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Das Gefühl, zu wenig Zeit und Geld zu haben, macht mich krank

l,os:getr#etexn


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

dieser satz wiederum trifft momentan auf mich zu 100% zu. {:(

lwosg?etrexten


Ich bin neidisch auf alles und jedem, den es...

ui. da hapert es an der grammatik. |-o |-o |-o

richtig:

Ich bin neidisch auf alles und jedeN, deM es...

G*adgextier


@losgetreten

Ich glaube, jetzt hast Du hier auf den letzten 1-2 Seiten klarer gemacht, was eigentlich das Problem ist. Und, meiner Frau ging es früher auch so, vielleicht im Alter von 20-30 etwa.

Im Gegensatz zu mir kommt meine Frau aus ehemals sehr reichem Elternhaus, hat also in Ihrer Kindheit und Jugend alles gehabt. Und wenn ich alles sage, meine ich das auch. Dann ist der Vater früh gestorben, Geschäft in der Folge kaputt gegangen und als sie dann 18 war, stand ihre Familie finanziell vor dem Nichts. Dann ging plötzlich nur noch das, was sie sich selbst erarbeitet hat.

Sie hat nie verzagt und auch immer unglaublich hart gearbeitet, aber was rauskam, war natürlich nicht vergleichbar mit ihrer Jugend. Viele unserer dann gemeinsamen Freunde und Bekannten haben aber dann geerbt, sind in elterliche Betriebe eingestiegen und hatten Anfang 30 dann schon einen unglaublichen Haufen Kohle. Klar, da hat sie natürlich immer neidisch hingeschaut – die arbeiten viel weniger und können sich alles leisten, ...

Da gab es nur zwei Möglichkeiten: Love it or change it. Wir haben uns entschieden, das zu ändern. Stand für meine Frau wohl auch nie in Frage, sie wollte es immer schaffen, dahin zurückzukommen, wo sie finanziell mal stand. Jetzt, gut 15 Jahre später sind wir wieder in einer doch komfortablen Situation. Du hast Dich offenbar entschieden, nichts zu ändern. Dann musst Du Dein Leben lieben lernen, so wie es ist.

Wenn Du Dich einrichten möchtest, so wie Dein Leben von der materiellen Seite her jetzt ausgestattet ist, hör auf, Dich "nach oben zu orientieren" von den Finanzen her. Schau lieber, was Du hast und andere sich vielleicht lange noch nicht leisten können, wenn Du schon vergleichen musst. Du musst eine Zufriedenheit damit entwickeln. Konzentriere Dich auf wenige Dinge, geh denen langfristig und mit Leidenschaft nach, erfülle Deine wenige Freizeit mit Freude, statt mit zersetzenden Neidgedanken.

Es hilft nix, learn to love it.

Oder entscheide Dich um, change it. Aber entscheide Dich jetzt. Und lebe dann entsprechend. Mit einer bewussten Entscheidung, die dann auch nicht laufend in Frage steht.

Und, ganz objektiv gesehen, das materielle wird am Ende nicht darüber entscheiden, ob Du ein glückliches Leben hast. Es wird entscheidend sein, was Du aus Deinem Leben machst. Da zu kann es Geld bedürfen, wenn Du bestimmte Richtungen einschlägst, klare Sache. Aber stelle Deinen Lebensplan lieber so auf, dass auch ohne "den Sechser im Lotto" Glück und Zufriedenheit entstehen kann.

l:os>ge0trletexn


Viele unserer dann gemeinsamen Freunde und Bekannten haben aber dann geerbt, sind in elterliche Betriebe eingestiegen und hatten Anfang 30 dann schon einen unglaublichen Haufen Kohle. Klar, da hat sie natürlich immer neidisch hingeschaut

ach herrje, das kann ich sooo gut verstehen. ich will mich nicht so fühlen müssen, aber zu sehen, wie leicht es andere in finanzieller hinsicht haben, macht mich grün vor lauter neid. ich muss es leider zugeben. und neid ist böse, der zerfrisst einen innerlich. :-(

Da gab es nur zwei Möglichkeiten: Love it or change it. Wir haben uns entschieden, das zu ändern.

ok, wie habt ihr das geschafft? ich meine, wie gesagt, ich habs ohnehin schon viel zu oft erwähnt. ich – als frau – habe wirklich einen angesehenen, gut bezahlten job – und ich würde mit abgeschlossenem studium genau gleich viel verdienen. ich weiß nicht, wie ich mich beruflich noch verbessern könnte...

und asonsten sehe ich keine möglichkeiten außer des bereits erwähnten lottosechsers, wie ich zu viel geld kommen könnte. sonst wärs ja einfach und alle wären reich. ;-D also nochmal die frage, wie habt ihr das geschafft?

