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Ich mag nicht mehr und habe starke Suizidgedanken

dveeTp bKlu@e sexa


Dich will dort ja keiner "überreden" dich hübsch zu finden. Aber ich sehe schon, du sträubst dich da so dagegen, dass es ohnehin keinen Sinn macht @:) ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft!!

E!hemEaEligesr NAutzer: (#5302Y18)


Ich bin beim Psychologen. War erst da. Wenn ich sage, dass ich unter meinem Körper leide, sagen die, das wäre normal für eine Frau, dass die sich nicht hübsch finden und Probleme haben.

caira78

Als einziger Kommentar dazu, hätte ich da auch nicht den Eindruck, dass der Psychologe das persönliche eigene Problem ernst nimmt.

Aber wenn du für dich selbst in Anspruch nimmst, dass Leidensdruck subjektiv ist und ernst genommen werden sollte von anderen statt negiert bei optischen Fragen, warum sprichst du ihn zugleich einer Frau ab, die unter ihren "2 kg zuviel" leidet?

cZaxirfa78


Weil man 2kg abnehmen kann. Ich habe Merkmale im Gesicht, die müsste ich mir wegoperieren lassen. Der Schädel ist bei XY anders ausgebildet. Da wird z.B. die Stirn neu geformt, abgeschliffen, irgendwo aufgefüllt. Dafür wird die Haut unter dem Haaransatz bis zu den Augen heruntergezogen ... von den anderen Prozeduren rede ich gar nicht oder von Dingen wie Hüfte-Taille-Verhältnis, Körbchengrößen usw.

Es geht nicht um subjektive Attraktivität, sondern ganz objektiv um solche Merkmale – wie z.B. Abstand Lippe-Nase, Augenabstand usw. ... das alles macht ein Gesicht bzw. Körper maskulin und unattraktiv. Das möchte halt auch kein Mann. Darunter leide ich sehr und per OP kann man nur partiell und mit dem nötigen Kleingeld was machen. Wer hat schon 30.000 – 40.000 € mal eben drüber?

Eihemaligeer NutBzer ('#530218x)


Es ging mir nicht um die objektive Berechtigung/Nachvollziehbarkeit des subjektiv empfundenen Leidensdrucks.

Bei dir kommen beide Ebenen zusammen. Dennoch könntest du auch andere ernstnehmen in deren subjektiven Leid, auch wenn du es für dich nicht als "ernsthaftes Problem" betrachtest. ... Vielleicht finden andere dein Problem ihrerseits nicht so gravierend, weil sie subjektiv andere Probleme schlimm(er) finden als deines. Z.B. weil sie deinen Körper ansehnlicher finden als ihren eigenen.

Aber nun gut, mir ist letztlich egal ob du darüber nachdenkst oder nicht und es ist nicht das Topic hier. Deshalb belasse ich es hierbei.

c]airxa78


Ich schrieb das gestern einem guten Freund, denn das ist immer so eine zentrale Frage, wenn es um Probleme geht:

Die Leute möchten immer Probleme relativieren. Sie werden in einen Kontext gebracht und bewertet. Vielleicht ist da auch zu menschlich und das muss so sein, um Prioritäten zu setzen und Lösungen zu finden. Dennoch muss man lernen Probleme anderer ernst zu nehmen und das können aus meiner Erfahrung nicht viele. Ernstnehmen heißt auch Verständnis zeigen. Das bedeutet, dass ich nie jemanden, der 2kg zu viel drauf hat und darunter leidet, sei Problem absprechen oder kleinreden möchte, nur weil ich das nicht so sehe. Das wäre sehr vermessen. Probleme sind immer Dinge, die im subjektiven Kontext verlaufen.

Das Gesamtproblem setzt sich also immer aus dem eigentlichen Problem dar und natürlich die Wirkung auf die eigene Seele. Da mein die Wirkung auf die Seele schlecht anderen Menschen klarmachen kann, neige zumindest ich immer dazu das ursprüngliche Problem auch zu erklären – auch aus dem Grund, weil viele gar nicht wissen, was ich eigentlich meine. Beim Aussehen neigt man doch schnell dazu alles einem gewissen Schönheitswahn zuzusprechen, der damit aber nicht das geringste zu tun, denn speziell hier geht es um biologische Merkmale. Darüber gibt es ganze Bücher.

