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Keiner versteht mich

SZeve]n.o[f.Ni9ne


Jetzt postet ein User (angenommen wahrheitsgemäß): "Du bist bei rot über die Ampel gefahren."

Woher wusste der User das?

e"sUta 1


Dieses Beispiel schlage ich als Diskussionsgrundlage vor. Jeder ist eingeladen, dieses frei erfundene Beispiel für seine Zwecke abzuwandeln.

Wo soll das hinführen ein fiktives Beispiel (ich dachte es geht hier um Dich), warum nennst Du nicht ein Beispiel von Dir in dem Du Dich nicht verstanden gefühlt hast. Auf Seite 34 habe ich ein Beispiel von Dir gebracht, warum gehst Du nicht darauf ein? Willst Du überhaupt verstanden werden? Ich bezweifle das langsam oder willst Du nur pseudo-philosophisch hier herumlabern?

Hast Du eine psych. Störung von der wir wissen sollten, einfach um Dich besser zu verstehen? Sorry das ist nicht als Angriff gemeint, aber so ein schlechtes Kommunikationsverhalten habe ich noch nie erlebt, eine Diagnose würde einiges erklären.

sqt0ueffe{l


Ich bezweifle das langsam

aber nur langsam ;-)

@ mond+sterne

Was sollte der Titel/Inhalt Deines fiktiven Fadens sein? Ich hatte danach gefragt. Ich hab allerdings damit gerechnet dass Du das nicht sagen wirst. Man könnte fast drauf wettern. Aber ohne zu wissen worum es in dem Faden gehen soll kann man da nicht drüber diskutieren.

S1evten.Io&f.Nqine


Wo soll das hinführen ein fiktives Beispiel

Frei erfundene Beispiele führen zu frei erfundenen Antworten:

Jetzt postet ein User (angenommen wahrheitsgemäß): "Du bist bei rot über die Ampel gefahren."

Auf Grund seiner vorherigen Beiträge stellt sich heraus, daß dieser User farbenblind ist und selbst Hilfe benötigt.

Der Faden wird deshalb ins Unterforum 'Augen' verschoben.

mion=db+st'erne


@ stueffel

Die Tatsache, dass Dir gar nicht klar zu sein scheint dass Dein "Sozialverhalten" hier hochgradig borniert und arrogant rüberkommt,

Da irrst Du Dich. Es wundert mich nicht, wenn Du mich als borniert und arrogant empfindest.

Ich bin zwar nicht wirklich so. Aber ich habe in einem gewissen Sinne auf stur geschaltet, weil ich mir nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen möchte.

Ich bitte Dich dafür um Verständnis.

(Um inhaltlich auf Deine Beiträge einzugehen, brauch ich Zeit. Ich bitte Dich deshalb um Geduld. :)D)

@ LovHus

Der User könnte sich überlegen, was er mit der (angenommen wahrheitsgemäßen) Feststellung erreichen wollte und ob bzw. wie gut es ihm gelungen ist.

Das ist eine gute Frage. Mir fällt dazu nämlich kein sinnvoller Grund ein. Die einzige Erklärung, warum der User das gepostet hat, wäre für mich, er möchte, dass der TE endlich die Wahrheit zur Kenntnis nimmt. Der TE tut es jedoch nicht, weil er sich vor der Einsicht schützt, einen Fehler gemacht zu haben.

Von daher erscheint mir die Feststellung des Users überflüssig. Was meinst Du? Fällt Dir ein sinnvoller Grund ein, warum man feststellen sollte, dass die Ampel rot war?

Beide könnten mit den vier Mündern/Ohren der Kommunikation checken, wie der Satz: "Du bist bei rot über die Ampel gefahren." gemeint gewesen bzw. angekommen ist:

- Sachaussage: Was hat der User worüber sachlich gesagt? Ist hier klar - das einzige, was klar ist.

- Beziehungsaussage: Was bedeutet der Satz für die Beziehung des Users zum TE?

- Selbstoffenbarung: Was verrät der Satz über den User?

