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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

B~raunes%lederxsofa


Falls ein baby doch zu viel des guten ist würde ich den Job wechseln

;-D ;-D ]:D

Hannah We

aber dann hat man auch meistens andere Mietpreise und andere Prioritäten im Leben.

In wieweit unterscheiden sich die Prioritäten denn? Darf man als Arzthelfer/in keine hohen Prioritäten haben, als Anwalt schon? Statt Prada Gummistiefel oder was?

HAan.n:ahWxe


In wieweit unterscheiden sich die Prioritäten denn? Darf man als Arzthelfer/in keine hohen Prioritäten haben, als Anwalt schon? Statt Prada Gummistiefel oder was?

Ich wollte genau dieses Klischee nicht bedienen, aber jetzt muss ich es doch tun. Ich wollte eben genau nicht in diese "Von nichts kommt nichts"-Kerbe hauen, in die hier viele andere gehauen haben, aber so ist es nun mal. Man kann nicht alles haben im Leben. Man wird ohne ein Studium oder eine Ausbildung in einem gefragten, gutbezahlten Berufsfeld niemals gutes Geld verdienen.

Natürlich darf man als Arzthelferin Ansprüche haben, auch finanzieller Natur. Aber ein Anwalt hat viele Jahre seines Lebens, meistens bis Ende 20, Anfang 30, auf Gehalt verzichtet und sehr sehr viel gepaukt und gelernt. Hat in Studentenwohnheimen oder WGs gewohnt. Während die Arzthelferin seit ihrem 16. Lebensjahr Geld verdient und ab dem 19. Lebensjahr voll verdient und vielleicht seit sie 20 ist mit ihrem Mann zusammenwohnt.

Und ja, ich gehe davon aus, das jemand, dem materieller Status und Geld wichtig sind, der sich gerne etwas leistet und hohe Ansprüche hat, auch gewillt ist, einen Berufszweig zu wählen, bei dem er weiß, dass er gutes Geld verdienen kann, wenn er hart arbeitet: fertigende Industrie, Finanzwesen, mittleres Management in fast jedem Unternehmen. Ansonsten kann das Geld wohl nicht soooo wichtig sein.

Für mich persönlich wäre die große Karriere nichts, ich habe aber auch keine großen finanziellen Ansprüche an mein Leben. Aber ich kann doch nicht allen ernstes in meinem Heimatdorf einen 08/15 Bürojob machen und dann unzufrieden sein, dass es nicht für die Goldmitgliedschaft im Tennisclub reicht.

Azpfkelkuychen0x07


Um mal etwas zum Thema beizutragen: Ich habe jetzt Feierabend und entlasse mich selbst in die schöne Mittagssonne ;-D ]:D . Sorry, musste gerade sein, weil hier Einige davon schreiben, dass sie sich wegen Geld nicht von ihren Vollzeitjobs trennen können bzw. wollen und Hobbys so viel Geld kosten. Ich meine, ok, kommt sicherlich darauf an, mit wem man befreundet ist. Wenn man einen Freundeskreis hat, der auch so materiell eingestellt ist und in der Freizeit in teuere Restaurants, Kinos, Opern kA gehen will, dann hmm hat man entweder einen falschen Freundeskreis ( wenn man selbst mit diesen Hobbys nicht so einverstanden ist) oder die Freunde verdienen viel mehr, so dass es für sie ein Klacks und nicht der Rede wert ist. Aber Hobbys müssen nicht zwangsläufig Geld kosten. Und Tschüß *:)

B[rau}neslexdersofa


dass es nicht für die Goldmitgliedschaft im Tennisclub reicht.

Ich rede ja auch nicht vom High-Society-Leben, sowas will ich gar nicht.

Es geht eher darum, dass ich trotz Vollzeit-Job gerade so über die Runden käme und der Job macht mir noch nichtmal extrem Spaß.

