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Keiner versteht mich

K_le<io


mond+sterne

Na, dann erklär ich Dir mal ein bisschen was.

Für mich persönlich ist der Faden zunächst einmal ein Erfolg, weil er gut läuft.

Was ist für Dich gut, was in diesem Faden gut läuft?

Ich habe da auch nicht zu hohe Erwartungen. Man kann die Frage aus dem Eingangsbeitrag auch so formulieren: Bitte helft mir eine Frage zu beantworten. Ich weiß nur nicht welche.

Ja, und genau da ist bei mir auch gleich Schluss, wenn keine Frage gestellt ist. Insofern hochinteressant, dass so viel geschrieben wird. Wie verstehe ich mich bzw. wie lerne ich mich verstehen hat für mich immer noch keine Definition und diese kannst nur Du liefern. Was konkret kannst Du bei Dir nicht verstehen? Das ist so abstrakt, dass es darauf eben alle möglichen Antworten geben könnte und wenn Du keinen Ansatz lieferst, dreht sich alles im Kreis. Mittlerweile hast Du ja 4 Ansätze, trotzdem ist das für mich zumindest viel zu unkonkret, da zumindest ein bisschen an einem der 4 Fäden herumzuspinnen.

(Dabei fällt mir auf, es wurde hier schon mal 42 geposted. Also tatsächlich eine richtige Antwort. Nur leider nicht hilfreich)

Okay – ist 42 für Dich die richtige Antwort oder nicht? Wenn sie richtig ist, wieso ist sie nicht hilfreich? Worum geht es Dir denn? Was ist wichtig für Dich? Hilfreich, die richtige Antwort (in Bezug worauf auch immer) oder etwas anderes?

Bei der Frage kann ich doch froh sein, dass ein gut laufender Faden entstanden ist. Ich mache hier viele Erfahrungen, wie es ist TE zu sein. Schon das bringt mich weiter.

Wie meinst Du das? Was meinst Du damit, dass bei "der" Frage Du froh sein kannst, wie der Faden gelaufen ist? Was ist aus Deiner Sicht gut gelaufen? Oder ist es die Erfahrung, die Du als TE gemacht hast das, was Du als gut gelaufen bezeichnest? Wenn ja, welche Erfahrung war das?

Ich lass meine arrogant gönnerhafte Aussage mal stehen. Aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht genau, worum es Dir geht, wenn Du schreibst, "Ich verstehe hier sehr wenig".

Empfinde ich weder arrogant noch gönnerhaft. Wie empfindest Du sie? Ist sie arrogant bzw. gönnerhaft gemeint? Ich empfinde Deine Aussage als das, wie Du sie schon oben bezeichnet hast: Du erklärst mir, wie Du die Dinge siehst. Absolut notwendig, wenn man verstanden werden will. Ich verstehe nicht, frage also nach.

Vielleicht ist es wichtig nochmal ausdrücklich zu betonen, dass es für mich sehr schwer ist "hier unten" im Faden zu schreiben. Es fällt mir schwer zu entscheiden, wann ich auf welche Beiträge eingehe, damit der Faden einigermaßen im Flow bleibt. Deine Fragen aus Deinen ersten Beiträgen habe ich durchaus nicht vergessen.

Aus meiner Sicht bleibt der Faden im Flow, wenn Du auf Beiträge eingehst. Es ist Dein Faden und auch Dein roter Faden. Das, was Du aufgreifst, ist für Dich wichtig und es geht ja um Dich. Gehst Du denn nicht auf die Beiträge ein, die für Dich hiflreich sind – natürlich im Sinne der Fragestellung, Dich selbst besser zu verstehen. Oder sind beide Fragen in Deinem Hinterkopf? Warum verstehen mich die anderen nicht? Und wenn Du auf die zweite Frage eingehst, heißt es, dass es dann bei Themen sind, wo Du Dich selbst verstehst?

Irgendwo in meinem Hinterkopf sind auch noch zwei Fragen von Lewian, ein Vorschlag von Jan74 und der Wunsch Individualists dritten Beitrag produktiv zu diskutieren. Alles ein bisschen viel.

Was ist denn für Dich in diesem Faden eine produktive Diskussion bzw. was war für Dich da produktive und warum?

Dabei fällt mir ein: Es gibt auch Beschäftigungstherapie. Wie würde Dir der Gedanke gefallen, dass dieser Faden eventuell nur Beschäftigungstherapie ist. Das ist zwar nicht meine Absicht. Aber wenn es sich am Ende als Beschäftigungstherapie herausstellt, würde ich es auch als Erfolg betrachten. Denn ich bin mit diesem Faden gut beschäftigt.

