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Keiner versteht mich

IMndivsiduaplist


@ mond+sterne

Wollen wir versuchen, in eine produktive, konstruktive und faire Diskussion einzusteigen?

Wenn ich unsere PNs, deinen wundersamen Wandel bei der Wahnehmung meines dritten Beitrages, sowie schließlich auch meine bislang noch ungeschriebenen Gedanken hinzurechne, denke ich eigentlich, dass wir da schon mittendrin sind. "Leichte Kost" kann ich allerdings auch weiterhin nicht garantieren, aber du hast erkannt, dass meinerseits

ein ehrliches Interesse an einer produktiven Diskussion

besteht. Wenn ich dabei überhaupt was für dich tun kann, dann wohl am ehesten in die Richtung, deine ebenso grandiosen wie erschreckenden Selbstmissverständnisse aufzudecken und sie dir bewusst zu machen – auf dass es dir hoffentlich unmöglich werde, diese fortan naiv weiterzuspielen.


Ich fange auch sofort damit an, vorerst anhand von zwei markanten Beispielen:

Selbstmissverständnis Nr. 1: deine Forderung, man müsse deine Beiträge ausschließlich auf der Sachebene lesen, anderenfalls habe man halt leider Pech und verstehe sie nicht.

Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht – sorry – herrlich absurd: erstens kann eine wie auch immer geartete verordnete Beschränkung der Informationsaufnahme niemals verständnisfördernd sein (sondern allenfalls selektiv beeinflussend). Zweitens wäre das der anmaßende Versuch, in die Souveränität und Interpretationsfreiheit des Lesers einzugreifen. Drittens ist es eine Art an den Leser deligierte Selbstzensur – indirekt drückst du damit ja die Befürchtung aus, dass dir neben der Sachbotschaft auch noch ungewollt Nebeninformationen entfleuchen könnten, von denen du glaubst, dass sie dem Leser besser vorenthalten blieben, und so verlangst du von ihm, dass er sie unbesehen ausblende. Und viertens: indem du diese Zusatzinformationen als verständnisschädlich hinstellst, räumst du indirekt ein, dass sie nicht zu jenen der Sachebene passen, diese also unterlaufen.

Kann es da noch verwundern, dass das Gefühl, verstanden zu werden, nicht aufkommen mag?

Hätte ich deine PN nur auf der Sachebene gelesen, hätte ich allen Grund gehabt, an deinem Fairnessversprechen zu zweifeln. Ich wäre gut beraten gewesen, auf deine zu meinem dritten Beitrag angebotenen Kommentare zu pfeifen und den Kontakt abzubrechen. Du hast angedeutet, dass ich diese Kommentare womöglich gar nicht lesen wollen würde, du seist nämlich wirklich sehr sauer. Du hast in Bezug auf meinen Beitrag den Begriff "Schmähkritik" ins Spiel gebracht – was nach gängiger Definition nichts Geringeres als die Unterstellung bedeutet, mein Beitrag habe nicht nur eine persönlich herabsetzende Wirkung, sondern genau das sei sogar meine primäre Absicht und sein eigentlicher Zweck gewesen. :-o

Selbsttredend ist so eine Unterstellung keine Basis für eine – um es mit deinen Worten zu sagen – "produktive, konstruktive und faire Diskussion". Und dennoch, trotz der wenig einladenden Worte habe ich Interesse an deinen Kommentaren bekundet, ja habe deiner PN im Faden sogar bescheinigt, sie enthalte "Signale der Verbindlichkeit" und enthalte "gute Anküpfungspunkte, ja sogar Zeichen, dass etwas positiv in Bewegung kommt". Wie geht das zusammen?

Manchmal kann man Menschen nur ernst nehmen, indem man sie nicht ernst nimmt. Die "Signale der Verbindlichkeit" erschließen sich nur, weil ich mich deiner generellen Forderung, man solle sich auf die Inhaltsebene beschränken, konsequent verweigert habe. Nicht aus Opposition, sondern weil ich, wenn es um Verständnis und Verstehen geht, stets bemüht bin, alle verfügbaren Informationen einzubeziehen und sie auf allen Ebenen aufzunehmen, nicht nur mit dem Verstand: manches teilt sich ja auch unmittelbar, sozusagen atmosphärisch, empathisch, subtextmäßig mit, lange bevor der Verstand seinen Scheinwerferkegel überhaupt dorthin richtet. Und wenn mir jemand vorschreiben will, wo ich nicht hinschauen soll, macht mich das sogar erst recht neugierig und hellhörig.