Ich finde die Vorschläge immer so einfach daher gesagt: Geh studieren, mach eine Weiterbildung, zieh doch um dafür........ aber wie schauts wirklich aus? Als erstes müsste ich verschuldet ins neue Leben starten, denn ohne Kredit könnte ich mir das gar nicht leisten. Als nächstes bin ich mittlerweile 26 Jahre alt und brauche einfach ein geregeltes Einkommen für all die anstehenden Kosten, Wohnung, Auto, Einkaufen etc. (by the way, hab ich noch nicht mal Fachabi.... wobei das könnt ich ja nachmachen in der Abendschule-> kostet Geld). Als drittes ist da mein Freund, den ich da mit reinziehen würde, denn wir wohnen zusammen und alles Finazielle wird geteilt, ginge dann nicht mehr.

Nee, da verzichte ich lieber dankend aufs Shoppen und sonstigen Kram, nichts desto trotz sind die Wünsche da und drücken.

lUosge3treten


Alsoooooooooo ;-)

jolene:

Was erhoffst du dir durch diesen faden?

Ich wollte den austausch mit gleichgesinnteoder eher leidensgenossen und einfach mal wissen, wie andere leute mit diesem "problem" umgehen, falls sie es überhaupt als problem betrachten.

Verständnis kam auf

Danke dafür ;-) ;-) @:)

Viele viele vorschläge

Und viele viele argumente meinerseits wieder dagegen. ;-) Es ist nicht so, dass ich kategorisch alle vorschläge, die man mir bot (arbeitszeit verkürzen, berufliche umorientierung, …) einfach abgelehnt habe, ohne darüber nachzudenken. ich habe mir ja bereits schon vor dem erstellen dieses threads den kopf tausendmal darüber zerbrochen, wie ich aus meinem dilemma rausfinde und eben leider keine für mich befriedigende lösung gefunden. Der einzige lösung, die ich mir momentan vorstellen kann: meine denkweise/prioritäten/ansprüche ändern und das ist vermutlich ein langer prozess.

Wertvolle lesetipps

Die ich gerne annehme! :)^

Wenn du nichts ändern kannst/willst, was nun?

Das ist eine gute frage. Vielleicht wollte ich mir einfach nur ein bisschen ausjammern und mich eben mit anderen darüber austauschen.

krabbelkäferle

Und was willst du und was will die gesellschaft?

Ich finde, das ist sehr schwer, auseinanderzudividieren. Wir bzw. die meisten von uns werden von kindesbeinen an von der gesellschaft geprägt. Und klar fängt man automatisch an, zu vergleichen. Um im erwachsenenalter immun gegen jedwede art des materiellen reichtums oder diverser privilegien zu sein, muss man schon eine sehr sehr starke persönlichkeit haben. Ich weiß nicht, ob ich eine starke persönlichkeit habe, aber fakt ist nun mal, dass ich schon auch wie viele andere gerne die ein oder anderen annehmlichkeiten des lebens genieße oder genießen würde. Wenn allen leuten wurscht wär, was sie anhaben, wie sie wohnen, welches auto sie fahren und wieviel sie verdienen, dann gäbs keine markenklamotten, keine penthäuser und keine ferraris auf dieser welt. ;-) also insofern geb ich gerne u, dass ich solch statussymbolen wie ein schönes haus usw. nicht ganz abgeneigt bin. Trotzdem geht es mir in erster linie in meinem leben darum, zufrieden und ausgeglichen – und das unabhängig von meinem materiellen besitz – zu sein. Und zeit würde mich glücklich machen. Die ganze diskussion um haben oder nicht haben und um dinge, die man sich kaufen oder eben nicht kaufen kann, ist nur entstanden, weil ich behauptet habe, dass zeit geld ist.

Sei einmal täglich einfach dankbar und zwar bewusst, für das was du hast.

Wie ich bereits schon mal erwähnt habe: ich weiß es zu schätzen, dass ich gesund bin, eine liebevolle beziehung habe, tolle freunde, die beste familie der welt und einen sicheren job mit angemessenem gehalt. Aber ich werde es mir wirklich in zukunft bewusst einmal am tag vorsagen und wirken lassen.

nordi

Mit nem "langweiligen" bürojob mag man nicht glücklich werden, aber so ein job ermöglicht es einem eben mit geld und energie an die freizeit zu gehen.