Ich denke, es gibt schlimmere Dinge, mit denen man sich beschäftigen kann, als mit der Selbstreflektion. Beschäftigungstherapie ist für mich jetzt allerdings kein negativer Begriff, wie es offensichtlich für einige andere wohl ist. Das merkt man ja am "Aufschrei". Ich habe den Eindruck, dass viele hier Beschäftigungstherapie als ungenügend empfinden, sich hier mit dem Thema bisher beschäftigt zu haben. Ich denke, dass das aber auch aus dem Grund ist, das ich gleich empfunden habe, als die Antworten kamen – es ist eine persönliche Ebene da, auch zu Dir und nicht nur zum Thema. Ist bei mir nicht so. Ich lese in den Faden und so lange ich etwas Interessantes lese, ich etwas für mich mitnehmen kann, so lange schaue ich rein. Wenn es nicht mehr der Fall ist, suche ich mir ein anderes Thema. Die letzten Seiten waren es Lewian, Shojo und Individualist, die für mich sehr interessante Dinge geschrieben haben, von denen ich sehr viel gelernt habe und eben auch ein ernsthaftes Interesse and "Dich" heran zu kommen. Ich bin hier ja nur Leserin, denn ich suche ja immer noch den Einstieg in das Thema. Hinterfrage, wieso ich das nicht schaffe. Jedes Mal, wenn Du einen neuen Beitrag schreibst, hoffe ich, dass etwas kommt, das mir eine minimale Basis liefert, wo ich dann anknüpfen kann und im Moment stehe ich immer noch am Anfang. Egal, welchen Versuch ich gestartet habe, für einen Anfang, ist gescheitert. Dann lese ich wieder ein paar Seiten mit und versuche dann wieder eine Punkt zu finden. Bin nach wie vor erfolglos aus meiner Sicht. Ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst. Es fehlen mir schlichtweg die Informationen, was Du denkst, wie Du denkst, was Du empfindest, was Du für Dich weißt, erkannt hast und wo Du auf der Suche bist und was Du bei anderen nicht verstehst. Manche hier sind ja schon der Meinung, dass Du Dich nur "herausredest", wenn Du etwas liest, was Dir nicht passt oder es nur als Witz nimmst. Auch zu diesem Schluss bin ich noch nicht gelangt, denn sogar das kann ich nicht erkennen. Das ist ja in manchen Fäden sehr schnell zu merken, aber hier lese ich und jedes mal frage ich mich: Worauf soll das ganze hier hinaus?

m"ond+wstexrne


Was meinst Du damit, dass bei "der" Frage Du froh sein kannst, wie der Faden gelaufen ist?

"Keiner versteht mich", das ist doch ein superwehleidigr Satz, bei der die Leute bestenfalls weglaufen und üblicherweise Hohn und Spott über einem ausschütten.

Was ist für Dich gut, was in diesem Faden gut läuft?

Deshalb war ich völlig überrascht, als auf der ersten Seite viele inhaltsreiche, gut geschriebenen Beiträge geposted wurden, freundlich und persönlich. Wovon ich auch ein wenig überrascht war, dass mein Eingangsbeitrag als Aufforderung zur Kritik empfunden wurde, aber nach Deinem ersten Beitrag (der ein Kompliment enthielt), war mir schon klar, dass man es auch so interpretieren konnte.

Auch wenn es ursprünglich nicht mein Anliegen war, finde ich es gut, dass einige User hier ihre Kritik an einigen Beiträgen, bzw. dem Eindruck den sie insgesamt von mir haben, geposted haben.

Ich habe hier einmal eine Pause eingelegt, um den Faden zu entwirren, und ich war froh dass in dieser Zeit praktisch keine Beiträge geposted wurden. Es gibt häufig Fäden, die sich sehr verselbständigen, und der TE praktisch untergeht. Dieses Gefühl hatte ich hier nicht.

Etwas kritisch wurde es, als es hier für meinen Geschmack etwas arg viel Kritik hagelte. Auch wenn es vielleicht nicht ganz die feine englische Art war, wie ich das begrenzt habe, betrachte ich es doch als Erfolg, dass kein Shitstorm daraus geworden ist.

Nachdem das virtuelle Hagelwetter im Faden vorbei war, konnte ich dann klar machen, was das eigentliche Thema des Fadens ist. Es gab einige gute Ansätze wie darauf eingegangen wurde. Der Faden hat an dem Punkt eine bemerkenswerte Tiefe erreicht.

Das kam einmal durch Shojos Ansatz hier Bilder zu posten. Für mich steckt darin immer wieder eine Hoffnung Dinge in mir drin zu erreichen, die eigentlich nicht mehr erreichbar sind. Das ist auch in Ansätzen gelungen.

....