Die "Signale der Verbindlichkeit" erschlossen sich mir nur auf der Beziehungs- oder Subtext-Ebene oder wie immer man es nennen will. Aus scheinbar unwichtigen Details. Nur dieser zweiten, viel wichtigeren Ebene ist mein "ehrliches Interesse" überhaupt zu verdanken. Wenn auf Inhalts- und Beziehungsebene unterschiedliche, widersprüchliche Botschaften rüberkommen, tut man meist gut daran, die Letzteren für die authentischeren zu halten.

Indirekt hast du Kommunikationsinteresse und -bereitschaft signalisiert, ja dafür sogar eins deiner angeblich wichtigsten Prinzipien grandios verraten (ich komme noch darauf zurück). Und das schien mir ehrlicher und authentischer als der angestrengt kommunizierte Unmut auf der gar nicht so sachlichen Sachebene. Der kam mir unehrlich vor, etwa so, wie wenn Eltern aus vermeintlich pädagogsichen Gründen absichtlich ein böses Gesicht aufsetzen, obwohl sie insgeheim eigentlich ganz entzückt von dem Treiben der Kleinen sind. Ich habe früh gespürt, was du erst viel später direkt sagen konntest, nämlich dass es in deinen Augen eben doch keine Schmähkritik war, sondern zwar "schwere Kost", aber eben auch Ausdruck "ehrlichen Interesses an einer produktiven Diskussion", ja schließlich beschiedst du mir sogar: "...glaube, inhaltlich liegst Du richtig". Danke.


Selbstmissverständnis Nr. 2: Deine "Entscheidung für das positive Denken."

Du erläuterst das so:

Weil ich mich für das positive Denken entschieden habe, muss ich das Gute kultivieren. Es liegt in der Natur des positiven Denkens, so wie ich es versteh, das Gute zu kultivieren und alles andere zu ignorieren.

Das käme, konsequent zu Ende gedacht, einer freiwilligen Selbstbeschränkung auf die Möglichkeiten einer Amöbe gleich: schlechtes Milieu meiden und gutes aufsuchen. Okay, ich suche auch lieber die Nähe von Menschen, von denen positive Energie ausgeht, als die von Stinkstiefeln.

Aber ignorieren? Ignoranz halte ich nur selten für gut. Ignoranz als Prinzip, selbst Ignoranz von Schlechtem, bedeutet Abschottung, Erkenntnisabwehr, Verharren im Bekannten, wenn nicht gar in Vorurteilen. Das entspricht mir eher nicht – dazu müsste ich meine Neugier zu sehr zügeln. Und ich wüsste nicht, weshalb. Denn ich halte Neugier und Interesse für einen wesentlichen Lern- und Fortschrittsmotor. Ich wollte schon als Kind immer den Dingen auf den Grund gehen und bin mein Leben lang verspielt und neugierig geblieben. Ohne Neugier und Interesse gäbe es z.B. keine neuen Errungenschaften, ohne sie würden Kinder sich nicht zu reifen Menschen, zu Kultur- und Bildungsträgern entwickeln, ja selbst bei vielen Tieren ist sie eins der tragenden Prinzipien der Individualentwicklung. Vielleicht sogar der Evolution.

