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Ich mag nicht mehr und habe starke Suizidgedanken

coair%a7x8


Naja, Essenz dieser Unterhaltung ist halt für mich, dass ich mich zu dämlich anstelle. Das blieb jetzt mal so in der Summe hängen.

K,l9eio


caira78

Die Wartezimmer bei den Psychologen sind voll. 2 Jahre Wartzeit ... weil niemand mehr den andern versteht oder sich die Mühe macht.

Verstehen? Ich kann Dich verstehen, ich kann jemanden verstehen, der vergewaltigt wurde, ich kann einen Serienmörder verstehen. Und was nun? Ändert das irgend etwas für Dich, wenn Du verstanden wirst? Die meisten Menschen wissen was Leid ist, viele wissen, was großes Leid ist. Ich denke, das ist die kleinste Übung nachvollziehen zu können, wenn jemand leidet. Was soll daran also so schwer sein zu verstehen, dass Du leidest? Gar nichts. Norm - ich kenne keine genormten Menschen. Sie sind alle unterschiedlich und sie denken unterschiedlich.

Natürlich muss jemand Dein Problem verstehen, sonst kann er doch gar nicht darauf eingehen und Dir eine andere Möglichkeit aufweisen. Ich habe den Eindruck, dass Du meinst, Du wüsstest alles und da Dich ja kaum jemand verstehen kann, deswegen gibt es für Dich auch nichts von anderen zu lernen. Deswegen versteht auch niemand, warum Du Dich wertlos fühlst. Das eine hat meiner Meinung nach nichts mit dem anderen zu tun. Wenn es also um Lösungen geht, geht es dann darum, dass Du Deinerseits eine andere Denweise verstehst, Dich damit auseinandersetzt und Du wiederholst wieder das, was Du schon geschrieben hast. Die Frage war, hast Du Dich damit auseinandergesetzt? Auseinandersetzung heißt, sich auf die Gedankengänge anderer einlassen, für sich herauszufinden, was man selbst tun könnte, um die jetzige Einstellung zu ändern, wie man zu einem gesunden Selbstwert gelangt, was man selbst tun kann, etc. etc. Im weiteren probieren, was funktioniert, was nicht, dann das nächste, etc. etc. Was bringt es Dir, wenn man Dir hier verbal den Kopf tätschelt und bemitleidet, wie arm Du Doch bist? Das verstärkt doch höchstens nur Deine Position. Darin sehe ich wirklich keinen Sinn.

Naja, Essenz dieser Unterhaltung ist halt für mich, dass ich mich zu dämlich anstelle. Das blieb jetzt mal so in der Summe hängen.

Nein, die Essenz dieser Unterhaltung ist, dass Du nicht bereit bist, Dich auf andere Denkweisen einzulassen.

dWee~p b.lueu sexa


Du caira... Ich bin selbst seit Jahren in Therapie. Habe Depressionen und eine chronische körperliche Erkrankung. Ich höre fast nichts. Spüre meine Beine nicht mehr. Und nun? MEINE Welt ist verständnisvoll. War sie aber auch nicht immer. Anfangs war ich auch so wie du – ich bin arm, die Welt ist scheiße. Ich werde nie (körperlich) gesund sein, Depressionen sind auch nicht unbedingt heilbar.

Und weißt du was.. Ich war es irgendwann satt rumzuheulen zu sagen... Ihr versteht mich nicht. Ihr habt ja keine Ahnung wie es mir geht. Mag sein, dass die Leute das nicht wissen. Nur, was bringt mir das? Ich hab mich selbst aus der Scheiße hochgekämpft, und heute geht es mir trotz Depression und meinen Erkrankungen gut. Weil die Welt ist, was man aus ihr macht. Es ist einfach zu sagen, ihr versteht mich nicht, habt doch keine Ahnung. Nur ob deine Einstellung dir nutzt und dich glücklich macht.... Ist deine Sache.