- Appell: Wozu soll sich der TE aufgefordert fühlen?

Sachaussage ist nur von Seiten des Sprechers aus klar. Der Hörer hört beispielsweise: "Du hast einen unverzeihlichen Fehler gemacht."

Beziehungsaussage: Der User ist eher beziehungslos. Der TE lässt den User zu nah an sich ran, und sieht sich eventuell auch in einer kindlichen Position.

Selbstoffenbarung: Der Sprecher macht eine Sachaussage und offenbart damit nichts von sich. Damit offenbart er, dass er nichts von sich offenbaren möchte. Weil er selbst dann noch etwas von sich offenbart, wenn er etwas sagt, womit er eigentlich nichts von sich offenbart, obwohl er nichts von sich offenbaren möchte, verfällt er in hartnäckiges Schweigen. Der User leidet deshalb unter chronisch rezidivierendem Mutismus.

Der TE offenbart seine Verletzlichkeit.

Appell: Der User fordert indirekt, die Realität zur Kenntnis zu nehmen.

Der TE fühlt sich aufgefordert, noch besser aufzupassen, um in Zukunft keine Fehler mehr zu machen.

Wertung: Der User meint es wertfrei. Der TE fühlt sich wegen seines Fehlverhaltens stark negativ bewertet.

Zusammenfassung: Auf allen fünf Kommunikationskänalen ein unaufklärbarer Frontalcrash.

Woran scheitert die Aufklärung?

@ Seven.of.Nine

Woher wusste der User das?

Weil ich das Beispiel so konstruiert habe. Du kannst gerne ein anderes Beispiel konstruieren, in dem es anders ist, wenn Du meinst, es führt uns weiter.

Wenn Du blödsinnige Beispiele postest, erlaube ich mir, sie zu ignorieren.

@ esta1

Ich gehe auf Deine Beiträge nicht ein, weil sie mich aggressiv machen.

@ Dybdahl

Danke übrigens für [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/689367/?p=36#p21976952 diesen Beitrag]]. Den fand ich richtig konstruktiv. :)^

mpond:+sbternxe


Ich habe jetzt etwas den Überblick verloren. Also zum einen geht es um das Thema kommunikative Einbahnstraße, und wie ich aus diesem Kommunikationsmuster raus komme.

Dann geht es darum, drei virtuelle Brötchen zu backen.

Wir sind gerade mit dem zweiten beschäftigt. Das ist das Thema sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Dazu habe ich jetzt ein Beispiel gepostet, über das wir diskutieren.

Wie das alles zusammenhängt, ist mir allerdings nicht so ganz klar. ???

E`hemaliger ~Nutzerv (#467x193)


Wie das alles zusammenhängt, ist mir allerdings nicht so ganz klar. ???

Ich glaube diese Aussage lässt sich respektiv auf einen Großteil der bereits geschriebenen 37 (!) Seiten umlegen.

s~trueffZel


Ich hab mal nen Tipp:

Sachaussage ist nur von Seiten des Sprechers aus klar. Der Hörer hört beispielsweise: "Du hast einen unverzeihlichen Fehler gemacht."

Beziehungsaussage: Der User ist eher beziehungslos. Der TE lässt den User zu nah an sich ran, und sieht sich eventuell auch in einer kindlichen Position.

Selbstoffenbarung: Der Sprecher macht eine Sachaussage und offenbart damit nichts von sich. Damit offenbart er, dass er nichts von sich offenbaren möchte. Weil er selbst dann noch etwas von sich offenbart, wenn er etwas sagt, womit er eigentlich nichts von sich offenbart, obwohl er nichts von sich offenbaren möchte, verfällt er in hartnäckiges Schweigen. Der User leidet deshalb unter chronisch rezidivierendem Mutismus.

Der TE offenbart seine Verletzlichkeit.

Appell: Der User fordert indirekt, die Realität zur Kenntnis zu nehmen.