Da ist wohl – wenn auch oft nur bedingt – was dran. Ich habe theoretisch genug geld, um mir meinen lebensunterhalt zu finanzieren und der job laugt mich weder körperlich noch geistig so aus, dass ich am ende des tages erschöpft ins bett falle.

Aber die unzufriedenheit, die manchmal eben verspüre, wenn ich nach einem nicht wahnsinnig erfüllten tag nach hause komme und genau weiß, was eigentlich noch an "arbeit" auf mich wartet, die raubt einem auch viel energie….

gadgetier

wen du den zustand erreichen willst, keinen "erwerbsdruck" mehr zu haben, dir mit wenig zeitaufwand so viel zu erwirtschaften, dass du "alles tun kannst", dann steh verdammt nochmal auf und krempel die ärmel hoch. Dann musst du dir das über jahrzehnte erarbeiten

Ich verstehe, was du mir damit sagen willst. Aber ich möchte dich vorsichtig darauf hinweisen, dass ich bereits jenseits der 30 bin. Wenn ich jetzt nochmal jahrzehnte brauche, um mir das zu erwirtschaften, kann ich gleich in pension gehen. ;-)

Du kommst im job nicht weiter?

Ich will doch auch gar nicht weiterkommen im job. Ich will nicht karriere machen. Ich möchte doch einfach nur mehr zeit für meine freizeit haben.

Mach dich selbstständig.

Oh mein gott, das wäre wohl keine gute idee. Ich und selbstständigkeit passen in etwa so gut zusammen wie katz und maus. Das endet definitiv in einem desaster.

Entwickle eine(!) leidenschaft

Klingt gut, aber wie macht man so was? Ich kann doch nicht beeinflussen, für welche bereiche des lebens ich mich begeistern kann und für welche nicht. Es gibt keine EINE leidenschaft bei mir, für die ich brenne. Ich bin eben vielseitig. ;-)

Das war jetzt mal vorerst alles – auch ich verabschiede mich ins wochenende und versuche, meine freizeit zu genießen! Tschüss 8-) *:) @:)

Mmongxer


@ Braunesledersofa:

Ich arbeite in keiner großen Firma, sondern in einem Mini-Betrieb. Ich habe eine stinknormale dreijährige Ausbildung gemacht. Weiterbildungen gibt es sicher, allerdings fehlt mir das Geld dafür.

Und wieso sollte mein Chef mein Gehalt erhöhen?

Hast du dich mal informiert, in welche Richtung du dich weiterbilden kannst / möchtest? Ganz ehrlich, die Aussage "Weiterbildungen gibt es sicher" klingt mir nicht danach, dass du das Thema schon mal gezielt angegangen bist oder genau geprüft hast, was das kosten würde, ob es Förderungen gibt, oder ob deine Firma evtl. einen Teil (oder alles) dazu geben würde, da sie ja auch davon profitieren. Welches (Teil) gebiet deiner Arbeit macht dir Spaß, welches du gerne ausbauen würdest?

Ein höheres Gehalt kannst du bei deinem Chef verargumentieren, wenn du der Firma einen spürbaren Mehrwert bringst. Sei es durch Weiterbildung, Einarbeitung und Bearbeitung in komplexerer Themen, indem du der Firma Ausgaben einsparst,...

Sollte das in der jetzigen Firma nicht funktionieren, dann wechsle in eine größere Firma.

GIad_getxier


Aber ich möchte dich vorsichtig darauf hinweisen, dass ich bereits jenseits der 30 bin.

Ja hallo? Das ist ja noch nicht ganz das Ende der Fahnenstange, ts ts, junges Gemüse. :-)

Es gibt da so Weisheiten, wahrscheinlich zu pauschal, aber bis um 30 sollte man seinen Weg gefunden haben und bis 38 kann man investieren, ab 38 musst Du angekommen sein, dann klappt es auch noch mit den richtig großen Lebenseinkommen. Also, mit Anfang 30 geht schon noch was in Sachen "Orientierung".