Wer indes nur das "Gute" kultivieren will und dementsprechend ausfiltert, was er an sich heranlässt und was nicht (übrigens das furiose Gegenteil von "wertungsfrei", das nur mal am Rande :-p), schadet sich meines Erachtens selbst. Und das auf mindestens drei verschiedene Arten: erstens schneidet er sich von potenziell wertvollen Erkenntnissen ab, denn auch die Auseinandersetzung mit Nicht-Gutem kann ja im Ergebnis doch etwas Gutes sein. Und zweitens kultivert er nur seine eigene Befangenheit, denn bei der Auswahl dessen, was er als "Gut" oder "Ungut" einstuft, legt er ja seine eigenen subjektiven Maßstäbe an. Damit sperrt er sich in ein statisches, sich selbst bestätigendes System ein. Und drittens muss man etwas erstmal an sich heran lassen, um es überhaupt für ungut befinden zu können. Das heißt, bevor man es überhaupt ignorieren kann, hat man es schon im Bewusstsein gehabt und bewertet. Das vermeintliche Ignorieren ist also gar kein echtes, sondern nur ein vorgebliches. Man verweigert nicht wirklich, sich mit dem jeweiligen Inhalt auseinanderzusetzen, sondern man verweigert nur, sich dazu zu bekennen und Stellung zu beziehen. Letztlich ist das Selbstbetrug. Und ein solcher ist immer schwächend, weil dabei Teile der eigenen Kräfte innerlich gegeneinander arbeiten.

Ich komme nicht umhin, nochmal deine PN – bzw. deren sinngemäße Entsprechungen in deinen Fadenbeiträgen – aufzugreifen. Indem du Ärger aufgrund meines Beitrages bekundetest, dich deswegen sogar einige Zeit wie schmollend zurückgezogen hast, fegst du deine eigene Behauptung, alles Ungute zu ignorieren, im Handstreich vom Tisch. So machst du letztlich selber deutlich, dass Ignorieren gar nicht wirklich möglich ist. Mehr noch: du strebst es nicht mal an! Indem du mir ohne Not eine PN mit dem Wort "Gut" im Betreff schickst und mir einen Kommentar anbietest (wenngleich einen, den ich vielleicht gar nicht lesen wolle, wie du furchterregend betonst), zeigst du sehr deutlich, dass du es auch gar nicht ignorieren willst. Vielmehr sendest du, wenn auch etwas verquer, so doch eindeutig Signale des Dialoges aus. Dein Verhalten passt überhaupt nicht zu deinen Worten.

Und so kommt es zu der ulkigen Situation, dass du mit eben jener PN, in der du mir deine Haltung des Ignorierens alles Nicht-Positiven erläuterst, ebendiese Haltung zugleich auch grandios unterläufst. :-p Mitnichten ignorierst du den Anlass deines Sauerseins. Vielmehr greifst du ihn mit dem Angebot der Kommentierung sogar explizit auf. Was du machst, ist das genaue Gegenteil von Ignorieren. Zum Glück.

Fazit: Dein Prinzip des positiven Denkens ist nicht zu Ende gedacht. Es ist nicht mehr als ein hauchdünnes Pappschild, das du da vor dir herträgst, anfällig gegen Wind und Regen. Eine Mini-Bö reicht, schon fliegt es weg. Dies Prinzip ist nichts, was du wirklich leben würdest. Und das ist auch gut so. Es ist vielmehr etwas, das du dir selbst einredest, es ist wie lautes Singen im dunklen Wald. Und das ist weniger gut.


Ich weiß jetzt nicht genau, ob Du Dich auf eine produktive Diskussion Deines dritten Beitrags einlassen möchtest.

Immer noch nicht? :-o Also bitte. Jahaa! Wie oft soll ich es denn noch betonen? Her mit den angebotenen Kommentaren!

mLond+s1terne


Ich möchte Euch sagen, wie es sich für mich gerade anfühlt, hier TE zu sein. Da Lewian mich auf die Idee gebracht hat, schreibe ich an ihn gerichtet. Es ist jedoch für alle zum Mitlesen gedacht.

@ Lewian

Du hast mich durch Deinen [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/689367/21093746/ PS-Beitrag]] auf die Idee gebracht, wir sind eine Forschungsgruppe. Wir erfoschen zusammen mein Innenleben. Da der Forschungsauftrag Quark ist, befürchte ich, das Forschungsteam könnte sich verlaufen.

Es gibt gerade 4 Ansätze, mein Innenleben zu erforschen. Shojo hat hier ein Bild geposted, das mir helfen könnte, mich besser zu verstehen. Ich habe zwei Bilder geposted, die Euch eventuell etwas von mir begreiflich machen könnten. Auch danae hat ein Bild von einem Blinden geposted, das meine Situation in gewisser Weise ganz gut beschreibt.

Ein anderer Ansatz besteht darin, einen Beitrag von Individualist produktiv zu diskutieren. Da dieser Beitrag Beifall von etlichen Usern bekommen hat, halte ich das für einen aussichtsreichen Ansatz.