Jetzt ist das Thema Begründungen aufgekommen. Auch das ist für mich ein wichtiges Thema. Es wäre schon schön, wenn ich hin und wieder mal eine Begründung abgeben könnte, die verstanden und akzeptiert wird.

Aus meiner Perspektive ist es immer wieder Glückssache, wenn wohlmeinde User, wie zum Beispiel Lewian mit seinem Hinweis, dass ich wohl kaum noch offen für Kritik bin, mit dazu beitragen, dass der Faden sich nicht in eine Ungute Richtung entwickelt. Jetzt zuletzt nach dem für mich überraschenden Abgang Individualists, hast Du den Faden mit Deinem inhaltsreichen Beitrag wieder flott gemacht. :)*

Was konkret kannst Du bei Dir nicht verstehen? Das ist so abstrakt, dass es darauf eben alle möglichen Antworten geben könnte und wenn Du keinen Ansatz lieferst, dreht sich alles im Kreis. Mittlerweile hast Du ja 4 Ansätze, trotzdem ist das für mich zumindest viel zu unkonkret, da zumindest ein bisschen an einem der 4 Fäden herumzuspinnen.

Genau. Deshalb kann ich froh sein, dass der Faden gut gelaufen ist und nicht schon auf der ersten Seite mit einem "Was soll das?" beendet wurde. Hätte auch passieren können.

Wie gefällt Dir der dritte Beiträg von Individualist, könntest Du ihn konstruktiv mit mir diskutieren? Welche Meinung hast Du zu den hier geposteten Bildern? Was für eine Reaktion brauche ich, um mich verstanden zu fühlen? Wie gehe ich mit Fragen um, die ich nicht beantworten möchte? Wie erkenne ich den Charakter einer Frage (Nachfrage, Gedankenanregung, Kritik, ...)?

Was meint Jan74, wenn er etwas von "Hosen runterlassen" schreibt?

I@ceL`adyn_50


Spätestens nach diesem Beitrag von mond + sterne solltet Ihr nicht mehr böse sein, Individualist und all die anderen, die hier solch interessante Beiträge geschrieben haben.

Denn, schaut doch mal hin: Ihr seid doch schon mitten drin im Thema!!

Und zwar schon lange. Und auch der (ist er männlich? Keine Ahnung) Fragesteller ist noch hier.

An vielen Stellen musste ich mindestens schmunzeln, so offensichtlich sind die Strukturen.

Die zentrale Frage, die sich mir stellt, wäre: Was passiert eigentlich, mond + sterne, wenn jemand Dich wirklich erkennt?

mionJd+sVter$ne


Was ist denn für Dich in diesem Faden eine produktive Diskussion bzw. was war für Dich da produktive und warum?

Meine Vorstellung einer produktiven Diskussion bezog sich auf Individualists dritten Beitrag. Individualist hatte da wohl ganz andere Vorstellungen als ich. Deshalb betrachte ich diesen Ansatz als gescheitert.

Mein Ansatz war so: Ich bin mir vom Gefühl her relativ sicher, dass Individulists 3. Beitrag im Kern eine für mich wichtige Einsicht erhält. Mir ging es um eine Diskussion, bei der man diesen Kern herausarbeitet, indem man die Vorwürfe, Kritik, Unterstellungen und Irrtümer weglässt, bzw. korrigiert.

Wohl schon deshalb eine Illusion, weil es viel zu viel Arbeit wäre. Aber auch menschlich eine Überforderung.

Individualist ging es wohl um ganz was anderes. Was auch immer er im Sinn hatte, das will ich aller Wahrscheinlichkeit nicht. Das was ich will, wollte er nicht.

Woran ist unsere Kommunikation gescheitert?

Ich bin hier ja nur Leserin,

Hey, sorry mann, dafür ist Dein Beitrag aber verdammt lang. ]:D

ich suche ja immer noch den Einstieg in das Thema.

Dann mache ich Dir einen Vorschlag. Ich vermute, mehr oder weniger jedem Menschen geht es in irgendeiner Weise so, dass man sich unverstanden fühlt. Da es Dir (wünsche ich Dir zumindest) gut geht und Du erfolgreich bist, spielt es jedoch keine Rolle. Vielleich kannst Du etwas bei Dir herausfinden, wo auch Du das Gefühl hast: Keiner versteht mich.

Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Dir auch so etwas gibt. Du kannst es nur besser wegstecken als ich.

Ich lese in den Faden und so lange ich etwas Interessantes lese, ich etwas für mich mitnehmen kann, so lange schaue ich rein.

Was ist für Dich das Interessante? Ich würde Aufmerksamkeit binden, hat hier jemand geposted. Dieses Gefühl habe ich auch manchmal, und ich wundere mich, warum die Menschen mir einerseits so viel Aufmerksamkeit schenken, aber andererseits auch wieder nicht. Ich verstehe das nicht. Das Nicht-Verstehen beruht wohl in der Tat auf Gegenseitigkeit.