Und bei mir sind es eben die biologisch falsch ausgeprägten Merkmale, die mich sehr traurig und frustriert machen. Primäre Geschlechtsmerkmale, als auch die sekundären.

F<e8minimxi


caira, bitte melde dich doch mal bei mir. Vll kann ich dir gute Ratschläge geben .

d]eep: bluxe sea


caira – ich möchte dir deine Probleme nicht absprechen. Aber: ich habe auch eine Kinnpartie wie ein Mann. Dazu super breite Schultern und Schuhgröße 42. Solche männlichen Attribute haben auch andere Frauen. Ich habe auch ewig gebraucht, um das akzeptieren zu können. Dafür habe ich tolle Haare, schöne Hände und eine tolle Nase.. Jeder Mensch hat doch Körperteile, die nicht der Norm entsprechen. Entscheidend ist, wie man dazu steht.

cUair[a7x8


Das habe ich versucht zu erklären: wegen meiner Genetik gibt es an meinem Körper nicht viel, was schön und feminin ist. Wie auch? Meine Nase lasse ich jetzt für 6000,- operieren und meine Haare fallen mir aus. Mein Schädel müsste wahrscheinlich komplett zum Chirurgen und die Schultern sind nun mal so, auch die schmale Hüfte und der breite Brustkorb. Ich entspreche fast zu 100% nicht der Norm ... darum gehts. Mit einer Hand voll Defiziten kann man leben, aber nicht wenn die Defizite haushoch überwiegen ...

E`hemalirger N6utzer (/#530x218)


@ caira78

Die Leute möchten immer Probleme relativieren. Sie werden in einen Kontext gebracht und bewertet. Vielleicht ist da auch zu menschlich und das muss so sein, um Prioritäten zu setzen und Lösungen zu finden. Dennoch muss man lernen Probleme anderer ernst zu nehmen und das können aus meiner Erfahrung nicht viele. Ernstnehmen heißt auch Verständnis zeigen. Das bedeutet, dass ich nie jemanden, der 2kg zu viel drauf hat und darunter leidet, sei Problem absprechen oder kleinreden möchte, nur weil ich das nicht so sehe. Das wäre sehr vermessen. Probleme sind immer Dinge, die im subjektiven Kontext verlaufen.

Dann sehen wir das doch sehr ähnlich. Ich habe nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich deinen einen Satz zu sehr auf die Goldwaage gelegt hatte. Das tut mir Leid, weil ich dich dadurch unberechtigt kritisiert habe. :-(

Und wie gesagt: Ich finde es auch überraschend, dass du mit deinem Problem bei dem Psychologen diesen einen Satz zu hören bekommen hast. Nun gut, käme auf den Kontext an usw., aber er klingt soweit erstmal nicht so als ob man dein Problem ernst genommen hätte. Ich hätte mich da glaube ich verarscht gefühlt, wenn das als Antwort nach Schilderung meines Problems gekommen wäre

Was das mit dem Feminin-Ausehen betrifft:

Ja deine Knochenstruktur wirst du nur chirugisch ändern können. Allgemein könntest du dich an den Kleidungstipps etc. orientieren, die man Frauen mit einer Y-Figur gibt. (Du kennst die Einteilung von weiblichen Figurtypen in A, H, Y, X? X wäre z.B. die klassische Sanduhrfigur). Ein wenig wirst du bestimmt nicht drum herum kommen dich mit deinem Körper "so wie er nun einmal gebaut ist" zu arrangieren. Ich denke aber, dass du deshalb auch als Frau nicht gleich hässlich aussehen wirst. Kommt aber auch darauf an, welches weibliche Schönheitsideal du favorisierst und anstrebst. Wie gesagt haben auch Frauen unterschiedliche Figurtypen und die wenigsten entsprechen dem vielfach dargestelltem Ideal. Also kurz gesagt, schau welche Punkte du realistischerweise verändern kannst, welche schwierig werden (und ob dir dass das wert ist) und mit den unveränderbaren Aspekten deines Körpers versuche dich anzufreunden. Kleidung kann z.B. auch viel ausmachen, natürlich nicht alles kaschieren.

s6chnecked198x5


Ich finde den Vorschlag von Snaperskaja toll! :)^ :)=

Wenn ich z.B. hohe Schuhe trage und beim Gehen mit dem Hintern wackle, dann fühle ich mich automatisch femininer. Oder wenn man ein Teil entdeckt, das man superschön findet und das man am liebsten immer tragen möchte.