Gaad]get7ier


ich glaube nicht, dass man unseren Weg einfach als "Vorlage" benutzen kann. Aber es gibt eine Grundlage darin: Wir haben beide echt verdammt hart gearbeitet.

Meine Frau hat einen Job mit 60 und mehr Stunden die Woche. Sie hat zwei Studienfächer abgeschlossen, parallel an zwei Unis, Maschinenbau und BWL. (Trotzdem arbeitet sie fachfremd, Ironie des Schicksals). Das geht nur, weil sie den Job liebt und mit Leidenschaft macht, "nur für Geld" könnte man das nicht durchhalten.

Ich habe immer etwas weniger Energie gehabt als meine Frau, aber dafür ein paar Mal die richtigen Entscheidungen getroffen. Ich habe ein international tätiges Unternehmen aufgebaut. Mein Startkapital waren übrigens 300DM, als meine Eltern mich rausgeschmissen haben von einem Tag auf den anderen. Aber auch hier: Ich wollte das fliegen sehen. Ich hab da Leidenschaft entwickelt und daher viele Hürden gar nicht als solche wahrgenommen. Und daher überwunden.

Wir haben viel investiert, ich erinnere mich noch an meinen ersten Arbeitsplatz im Schlafzimmer unserer Studie-Wohnung. Und dann hab ich Mittags alle Pfandflaschen zusammengesucht und damit noch mal eine Pizza bezahlt, weil das letzte Geld noch mal für Computer und Elektronik draufgegangen war. Damals war uns vieles eben nicht wichtig, wir haben Prioritäten setzen müssen.

Heute wie gesagt ist es ganz anders. Unsere Kinder sind wieder in der Situation, alles zu haben. Ich hab jetzt sogar Zeit mich ehrenamtlich zu engagieren. Seit ein paar Jahren haben wir eben nicht mehr nur unseren Lohn, sondern auch meine Gewinnausschüttungen aus der Firma.

Das war es, was ich im Sinn hatte, als ich ein paar Seiten vorher geschrieben hab: Ärmel hochkrempeln... Musst Du aber nicht, es ist auch ok, wenn Du glücklich wirst, ohne beruflich und finanziell nach den Sternen zu greifen!

lHosget^retexn


gratuliere gadgetier,

da habt ihr beide wirklich hart geschuftet für euren wohlstand. :)^ :)^

aber sei bitte ganz ehrlich, so etwas funktioniert doch nicht einfach jedem, oder? du hast möglichweise bei deinen anstrengungen auch das ein oder andere mal glück gehabt, dass du jetzt da bist, wo du bist. oder bist du dir sicher, dass jeder es schaffen kann, reich zu werden, wenn er nur fest daran glaub und hart genug arbeitet? das glaub ich leider nicht. :-(

natürlich, glauben heißt nicht wissen und wenn ich wüsste, in welcher berufssparte meine erfolgsaussichten am besten wären, könnte ich die ärmel hochkrempeln, die wohnung und auto aufgeben, nochmal studieren und mir dann was aufbauen. aber erstens weiß ich nicht mal, in welche branche ich gehen könnte und zweitens sind die chancen, damit richtig erfolgreich und damit auch reich zu werden, doch realistisch gesehen mehr als gering. wahrscheinlicher ist, dass ich nach dem studium wieder in einem job lande, der vielleicht max. 300-400 euro mehr abwirft pro monat, aber ich im endeffekt dafür jahre gebraucht habe und von viiiiiiiiiel weniger gelebt habe, bis ich dann dort bin. ob es das wert ist?

in 4-5 jahren werde ich auch ca. 200 euro mehr verdienen als jetzt...

weißt du, das sind halt so meine überlegungen.... ":/

l[osgeCtret!en


es ist auch ok, wenn Du glücklich wirst, ohne beruflich und finanziell nach den Sternen zu greifen!

eh, wenn ich nur wüsste, wie ich diese blöden blöden gefühle abstellen kann. :°( :(v {:(

G$ad9ge2tier


Wenn es jeder könnte und es einfach wäre, würde es jeder machen.

Aber, unser Hauptqualifikationen: Gute Entscheidungen im richtigen Moment treffen und Leidenschaft und Energie.

Kann man alles nicht studieren, aber muss man unbedingt wollen. Und nicht um des Geldes wegen, das kommt von alleine, wenn man erfolgreich ist.