Die letzten Seiten waren es Lewian, Shojo und Individualist, die für mich sehr interessante Dinge geschrieben haben, von denen ich sehr viel gelernt habe und eben auch ein ernsthaftes Interesse and "Dich" heran zu kommen.

Ja, sie sind hier stellenweise sehr dicht an mich herangekommen. Der Abschied von Individualist ist für mich ein herber Einschnitt. Ich weiß nicht, ob ich mich davon erholen werde.

Worauf soll das ganze hier hinaus?

Vielleicht hat Stuhlbein recht. Der Faden ist am Ende. Du hast jetzt auch schon den gefährlichen Satz "wir drehen uns im Kreis" geposted. Ich habe mich seit ich diesen Faden angelegt habe, gedanklich mit vielen Dingen beschäftigt. Das ist gut für mich, weil ich dann nicht so viel vor mich hindöse und geistig veröde. Vermutlich ist die Absurdität meiner Lebenssituation für Euch nicht nachvollziehbar. Ich danke Euch, dass ihr mich so gut beschäftigt habt. Ohne diesen Faden ginge es mir heute etwas schlechter. Das ist für mich ein Erfolg. @:) :°(

K}l#eio


mond+sterne

Hier können wir darüber diskutieren, ob es möglich ist, eine Frage auf Sachebene zu lesen, obwohl es eigentlich Kritik ist.

Ich habe in diesem Faden Deine Beiträge nachgelesen und die Beiträge des Alias. Ich kann an Deinen Beiträgen nichts aussetzen und bilde mir dort - im Gegensatz zu hier - sie zu verstehen (endlich :-) ). Es ist eine mögliche legitime Ansicht und zwar Deine. Andere sehen es anders. Umgekehrt ist es aber auch klar, dass von jenen, die es anders sehen, Gegenwind kommt, entweder auf sachlicher Ebene oder auf persönlicher, je nachdem, wie sich wer mit dem Thema identifiziert. Du nimmst dort ja eine eindeutige Haltung ein - wie sich der Sohn aus Deiner Ansicht fühlt und argumentierst bzw. appelierst schon geradezu an die Mutter, ihren Zugang zu ihrem Sohn so zu probieren. Angriffe oder Nachfragen sind in der Regel nach meiner Erfahrung in solchen Fäden tatsächlich oft "Fallen". Es wird nicht nachgefragt, um zu verstehen, warum Du diese Meinung vertrittst, sondern um anzugreifen, Deine Meinung abzuwerten, lächerlich zu machen oder gleich "Dich". Ich habe selten erlebt, dass tatsächlich jemand ernshaft einfach wissen wollte, wieso derjenige, der diese ihm völlig fremde Meinung vertritt, wissen wollte. Ich gehe solche Diskussionen selten mehr ein, denn ich habe meine Meinung ja nicht zur Diskussion gestellt, sondern der, der den Faden eröffnet hat. Wenn Du Dir die Fäden durchliest, so geht es in der Regel um einen Schlagabtausch, ums Recht haben, manche meinen, wenn nun 10 dieselbe Meinung haben, dann ist einer, der alleine eine andere Meinung hat, schon deswegen im "unrecht". Sehe ich nicht so. In besagtem Faden habe ich auch nicht den Eindruck, dass Du "auf der Suche" bist, sondern eine klare Einstellung hast. Keine Ahnung, wie der Gegenwind dort war, aber ich kann mir vorstellen, dass er teilweise heftig war. Du scheinst Dich dann aber auch darüber geärgert zu haben, wie Deine Beiträge aufgefasst wurden. Ich habe keine Fragen, aber kannst Du etwas dazu schreiben? Wenn nicht, auch völlig okay.

Kul=eio


mond+sterne

Auf den letzten Seiten hatte ich den Eindruck, dass Du einen roten Faden hineinbringst, also Dinge aufgreifst, mit denen Du etwas anfangen kannst und diesen Faden natürlich weiterspinnst. Ich habe immer noch nicht verstanden, aber es schien, dass jetzt ein "Flow" herein kommt.

Ich wage gar nicht nachzufragen, denn ich kann mir gut vorstellen, Du hast einen ganzen Sack voller Vorwürfe, Unterstellungen und Kritik.