Danae kann mir helfen, meinen Umgang mit Fragen zu ergründen und Alternativen zu entwickeln. Mir geht es dabei insbesondere darum, wie ich mit Fragen umgehe, die ich nicht beantworten möchte. Danae geht es darum, Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.

Uns beide beschäftigt gerade die Frage, was mir das Gefühl gibt, nicht verstanden zu werden.

@ Individualist

Danke für Deinen ausführlichen Beitrag. @:)

Ich lese ihn erstmal sorgfältig. Dann gehe ich darauf ein. Bitte Geduld...

mYondB+stberxne


Ich kann es verstehen, wenn es Euch zu doof ist. Mir ist es im Grunde genommen auch zu doof. Aber das ist nunmal mein Leben. :°(

@ Shojo

Die Frage ist, ob Du ohne Hilfe herausfinden kannst, warum Du sitzt oder mit angezogener Handbremse fährst.

Ohne Hilfe kann ich es sicherlich nicht. Ich versuche es nämlich schon lange. Für mich ist die Frage, ob ich es wohl mit Eurer Hilfe schaffen könnte, zumindest einen Ansatz zu finden.

@ danae87

Gut, ich warte. :-)

Das Warten hat ein Ende. ;-)

Ich bin [[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/680722/32/#p21095293 dort]] auf Deine Frage eingegangen.

@ Individualist

Immer noch nicht? :-o Also bitte. Jahaa! Wie oft soll ich es denn noch betonen? Her mit den angebotenen Kommentaren!

Das ist wohl Missverständnis Nummer drei. Ich hatte einige Kommentare geschrieben zu Beiträgen, bei denen es mir zuviel der Kritik wurde. Da es nur zu weiterer Eskalation geführt hätte, wenn ich sie geposted hätte, habe ich es unterlassen.

Das nur mal als erste Rückmeldung zu Deinem ausführlichen Beitrag.

d/abnae&87


@ danae87

Macht dir das eigentlich Spaß mittels provokativer Äußerungen die jeder Grundlage entbehren Menschen zu verletzen?

Ich habe meine Interpretation dieser Frage. Ich könnte mir gut vorstellen, Du hast eine andere.

Deshalb frage ich mal nach. Wie meinst Du das?

mond+sterne

26.09.14 21:26

Dieser Frage liegt ein gewissen Unverständnis deiner vorhergehenden Beiträge zu Grunde. Diese (also die vorhergehenden Beiträge) wurden kritisiert und doch hast du, ohne Erklärung oder auch nur eine Reaktion auf diese Kritik zu zeigen, in gleicher Art und Weise weiter geschrieben und das obwohl die TE dir gemeldet hat, dass deine Beiträge so nicht hilfreich sind.

Da ich dies Verhalten nicht einordnen konnte (und logischerweise auch immernoch nicht einordnen kann) habe ich diese etwas angriffslustige Frage formuliert. In ihrer provokanten Art und Weise versucht sie eine Antwort auf die Fragen bezüglich deiner anderen Beiträge zu bekommen die du bis zu diesem Zeitpunkt einfach ignoriert hast. Sie spiegelt also sowohl ein echtes Interesse wieder zu verstehten was du mit deinen Beiträgen bezweckst, als auch meine Verärgerung darüber bis zu diesem Zeitpunkt ignoriert worden zu sein.

danae87

Ich zieh das mal hier her, weil es hier ja auch hingehört.

miond+;sternxe


@ Individualist

Es gibt Beiträge, auf die ich nicht eingehen möchte.

Ich habe damit ein Problem. Denn das wurde stellenweise nicht akzeptiert. Es wird wohl eine Begründung erwartet. Ich würde hier (fast) alles schreiben, um zu begründen, warum ich auf bestimmte Beiträge nicht eingehe. Hauptsache es wird akzeptiert.

Ich habe das mit dem positiven Denken geschrieben, um zu begründen, warum ich auf einige Beiträge nicht eingehe. Diese Begründung akzeptierst Du nicht. Was muss ich schreiben, damit Du akzeptierst, wenn ich auf einen Beitrag nicht eingehe. Mir ist das egal. Ich schreib (fast) alles. Hauptsache Du akzepiterst meine Begründung.