Wenn ich jetzt nochmal jahrzehnte brauche, um mir das zu erwirtschaften, kann ich gleich in pension gehen

Naja, man ist so alt wie man sich fühlt. ;-D Aber im Ernst: 30. Neue Richtung einschlagen und etablieren. 40. Das Ding richtig trimmen und auch gut vorankommen. 50. Mehr Zeit und mehr Geld. Bis zur Pension sind dann übrigens noch mal knapp 2 Jahrzehnte. Und heutzutage sind auch Pensionäre permanent auf Weltreise. Oder engagieren sich ehrenamtlich zu ihrer eigenen höchsten Zufriedenheit.

Als ich 30 war, war 50 auch keine Lebensperspektive für mich. One step at a time. Aber jetzt, mit Mitte 40 sieht die Sache doch schon anders aus. Ich hab zwei kleine Kinder und habe das extrem große Glück, ein unglaublich ausgefülltes Leben zu leben. Hoffe ich hab kein Problem mit der Selbstwahrnehmung, aber vom "Greisenalter" bin ich noch weit entfernt. Für mich haben sich die "Investitionen" in der Zeit von Mitte 20 bis Anfang 40 gelohnt.

Mit 30 hat man doch noch alle Perspektiven. Wäre also eher ein Grund, jetzt zu handeln, statt unglücklich in Schockstarre zu verharren bis es zu spät ist.

Schönes Wochenende!

KKrab<belkäuferlxe


Ich finde, das ist sehr schwer, auseinanderzudividieren. Wir bzw. die meisten von uns werden von kindesbeinen an von der gesellschaft geprägt. Und klar fängt man automatisch an, zu vergleichen.

Ja das stimmt, wird einem auch oft vorgelebt. Vermutlich fällt es mir daher etwas leichter, jetzt schon etwas umzudenken. Meine Eltern waren in der selben Spirale und mein Vater beschäftigt sich bis heute viel mit den wesentlichen Fragen. Warum ist der Mensch da? Was soll man eigentlich im Leben erreichen? Muss alles so laufen wie es gerade ist? Inwiefern kann man durch Umdenken, sein handeln und die Zukunft beeinflussen? usw. Seit ich in die Pubertät kam hat sich da viel bei uns daheim geändert, ein großes Umdenken und viele Veränderungen fanden statt. Das hat mich dann natürlich geprägt. ;-) Ich kam daher wohl ziemlich schnell aus meiner Frustrationsphase raus, ich war auch die erste Azubine, die beim Chef angeklopft hat und ihm mal erzählt hat, wie so eine Ausbildung aussehen sollte ]:D ]:D

Um im erwachsenenalter immun gegen jedwede art des materiellen reichtums oder diverser privilegien zu sein, muss man schon eine sehr sehr starke persönlichkeit haben. Ich weiß nicht, ob ich eine starke persönlichkeit habe, aber fakt ist nun mal, dass ich schon auch wie viele andere gerne die ein oder anderen annehmlichkeiten des lebens genieße oder genießen würde. Wenn allen leuten wurscht wär, was sie anhaben, wie sie wohnen, welches auto sie fahren und wieviel sie verdienen, dann gäbs keine markenklamotten, keine penthäuser und keine ferraris auf dieser welt. ;-)

Ich finde, dass du hier wieder verallgemeinerst, du begibst dich mit deinen Argumenten direkt wieder in "die Hand der Gesellschaft". Wenn nicht alle so und so wären, dann gäbe es doch dies und jenes nicht. Ist doch egal was mit den anderen ist, natürlich sind die Bedürfnisse da, deshalb muss ich mich nicht mitreißen lassen.

Gönnen tue ich mir einiges, aber ich verzichte dieses Jahr auch auf Skiurlaub, ich muss, es geht einfach nicht. Aber ich rege mich nicht mehr drüber auf. Vor zwei Jähren hätte ich noch meinen letzten Cent zusammengekratzt oder es mir auslegen lassen. Bloß nichts verpassen!! Das stresst ungemein und ich bin ruckzuck in meinem Teufelskreis drin.

also insofern geb ich gerne u, dass ich solch statussymbolen wie ein schönes haus usw. nicht ganz abgeneigt bin. Trotzdem geht es mir in erster linie in meinem leben darum, zufrieden und ausgeglichen – und das unabhängig von meinem materiellen besitz – zu sein.