Du hast ja im Eingangsbeitrag geschrieben: Warum fragen die Leute nicht nach. Ich würde dann natürlich davon ausgehen, dass, der, der das schreibt es selbst selbstverständlich so hält. Ich stelle mir hier die Frage, warum da keine Frage steht? Also stelle ich sie mal Dir. Warum stellst Du die Frage nicht, die Du hättest anstatt Deine Vermutung nachzuschießen, bezüglich Vorwürfe, Unterstellungen und Kritik? Auch Snaiperskaja [VSS] gehört nicht zu den Userinnen, die einfach mal provozieren oder beleidigen, sondern zu jenen, die sehr differenziert und sachlich schreiben. Hast Du da eine andere persönliche Erfahrung?

Ein Hinterfragen, auch der eigenen Denkweise geht nun mal nur durch Fragen.

Verstehst Du denn die Enttäuschung von manchen Usern hier?

Stuhlbein// wirft mir zum Beispiel vor, ihm Zeit zu stehlen. Ich vermute dahinter ein altruistisches Motiv hier zu schreiben. Wenn er aus ausschließlich altruistischen Motiven hier schreibt, ärgert es ihn, wenn seine Mühe sich am Ende als vergeblich herausstellt.

Auch hier. Wieso fragst Du Stuhlbein nicht einfach, wie er das meint? Ist es durch die Vorgeschichte, die ihr schon habt? Ich erlebe Stuhlbein nicht als jemand, der prinzipiell läster oder sich unernst oder provokant auftritt. Hast Du Beiträge gewertet bzw. jene persönlich, die Dir Antworten? So gemeint, von dem sind die Beiträge doch sowieso so gemeint und von dem so? Kann ja sein – bei mir ist das ja teilweise auch so. Oder filterst Du aus den Beiträge Informationen für Dich heraus? Wenn ja, wie? Persönlich, sachlich? Ich würde zumindest das Thema, wie lerne ich mich verstehen durchaus auch auf dieser Ebene sehen.

Ich meine - der Anspruch oder der Wunsch selbst verstanden zu werden, setzt für mich voraus, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Nicht, dass Du glaubst, ich würde jetzt denken, dass alle anderen hier, die schreiben, Dich verstehen wollen. Nein, aus meiner Sicht wollen das hier einige nicht, aber durchaus erkenne ich in einigen Beiträgen den Willen – vor allem auf den letzten Seiten, Dich verstehen zu wollen und sich auf Deine Gedankengänge einzulassen. Sie gehen mit Dir mit, reflektieren Dir, welche Deine Aussagen für sie beleidigend, herablassend oder als Ignorierung aufgefasst werden. Das heißt ja, dass es ihnen ein schlechtes Gefühl gibt. Es spielt keine Rolle, ob es um andere oder um Dich selbst geht. Vielleicht verstehst Du Dich deswegen nicht, weil Du keinen Dialog führen kannst und dann ist es egal, ob es eine andere Person ist oder Du selbst bist. Sich zu verstehen bedeutet eine Auseinandersetzung mit sich selbst und dazu muss jemand mit sich in Dialog treten. Ich weiß nicht, ob Du einen Dialog führen kannst - das möchte ich bitte unterstreichen, denn wir beide hatte noch keinen, also habe ich da noch keine Meinung.

Unsere Diskussion kann uns zum Beispiel helfen, das produktive Diskutieren zu erlenen. Wenn Du ein persönliches oder eventuell auch berufliches Interesse hast, kannst Du Dir auf diese Weise einen Workshop im Werte von 1 bis 2 tausend Euro sparen.

Wie definierst Du Diskussion? Oder müsste hier Definition von Diskussion gemeinsam erarbeitet werden?

Wie gesagt, ich möchte nicht weiter über das Thema positives Denken diskutieren, weil (Begründung!) es mir um eine Diskussion Deines dritten Beitrags geht.

Ich fände das jetzt gar nicht "schlimm", dass Du das Thema so hinunterfahren hast, ist ja Dein gutes Recht auf die Dinge einzugehen, die Dir etwas bringen. Nur hast Du keinen neuen Ansatzpunkt geliefert, wo man wieder hätte anknüpfen können. Du hast zusammengefasst, dass Du bei 4 Ansätzen bist, aber das ist ja nichts Neues. Ich habe ja auch die Information im Hinterkopf, dass das jemand schreibt, der meint, er würde sich nicht verstehen, der zumindest in gewissen Dingen gar keine Meinung hat. Bei den 4 Ansätzen ist also nichts klar für Dich oder doch? Denn so lange Du nicht schreibst: so und so sieht es aus meiner Sicht aus, wird hinterfragt werden. Das ist doch hier "der Auftrag". Klar gibt es immer Menschen, die eine Begründung wollen oder sie nicht anerkennen. Wie Du damit umgehst, liegt ja an Dir. Ich habe manchmal keine Begründung und fertisch. Deswegen sehe ich etwas trotzdem so, wie ich es sehe, weil es für mich so ist und wenn jemand diese Begründung nicht respektiert, dann ist das sein Problem. Mein Anspruch an mich ist nicht - begründe alles, sonst hat es keine Berechtigung. Nee. Somit gehen Anregungen, Kritik oder auch persönliche Angriffe in diese Richtung ins Leere und berühren mich gar nicht. Für andere Dinge habe ich eine Begründung. Gerade Kritik (positiv oder negativ), die Dich berührt, wäre doch ein Ansatz zu hinterfragen - was stört mich an dieser Aussage, was gefällt mir, an der Aussage, was berührt mich, warum berührt es mich, wie denke ich, etc.