DoN_ schrieb dazu:

da deine Diskussionskultur zu 99 % aus Thesen und maximal zu 1 % aus Argumenten besteht, lohnt es sich nicht, irgendwie auf deine Aussagen einzugehen.

Ich gebe gründsätzlich keine Begründungen ab, weil Begründungen meiner Erfahrung nach nicht akzeptiert werden.

Also ich kann es nur nochmal schreiben. Es gibt Beiträge auf die ich nicht eingehen möchte. Es hat keinen Sinn, das zu begründen, da meiner Erfahrung nach keine Begründung akzeptiert wird.

Soviel zu

Selbstmissverständnis Nr. 2

Für mich hat sich das erledigt. Es ging mir nicht um das Thema positives Denken. Es ging mir lediglich darum, eine Begründung zu posten, die akzeptiert wird.

I@ndiv;iduaaldikst


Mal wieder... %-|

Es ging mir nicht um das Thema positives Denken.

Watsch! Na dann entschuldige bitte, dass ich deine Ausführungen ernst genommen hatte. Wird nicht wieder vorkommen.

E|hemaligRer NutzCer (#53021x8)


Es wird wohl eine Begründung erwartet. Ich würde hier (fast) alles schreiben, um zu begründen, warum ich auf bestimmte Beiträge nicht eingehe. Hauptsache es wird akzeptiert.

Diese deine Prämisse erklärt so einiges.

z~wergexlf


Individualist :°_

mtondq+=sterxne


@ Snaiperskaja [VSS]

Diese deine Prämisse erklärt so einiges.

Ja. Begründungen, das ist ein Thema, das einen eigenen Faden wert ist.

Ich wage gar nicht nachzufragen, denn ich kann mir gut vorstellen, Du hast einen ganzen Sack voller Vorwürfe, Unterstellungen und Kritik.

Wenn Du ein paar Gute Erklärungen hast, bin ich neugierig.

@ Individualist

Ich finde es gut, wenn die Mitschreibenden egoistische Motive haben. Das schreibe ich mal aus Anlass des Kommentars von zwergelf. Stuhlbein wirft mir zum Beispiel vor, ihm Zeit zu stehlen. Ich vermute dahinter ein altruistisches Motiv hier zu schreiben. Wenn er aus ausschließlich altruistischen Motiven hier schreibt, ärgert es ihn, wenn seine Mühe sich am Ende als vergeblich herausstellt. Hätte er egoistische Motive, dann kann es ihm egal sein, ob dieser Faden für mich lediglich Beschäftigungstherapie ist (was ich mir selbstverständlich auch nicht wünsche. Es wäre jedoch schon mal besser als nichts.)

Unsere Diskussion kann uns zum Beispiel helfen, das produktive Diskutieren zu erlenen. Wenn Du ein persönliches oder eventuell auch berufliches Interesse hast, kannst Du Dir auf diese Weise einen Workshop im Werte von 1 bis 2 tausend Euro sparen.

Na gut, ich möchte mir nicht weiter Deinen Kopf zerbrechen. Ich wünsche uns viele egoistische Gründe, diese Diskussion konstruktiv zu einem Ergebnis zu führen. Denn daran haben wir beide ein Interesse. Es könnte ein Win-Win-Deal werden.

Für zwei Individualisten habe ich jetzt zu oft "uns" geschrieben. Sorry dafür ;-) ]:D @:)

Watsch! Na dann entschuldige bitte, dass ich deine Ausführungen ernst genommen hatte. Wird nicht wieder vorkommen.

Es tut mir leid, wenn Du Dich geohrfeigt fühlst.

Deine beiden weiteren Sätze weise ich jedoch zurück, da ich sie als sarkastisch emfpinde. Es würde mich freuen, wenn wir auf eine Diskussion darüber verzichten könnten, ob Du es auch sarkastisch gemeint hast.

Wie gesagt, ich möchte nicht weiter über das Thema positives Denken diskutieren, weil (Begründung!) es mir um eine Diskussion Deines dritten Beitrags geht.