dAexep bylueH sexa


Achja, Neurodermitis und Ekzeme habe ich auch noch. Meine Hände sind knallrot, ebenso wie die Haut in den Ellenbeugen und teilweise sind sogar meine Augenlider knallrot von Ekzemen. So viel zum Thema "ich werde nie eine wunderschöne Frau sein". Rumheulen macht mich auch nicht schöner.

cRaira7E8


Wie lange hast Du gebraucht?

dVeep b2lue sea


Die Depressionen habe ich seit ca. 15 Jahren. In Therapie bin ich erst seit zwei Jahren, und ich hätte NIE gedacht, dass ich irgendwann an dem Punkt stehen würde, wo ich heute bin – was meine Lebensqualität angeht. Und wenn dies nach so "kurzer" Zeit schon möglich ist... :-) ganz ehrlich, ich freu mich, auf das was noch kommt!

Und ich wünsche dir, dass es dir auch irgendwann so geht!

c5air#a7x8


Für meine Angststörung habe ich auch 5 Jahre gebraucht ... naja, ich denke mal mind. 2-3 Jahre werde ich noch brauchen. Kann man jetzt zwar wieder rumnörgeln, aber braucht Zeit. Viel Zeit.

Noch möchte ich eigentlich nicht abrücken und mein Schicksal so dulden, dann lieber tot, ganz ehrlich. Derzeit – also aktuell, heute, hier und jetzt, wird der Weg nur darüber zu führen sein den Kompromiss zu minimieren und soweit wie es geht Frau zu werden. Sprich, das was geht und finanziert werden kann wird operiert. :[] ... und darüber diskutiere ich auch nicht.

d eep blu4e sefa


Das Gute ist doch, du musst dein Schicksal nicht dulden sondern hast es zum großen Teil selbst in der Hand. Und wenn du den falschen Therapeuten hast, der dir nicht weiterhelfen kann, dann gibt es garantiert einen anderen, der es kann.

cYhaot


caira78 Sicher ist es nicht leicht für eine Frau wie dich. Ich bin nicht TS aber eins habe ich gemeinsam mit dir. Ich sehne mich irgendwie nach Familie und Partnerschaft. Durch meine Andersartigkeit fällt es mir sehr schwer Kontakte zu knüpfen. In meinem Umfeld haben alle Kinder und Familie. Aber ich sehe auch die Konflikte in den Familien, dann bin ich wieder Froh alleine zu sein. Dennoch kannst du daran anknüpfen, dein Selbstwertgefühl und die Ausstrahlung so zu steigern, dass du für Männer Interessant wirst und dich annehmen wie du bist. Du kannst deinen Körper und Charakter nicht grundlegend verändern, aber lernen zu deinen Gefühlen zu stehen. Ich arbeite ständig daran. Dann wird es auch den Partner geben der die Andersartigkeit liebt und annimmt. Es bringt nichts sich zu verstellen und so sein wie der Durchschnitt, wenn es dich letztendlich unglücklich macht. Einige müssen halt aus der Norm schlagen. Genau das sind die Besonderen Menschen, die viel zu bieten haben. Die Hoffnung darfst du nie aufgeben, denn die Liebe kann auch im Alter zuschlagen. Es ist nie zu spät. Verzweifle nicht, sondern geh es an. Selbst mit den Hormonen, kann ich mit dir mitfühlen. Ich bin schon lange Hormonell umgestellt, aus gesundheitlichen Gründen. Nur werden mir die weiblichen Hormone Entzogen. Mein Körper wirkt eher männlich. Trotzdem bin ich innerlich noch eine Frau. Weibliche Hormone schaden meiner Gesundheit. Von Depressionen und Nebenwirkungen bin ich auch nicht verschont. Aber so lebt es sich erträglicher.

E1hemaliger N4utzer t(#47901O3)


@ caira78

Derzeit – also aktuell, heute, hier und jetzt, wird der Weg nur darüber zu führen sein den Kompromiss zu minimieren und soweit wie es geht Frau zu werden. Sprich, das was geht und finanziert werden kann wird operiert. :[] ... und darüber diskutiere ich auch nicht.

