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Keiner versteht mich

m:ond+\sternxe


@ Lian-Jill

Es ist deutlich erkennbar, dass du kein Stück authentisch bist hier.

Dir gegenüber kann ich zumindest nicht authentisch sein. Denn dein Beitrag hat eine gewisse Tendenz ins ätzende, so dass ich im Rahmen der Forumsregeln nicht authentisch darauf eingehen kann. Ich schreib deshalb etwas unauthentisch sachlich: Deine Behauptung ich wäre darum bemüht, mein Wesen zu verschleiern, ist eine Unterstellung.

Ezlpla71


Wie genau ist das hier gemeint:

Der Abschied von Individualist ist für mich ein herber Einschnitt. Ich weiß nicht, ob ich mich davon erholen werde.

Noch dazu angesichts dessen, dass man Deine Reaktionen gegenüber Individualist durchaus auch als eine Art Rauswurf verstehen konnte/kann.

m&ond+dstexrne


@ Ella71

Wie ich schon an Snaiperskaja [VSS] schrieb, habe ich hier so viele Unterstellungen gelesen, dass es mir reicht.

LTian-6Jilxl


Deine Behauptung ich wäre darum bemüht, mein Wesen zu verschleiern, ist eine Unterstellung.

Der ganze Faden besteht doch, vor allem auch von deiner Seite, nur aus Unterstellungen, weil man ja kein anderes Material hat, worüber man reden könnte.

mhond+s"ter=ne


@ Ella71

(mein vorangehender Beitrag bezog sich auf den letzten Beitrag auf der vorangehenden Seite von Dir)

Wie genau ist das hier gemeint

Der Abschied von Individualist ist für mich ein herber Einschnitt. Ich weiß nicht, ob ich mich davon erholen werde.

Ich hatte echt gehofft, zwischen Individualist und mir wäre eine produktive Diskussion möglich. Deshalb war der Faden für mich erstmal gelaufen, als ich das geschrieben hab. Ich sehe es immer noch als einen herbein Einschnitt an. Denn für mich war diese Diskussion einwesentlicher Bestandteil des Fadens.

Noch dazu angesichts dessen, dass man Deine Reaktionen gegenüber Individualist durchaus auch als eine Art Rauswurf verstehen konnte/kann.

Wenn man es so versteht, ist es bösartig. Ich denke mal, mit Bösartigkeit kommt man nicht weiter.

Es ist auch falsch. Ich verstehe nicht, wie Du überhaupt nur auf dwen Gedanken so einer Interpretaion kommen kannst.

EVllMa71


Uns werden permanent Unterstellungen unterstellt (selbst wenn wir die jeweiligen Punkte als Gedankenansätze, Vermutungen, Vorstellungen, was auch immer bezeichnen). Ich hab' ja durchaus nichts gegen abgefahrene Diskussionen, aber langsam wird es echt absurd und v.a. (finde ich) sinnlos (-> keine Unterstellung, sondern mein persönlicher Eindruck).

%:|

EDllaZ71


Wenn man es so versteht, ist es bösartig. Ich denke mal, mit Bösartigkeit kommt man nicht weiter.

Das ist eine Unterstellung plus eine Wertung, so jedenfalls nehme ich es wahr.

Also Attribute, von denen ich bisher den Eindruck hatte, dass Du Dich ihnen enthalten/entziehen möchtest (auch wenn Du da inzwischen bzgl. angestrebter Wertfreiheit Deine Meinung geändert hast).

Es ist auch falsch. Ich verstehe nicht, wie Du überhaupt nur auf dwen Gedanken so einer Interpretaion kommen kannst.

Was ist richtig, was ist falsch? Wer hat darüber die "Deutungshoheit"?

Ich verstehe umgekehrt Deine Interpretationen leider auch zu einem Großteil nicht. :°(

D?er klei_ne Prpixnz


Tut mir leid, aber Bösartigkeit sehe ich hier nur bei einem.

K0lexio


mond+sterne

"Keiner versteht mich", das ist doch ein superwehleidigr Satz, bei der die Leute bestenfalls weglaufen und üblicherweise Hohn und Spott über einem ausschütten.