Hier können wir darüber diskutieren, ob es möglich ist, eine Frage auf Sachebene zu lesen, obwohl es eigentlich Kritik ist.

Ich z. B. lese Beiträge wertfrei/gleichwertig, weil sie das für mich in der Regel sind, egal, ob eine persönliche Ebene vorhanden ist oder nicht. Deswegen ist ja die Wertung dessen, der schreibt, doch immer noch beinhaltet bzw. teilt mir das Gegenüber seine Werte mit. Das ändert doch nichts daran, dass ich merke, dass jemand sich gerade fürchterlich von meinem Beitrag angegriffen fühlt. Es sind nicht meine, aber seine Werte. Trotzdem nehme ich doch wahr, ob jemand etwas negativ wertet oder nicht und auch, ob ein Interesse vorhanden ist, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Klar, es wurde hier sehr oft nicht sachlich diskutiert, aber was ist mit der sachlichen Ebene und jenen Beiträgen, die sehr wohl sachlich waren? Ich kann mir nicht erklären, was in Dir vorgeht und ich kann es deswegen nicht, weil Du es hier nicht reflektierst. Deswegen ist der Faden für mich auch unproduktiv, denn wenn jemand die Frage für sich aufwirft, sich verstehen zu wollen, dann geht es um ihn, also seine Gedanken und seine Gefühlswelt. Wenn diese nicht reflektiert werden, dann bleibe ich so verständnislos über, wie ich bisher bin. Spielt aber überhaupt keine Rolle, wenn Du schreibst, dass Du sehr wohl etwas für Dich Brauchbares findest. Nur würde zumindest mir helfen, wenn Du reflektieren würdest, was das ist. Umgekehrt würde ich den Teufel tun und es hier reflektieren, denn ich müsste auf jeden Fall damit rechnen, dass nicht nur sachliche Beiträge kommen. Das war im Psychologieforum mal anders, aber ich fürchte das hat sich dann doch in den letzten Jahren sehr geändert.

mUond+ms*terne


@ IceLady_50

Die zentrale Frage, die sich mir stellt, wäre: Was passiert eigentlich, mond + sterne, wenn jemand Dich wirklich erkennt?

Da sich die Frage Dir stellt, mach ichs mir mal bequem: Wie lautet Deine Antwort?

@ Kleio

Snaiperskaja [VSS] gehört nicht zu den Userinnen, die einfach mal provozieren oder beleidigen, sondern zu jenen, die sehr differenziert und sachlich schreiben. Hast Du da eine andere persönliche Erfahrung?

Nein. Snaiperskaja [VSS] gehört zu denm wenigen Usern hier, von denen ich weiß, dass sie bei einer Nachfrage auch an einer Antwort interessiert ist. Deshalb habe ich auch nachgefragt. Du hast leider nur offensichtlich meine indirekte Frage (ich bin neugierig) nicht als solche verstanden.

Wie definierst Du Diskussion? Oder müsste hier Definition von Diskussion gemeinsam erarbeitet werden?

Dieses Thema hat sich für mich hier erledigt.

Verstehst Du denn die Enttäuschung von manchen Usern hier?

Naja, so auf dem allgemeinen pauschal Blabla Niveau kann ich schon verstehen, wenn einige User enttäuscht sind. Genaugenommen hat mir jedoch noch kein User geschrieben, dass er enttäuscht ist. Mein mehr oder weniger verstehen beruht also auf reiner Spekulation.

Ich weiß nicht, ob Du bei Deiner Frage auch an Individualist gedacht hast. Ich schreib mal was zu ihm, weil mich sein Abgang gerqade beschäftigt. Vielleicht hat er den Faden verlassen, weil er sich falsche Hoffnungen gemacht hat und jetzt enttäuscht ist. Es kann auch sein, dass er wütend ist, weil er meine Herangehensweise als kränkend empfunden hat. Ich halte das für wahrscheinlicher. Wie siehst Du das? Glaubst Du Individualist ist enttäuscht? Warum? Meinst Du ihn zu verstehen?

Ich verstehe ihn nicht. Meine Bereitschaft, ihn zu verstehen, ist auch gering.