Die Akzeptanz des eigenen Körpers ist - in einem bestimmten Maße - auch Resultat von Arbeit. Ich fühle mich besser, wenn ich gut rieche. Oder wenn ich grade vom Friseur komme. Oder wenn ich zwischendurch ein paar Stunden habe und mir die Nägel richtig toll mache.

Ich habe mich anfangs sehr schwer damit getan, mich als Frau zu präsentieren. Meine ersten hohen Schuhe hab ich mir vor zwei Jahren gekauft, Schminken hab ich über Tutorials bei YouTube geübt. Meine Hände sind nicht schön, aber mittlerweile riskiere ich auch ausgefallene Nagellacke und fühle mich damit wohl. Will heißen: Auch die meisten Normalos brauchen eine ganze Zeit, bis sie sich mit ihrem erwachsenen Körper wohl fühlen.

Es tut mir fürchterlich leid, dass du im falschen Körper geboren wurdest. Ich möchte deine Probleme nicht klein reden. Vielleicht wäre auch eine Typberatung was für dich, oder ein professionelles Fotoshooting?

Ich habe früher nach Einkaufstouren für Wochen unter Depressionen gelitten (bin sogar mal aus einem Laden geflüchtet, weil ich es nicht aushalten konnte). Bis ich dann gesehen habe, dass auch Freundinnen, die eine tolle Figur haben manchmal ewig nach einer passenden Hose suchen müssen. Oder dass Tops den Busen unvorteilhaft erscheinen lassen.

So wie ich dich verstehe (korrigiere mich bitte, wenn ich das falsch sehe) bist du gerade in letzter Zeit einem massiven Wandlungsprozess unterworfen. Das macht Angst, das führt zu Orientierungslosigkeit, Enttäuschung. Aber man kann sich auch langsam in die Rolle finden, in den Körper, den man eh nicht ändern kann. Dass man keine Durchschnittsfigur oder kein Durchschnittsgesicht hat (mein Gesicht ist groß und rund wie ein Fußball) kann man nur bedingt ändern und es ist schrecklich ungerecht. :°_ :°_ :°_ :°_

Aber: Gib dir Zeit, versuche eine Beziehung zu deinem Körper aufzubauen. Bei Haaren kann man z.B. mit Clip-in-Extensions nachhelfen (suche grade welche auf Amazon für mein dünnes Haar). Erotik und Sinnlichkeit spielt sich weniger auf der körperlichen Ebene ab, als durch Blicke, Gesten, Bewegungen. Kennst du Beth Ditto? Die ist alles andere als schön, aber mein Bruder bezeichnet sie als "Göttin" und sie ist Muse von Designern geworden.

Auch über die Stimme kann man z.B. Attraktivität und Sexappeal transportieren ;-) ich beschäftige mich gerade etwas mit Judith Butler (der berühmten, amerikanischen Feministin), die sagt: "Geschlecht wird durch Handlungen konzipiert!". Recht hat sie! :)^ :)_

sQc]hneDcke6198x5


Das habe ich versucht zu erklären: wegen meiner Genetik gibt es an meinem Körper nicht viel, was schön und feminin ist.

Du bist schön, du bist feminin! :)_ :)_ :)_

Denn du bist eine vollwertige Frau, auch wenn es dein Körper anders vorgesehen hat. :)_

c-aira^78


Es tut mir fürchterlich leid, dass du im falschen Körper geboren wurdest. Ich möchte deine Probleme nicht klein reden. Vielleicht wäre auch eine Typberatung was für dich, oder ein professionelles Fotoshooting?

