so wird das nichts mit dem Lebensglück. Wenn Du den Zustand erreichen willst, keinen "Erwerbsdruck" mehr zu haben, Dir mit wenig Zeitaufwand so viel zu erwirtschaften, dass Du "alles tun kannst", dann steh verdammt noch mal auf und Krempel die Ärmel hoch. Dann musst Du Dir das über Jahrzehnte erarbeiten. Und wenn das Dein Ziel ist, dann musst Du auch heute bereit sein, starke Abstriche zu machen.

Du kommst im Job nicht weiter? Mach Dich selbständig. Konzentriere Dich dabei aber drauf, eine perfekte Produkt- oder Serviceidee zu entwickeln, steck all Deine Energie da rein, weil Du unbedingt möchtest, dass Deine Kunden Dein Angebot für das beste halten. Da kann man Leidenschaft entwickeln.

Setz Dir aber nicht das materielle Ziel, "viel Geld in wenig Zeit". Denn dann klappt es nicht. Machst Du es richtig herum, kommt das aber sogar von selbst hinterher.

Nur ein Beispiel, kein Vorschlag. Aber übertrage das auf Deine Situation.

Entwickle eine(!) Leidenschaft, die Dich fesselt und Dein Leben ausfüllt. Dann wirst Du glücklich sein. Mach aber nicht "mehr Geld für weniger" zu Deiner Leidenschaft. Dann wird Dich Dein jetziger Frust ein Leben lang begleiten.

llo(sgetrekten


Wenn man z.B. Gehalt von ca. 3500 Euro Brutto hat, was immer noch am unteren Rand eines durchschnittlichen Akademikergehalts ist,

:-o :-o :-o :-o :-o

sag mal, WO bitte lebst du? bei uns hier in österreich, speziell in dem bundesland, in dem ich wohne verdient ein akademiker (kommt natürlich selbstverständlich auf die berufssparte an!) nie und nimmer einfach mal so 3.500 euro brutto. und dann bezeichnest du diesen gehalt noch als den unteren rand eines durchschnittlichen akademikergehaltes! :-o

meine freundin ist juristin. zugegeben, sie steht am beginn ihrer karriere und verdient aber weniger als ich!

eine andere freundin ist studierte politikwissenschafterin, arbeitet bereits seit drei jahren für eine presseagentur und verdient auch weniger als ich. und wie gesagt, schon gar nicht 3.500 euro brutto.

aber das ist OT, denn darum gehts ja eigentlich gar nicht. wer in welchen regionen wie viel verdient...

lUosg0etr2e#txen


parvati

Du verstehst absolut nicht, was ich dir zu vermitteln versuche. Aber lassen wir das. Es hat eh keine Sinn dir das weiter zu erklären.

ne? ja dann ist wohl hopfen und malz verloren, wenn du mir nicht verständlich machen kannst, worum es dir geht.

HyannaxhWe


sag mal, WO bitte lebst du? bei uns hier in österreich, speziell in dem bundesland, in dem ich wohne verdient ein akademiker (kommt natürlich selbstverständlich auf die berufssparte an!) nie und nimmer einfach mal so 3.500 euro brutto. und dann bezeichnest du diesen gehalt noch als den unteren rand eines durchschnittlichen akademikergehaltes! :-o

meine freundin ist juristin. zugegeben, sie steht am beginn ihrer karriere und verdient aber weniger als ich!

Die Juristin wird noch sehr sehr viel mehr verdienen als 3500 Euro pro Monat in ihrem Leben. Und die Politikwissenschaftlerin hat eine brotlose Kunst studiert.

Schön und gut, wenn es ihre Leidenschaft ist, braucht sie wohl wenig finanzielle Motivation, um ihren Beruf erfüllend zu finden.

Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Akademikern in Deutschland liegt bei etwa 3400 Euro brutto.

Guckst du hier (auch wenns von 2012 ist)

[[http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/neue-studie-einstiegsgehaelter-von-akademikern-a-866150.html]]

Natürlich musst du da die ganzen Absolventen der Sozialpädagogik und der Ägyptologie rausrechen, aber eben auch die Ingenieure und BWLer mit reinrechnen.

Aber ganz ehrlich, ohne Wertung, denn ich kann deine Beweggründe gut verstehen: Wenn man nicht bereit ist, für die Karriere aus seinem 500-Seelen-Dorf wegzuziehen, dann wird man wahrscheinlich auch nie ein gutes Gehalt bekommen. Es sei denn man ist Unternehmer oder Arzt. Aber die gutbezahlten Jobs, sogar für Nicht-Akademiker, gibt's dort, wo die Industrie ist: In Großstädten, Metropolregionen... Und vor allem: Meistens leider nicht gerade da, wo man vor 30 Jahren zufällig geboren wurde, und wo man seine bequeme Komfortzone aus Eltern, Kindergartenfreunden, Tennisclub usw. hat.

lYosg;etr0eten


jolene, krabbelkäferle, gadgetier & nordi

- ich gehe später auf eure beiträge ein, muss jetzt doch glatt mal arbeiten ;-) ;-D

K;rab#belHkäferlxe


Glaube keiner Studie die du nicht selbst gefläscht hast. Die Realität sieht doch meistens anders aus...