Jein – sofern ein Zusammenhang erkennbar ist, merke ich doch beim weiterlesen oder aufgrund der Beiträge dessen, der das schreibt, ob es nun jemand ist, der ständig die Verantwortung auf andere schiebt oder nicht. Denn in der Regel ist es ja eine "Schuld"zuweisung - die anderen sind es, nicht ich. Insofern hätte ich den Satz jetzt nicht so allgemein verstanden. Umgekehrt würde es mich dann aber interessieren, worauf sich der Satz konkret bezieht. Wann fühlt sich dieser jemand nicht verstanden? Ist es wirklich so gemeint, dass er sich nie verstanden fühlt, denn das ist ja auch etwas, das niemand wiederlegen kann. Es ist einmal ein Fakt, dass dieser jemand, der das sagt, so denkt und fühlt. Da ist also jemand, der sich nie verstanden fühlt. In der Regel davon auszugehen, dass dieser jemand dann zumindest zeitweise sehr traurig sein muss, aber vielleicht auch nicht. Das müsste dieser jemand dann schon wieder erwähnen, denn in der Regel würde sich ein Mensch, der sich von niemandem verstanden fühlt wohl auch sehr allein fühlen. Vielleicht auch da möglich, dass es ihm gar nichts ausmacht. Das sind Dinge, die mir dieser jemand vermitteln müsste. Andere würden sofort davon ausgehen und dass dieser jemand verstanden werden will.

Deshalb war ich völlig überrascht, als auf der ersten Seite viele inhaltsreiche, gut geschriebenen Beiträge geposted wurden, freundlich und persönlich. Wovon ich auch ein wenig überrascht war, dass mein Eingangsbeitrag als Aufforderung zur Kritik empfunden wurde, aber nach Deinem ersten Beitrag (der ein Kompliment enthielt), war mir schon klar, dass man es auch so interpretieren konnte.

Du warst wirklich überrascht, dass es Kritik hagelte? (keine Unterstellung - eine ehrlich gemeinte Frage)

Wie kommt das? Du bist schon länger im Forum und hast ja auch in vielen Fäden mitgeschrieben und somit auch viele Fäden gelesen. War in irgend einem Faden der Verlauf ein anderer? Es wird sogar explizit oft darauf hingewiesen, dass keine Kritik erwünscht ist und was passiert? Es hagelt Kritik. Die einzige Möglichkeit ist, diese Kritik auszuklammern und auf jene Dinge einzugehen, die das Thema betrifft, in diesem Fall, warum versteht mich niemand. Das tun dann wieder die TEs selten, sondern gehen auch auf solche Beiträge ein und oft kommt das Grundthema unter die Räder bzw. zumindest mal einige Seiten. Hast Du ja auch gemacht, weil Du offensichtlich doch dich mit dieser unaufgeforderten Kritik auseinander gesetzt hast.

Meine Aussage bezog sich auf jene Beiträge, die ich von Dir kannte und wir beide haben keine "Vorgeschichte". Das war bei anderen anders.

Jetzt ist das Thema Begründungen aufgekommen. Auch das ist für mich ein wichtiges Thema. Es wäre schon schön, wenn ich hin und wieder mal eine Begründung abgeben könnte, die verstanden und akzeptiert wird.

Den Wunsch Deine Begründungen zu verstehen und zu akzeptieren kann ich gut nachvollziehen. Erwarten würde ich es nicht.

Wie gefällt Dir der dritte Beiträg von Individualist, könntest Du ihn konstruktiv mit mir diskutieren? Welche Meinung hast Du zu den hier geposteten Bildern? Was für eine Reaktion brauche ich, um mich verstanden zu fühlen? Wie gehe ich mit Fragen um, die ich nicht beantworten möchte? Wie erkenne ich den Charakter einer Frage (Nachfrage, Gedankenanregung, Kritik, ...)?

Ich schaue mal, ob ich da einen kontruktiven Ansatz finde – das ist dann natürlich meine Interpretation von Individualists Text und ich natürlich nicht wissen kann, ob er die Dinge so gemeint hat, wie ich sie interpretieren werde – muss mich damit aber noch auseinandersetzen. Folgt also zu einem späteren Zeitpunkt. Dafür brauche ich Zeit.

K0l;eio


mond+sterne

Hey, sorry mann, dafür ist Dein Beitrag aber verdammt lang.