Ich bin nämlich von Individualist enttäuscht. Er hat mir seine Bereitschaft mitgeteilt, eine Schmähkritik von mir zu lesen und produktiv mit mir zu diskutieren. Und, nach meinem ersten Beitrag zu unserer produktiven Diskussionm, der alles andere als eine Schmäkritik war, macht er die Biege. Ich finde das enttäuschend.

Jetzt mal Hand aufs Herz: Verstehst Du meine Enttäuschung? Hast Du auch an mich gedacht als Du über die Enttäuschung der User geschrieben hast? Warum versteht mich niemand?

Auch auf diesem Wege können wir der Antwort näher kommen.

Ich meine – der Anspruch oder der Wunsch selbst verstanden zu werden, setzt für mich voraus, dass das auf Gegenseitigkeit beruht.

Genau. Daran scheitert es wohl. Mich versteht keiner, weil sich von mir niemand verstanden fühlt.

Also die nächste Antwort auf die Frage aller Fragen, schon etwas besser als 42 ([[http://de.wikipedia.org/wiki/42_%28Antwort%29 Literaturhinweis]]): Ich muss erst jemand anders das Gefühl geben, verstanden zu werden, bevor mir jemand das Gefühl gibt, mich zu verstehen.

Was meinst Du zu dieser Antwort?

E2hemal6iger N\utze7r (#5302x18)


Ja. Begründungen, das ist ein Thema, das einen eigenen Faden wert ist.

Ich wage gar nicht nachzufragen, denn ich kann mir gut vorstellen, Du hast einen ganzen Sack voller Vorwürfe, Unterstellungen und Kritik.

Wenn Du ein paar Gute Erklärungen hast, bin ich neugierig.

Ich verstehe nicht, was du meinst und auch nicht wie du zu deiner Vorstellung mit dem Sack voller Vorwurfe, Unterstellungen und Kritik kommst, noch was für dich bereits (unzulässige) Kritik darstellt. Ich weiß auch nicht, was für dich eine "gute Erklärung" ist. ... So kann ich deine Anfrage nicht bearbeiten.

L^ewiacn


mond+sterne

Hast du mal versucht, den letzten Beitrag des Individualisten zu verstehen? Hast du versucht, dich in ihn hineizuversetzen und dich zu fragen, wie er auf das kommt, was er schreibt, gegeben was du ihm geschrieben hast? Also wirklich mal mit dem Ehrgeiz es zu verstehen, nicht so einfach aufgeben, mit "gutem Willen" einen Sinn darin zu finden?

LvichtAmHo(rizonxt


@ mond+sterne

Was meint Jan74, wenn er etwas von "Hosen runterlassen" schreibt?

Das hat Jan74 in seinem [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/689367/21055754/ ersten]] und [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/689367/21076613/ vierten]] Beitrag hier im Faden erklärt.

Hosen runterlassen = Deine Gedanken- und Gefühlswelt offenbaren.

L<ian-JAill


mond+sterne

ich kaufe dir nicht ab, dass du das deutlich erkennbare Wohlwollen und ehrliche Interesse Individualists nicht erkannt hast. Man gewinnt den Eindruck, Dir geht es nicht mehr um Verstehen und Verstandenwerden, sondern um absichtliches Missverstehen.

m,on1d+stHerxne


Hast du mal versucht, den letzten Beitrag des Individualisten zu verstehen?

Ich fasse es mal so zusammen: Individualist fühlt sich geohrfeigt. Er hat mich (mal wieder) in einigen Dingen missverstanden. Anschließend regt er sich über seine Missverständnisse auf. Deshalb hat er den Faden mit einem rumms verlassen. Er möchte, dass ihr ihm folgt, deshalb hat er die Tür hinter sich offengelassen.

Ich habe Dir den Gefallen getan, Deine Frage zunächst wertungsfrei zu lesen. Aber wie Du hier auch mitverfolgt hast, ist es nach einhelliger Ansicht nicht möglich, einen Beitrag wertungsfrei zu lesen.

Denn in Deinem Beitrag steckt auch ein Vorwurf. Du wirfst mir vor, Individualist nicht zu verstehen. Ich weise diesen Vorwurf entschieden zurück. Einfach, weil es in diesem Faden nicht meine Aufgabe ist, andere User zu verstehen, die aus welchen Gründen auch immer den Faden verlassen.

Es geht hier darum, mich zu verstehen.

@ Snaiperskaja [VSS]

Ich verstehe nicht, was du meinst und auch nicht wie du zu deiner Vorstellung mit dem Sack voller Vorwurfe, Unterstellungen und Kritik kommst, noch was für dich bereits (unzulässige) Kritik darstellt. Ich weiß auch nicht, was für dich eine "gute Erklärung" ist. ... So kann ich deine Anfrage nicht bearbeiten.