HIanna)hdWe


ach herrje, das kann ich sooo gut verstehen. ich will mich nicht so fühlen müssen, aber zu sehen, wie leicht es andere in finanzieller hinsicht haben, macht mich grün vor lauter neid. ich muss es leider zugeben. und neid ist böse, der zerfrisst einen innerlich. :-(

Und genau das ist das Problem. Du hängst (unfreiwilligerweise, muss man zugegebenermaßen sagen) dein Seelenheil an irgendwelche materiellen Dinge. Das ist gefährlich. Woher kommt dein Neid auf das Geld der anderen? Ein bisschen Neid ist sicher gesund, im Sinne von: Wenn jemand mit einem Porsche an mir vorbei fährt, während ich in meinem 15 Jahre alten Clio sitze, aber insgeheim ein Porsche-Fan bin, dann ist es normal, wenn ich kurz denke: Ach Mann, ich hätte auch gerne einen Porsche.

Grün vor Neid zu sein, da stundenlang oder tagelang drüber nachzugrübeln, wieso man sich keinen Porsche leisten kann, andere aber schon, ist NICHT normal. Es zeigt auf, dass du insgeheim immer noch denkst, das Geld dich glücklich machen würde - das tut es nicht. Mit dem Geld kommen neue Probleme, Entscheidungen, Risiken. Und zu ziehst in eine Gegend, in der alle Geld haben, also vergleichst du dich finanziell plötzlich nichtmehr mit der Studentin von nebenan, sondern mit dem Anwalts-Pärchen in der Villa nebenan. Und dann fühlst du dich immer noch schlecht und grün vor Neid. Es hört nie auf. Es wird immer Menschen geben die mehr Geld haben als du, IMMER. Und du wirst nie zufrieden sein.

Meine Frage an dich daher: Kennst du jemanden, der reich ist? Also persönlich?

Ich schon - und ich kann völlig ohne Missgunst und Neid sagen, dass sie kein Stückchen glücklicher sind als wir Normalos. Die traurige Wahrheit zum Thema Geld ist: Wenn es da ist, beachtest du es nichtmehr.

Dann rücken wieder andere Themen in den Vordergrund, die dich unglücklich machen: die unglückliche Partnerschaft, Ärger mit den Nachbarn, mit dem Finanzamt, mit dem doofen Steuerberater, mit den Mietern deines Hauses, mit dem Porsche-Händler. Geld haben kann extrem anstrengend sein. Außerdem die ganzen "Freunde", bei denen du dir nie 100% sicher bist ob sie dich wegen des Geldes mögen oder wegen deines Charakters. Tante Käte bräuchte außerdem Geld von dir wg. ihres Hausumbaus, du willst doch nicht herzlos sein? Für welche Charitys engagierst du dich? Was, nur für 5? Bisschen geizig, bei dem, was du an Geld hast, findest du nicht?

Dein Tennisclub baut eine neue Halle, da solltest du schon etwas dazugeben, findest du nicht? Ich glaube die Putzfrau hat schon wieder was mitgehen lassen, soll ich sie rauswerfen oder installieren wir erst ne Kamera um zu prüfen ob sie die Diebin ist oder die Nanny? Schatz, nur kurz, ich hab grade in der Mittagspause gesehen das unsere Aktien an Wert verloren haben: Ich verkaufe schnell, ok, dann beschränkt sich unser Verlust auf ne halbe Millionen. Der Gärtner hat grade angerufen - in unser Ferienhaus in Südfrankreich wurde schon wieder eingebrochen- und diesmal haben sie sogar die Küche rausmontiert.

Geld haben? Been there- got the T-Shirt- nie wieder. ;-D

Ich behaupte mal frech das deine Unzufriedenheit ganz woanders herkommt- und mit Geld wenig zu tun hat.

l\osgetIrewteAn


womit wir eben wieder beim thema wären, dass manche leute -ohne was dafür tun zu müssen – auf die butterseite gefallen sind, manche hart für ihren erfolg gearbeitet haben und manche eben immer auf dem niedrigen level bleiben, auf dem sie sich befinden, egal was sie anstellen....

und ich beneide diese leute unheimlich, die auf die butterseite des lebens gefallen sind, finanziell gesehen. ich beneide sie so sehr, dass es mich auffrisst.

und – wie gesagt, ich würde auch hart arbeiten, wenn ich wüsste, dass es sich lohnen würde. aber es lohnt sich eben bei den meisten nicht, sonst gäbe es viel mehr reiche leute auf der welt.

H/anvnahxWe


und ich beneide diese leute unheimlich, die auf die butterseite des lebens gefallen sind, finanziell gesehen. ich beneide sie so sehr, dass es mich auffrisst.