Aber es kristallisiert sich doch irgendwie heraus, dass es auch (nicht nur, es hängt halt zusammen) um den Besitz geht. Du könntest mehr Zeit haben, wenn du dich von einigen materiellen Dingen verabschiedest. Ein schwerer Schritt, wenn man mal gewisse Dinge hatte.

Und zeit würde mich glücklich machen. Die ganze diskussion um haben oder nicht haben und um dinge, die man sich kaufen oder eben nicht kaufen kann, ist nur entstanden, weil ich behauptet habe, dass zeit geld ist.

Aber mit dem Mehr an Zeit, gibt es auch mehr Zeit zum Geld ausgeben. Mehr Zeit wo daheim Strom gebraucht wird, mehr Wasser gebraucht wird, öfters ausgegangen werden kannn, vllt auch mal Langeweile aufkommt und der Onlineshop zum shoppen aufgerufen wird. Also läuft es auch wieder auf das Geld hinaus.

Aber zurück zur Zeit:

Wenn ich mal zwei Wochen frei habe und daheim tun und lassen kann was ich will, dann schiebe ich alles auf, weil "Ich habe ja noch eeewig Zeit"...wenn ich mir vorstelle, dass ich auf Ewig wesentlich mehr Zeit als jetzt hätte...puh. Langeweile garantiert, andere haben ja nicht dauernd Zeit um was zu unternehmen. Das Geld wäre bei Zeiten weg und alles was ich im Haushalt und Garten tun könnte, wäre irgendwann auch aufgearbeitet. Und dann wären noch meine Hobbys. Hätte ich unendlich Zeit zum stricken? Wolle gibts nicht umsonst. Zeit zum skifahren? Kostet Geld. Kaffee trinken gehen? Kostet mich wieder Geld. Joggen? Einmal täglich reicht, bleiben noch ca. 15 Stunden Zeit für andere Dinge.

Mir geht es so, dass ich irgendwann keine Motivation mehr habe, weil ich das was ich so alles tun will, ja jederzeit tun könnte. Ich fange an nicht mehr zu frühstücken, sondern esse wann ich lustig bin und solche Dinge. Mein Tagesablauf hat gar keinen Ablauf mehr. Selbst im zweiwöchigen Urlaub hab ich schon Tage damit verbracht mehrere Staffeln von TV-Serien anzuschauen, weil ich mich nicht aufraffen konnte was zu tun "Ich hab ja morgen noch Zeit" :=o Also ich finde auch zu viel Zeit hat seine Nachteile. Ich glaube nicht, dass der Mensch dazu da ist, nur zu tun was er möchte, sondern einen gewissen Ablauf und ein System braucht.

Du könntest aber auch, anstatt Teilzeit zu arbeiten und das weniger an Geld in kauf zu nehmen, wie gesagt deine Einstellung ändern. Akzeptiere die Situation wie sie ist.

Bewusst machen, was man gutes hat und diese "ich will noch sooo viel und das alles habe ich nicht"-Gedanken komplett ausschalten. Akzeptieren, dass man jetzt halt nicht die ganze Bude entrümpeln, Wäsche waschen und Fenster putzen und später noch zum Kaffee mit der Freundin gehen kann. Eins nach dem anderen.

Natürlich kann man nicht einfach nichts mehr haben wollen. Dann wäre ja stillstand, aber Stück für Stück und nicht das Große ganzen sehen und sich runterziehen lassen.

Das ist doch für deine Momentane Situation das einfachste oder? Du musst konsequent versuchen deine Gedanken zu lenken. Das es nicht von heute auf morgen zu dem Umdenken und der Erkenntniss des Lebens kommt ist klar, aber ein Schritt in eine gute Richtung.

Gleichzeitig würde ich einfach mal ganz locker und druck schauen, was es noch für Möglichkeiten an Weiterbildungen gibt oder Zusatzqualifikationen. Falls sich was passendes findet, kann man schauen, wie's weiter geht.

Außerdem: Ich arbeite Freitags bis 16 Uhr >:( :)_

AHn7tigonxe


@ losgetreten

Ich will doch auch gar nicht weiterkommen im job. Ich will nicht karriere machen. Ich möchte doch einfach nur mehr zeit für meine freizeit haben.