Ja nee, gel? ]:D

Dann mache ich Dir einen Vorschlag. Ich vermute, mehr oder weniger jedem Menschen geht es in irgendeiner Weise so, dass man sich unverstanden fühlt. Da es Dir (wünsche ich Dir zumindest) gut geht und Du erfolgreich bist, spielt es jedoch keine Rolle. Vielleich kannst Du etwas bei Dir herausfinden, wo auch Du das Gefühl hast: Keiner versteht mich.

Ich brauche da nicht einmal zu suchen ;-) . Natürlich gibt es Themen, in denen ich selten verstanden werde. Tatsächlich würde ich sagen, dass ein Teil meines Wesens noch nie von jemanden verstanden wurde (ich würde das hier allerdings nicht weiter detailliert thematisieren, nur abstrakt) und das hat mich eine gewisse Zeit sehr traurig gemacht. Dann aber hatte ich Glück, denn es gibt ja Literatur und auch wenn ich mich direkt nie mit jemandem unterhalten habe, der das nachvollziehen kann und so denkt und fühlst, so weiß ich, dass ich damit nicht alleine bin, da ich entsprechende Berichte gefunden habe. Die Fragen sind für mich also aber beantwortet, warum mich "keiner" versteht. Weil ich keinen kenne, der ähnlich empfindet und denkt wie ich. Es gibt Menschen, die hören sich das an, verstehen nicht. Ich hinterfrage meine Ansicht nicht, was aber dann der Fall wäre, wenn ich das z. B. hier posten würde - es würde nicht akzeptiert werden - und das würde für mich keinen Sinn machen, denn ich weiß ja, wie ich denke und fühle. Das braucht keiner zu hinterfragen und das hätte jeder zu akzeptieren. Insofern würde wohl eine recht unproduktive Diskussion entstehen, die mir nichts bringen würde. ]:D

Dann geht es mir mit dem Rest genauso wie anderen (das setzte ich mal voraus) die einen verstehen es, andere nicht, je nachdem, worum es gerade geht.

Was ist für Dich das Interessante? Ich würde Aufmerksamkeit binden, hat hier jemand geposted. Dieses Gefühl habe ich auch manchmal, und ich wundere mich, warum die Menschen mir einerseits so viel Aufmerksamkeit schenken, aber andererseits auch wieder nicht. Ich verstehe das nicht. Das Nicht-Verstehen beruht wohl in der Tat auf Gegenseitigkeit.

Ich denke, da liegst Du richtig. Du bist kein offensichtlicher "Troll" für mich, also gehe ich zumindest davon aus, dass Du Dir in diesem Faden nicht nur die Zeit vertreibst. Meine Intention ist natürlich eine andere als Deine und gerade Hinterfragungsfäden werfen Fragen auf, die ich mir für mich genauso reflektiere – wie ist es bei Dir? Wann reagierst Du wie? Dann lese ich Beiträge wie von Lewian oder Individualist und habe ganz andere Zugänge – gehe sie für mich aus meiner Sicht durch, sowohl auf Deine Beiträge bezogen und genauso auch rein auf meinen persönlichen Umgang. Deswegen – so lange ich etwas mitnehme, so lange lese ich mit. Ich liebe solche Fragen - sie werden nicht bewertet, sondern einfach nur als Erkenntnis. Auch wenn ich selbst diese Gefühlsebene hier nicht habe, so finde ich das auch immer wieder sehr interessant, wie andere User immer wieder diese Art der persönlichen Ebene hineinziehen, vollziehe diese persönliche Identifikation nach, etc. Denn ich verstehe und kann nachvollziehen, warum solche Angriffe kommen, aber es ist meine Denkweise so fremd, dass ich darüber immer wieder verwundert bin.

Ja, sie sind hier stellenweise sehr dicht an mich herangekommen. Der Abschied von Individualist ist für mich ein herber Einschnitt. Ich weiß nicht, ob ich mich davon erholen werde.