Mit Deinem letzten Beitrag lieferst Du mir eine prima Vorlage, um in die Diskussion Deines dritten Beitrags einzusteigen. Denn wenn man böse wäre, dann könnte man Dir unterstellen, Du hast das mit dem "Watsch" nur geschrieben, um eine konstruktive Diskussion um diesen Beitrag zu sabotieren. Anschließend könnte man unendlich lange darüber diskutieren, wer wen wie sabotiert. So kommt man nicht weiter. Aber zum Glück bin ich nicht böse. :-|

Wenn man verstehen wollte, was ich gemeint habe, hätte man diese Beiträge auf der Sachebene lesen müssen. [...] Wenn man es nicht tut, dann versteht man die betreffenden Beiträge nicht.

Das ist letztlich eine Verklausulierung von "Wer mich nicht versteht, macht was falsch." In dem Zitat wird uns also eine ziemlich arrogante Subtext-Botschaft untergejubelt, ganz egal, wie es "auf der Sachebene" gemeint war. Und das kommt leider bei dir häufiger vor.

Du kannst den Leuten nicht vorschreiben, wie sie deine Beiträge lesen sollen, jedenfalls nicht, wenn du verstanden werden willst. Insbesondere kannst du nicht verlangen, dass sie von Subtext-Botschaften absehen und ihr Lesen auf die Sachebene beschränken. Verstehen braucht ggf. beide Ebenen, die inhaltliche ebenso wie die qualifizierende Subtext-Ebene. (Beispielsweise hätte mein [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/689367/21076887/ voriger Beitrag]], würde man ihn bloß auf der Inhalts-/Sachebene erfassen, ein recht falsches Bild von meinen Lesevorlieben vermittelt. ;-) Aber den meisten Lesern dürfte dennoch auf Anhieb klar gewesen sein, wie er wirklich gemeint war.)

Meine Beiträge sind wertfrei bis zum bitteren Ende.
Die andere Frage ist, ob ihr dieser Behauptung zustimmt.

War das wirklich eine Frage, die dich interessiert? Erstens hattest du bezüglich der Wertungsfrage bereits vorher reichlich Feedback bekommen, bist jedoch gar nicht darauf eingegangen. Stattdessen stelltest du es mit dem zitierten Satz erneut explizit als Frage in den Raum, woraufhin du weitere Antworten bekommen hast – um dann lapidar zu verkünden:

Ich finde es nicht wichtig, ob ihr meine Beiträge wertungsfrei findet.

Watsch! Was soll so ein Unsinn? Das Beispiel ist leider so typisch und absurd wie der ganze Faden. Du eröffnest einen Faden mit einem resignativ-anklagenden Titel, erklärst, dass du gemeinsam mit uns herausfinden möchtest, was du damit eigentlich gemeint hast (!); signalisierst immer wieder, dass es dir um die Verständlichkeit deiner Beiträge geht, dass du was mitzuteilen hast und verstanden werden möchtest, um uns dann auf Seite 10 jedoch wissen zu lassen:

Es ist nicht wichtig. Darum geht es mir auch nicht.

Aber schon im nächsten Satz wird auch das wieder relativiert: wenigstens Einer sollte es dann doch sein, der dich versteht: "Damit wäre mein Problem gelöst."

Einer reicht? Problem gelöst? :-o Den meisten wäre das zu wenig, und sie würden sich besorgt fragen, woran es denn liegt, wenn sie von den allermeisten nicht verstanden werden. Wenn dir Einer reicht, um dein "Problem" zu "lösen", dann wirft das ein interessantes Licht auf die Natur dieses Problems: offenbar geht es dir gar nicht um best- und breitestmöglich gelingenden Austausch, sondern nur um eine Art vorzeigbaren Nachweis, dass es prinzipiell möglich ist, dich zu verstehen. Auf einer sehr armseligen Ebene betrachtet, wärst du damit fein raus: "Wenn mich wenigstens einer versteht, ist damit erwiesen, dass ich grundsätzlich verständlich bin, also muss ich mein Kommunikationsverhalten nicht ändern, und das Nichtverstehen all der anderen ist deren Problem". Das könntest du dann allen Nichtverstehern subtil um die Ohren hauen. Und leider tust du genau das auch, zum Beispiel, indem du ihnen sagst, sie hätten deine Beiträge eben nicht auf der richtigen Ebene gelesen...