Wenn du "Karriere" machst, verdienst du bei 80% Arbeitszeit das selbe wie jetzt, oder sogar mehr – und hast mehr Freizeit als jetzt.

Soooo abwegig ist das mit der beruflichen Weiterbildung (oder eines berufsbegleitenden Studiums) gar nicht.

EBhemaliger TNutzeru (#54u0992)


Als erstes müsste ich verschuldet ins neue Leben starten, denn ohne Kredit könnte ich mir das gar nicht leisten.

Der Großteil der Studenten muss sich für ein Studium verschulden.

by the way, hab ich noch nicht mal Fachabi.... wobei das könnt ich ja nachmachen in der Abendschule-> kostet Geld

Wohnst Du in Deutschland? Wenn ja: Hast Du dich da mal wirklich informiert? Die finanzielle Unterstützung für Abitur auf dem zweiten Bildungsweg ist extrem gut.

Als drittes ist da mein Freund, den ich da mit reinziehen würde, denn wir wohnen zusammen und alles Finazielle wird geteilt, ginge dann nicht mehr.

Dann eine etwas kleinere Wohnung suchen und etwas den aktuellen Lebensstandard senken? Wenn dein Freund dir zu Liebe dazu nicht bereit ist, wäre das doch sehr verwunderlich (als er mit dir zusammen gezogen ist, muss ihm unweigerlich klar gewesen sein, dass es auch mal finanziellen Engpässe bei dir geben kann, die sich auch auf ihn auswirken – Du könntest ja auch arbeitslos werden z.B.).

Nee, da verzichte ich lieber dankend aufs Shoppen und sonstigen Kram, nichts desto trotz sind die Wünsche da und drücken.

So sehr können sie nicht drücken, kann man nur immer wieder betonen. In Relation sind die Hürden, die Du bewältigen müsstest, noch sehr gering.

Finde es auch immer kurios, wenn jemand sein Alter vorschiebt – okay, mit Ende 40/Anfang 50 kann es vielleicht durchaus angebracht sein, einen Neustart nicht mehr zu wagen. Aber mit Mitte 20 oder Anfang 30? Wenn man noch 30-40 Jahre Arbeitsleben vor sich hat?

Ich vermute, das häufig auch einfach die Angst, dass man scheitern wird, eine große Rolle spielt.

Kclexio


Ich wollte den austausch mit gleichgesinnteoder eher leidensgenossen und einfach mal wissen, wie andere leute mit diesem "problem" umgehen, falls sie es überhaupt als problem betrachten.

Das "……..und was kann ich dagegen tun" aus dem ersten Beitrag kann man also vergessen. Ja, ist ja legitim, sich auszutauschen und seinen Frust von der Seele schreiben.

lpo_sge|tre\txen


kleio

ich wollte niemanden vor den kopf stoßen!

das "...was kann ich dagegen tun" bezog sich eher auf: wie kann ich meine denkweise ändern bzw. lernen zu akzeptieren, dass es nun mal so ist? und weniger auf: was muss ich in beruflicher hinsicht ändern, damit es mir besser geht?

aber das konntet ihr natürlich nicht wissen, sorry!

und ja, es ging mir auch darum, mich mal auskotzen zu können. danke fürs zuhören mal an dieser stelle!! @:)

L"uk~as42x0


wie kann ich meine denkweise ändern bzw. lernen zu akzeptieren, dass es nun mal so ist?

Na das ist doch mal ein konstruktiver Ansatz. :)^

Wie wär's mal mit einem Vergleich "Was brauche ich zum Leben" vs. "Was habe ich"? ;-)

K0lexio


losgetreten

das "...was kann ich dagegen tun" bezog sich eher auf: wie kann ich meine denkweise ändern bzw. lernen zu akzeptieren, dass es nun mal so ist?