Wobei Du im Prinzip etwas bestätigst, was er geschrieben hat – man wächst bzw. lernt doch gerade dort sehr viel, wo es eine Reibung gibt und die hat es eine Zeit sehr gut gegeben, doch dann war seine Analyse doch wohl so hart, dass Du sie noch nicht verarbeitet hast. Ich denke da an einige ehemalige Userinnen, an deren Beiträge ich mich extrem gerieben habe, aber auch extrem viel gelernt habe. Individualist hat auch für mich sehr interessante Dinge geschrieben, die ich zuerst einmal nur für mich reflektiert habe und durchaus auch als Wahrheit für mich erkennen kann. Insofern finde ich es ganz gut, wenn ich versuchen werden die sachliche Ebene herauszufiltern, denn die persönliche spielt ja für mich keine Rolle.

Vermutlich ist die Absurdität meiner Lebenssituation für Euch nicht nachvollziehbar.

Nein, aber muss sie das sein, um sachlich zu schreiben? Ist natürlich nur eine rein rethorische Frage.

Ich danke Euch, dass ihr mich so gut beschäftigt habt. Ohne diesen Faden ginge es mir heute etwas schlechter. Das ist für mich ein Erfolg.

Naja, ich würde sagen, Du hast Dich gut damit beschäftigt, also hast Du Dir den Erfolg selbst zuzuschreiben. :-)

K<leixo


mond+sterne

Ich weiß nicht, ob Du bei Deiner Frage auch an Individualist gedacht hast. Ich schreib mal was zu ihm, weil mich sein Abgang gerqade beschäftigt. Vielleicht hat er den Faden verlassen, weil er sich falsche Hoffnungen gemacht hat und jetzt enttäuscht ist. Es kann auch sein, dass er wütend ist, weil er meine Herangehensweise als kränkend empfunden hat. Ich halte das für wahrscheinlicher. Wie siehst Du das? Glaubst Du Individualist ist enttäuscht? Warum? Meinst Du ihn zu verstehen?

Nein, die Details zwischen Euch verstehe ich nicht, denn ich kenne nicht alles, was zwischen Euch geschrieben wurde. Ich kann nur nach den Beiträgen hier im Faden gehen und ich verstehe, dass er enttäuscht ist, weil Du auf seine Beiträge nicht eingegangen bist, Du sie nicht auf Dein eigenes Verhalten reflektiert hast, Du Dich auf seinen Beitrag nicht eingelassen hast. Die Emotionen kommen eindeutig rüber. Ich denke auch er, wie die meisten hier haben einfach noch eine weitere Frage im Kopf, die Du nicht gestellt hast – mond + sterne stellt die Frage doch nicht nur: Warum verstehen mich alle nicht? Das kann nicht alles sein. Selbstverständlich ist er damit unglücklich und wenn wir ihm reflektieren, welche seiner Beiträge beleidigend sind, welches seiner Aussagen beleidigend sind, dann wird er das ändern, denn warum sonst, sollte er den Faden eröffnen. Dann wird er auf Fragen so eingehen, wie wir es ihm reflektiert haben. Ich denke, dass doch das von vielen die Intention in diesem Faden ist.

Ich verstehe ihn nicht. Meine Bereitschaft, ihn zu verstehen, ist auch gering.

Ich bin nämlich von Individualist enttäuscht. Er hat mir seine Bereitschaft mitgeteilt, eine Schmähkritik von mir zu lesen und produktiv mit mir zu diskutieren. Und, nach meinem ersten Beitrag zu unserer produktiven Diskussionm, der alles andere als eine Schmäkritik war, macht er die Biege. Ich finde das enttäuschend.

Zeigt aus meiner Sicht allerdings auch, dass er sich aus seiner Sicht viel Mühe gegeben hat, sich immer wieder noch mit Deinen Beiträgen und wohl auch Dir, denn auch hier gibt es eine persönliche Ebene, auseinandergesetzt hat und Du schreibst dann mehr oder minder aus seiner Sicht nichts Aussagekräftiges zu seinem Beitrag. Er hat möglicherweise den Eindruck, dass Du bösartig bist und Du hast offensichtlich das Gefühl, dass er es ist. Darüber gibt es nichts zu diskutieren, denn ihr beide habt aus Eurer subjektiven Sicht Recht. Ist allerdings in der Regel ein Killer für jede Diskussion, wenn ich jemanden persönlich Böswilligkeit zuordne oder seinem Verhalten.

Jetzt mal Hand aufs Herz: Verstehst Du meine Enttäuschung? Hast Du auch an mich gedacht als Du über die Enttäuschung der User geschrieben hast? Warum versteht mich niemand?