Es muss mal ausgesprochen werden: was hier als schmerzlicher Mangel an Verstandenwerden im Raum steht, beruht in Wahrheit auf aktiver Sabotage erfolgreicher Kommunikation durch dich.

Du gibst hier den unnahmbaren, über allem schwebenden körperlosen Pascha. Du gehst fast nicht auf Fragen ein. Und wenn, dann schwammig. Du verwendest private Begriffsdefinitionen, die keinem kollektiven Konsens entsprechen. Du stellst private Regeln auf, wie deine Beiträge gefälligst zu lesen sind, wenn man denn der Gnade teilhaftig werden will, sie zu verstehen. Du erweckst den Eindruck, eine Frage sei dir wichtig, und lässt sie nach Gusto wieder fallen. Du schlägst Haken, lässt die Leute, die dir zu folgen versucht haben, ratlos zurück. Sagst jetzt hü und später hott, ja manchmal sogar beides in einem Satz. Du versteckst dich, vermeidest es konsequent, verbindlich und erkennbar zu sein und auf eine Aussage festgelegt werden zu können. Du spielst Katz und Maus mit uns.

Böse Absicht? Troll? Oder persönliche Not? Psychische Störung? Asperger?

Auch wenn es dir nach eigenem Bekunden gar nicht (mehr) darum geht: wenn du generell besser verstanden werden willst, musst du als Mensch erkennbarer werden.

Was mir beim ersten Überfliegen Deines Beitrags ins Auge gefallen ist, war dies hier: "aktiver Sabotage erfolgreicher Kommunikation durch dich."

Damit unterstellst Du mir eine böse Absicht. Ich schreibe hier jedoch nicht in der Absicht irgendetwas zu sabotieren. Ganz im Gegenteil. Ich schreibe in vielen Fäden zu unterschiedlichen Themen, und ich habe dafür unterschiedliche Gründe. Wie ich oben schon geschrieben habe, versuche ich aus meinen Beiträgen einen persönlichen Gewinn zu ziehen, indem ich mich in meiner Persönlichkeit weiterentwickeln kann. Aber ich schreibe auch mit der Absicht, anderen zu helfen.

Wir können jetzt seitenweise "Ja, aber"-Beiträge posten. Das finde ich wenig produktiv. Unter eine produktiven Diskussion stelle ich mir für, dass man sich zügig auf eine gemeinsame Tatsachebasis einigen kann. Außerdem finde ich es wichtig, die unterschiedlichen Sichtweisen der Teilnehmer zu verstehen und zu akzeptieren, auch wenn es nicht die eigene ist.

Ich könnte jetzt noch begründen, warum ich Deinen Beitrag nur quergelesen habe. Ich tue es jedoch nicht, weil es die Diskussion nur unnötig verlängert und verkompliziert. Mir würde es reichen, wenn Du die Tatsache akzeptieren könntest, dass ich Deinen Beitrag bis heute nicht sorgfältig durchgelesen habe. Wenn Du dafür eine Begründung brauchst, würde ich mir die Mühe machen.

Eine weiterführende Frage könnte sein, warum bei Dir der Eindruck von Sabotage entsteht, und wie genau Du das meinst. Ich bin mir jedoch nicht sicher, wie wir jetzt sinnvoll weiter machen können. Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn ich Deinen Beitrag Satz für Satz weiter durchgehe.

Lxian-%Jilkl


Du antwortest ausführlich auf einen wirklich hervorragenden Beitrag von Individualist, und schreibst im Grunde nur, dass du den Beitrag nicht gelesen hast und warum du nicht begründen möchtest, warum du ihn nicht gelesen hast? Das macht mich jetzt echt sprachlos.

D~er kleinew Prinxz


Da fällt einem nix mehr ein 8-)

SbtuhlPbeixn


m+s,

ich schätze mal, jetzt hast du den "Flow" endgültig gekillt. :)-

I>ceLa,dy_+50


Nein, das denke ich nicht, Stuhlbein.

Das ist die Basis und ggf. sogar ein richtungsweisender Ansatz.

Igndivid%ualxist


Da du den Schuss offenbar noch nicht gehört hast, jetzt ein letztes Feedback von mir. Du wolltest ja Feedback.