Dein Frustverhalten und der letztendliche Rundumschlag gegen alles und jeden in diesem Thread ist meiner Beobachtung nach ein typisch männliches Verhalten. Habe ich in mehreren Jahren so noch von keiner Userin hier erlebt – die haben sich selbst in den schlimmsten Situationen wesentlich souveräner aufgeführt. Wahrscheinlich hättest du dein Hauptaugenmerk von vornherein auf solche Aspekte richten sollen, anstatt dich in einer körperlichen Baustelle zu verstricken, die du niemals zu deiner vollkommenen Zufriedenheit abschließen werden kannst.

c`airxa78


Naja, das jemand transphobes hier irgendwann auftaucht war ja zu erwarten. Danke für die Erfüllung dieses Klischees. Du findest das sicherlich auch alles total abartig.

sSchnec ke1x985


Jaja, alle transphob... :=o :=o

cqaiBrax78


Ja, ich gehe ja schon ... :°(

K{leGixo


caira78

Wieso liest Du aus "typisch männliches Verhalten" ein "transphobes" Verhalten anstatt irgendwann einmal nachzufragen, auf eine Aussage einzugehen?

S%maraqgdau`ge


Wie kann man nur so selbstmitleidig sein? Mit Selbstmitleid hat noch keiner seine Probleme gelöst. Durch Tränen ändert sich die Welt nicht, man kann sich Veränderungen nicht so ertrotzen.

Deine Situation ist ungewöhnlich, aber bei weitem nicht ausweglos - insofern Du bereit bist, an Dir zu arbeiten. Es ist nicht der durchschnittliche Weg, aber das wusstest Du vorher, Du bist vor der OP darauf vorbereitet worden.

Ich finde es auch nicht schön, wenn jemand, der mal eine andere Meinung schreibt, gleich als transphob bezeichnet wird. Das ist ungefähr so, als wenn jemand, der die Außenpolitik von Israel kritisiert, einfach eben mal Nazi genannt wird.

Ich bin keine Expertin, aber für mich ist Transsexualität schon eine Form von Störung (nicht "abartig" sondern eine Geschlechtsidentifikationsstörung), und die Betroffenen haben es wirklich auch schwer. Aber es gibt viele Männer und Frauen, die sich in ihre neue Geschlechterrolle eingearbeitet haben und damit ein erfülltes Leben führen. Perfekt ist es sicherlich nicht, aber ich persönlich kenne niemanden, der ein perfektes Leben hat.

Also, pack die Sache an. Ein erster Schritt wäre, Dich davon frei zu machen dass frau-sein sich auf rein körperliche Merkmale beschränkt. Frau-sein ist mehr als Brüste, Vagina, lange Haare, lackierte Fingernägel und Make-up. Frau braucht nicht mal typisch weibliche Kleidung (z.B. (Mini-)Rock, hochhackige Schuhe, figurbetontes Oberteil, tonnenweise Schmuck etc pp), um sich als Frau zu fühlen. Das Frausein kommt von innen und das strahlt man aus. Da Transsexuelle nun sagen, dass sie sich als Frau fühlen, dann bestärke diese Gefühl in Dir und mach Dich nicht an den Dingen fest, die Dir nicht hübsch genug erscheinen. Wenn sich jede Frau ob ihrer körperlichen Unzulänglichkeiten zum Chirurgen gegeben würde.... Frauen jammern zwar gerne über dieses oder jenes, was ihnen an sich nicht gefällt, aber es steht ihrem Frausein letztendlich nicht wirklich im Wege. Vielleicht schaffst Du es ja auch eines Tages, diesen Punkt zu erreichen. Aber bis dahin musst Du kopfmäßig noch einiges bewältigen, und dafür würde ich mir an Deiner Stelle professionelle Hilfe suchen.

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