Ja, auch das kann ich verstehen – wie schon erwähnt – die Details nicht, aber auch Deine Emotionen kommen sehr gut rüber. Damit habe ich kein Problem - ich habe mit dem Inhalt ein Problem, es zu verstehen.

Hast Du auch an mich gedacht als Du über die Enttäuschung der User geschrieben hast? Warum versteht mich niemand?

Natürlich habe ich auch an Dich gedacht – in der Hauptsache denke ich an Dich, das es um Dich geht. Für mich erklärt sich aus den Beiträgen hier im Faden nicht, wie es zu diesen persönlichen Ebenen gekommen ist, aber dass es diese gibt und zwar bei den meisten, das kommt rüber, vor allem bei Dir. Ich denke nämlich, wenn Du dann so wortkarg auf einen langen Beitrag reagierst, dann hat er Dich berührt, bei Individualist wohl auch negativ berührt, auf der anderen Seite aber bist Du immer noch beim "Wiederkäuen", dass Du das auch schlucken kannst. Ich denke auch, dass Du teilweise nicht verstehst, was er meint (ich auch nicht). So wie Du schreibst, nachdem da aber nicht nur Analyse, sondern auch Vorwürfe, Vorurteile und persönliche Wertungen enthalten sind, ist es schwierig für dich, das mal einfach zumindest hinzunehmen. Es ist ja doch irgendwie eine persönliche Ebene da und wohl auch eine Hoffnung von Dir, dass Du Dich besser verstehst oder zumindest besser vestehst, warum Du nicht verstanden wirst, wenn er einen Beitrag schreibt. Wie ist meine Interpreation?

Genau. Daran scheitert es wohl. Mich versteht keiner, weil sich von mir niemand verstanden fühlt.

Ja und nein. Da ist mir der Satz dann doch zu pauschal verwendet. "Alle" werden Dich wohl nie verstehen. Müssen sie ja auch nicht, oder? Wer also soll Dich verstehen? Von wem wünschst Du Dir, verstanden zu werden? Ich meine jetzt nicht spezielle Namen, sondern quasi ein "Profil" von dem/der, die Dich verstehen sollen?

Also die nächste Antwort auf die Frage aller Fragen, schon etwas besser als 42 ( Literaturhinweis ): Ich muss erst jemand anders das Gefühl geben, verstanden zu werden, bevor mir jemand das Gefühl gibt, mich zu verstehen.

Hängt davon ab, was das Ziel ist. Ist das Ziel ein Dialog, gegenseitige Auseinandersetzung, dann muss gegenseitiges Verständnis vorhanden sein und ist die Denkweise sehr unterschiedlich, dann muss ich mich in die Haut meines Gegenübers begeben können, durch seine Augen schauen können und umgekehrt. Denken wir ähnlich, dann ist es natürlich sehr einfach. Je weiter die Denkweise von einander ist, umso schwieriger bis unmöglich wird Kommunikation werden. Das ist meine Erfahrung. In diesem Faden finde ich es nicht wichtig, dass Du andere verstehst. Du stellst ja die Frage, warum versteht mich niemand. Dann muss ich Dich als Leserin innerhalb Deiner Denkweise abholen, ich muss "Deine Sprache" sprechen.

Der Faden, den ich gestern durchgelesen habe ist ein gutes Beispiel. Eine völlig legitime Antwortmöglichkeit, wie Du da im Faden vorgegangen bist, allerdings wollte die TE etwas ganz anderes – Verständnis, Trost. Wenn Du ihr nicht vermittelst, dass Du ihre Situation nachvollziehen kannst und darauf Deine Argumentation aufbaust, sondern so antwortest, wie Du geantwortet hast, hat die ein Gefühls, wenn sie Deine Beiträge liest, als würdest Du ihr Deine Wahrheit ins Gesicht klatschen. Ähnlich, wie es Dir gegangen sein wird, als Du die letzten beiden Beiträge Individualists hier gelesen hast. Dass da jegliche Bereitschaft zur Auseinandersetzung sofort auf den Tiefstpunkt hinuntergefahren wird, liegt auf der Hand, oder? Du warst hier im Faden beleidigt und die TE dort war beleidigt. Deswegen – was ist das Ziel – wenn Dein Ziel dort die Auseinandersetzung mit der Denkweise und Gefühlswelt der TE gewesen wäre, hättest Du Deine Beiträge anders schreiben müssen. Wäre hier die Bereitschaft von Individualist noch jene gewesen, Dich verstehen zu wollen, hätte er Dir nicht reflektiert, wie unmöglich er Deine Antwort fand. Aber früher oder später kommt es dazu, dass auch Dein Gegenüber das Gefühl haben will, dass Du ihn verstehst und auf ihn eingehst. Wenn der Punkt verpasst ist, dann gibt es keine Kommunikationsbasis.