Deinen letzten Beitrag empfinde ich als unverschämt. Ob absichtlich oder unabsichtlich, sei dahingestellt, ist mir jetzt auch egal. Jedenfalls sind die subtilen Botschaften, die du auf der Beziehungsebene übermittelst, arrogant und unverschämt, und eine Ohrfeige für jeden, der dir bis jetzt noch die Stange gehalten und sich um Ernsthaftigkeit bemüht hat.

Unsere Diskussion kann uns zum Beispiel helfen, das produktive Diskutieren zu erlenen. Wenn Du ein persönliches oder eventuell auch berufliches Interesse hast, kannst Du Dir auf diese Weise einen Workshop im Werte von 1 bis 2 tausend Euro sparen.

Watsch! Was ist dir denn da zu Kopf gestiegen? Bist du jetzt größenwahnsinnig geworden? (Das ist eine rhetorische Frage; ich bin an Antworten nicht mehr interessiert.)

Damit unterstellst Du mir eine böse Absicht.

Watsch! Ich habe einen Sachverhalt beschrieben und zu belegen versucht, aber mich mit Unterstellungen zu deinen Motiven extremst zurückgehalten. Vielmehr habe ich durch Andeutung mehrerer denkbarer Möglichkeiten mit vielen Fragezeichen sehr deutlich gemacht, dass ich keine Ahnung habe, was dich dabei umtreibt. Wer mich kennt, weiß, dass die Unterstellung böser Absicht nicht zu meinen bevorzugten Erklärungsmodellen gehört, sondern von mir eher zu den unproduktiven Denksackgassen und Scheinerklärungen gerechnet wird. Aus meinem Beitrag kann man eine solche nun wahrlich nicht herauslesen, sondern höchstens hineininterpretieren – was dann seinerseits wieder ins Licht der Böswilligkeit geraten könnte, zumindest aber in einer fairen Diskussion nichts zu suchen hat.

... Deinen Beitrag nur quergelesen ... dass ich Deinen Beitrag bis heute nicht sorgfältig durchgelesen habe

Watsch! Ich sehe, du nimmst dein Predigen einer ernsthaften, respektvollen und fairen Diskussionskultur auch selbst sehr ernst und würdigst angemessen die Mühe, die andere in die Kommunikation mit dir investiert haben. (Inhaltlich nehme ich dir das übrigens nicht ab; es passt zu dem, was ich schon schrieb: "Man verweigert nicht wirklich, sich mit dem jeweiligen Inhalt auseinanderzusetzen, sondern man verweigert nur, sich dazu zu bekennen". Man erkennt dein Bedürfnis, die Bedeutung jenes Beitrages, der dich zunächst in schmollenden Ärger versetzt und dem du anschließend Treffsicherheit bescheinigt hast, nachträglich herunterzuspielen. Und zwar um jeden Preis, selbst um den des Verrats eigener Positionen und Brüskierung der Diskussionspartner. Vielen Dank auch, so einen armseligen Zirkus brauche ich nicht.)

Wenn Du dafür eine Begründung brauchst, würde ich mir die Mühe machen.

Watsch! Wie überaus gnädig. Aber danke, nicht nötig. Ich habe es ja nun schon selbst erklärt.

Das alles ist von Trollerei kaum zu unterscheiden. Fasel ruhig von "produktiver Diskussion", von Respekt und Fairness, während du weiter Watschen verteilst. Bei mir hat es wohl etwas länger gedauert, aber inzwischen bin auch ich kuriert und verlasse jetzt den Raum. Aber ich schlage die Tür nicht zu. Denn sicher wollen andere auch noch raus.

Alles Gute! *:)

m\ond+5sternxe


@ danae87

Ich zieh das mal hier her, weil es hier ja auch hingehört.

Ich finde diese Begründung alles andere als überzeugend. Ich bin bewusst im anderen Faden auf Deine Frage eingegangen, weil sie auch dort gestellt wurde.

Meine Interpretation findest Du deshalb auch [[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/680722/21098275/ dort]].

Hier können wir darüber diskutieren, ob es möglich ist, eine Frage auf Sachebene zu lesen, obwohl es eigentlich Kritik ist.

(Müssen wir aber nicht. Wie schon einige male geschrieben wurde, kann ich Dich zu nichts zwingen.)

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