Das Problem ist schlichtweg, dass wir völlig aneinander vorbei reden. Selbst die hässlichste Frau schaut irgendwo nach Frau aus. Bei vielen älteren Transfrauen sieht man einfach den Mann – es geht nicht um weibliche Schönheit oder Hässlichkeit, sondern darum, dass man insbesondere aufgrund der Schädelformung und der Gesihtszüge erkennt, dass man mal Mann war bzw. es jetzt eher eine Mischung aus. Ab 30 gibt es extrem wenig Transfrauen, die allein von den Hormonen wirklich weiblich aussehen. Ich kenne genügend, die angerempelt, beschimpft oder sogar fast verprügelt werden. Hässliche Frauen haben das Problem nicht, dass man sie als Schwuchtel oder Kerl beschimpft oder krankenhausreif schlägt ...

Es geht nicht darum welchen Lippenstift man trägt oder ob man H, V oder ne A-Figur hat. Ich kenne mich damit bestens aus, auch mit Makeup und meine Nägel ernten ständig Lob, weil niemand glauben kann, dass ich die allein mache. Ich habe 60 Paar Schuhe und ich trage auch super gern Röcke und kleide mich schick, pflege sehr intensiv meine Haare ... das alles ändert doch nix daran, dass ich meine Gesichtszüge net wegschminken kann oder keine Hose finde, die bei der schmalen Hüfte trotzdem passt, weils außerhalb des Normbereiches liegt. Ich bin 1,70m und kaufe Gr.40 ... kann immer keiner glauben, aber ich bin halt so breit trotz BMI 21 ... Miniröcke gehen bei mir bis zum Knie.

Man arrangiert sich hiermit und damit – wie man das halt muss im Leben. Aber wenn einen 365 Tage im Jahr immer die volle Breitseite an hunderten Problemen – das komplette Paket – trifft, ist die Kraft irgendwann alle. Oft steht man einfach auch nur hilflos da und es gibt keine Lösungen ...

EHhemali-gerr qNutzer X(#5302x18)


Auf die Gefahr hin, dass es missverstanden wird:

Caira78, du machst hier in deinem Thread auf mich den Eindruck, dass du zwar tatsächlich Probleme (insbesondere bei der Partnersuche) hast wegen deiner Transsexualität. Auf der anderen Seite erweckt deine Darstellung bei mir den Eindruck, dass du die Dinge aber gleichwohl negativ verzerrt wahrnimmst. Das liegt wohl hieran:

Ein Leben ohne Liebe ist kein lebenswertes Leben. Der Mensch ist nicht dafür gemacht allein zu sein und sich mit anderen Dinge über Wasser zu halten. Ich sag es mal ganz klar: Lieber tot, als ein Leben lang allein. Einsamkeit ist das schlimmste, was ich kenne – es macht einen Menschen kaputt auf Dauer.

Dein Leben ist nicht lebenswert ohne einen Partner, der dich ehrlich liebt deiner Meinung nach. Du findest dich aufgrund deiner nicht genuin weiblichen Anatonmie hässlich, nicht liebenswert. Daran würden deiner Meinung nach auch OPs nichts ändern bzw. kannst du dir nicht alle OPs leisten. Dass heißt in deiner Welt bist du de facto verdammt – nach deinen Regeln betrachtet ":/.

Tja und dann das "Unmögliche" – nach deiner "Logik":

Ich habe nach 20 Jahren Single-Dasein endlich letztes Jahr jemanden kennengelernt und ich habe mich nach dem ersten Mal sofort verliebt – wir sind irgendwo seelenverwandt und ich liebe dermaßen ... mir fehlen die Worte.

Aktuell habt ihr irgendein Problem in eurer Beziehung, wobei zu klären wäre warum. Trotzdem ... Wie geht das für dich zusammen ???

Langsam bröselt es aber in der Beziehung. Er hat seelische Probleme und distanziert sich von der Welt und von mir. Er weist mich ständig ab und ich sitz nur noch daheim und weine. Was ihn bedrückt weiß ich nicht.

Das könnte ein (bei vielen Menschen vorkommendes) Beziehungsproblem sein. An deiner Transexualität oder gar grundsätzlichen "Liebensunwertigkeit" liegt es zumindest nicht.

Ein paar Auszüge aus deinem Thread hier dazu:

Ich habe weder breite Schultern, noch einen Bartschatten – ich bin 1,70m und habe Schuhgröße 39 und ich werde völlig normal als Frau wahrgenommen.