Warum? Frag dich das mal ehrlich.

und – wie gesagt, ich würde auch hart arbeiten, wenn ich wüsste, dass es sich lohnen würde.

Die Sicherheit hast du nie im Leben. Zu wissen ob sich etwas lohnt. Du musst es probieren. Nicht nur im finanziellen- du weißt auch, wenn du heiratest nie, ob es für immer hält, und wenn du ein Haus baust, nicht, ob es nicht nächste Woche abbrennt. Die absolute Sicherheit hast du nie.

Aber wer nichts wagt, der nicht gewinnt. Und wer denkt, dass er einfach durch mehr Geld glücklich wird, ohne seine berufliche Zufriedenheit aus seiner Leidenschaft und seinem ehrlichen Interesse an einem Job zu ziehen, ist dumm.

l1osge|tretexn


Grün vor Neid zu sein, da stundenlang oder tagelang drüber nachzugrübeln, wieso man sich keinen Porsche leisten kann, andere aber schon, ist NICHT normal.

ich weiß. mein freund zum beispiel hätte auch gern einen tollen bmw, aber er beklagt es kurz und gut ist. ich hingegen zerbreche mir eben wirklich den kopf darüber und kann es einfach nicht abstellen. das macht mich irre. meine gedanken kreisen eigentlich immer nur um das eine: genug geld zu haben, um sich ein schönes leben (ja, das ist auslegungssache, aber ich weiß, wie ich leben wollen würde ;-) ) führen zu können.

Meine Frage an dich daher: Kennst du jemanden, der reich ist? Also persönlich?

ja. mehrere leute in meinem näheren umfeld sind richtig reich. also so richtig reich, dass sie häuser bauen können, von denen ich nur träumen kann, dass sie einen porsche fahren können, dass sie große und lange reisen machen können und dass sie küchen jenseits der 35.000 euro marke kaufen können ohne mit der wimper zu zucken.

und ja, ich gebs zu: ich bin neidisch wie nur sonst was und ich sehe in geld die erlösung all meiner probleme.

ich kann völlig ohne Missgunst und Neid sagen, dass sie kein Stückchen glücklicher sind als wir Normalos. Die traurige Wahrheit zum Thema Geld ist: Wenn es da ist, beachtest du es nichtmehr.

Dann rücken wieder andere Themen in den Vordergrund, die dich unglücklich machen: die unglückliche Partnerschaft, Ärger mit den Nachbarn, mit dem Finanzamt, mit dem doofen Steuerberater, mit den Mietern deines Hauses, mit dem Porsche-Händler. Geld haben kann extrem anstrengend sein.

naja hannah, mag sein, dass diese leute auch probleme haben. aber ich hab kein geld UND dann vielleicht auch mal partnerschaftsprobleme, ärger mit den nachbarn oder ärger mit dem kaputten auto und teuren reparaturen. weißt du – und ich hab schion zig diskussionen mit bekannten und freunden darüber geführt – ich behaupte nicht, dass diese leute niiiiiiiie mehr im leben probleme haben oder krank werden, aber diese probleme haben wir "armen" leute auch alle!!! die reichen haben den vorteil, dass sie sich wenigstens um die finanzielle sicherheit keine sorgen machen müssen. dass sie in einem schönen haus wohnen können und reisen können. dass sie eben vielleicht nur teilzeit arbeiten müssen und dadurch mehr dinge machen können, die ihnen spaß machen. und so weiter und so fort. ich sehe in mehr geld einfach nur vor- und keine nachteile.

Für welche Charitys engagierst du dich? Was, nur für 5? Bisschen geizig, bei dem, was du an Geld hast, findest du nicht?

Dein Tennisclub baut eine neue Halle, da solltest du schon etwas dazugeben, findest du nicht? Ich glaube die Putzfrau hat schon wieder was mitgehen lassen, soll ich sie rauswerfen oder installieren wir erst ne Kamera um zu prüfen ob sie die Diebin ist oder die Nanny? Schatz, nur kurz, ich hab grade in der Mittagspause gesehen das unsere Aktien an Wert verloren haben: Ich verkaufe schnell, ok, dann beschränkt sich unser Verlust auf ne halbe Millionen. Der Gärtner hat grade angerufen – in unser Ferienhaus in Südfrankreich wurde schon wieder eingebrochen- und diesmal haben sie sogar die Küche rausmontiert.

das sind ägernisse, keine frage, aber keine, die sich nicht beheben ließen. es sind eben nun mal keine EXISTENZIELLEN probleme, die einem angst machen müssen. ja, das sehe ich als wirkliche luxusprobleme an....