Aber sogar wenn sich jemand nur mit Dir auf den Weg macht zu ergründen, warum Du nicht verstanden wirst, so musst natürlich auch Du verstehen, was er reflektiert, Dich also sehr wohl immer noch mit seinen Augen sehen und ich denke das kannst Du auch, sonst wärst Du nicht zeitweise mit dem Inhalt der Beiträge hier überfordert gewesen. Nur war es wohl einfach nicht Deine Sicht der Dinge und damit nicht hilfreich eine Erkenntnis zu gewinnen.

Hast du mal versucht, den letzten Beitrag des Individualisten zu verstehen?

Manchmal ist eine Frage, einfach nur eine Frage und bei Lewian gehe ich davon aus, dass es eine Frage ist (bei einigen anderen offenichtlich nicht - gar keine Frage). Das sind meinr Ansicht nach auch wirklich die Fagen, deren Antwort Dir den Weg zur Selbsterkenntnis weisen. Was sind die Antwortmöglichkeiten? Ja, habe ich. Wie haben wir es geschafft, dass wir die Kommunikation in den Sand gesetzt haben? – weil ich ihn nicht verstehe, weil ich den Eindruck habe, dass er nicht auf mich eingeht. oder: Nein, habe ich nicht. War mir zu blöd, weil ich damit überhaupt nichts anfangen kann. Ich denke überhaupt nicht so. etc. etc. Auch hier wieder – es wird ja hier empfohlen die Hosen runter zu lassen, aber es ist einfach davon auszugehen, dass wenn Du schreiben würdest, nein, war mir zu blöd und habe mich völlig unverstanden gefühlt, dann die Argumentation bei Individualist liegen würden, anstatt weiterhin auf Dich einzugehen und zu ergründen, wie denn das nun so war. Und das finde ich schade, denn so würde ich den Faden sehen wollen.

Ich weiß zwar nicht, warum Du fragst, aber ja. Deine Frage hat mich auf eine Idee gebracht. Nämlich woran die produktive Diskussion mit Individualist gescheitert ist.

Ich habe gelernt zu fragen, weil oft, wenn aneinander vorbei geredet wurde, einfach die Gesprächspartner eine unterschiedliche Definition von z. B. Diskussion hatten und dann kann man nicht "zusammenkommen".

N}ura@rihyoxn


Ich nehme die Beiträge von m+s als nicht mehr als pure Trollerei wahr. Diskussion ohne jedliche zielführende Absicht, nur um der Diskussion willen, krampfhaft bis über jede Schmerzgrenze am Leben erhalten um zu sehen, wie lange man es schafft, die "Diskussions"teilnehmer bei der Stange zu halten, bevor sie völlig entnervt das Weite suchen.

Aber das ist mein eigener, subjektiver Eindruck und muss nicht der Wahrheit entsprechen.

Efhemali~ger NuStzerc ('#530218)


Leider musste ich in diesem Faden soviel Vorwürfe, Kritik und Unterstellungen lesen, dass es mir reicht. Deshalb habe ich das geschrieben.

Naja – dafür kann ich jetzt nichts; bekomme aber trotzdem deinen Unmut ab. ... Für einen Austausch finde ich das etwas abschreckend. Kommunikation/ein Austausch beruht für mich auf Gegenseitigkeit. Unter einem gelungenem Austausch verstehe ich deshalb, dass beide gegenseitig aufeinander eingehen, sich beide darum bemühen den anderen zu verstehen (inhaltlich, aber auch emotional).