KBrabb`elkäfexrle


- ich gehe später auf eure beiträge ein, muss jetzt doch glatt mal arbeiten ;-) ;-D

Ich habe so lange an dem Beitrag rumgefummelt, dass ich heute noch nicht mal annähernd das gearbeitet hab, was ich mir vorgenommen habe :-P Aber egal, es ist Freitag :-)

M>ilchs}cUhn(ittex85


Mir ging es genauso wie euch. Die arbeit im Büro war so dermaßen lähmend so richtig Spaß hatte ich nur wenn ich so richtig stress hatte. Es verflog die zeit und das liebte ich.

Wehe aber es war ruhiger, ich lies mich ständig ablenken, träumte vor mich hin und wenn dann mal was

Zu tun war machte ich es nur halbherzig.

Ich habe das patent Rezept für euch. Täglich grüßt das murmeltier? Nie wieder! Sorgen wegen Haushalt? Ja aber die Prioritäten ändern sich. Gedanken das auf Sonntag der Montag folgt? Ja, man kann endlich wieder ins Einkaufscenter ;-)

Was ich gemacht habe? Ich habe mir ein baby zugelegt ;-D

Für mich war die situation im Büro das Zeichen etwas neues großes musste passieren ja und es ist wirklich das größte was ich geschaffen habe.

Falls ein baby doch zu viel des guten ist würde ich den Job wechseln.

ljosge*tretxen


hannah

irgendwie verschiebt sich die diskussion in die falsche richtung.

ich hab mich hier im faden nie über meinen mickrigen nicht-akademiker-gehalt beschwert. sondern im gegenteil immer betont, dass ich hier in unserem land im vergleich zu anderen (eben auch akademikern!) relativ gut verdiene. und auch ich werde im laufe der jahre – wie das eben im öffentlichen dienst so ist – mehr verdienen. und ich wohne auch nicht in einem 500-seelen-dorf, sondern in einer großen, stadtnahen marktgemeinde mit guter infrastruktur und auch unsere landeshauptstadt ist kein kuhdorf, sondern fortschrittlich in forschung, wissenschaft und im universitäten bereich. d.h. ich hätte hier alle möglichkeiten gehabt, aber eben nicht alle ausgeschöpft. ;-)

ich bin zufällig vor dreißig jahren in einer gemeinde geboren worden, in der ich alle möglichkeiten gehabt habe, mich zu entfalten. wäre ich irgendwo in der pampa aufgewachsen, hätts mich vermutlich auch in die großstadt verschlagen, aber hier leb ich ja an der quelle, wieso sollte ich also wegziehen?

und noch was zum thema karriere:

Wenn man nicht bereit ist, für die Karriere aus seinem 500-Seelen-Dorf wegzuziehen, dann wird man wahrscheinlich auch nie ein gutes Gehalt bekommen.

auch habe ich hier nirgendwo geschrieben, dass ich karriere machen will. um himmels willen, bitte nicht!! dann müsst ich ja noch mehr arbeiten und hätt zwar einen besseren gehalt, aber noch weniger freizeit. nene, das tu ich mir sicher nicht an. ursprünglich gings hier mal darum, dass ich einfach gerne ein bisschen flexibler sein könnte und gerne mehr freizeit hätte, da ich die dinge, die ich in meiner freizeit tun muss und tun will, nicht alle unter einen hut bringe. ;-)

H|annFahWe


Glaube keiner Studie die du nicht selbst gefläscht hast. Die Realität sieht doch meistens anders aus...

Hm...in meiner Branche sind das ganz normale Einstiegsgehälter, in der meines Partners ebenfalls. Und wir sind beide keine Ingenieure und haben auch keinen Doktortitel.

Ich hab das Gefühl, dass es vor allem die weiblichen Sozialwissenschaftler und Sprachwissenschaftler sind, die finanziell sehr benachteiligt werden und dann oft die ganz normalen Einstiegsgehälter nicht glauben wollen.

In Frankfurt a.M. jedenfalls, (wo ich nicht wohne) würden die meisten Absolventen für 3500 Euro brutto jedenfalls morgens nicht mal aus dem Bett aufstehen. Und das sind nicht nur die Banker in ihren Glastürmen. Das man sowas nicht als Arzthelferin in einem Kuhdorf bei Bremen verdient ist klar, aber dann hat man auch meistens andere Mietpreise und andere Prioritäten im Leben.

Byraun?eslederxsofa


@ Monger

Kannst dich ja mal informieren, wie deine Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Firma und deiner Position sind.

Ich arbeite in keiner großen Firma, sondern in einem Mini-Betrieb. Ich habe eine stinknormale dreijährige Ausbildung gemacht. Weiterbildungen gibt es sicher, allerdings fehlt mir das Geld dafür.

du müsstest "nur" deinen Stundenlohn erhöhen

Und wieso sollte mein Chef mein Gehalt erhöhen?

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