Hmafnn]ahWe


eben nun mal keine EXISTENZIELLEN probleme, die einem angst machen müssen.

Du hast auch keine existenziellen Probleme, die dir Angst machen müssen. Du lebst in einem der sozialsten und reichsten Länder der Welt. Du wirst niemals ohne Wohnung sein und niemals Hunger leiden müssen- das kann ich dir garantieren.

Du willst eine finanzielle Sicherheit die niemand hat - in der letzten Finanzkrise haben viele reiche Leute fast ihr gesamtes Vermögen verloren.

naja hannah, mag sein, dass diese leute auch probleme haben. aber ich hab kein geld UND dann vielleicht auch mal partnerschaftsprobleme, ärger mit den nachbarn oder ärger mit dem kaputten auto und teuren reparaturen. weißt du – und ich hab schion zig diskussionen mit bekannten und freunden darüber geführt – ich behaupte nicht, dass diese leute niiiiiiiie mehr im leben probleme haben oder krank werden, aber diese probleme haben wir "armen" leute auch alle!!!

Ja, genau. Alle haben die selben Probleme. Und die Zufriedenheit und Dankbarkeit darüber, dass sie viel Geld haben, dauert bei Menschen, die plötzlich zu Geld kommen, maximal 3-6 Monate an. Danach sind sie wieder so zufrieden oder unzufrieden wie vorher. Man ist nie dauerhaft glücklich über materielle Dinge oder Geld.

die reichen haben den vorteil, dass sie sich wenigstens um die finanzielle sicherheit keine sorgen machen müssen.

Tun sie aber, GERADE die Reichen tun das. Das Geld muss gesichert, versichert, gerecht verteilt, verliehen, eingetrieben werden. Frag mal ein paar reiche Leute, ob sie sich um Geld keine Gedanken machen.

ich sehe in mehr geld einfach nur vor- und keine nachteile.

Weil du noch nie viel Geld hattest. Du malst dir in Gedanken ein Bild von einem sorglosen Leben, das völlig überzogen ist. Man würde dir fast wünschen mal im Lotto zu gewinnen, und dann zu beobachten, wie du ein Jahr später hier im Forum wieder auftauchst und genauso unzufrieden bist wie vorher.

Gfadcget.ier


Wichtig wäre, sich gar keine Gedanken darum zu machen, welche Probleme "reiche Leute" so haben, glaube ich. Warum sollte man? Was soll das bringen?

Hier ist doch eher die Frage: Wenn ich zum Mittelstand gehöre – und da würde ich losgetreten einordnen – kann ich dann glücklich werden im Leben? Und die Frage würde ich doch eindeutig mit "ja" beantworten, oder? Klar ist das gemein: Noch "verhältnismäßig niedriges" Einkommen, aber überall höchste Abgabenstufen. Aber deshalb ein unglückliches Leben führen, nee, oder?

Wenn das also so ist, dass man auch so glücklich sein kann, dann ist die Frage: Wie? Und da komme ich zu meinem Love it or change it zurück. Und ich sehe hier immer mehr, das für losgetreten der Weg wohl eher "learn to love it" werden wird?

Und dann kommen die Punkte:

- Warum immer nach oben orientieren, wenn ich für mich festgelegt habe, das ich da nicht hin will (und ich sage will, nicht "kann")?

- Warum grämen und "ein anderes Leben wünschen", wir haben eben nur das eine und sollten daraus das beste machen.

- Und dann die Kernfrage: Wie kann losgetreten da hin kommen, sich mit ihrem Leben anzufreunden?

L0ukaxs420


Und deshalb sehe ich als einzige lösung an, meine einstellung zu ändern, mich selbst zu ändern. Ich würde das sehr gerne versuchen, da ich von tag zu tag unglücklicher werde. Ich bin neidisch auf alles und jedem, den es – vermeintlich – besser geht wie mir und ich komme nicht umhin, festzustellen, dass es mir offenbar wirklich viel zu viel um materielle dinge geht im leben

Ich finde, das ist ein sehr guter Ansatz. :)^

mehrere leute in meinem näheren umfeld sind richtig reich.

Beginn doch mal hier. Schraub den Kontakt zu diesen Leuten zurück, und pflege dafür Kontakte, die materiell weniger als Du haben.

Und wie wäre es mit etwas Auseinandersetzung mit Lebensumständen, wo nicht mal genug zu Essen eine Selbstverständlichkeit sind? Mal wieder das Tagebuch der Anne Frank lesen, Dokumentationen über Dritteweltländer gucken, Ferienziele in armen Ländern aussuchen (...und dort trampen und nicht im Fünfsternhotel logieren)?

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