Stichwort: Empathie + gegenseitige Rücksicht + Ehrlichkeit/Transparenz. Damit meine ich insbesondere, dass man das ernst nimmt, was der andere schreibt. Ihm das als seine persönliche Wahrheit glaubt. Das geht aber nicht, wenn der andere bewusst "irgendwas" antwortet, um seine Ruhe zu haben. Böse gesagt: Absichtlich intransparent ist (bzgl. seiner Meinungen, seiner Motive, usw.)... Es kommt dann zu Missverständnissen und Verwirrung.

Ich weiß von Dir, dass Du in aller Regel freundliche, vernünftige und durchdachte Beiträge schreibst. Von daher hätte ich auch einfach nachfragen können.

Ja.

Ich versuche es also nochmal anders:

Diese deine Prämisse erklärt so einiges.

Was erklärt Dir diese Prämisse?

Ist die Frage so ok?

Ja so ist sie verständlich für mich. Du hattest geschrieben:

Es wird wohl eine Begründung erwartet. Ich würde hier (fast) alles schreiben, um zu begründen, warum ich auf bestimmte Beiträge nicht eingehe. Hauptsache es wird akzeptiert.

Du würdest (fast) alles schreiben, um deine Ruhe zu haben ... Hauptsache der andere schluckt deine Begründung.

Ich verstehe das nicht – zumindest nicht, wenn dein Ziel ist vom anderen verstanden zu werden. Warum sagst du nicht entweder, dass du auf etwas nicht eingehen möchtest und begründest das authentisch? Z.B. mit "Darauf möchte ich nicht weiter eingehen, weil mir das zu privat ist/weil ich darüber nicht reden möchte/weil ich damit schlechte Erfahrungen gemacht habe." ... Ist ja "egal" letztlich – Hauptsache du bleibst ehrlich dabei; du kannst auch knapp sagen: "Darauf möchte ich nicht eingehen. Bitte versteh das." ... So das war von mir eine rhetorische Frage, sonst antwortest du mir als Begründung für dein Verhalten noch "irgendwas". :-p ;-) ... Wie soll ich dich da als Gesprächspartner insgesamt ernstnehmen inhaltlich? Könnte ja sein, dass du bei anderen Aussagen auch (bewusst) etwas Unwahres gesagt hast (warum auch immer). Einen Grund, der da vermutlich mitreinspielt bei dir, kenne ich ja sogar. Aber ich denke den würden auch andere verstehen, wenn du ihn sagen würdest.

Aber wenn du "irgendwas" antwortest und als vermeintliche Begründung abgibst und der andere deine Antwort ernstnimmt (als authentische Antwort) legst du den Grundstein für das Missverständnis. Oder falls der andere ahnt/erkennt, dass deine Antwort nicht stimmt: Du verärgerst/verprellst damit deine Gesprächspartner. ... Spätestens, wenn der dann darauf eingeht (so wie Individualist z.B.); Zeit & Mühe aufwendet für dich und du dann deinerseits sinngemäß sagst: "Verarscht, das war doch bloß so dahergesagt damit ich meine Ruhe habe. Wie kannst du das nur geglaubt haben! Echt jetzt ... keiner versteht mich." (ich habs extra übertrieben dargestellt, um dir ein mögliches und naheliegendes Erleben des anderen darauf zu spiegeln.

Du musst dein Kommunikationsverhalten nicht ändern. Aber andere Gesprächsteilnehmer werden darauf reagieren und ihre jeweiligen Konsequenzen ziehen. Die meisten wollen eine gewisse gleichrangige Basis für ein Gespräch; sprich was du vom anderen erwartest, "solltest" du im Ansatz wenigstens auch dem anderen zukommen lassen. Gleiche Basis bzgl. Wertschätzung, Respekt und wichtig: Empathie. ... Persönlich finde ich das mehr als legitim diese "Gleichseitigkeit" zu erwarten.

Efhemail/iger N=utzer x(#530218)


Nachtrag:

Gerade die persönlichen Begründungen, warum man etwas macht/denkt/fühlt, sind es, die es ermöglichen, dass man verstanden werden kann/andere versteht.

m]on8d+stserne


Kommunikation/ein Austausch beruht für mich auf Gegenseitigkeit.

Ja, das sehe ich auch so.

Empathie + gegenseitige Rücksicht + Ehrlichkeit/Transparenz.

Ja, das wünsche ich mir auch. Außerdem möchte ich noch Wohlwollen hinzufügen.

@ Snaiperskaja [VSS]

später mehr.... *:)

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