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31, weiblich, Mutter, dauergenervt und aggressiv, ziellos

O/hnek_Ziexl hat die Diskussion gestartet


Hey,

wie soll ich anfangen? Weiß selbst nicht mal genau, was ich schreiben will, soll?

Bin Mutter einer tollen kleinen Tochter, verheiratet, habe ein Dach übern Kopf, habe genügend zu Essen und zu Trinken und bin trotzdem unzufrieden und unglücklich.

Ich neige zu Depressionen, habe eine lange Vorgeschichte, mein Psychiater würde mir am liebsten wieder was verschreiben, aber ich lehne es strickt ab, da mich diese furchtbaren AD's total aus der Spur gebracht haben, zudem habe ich damals soviel zugenommen, häng heut noch auf 20 kg Übergwicht!

Mein Problem? Ich glaub, ich bin es selbst, also das Problem.

Ich hasse mich, meinen Körper, mein Leben.

Und mittlerweile kann ich den Schein nicht mehr wahren und es projeziert sich auf meine Tochter, die gerade mit knapp vier Jahren in der ersten schlimmen Trotzphase steckt.

Meine Ehe besteht seit Jahren nur noch auf dem Papier, trennen wollen wir uns dennoch nicht.

An irgendwas klammern wir uns, befinden uns momentan in einer Ehe-Therapie.

Mein Psychiater sagt, ich käme einfach nicht zur Ruhe, und mein Körper gibt mir mittlerweile ernste Signale das der Knall bald kommt, dennoch schaffe ich es einfach nicht runter zu fahren.

Ich bin sofort aus dem Häuschen, bzw. auf 300 oben, meistens klappen die Dinge die ich mir vornehme eh nicht. Aus dem Grund, da ich eh versage, gehe ich schon mit einer gewissen Grundaggression an die Sache ran.

Das Ergebnis: Die totale Katastrophe und eine völlig genervte Ohne_Ziel. Also ich.

Ich habe einfach kein Ziel mehr vor Augen, bzw. schon, das ich meine Tochter groß bekomme und das mit einer halbwegs vernünftigen Erziehung und als einigermaßen gutes Vorbild (Wiederspruch insich).

Denn ich bin alles andere als ein Vorbild, wie denn auch, wenn man sich selbst hasst und verabscheut!

Naja, was soll ich noch schreiben?

Was erwarte ich von Euch? Keine Ahnung, vielleicht das mir einfach nur mal wer zuhört, verstehen wird mich eh niemand.

Danke

Ohne_Ziel

Antworten
Pme\eKlxee


Ohne Ziel, das klinkt ja gerade ganz schön schwer.

Ich bleibe an dem hier hängen:

Ich hasse mich, meinen Körper, mein Leben.

Das ist doch traurig. Warum hasst du dich selber so? Wer hat dir gesagt dass das so sein muss? Kennst du auch andere Zeiten aus deiner Vergangenheit?

Ich glaube, dagegen helfen AD's auch nicht wirklich.

befinden uns momentan in einer Ehe-Therapie.

Das ist ja schon mal eine gute Sache – dabei lernst du dich ja auch selber kennen.

Insgesamt klinkt es so alswenn du einfach immer nur funktionierst oder funktionieren musst. Echt was raten kann ich dir nicht ausser dass ich dir ausreichend Zeit mir dir selber wünsche, Zeit in der du dich selber kennenlernst. Wo ist deine Passion hin?

S7chmetlterlmings&fee2x2


Liebe Fragenstellerin,

Leider gibt es keinen "Schlüssel" zum glücklich sein. Es ist ALLES im Kopf. Wenn du dir einredest, dass du glücklich bist, bist du es auch. Das haben schon Forscher bestätigt.

Und wenn du dir denkst: Ja, das kommt eh nicht so wie ich mir das alles vorstelle, dann WIRD ES AUCH SO KOMMEN. Weil du dein Unterbewusstsein so programmierst.

Ich kenne jemanden, die geht direkt an die Decke. Wenn man sie EINMAL falsch anguckt, oder ein Krümmel da liegt wo er nicht hinsoll, die rupft einen den Kopf ab. Die ist sehr unzufrieden, und hat auch nichts erreicht in Ihrem Leben. Ich denke mir halt immer: So Leute haben unglücklich sein verdient, wenn sie es an andere rauslassen müssen. Karma.

Jetzt mal eine wichtige Frage: Warum hasst du dich selber? Das MUSS doch einen Grund haben. Setze dir ein Ziel, und schreibe es dir auf. Du musst mit KLEINEN schritten anfangen. Und positiv gelaunt an die Sache rangehen, sonst wird das nie was.

Ich wünsche dir alles gute! :)z

NvovaU 201x4


Es ist ALLES im Kopf. Wenn du dir einredest, dass du glücklich bist, bist du es auch. Das haben schon Forscher bestätigt.

Leider "funktioniert" es umgekehrt aber auch! Wer ständig Selbstgespräche in destruktiver Form führt, bestätigt sich laufend den unguten Status Quo und hält ihn damit sozusagen fest.

Du wirkst sehr verärgert, mutlos und wütend auf Gott und die Welt. Dass Du sofort hochgehst, habe ich in Deinem zweiten Thread selbst zu spüren bekommen. Da wird es dann schwierig, überhaupt mit Dir ruhig zu reden, denn Du gehst anscheinend sehr schnell davon aus, dass andere dir "was wollen" ...

Aber wie oben schon steht: Es ist alles im Kopf.

Die Menschen sind auch nicht gleich feindselig, wenn sie die Dinge anders sehen als man selbst, sondern in aller Regel wohlwollend und möchten auf die Sprünge helfen, statt Knüppel zwischen die Beine zu werfen.

Nur im eigenen Denken kann man ansetzen, die Dinge anders zu sehen – was manchmal schon helfen kann, die Einstellung zu überprüfen – und nach und nach zu ändern, was einem wirklich nicht gefällt.

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