Den Eindruck habe ich nicht. Du schreibst ja auch auf die Frage "was kann ich tun" die Antwort: es geht deswegen und deswegen nicht. Es wurde ja schon erwähnt: Wer etwas ändern will, sucht Lösungen, wer nichts ändern will, sucht Gründe. Du kannst die Welt nicht ändern, Du kannst andere nicht ändern, Du kannst nur Dich ändern. Wenn Du Deine Einstllung nicht änderst, dann wirst Du weiterhin zu dem Ergebenis kommen, zu dem Du kommst. Wie schon in 28 Tagen der Coach sagt: die Definition von Wahnsinn ist, immer und immer dasselbe zu machen und ein anderes Ergebnis zu erwarten. Wenn Du also willst, dass das Ergebnis anders wird, dann musst Du Dein Verhalten ändern und dafür musst Du zuerst einmal Deine Einstellung ändern. Willst Du das?

und ja, es ging mir auch darum, mich mal auskotzen zu können. danke fürs zuhören mal an dieser stelle!!

Danach klingt es mir auch. Was allerdings gleichzeitig bedeutet, dass Du Dich jedesmal in Deiner Unzufriedenheit bestärkst.

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Du konzentrierst Dich nur auf die Dinge, die nicht gehen. Ich hatte Dich gefragt, ob es realistisch ist, dass Du "alles" möchtest?

ljobsget$reten


Den Eindruck habe ich nicht. Du schreibst ja auch auf die Frage "was kann ich tun" die Antwort: es geht deswegen und deswegen nicht. Es wurde ja schon erwähnt: Wer etwas ändern will, sucht Lösungen, wer nichts ändern will, sucht Gründe. Du kannst die Welt nicht ändern, Du kannst andere nicht ändern, Du kannst nur Dich ändern. Wenn Du Deine Einstllung nicht änderst, dann wirst Du weiterhin zu dem Ergebenis kommen, zu dem Du kommst. Wie schon in 28 Tagen der Coach sagt: die Definition von Wahnsinn ist, immer und immer dasselbe zu machen und ein anderes Ergebnis zu erwarten. Wenn Du also willst, dass das Ergebnis anders wird, dann musst Du Dein Verhalten ändern und dafür musst Du zuerst einmal Deine Einstellung ändern. Willst Du das?

Ich will meine einstellung ändern ja. Weil die mich sonst kaputt macht.

Aber der satz: "wer etwas ändern will, sucht lösungen, wer nichts ändern will, sucht gründe" ist einfach wieder nur eine von vielen binsenweisheiten, die wohl ein körnchen wahrheit beinhalten, aber deshalb noch längst nicht auf alle probleme der welt umgemünzt werden können.

Ich habe eben nun mal – FÜR MICH PERSÖNLICH – triftige gründe, weshalb ein berufswechsel oder eine stundenreduzierung mich entweder nicht glücklicher machen würde oder eben aus finanziellen gründen nicht möglich ist. Das sind keine ausreden, das sind fakten. Und deshalb sehe ich als einzige lösung an, meine einstellung zu ändern, mich selbst zu ändern. Ich würde das sehr gerne versuchen, da ich von tag zu tag unglücklicher werde. Ich bin neidisch auf alles und jedem, den es – vermeintlich – besser geht wie mir und ich komme nicht umhin, festzustellen, dass es mir offenbar wirklich viel zu viel um materielle dinge geht im leben, dass ich wünsche und vorstellungen hab, die utopisch sind und dass ich glaube, mit mehr geld in meinem leben würden sich alle probleme mit einem schlag lösen. Das sind aber falsche gedankengänge, oder? Bzw. möchte ich sie gerne ändern, da mich dieses denken kaputt macht.

Du konzentrierst Dich nur auf die Dinge, die nicht gehen. Ich hatte Dich gefragt, ob es realistisch ist, dass Du "alles" möchtest?

Nein, ist es sicherlich nicht. Trotzdem beharrt mein hirn immer und immer wieder fest auf dem, was ich gerne möchte, was aber nicht realisierbar ist, denn einen lottosechser macht man eben mal nicht einfach so… wie also kann ich mich ändern? Was kann ich wirklich dagegen tun außer mir jeden tag als mantra vorzusagen, dass es mir gut geht und dass es ein schöner tag wird?

Ich habe, das gefühl, das alleine hilft einfach nicht, ich bin zu festgefahren in meinem denken. :°(

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