Leider musste ich in diesem Faden soviel Vorwürfe, Kritik und Unterstellungen lesen, dass es mir reicht. Deshalb habe ich das geschrieben.

Ich weiß von Dir, dass Du in aller Regel freundliche, vernünftige und durchdachte Beiträge schreibst. Von daher hätte ich auch einfach nachfragen können.

Ich versuche es also nochmal anders:

Diese deine Prämisse erklärt so einiges.

Was erklärt Dir diese Prämisse?

Ist die Frage so ok?

@ LichtAmHorizont

Deine Gedanken- und Gefühlswelt offenbaren.

Ich habe diesen Faden eröffnet, weil ich das nicht so ohne weiteres kann.

@ Kleio

müsste hier Definition von Diskussion gemeinsam erarbeitet werden?

Ich weiß zwar nicht, warum Du fragst, aber ja. Deine Frage hat mich auf eine Idee gebracht. Nämlich woran die produktive Diskussion mit Individualist gescheitert ist.

Wir hatten ganz unterschiedliche Vorstellungen von einer produktiven Diskussion. So konnte es nicht gehen.

m*o=nd2+stexrne


Rein theoretisch könnte man jetzt im Faden nachlesen, woran die Diskussion zwischen Individualist und mir gescheitert ist.

@ Lian-Jill

ich kaufe dir nicht ab, dass du das deutlich erkennbare Wohlwollen und ehrliche Interesse Individualists nicht erkannt hast.

Ich habe das ehrliche Interesse Individualists erkannt. Deshalb habe ich einige ausführliche Beiträge geschrieben, die an ihn gerichtet waren.

Ich hatte mindestens ein ebenso großes, ehrliches Interesse an einer produktiven und erfolgreichen Diskussion.

Wenn Du mir das nicht glauben magst, sind wir der Frage, warum mich keiner versteht, wieder einen Schritt weiter.

Lpian-gJilxl


Wenn Du mir das nicht glauben magst, sind wir der Frage, warum mich keiner versteht, wieder einen Schritt weiter.

Ja. Es ist deutlich erkennbar, dass du kein Stück authentisch bist hier. So bemüht, dein wirkliches Wesen zu verschleiern, unter diesen Umständen kann es niemandem gelingen, dich zu verstehen (was ja scheinbar dein Wunsch wäre). Du willst aber anscheinend gar nicht verstanden werden, sondern nur wissen, warum das so ist. Tja, das musst du wohl mit dir alleine klären.

EJlla7x1


@ mond+sterne

Ich hatte es ja eigentlich schon aufgegeben, ein paar Aspekte sind mir aber spontan noch ein-/aufgefallen:

Ich weise diesen Vorwurf entschieden zurück. Einfach, weil es in diesem Faden nicht meine Aufgabe ist, andere User zu verstehen, die aus welchen Gründen auch immer den Faden verlassen.

Es geht hier darum, mich zu verstehen.

Kommunikation und damit auch Verstehen ist keine Einbahnstraße. Du setzt Dich hier auf eine Art Thron und möchtest von den vielen Teilnehmern, die sich z.T. echt den Allerwertesten für Dich aufreissen, verstanden werden, scherst Dich umgekehrt um diese aber scheinbar nicht viel. Ich empfand es ebenfalls als ziemlich unverschämt und gefühllos / kalt, wie Du Individualist abgewatscht hast.

Wobei Du Dir aber auch da, wie in vielen anderen Punkten, permanent widersprichst.

Am Beispiel von Individualist (dessen Beiträge ich persönlich jedenfalls als sehr konstruktiv, nachvollziehbar und aus meiner bescheidenen Sicht auch sehr hilfreich empfinde) kommt mir auch noch die Vorstellung einer Art Nähe-Distanz-Problematik.

Kommt Dir jemand sehr (zu) nahe, stößt Du ihn panisch von Dir weg – entfernt er sich wieder, wird ihm quasi hinterher getrauert (in der Hoffnung, dass er sich doch wieder melden möge?).

Ansonsten bleibe ich dabei, dass ich dieses pseudo-rationale Philosophieren als beklemmend empfinde.

Hast Du je Freude, Euphorie, Liebe empfunden?

Du wirkst so abgeschnitten von allem – Idee, woran das liegt?

"Wir" können es nicht wissen, wenn es z.B. mit Deiner Biographie (einschneidendes Erlebnis etc.) oder einer sagen wir mal, speziellen Persönlichkeitsstruktur, zu tun hat.

Und Du selber rückst nichts raus, willst aber irgendwas von "uns", was wir Dir offenbar nicht geben können und was auch Du umgekehrt zu geben nicht bereit bist.

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