Rein anatomisch hat der Mann da also keine Befürchtungen zu erwarten und alles, was im Wege steht ist sein Kopfkino

Die wenigen, die ich kennenlernte habe und dich mich eben auch trotzdem sympathisch fanden, habe sich nicht mehr gemeldet nachdem ich ihnen gesagt habe, dass ich transsexuell bin.

War da deren Kopfkino im Spiel oder weißt du sonstwie zuverlässig, woran ihr Desinteresse lag nach Erfahren von deiner Transsexualität? Natürlich kann es daran gelegen haben, das will ich nicht bestreiten. Andererseits fanden sie dich ja erst durchaus anziehend & sympathisch.

Nach der OP werden mich definitiv die meisten nicht mehr unterscheiden können. Im Gesicht sieht mans halt net.

Klingt doch soweit gut. Brüste sind ja auch in Planung und müssten doch eigentlich den Silikonbrüsten anderer Frauen in nichts nachstehen oder? :

Nun habe ich nach langem Kampf endlich die Kostenzusagen für einen Brustaufbau bekommen.

Deine Selbsteinschätzung:

Wenn auch keine hübsche. Ich bin halt nicht attraktiv, auch nicht für Männer

Ich leide sehr darunter, dass Frauen in meinem Alter meist noch sehr toll und hübsch aussehen – ich mag hingegen nicht in den Spiegel gucken, bin einfach hässlich, um es mal auf den Punkt zu bringen. Für Männer absolut unattraktiv.

Ich habe mir ja nicht ausgesucht so missraten auf die Welt zu kommen. Man wird regelrecht von der Gesellschaft verstoßen.

Sind das deine Rückschlüsse/ist das deine persönliche Wahrnehmung oder hat man dir das so gesagt?

Da kommt kein Zauberer und macht aus mir eine attraktive Frau und als transsexuelle Frau – auch noch mit optischen Handicap – findet man auch nicht mal eben einen Mann oder gründet gar eine Familie. Das ist dann wie ein 6er im Lotto – mich will doch keiner.

Stimmt, dein Partner wollte dich ja auch nicht. :=o

Klarstellen möchte ich, dass ich dir deinen Leidensdruck damit nicht ausreden möchte und dessen Ausmaß für dich nicht bemessen kann und will!

cva6irax78


Ich habe meinen Partner damals über ein Forum kennengelernt, beide ohne Profifoto. Wir haben uns völlig allein in die Artdes anderen nach ein paar Monaten verliebt und dann hat er mich besucht. Ich wusste nicht, wie er ausschaut – Blinddate. Er wusste, dass ich TS bin. Es hat halt gepasst. Ich muss ehrlich sein, dass ich da auch geschaut habe, denn das Äußere spielt nun mal eine Rolle beim Körperlichen.

Diese Art des Sichkennenlernens ist aber sehr unüblich und passiert auch selten – wir sind seelenverwandt, das ist halt anders ... normalerweise lernt man sich ja kennen, sieht sich, findet den anderen symathisch und attraktiv. Da habe ich halt schlechte Karten, denn ich kann nicht immer davon ausgehen Partner zu finden, die seelisch mit mir völlig synchronisiert sind – das sind Zufälle.

slchnkeckeC1985


Liebe caira, die grundlegende Frage, die ich mir stelle, ist: Möchtest du Lösungen oder möchtest du Bestätigung, dass alles schrecklich und ausweglos ist? Bei eins kann ich gerne hier weiter schreiben, bei zwei aber nicht, da ich nichts von Problemschwelgerei halte.

Du glaubst, dass dich niemand versteht und dass du ganz alleine bist. Aber guck dir mal die vielen Leute an, die im Laufe ihres Lebens eine Behinderung erleiden oder eine schwere chronische Krankheit. Die sind auch deprimiert, niedergeschlagen und können am Ist-Zustand nichts ändern. Die überwiegende Mehrheit davon findet aber wieder einen Weg zurück ins Leben, Strategien, um damit umzugehen.

Das ist nicht 1:1 dein Problem, aber die Ausgangslage ist gleich. Ob du weitermachen willst und einen Weg dahin suchst oder dich aufgibst, das liegt alleine in deiner Hand.

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