Der TE fühlt sich aufgefordert, noch besser aufzupassen, um in Zukunft keine Fehler mehr zu machen.

Wertung: Der User meint es wertfrei. Der TE fühlt sich wegen seines Fehlverhaltens stark negativ bewertet.

Zusammenfassung: Auf allen fünf Kommunikationskänalen ein unaufklärbarer Frontalcrash.

Was hier komplett fehlt ist die reflektierende Einsicht des TE "ich missinterpretiere/überinterpretiere und bin hier das Opfer meiner eigenen pathologischen psychischen Strukturen, weswegen ich auf die Beiträge von USER nicht normal, sondern gestört reagiere".

der Crash findet nur aufgrund von unbeirrbaren Missinterpretationen statt, wobei der Hinweis, dass solche mit ihm Spiel sind, komplett ignoriert wird und Leute, die ihn bringen, gar beschimpft werden (weil das wiederum Kritik ist, die ebenfalls wieder in der Missinterpretation landet).

Von daher eine Spirale. Du bist unfähig, die Kritik, die Du annehmen müsstest, damit Du Dich konstruktiv verändern kannst, zuzulassen, weil Du generell keine Kritik zulassen kannst.

Wie ein Narzisst. Der Narzisst leidet und fragt sich "was stimmt denn nicht zwischen mir und der welt?" und jeder Hinweis "Du, Narzisst, hast ein Problem, es liegt an Dir" wird wütend abgeschmettert.

Keine Chance.

sackgasse :(v

L[ian->JRilxl


Was hier komplett fehlt ist die reflektierende Einsicht des TE "ich missinterpretiere/überinterpretiere und bin hier das Opfer meiner eigenen pathologischen psychischen Strukturen, weswegen ich auf die Beiträge von USER nicht normal, sondern gestört reagiere".

In m+s' Beispiel ist er aber nicht der TE, sondern derjenige User, der an jeder passenden und unpassenden Stelle "wahrheitsgemäße" Feststellungen macht (er hat nämlich "die Wahrheit" gepachtet).

Soeven.roJf.xNine


Wie das alles zusammenhängt, ist mir allerdings nicht so ganz klar.

Du warst es doch selbst, der all diese Begriffe (virtuelle Brötchen, Einbahnstraßen, fiktive Beispiele) nach und nach in die Diskussion eingebracht hast.

mGond+szternxe


@ stueffel

Du bist unfähig, die Kritik, die Du annehmen müsstest, damit Du Dich konstruktiv verändern kannst, zuzulassen, weil Du generell keine Kritik zulassen kannst.

Ich kann mich nicht mehr aufgrund von Kritik konstruktiv verändern. Soweit stimmt das.

Ich kann Kritik durchaus annehmen, und ich kann auch einigermaßen gut beurteilen, inwieweit sie berechtigt ist. Ich bin nur nicht mehr in der Lage, sie in konstruktive Veränderung umzusetzen, weil das Maß schon lange voll ist.

satu*effxel


Konstruktive Veränderung entsteht aus der Einsicht, dass man was ändern muss, und aus dem Wissen, was genau man ändern muss.

Ob das die Folge von Kritik ist, oder auf eigener Erkenntnis beruht, ist doch dann eigentlich egal. Meistens dürfte es eine Mischung aus beidem sein.

m ond+mskterxne


:)z

S3even.Kof.xNine


Ich kann Kritik durchaus annehmen, und ich kann auch einigermaßen gut beurteilen, inwieweit sie berechtigt ist

Ich sehe hier noch nicht einmal den winzigsten Ansatz, weder beim beurteilen noch beim annehmen:

Hast Du eine psych. Störung von der wir wissen sollten, einfach um Dich besser zu verstehen? Sorry das ist nicht als Angriff gemeint, aber so ein schlechtes Kommunikationsverhalten habe ich noch nie erlebt, eine Diagnose würde einiges erklären.

Deine Antwort:

Ich gehe auf Deine Beiträge nicht ein, weil sie mich aggressiv machen.

esta1 hat nur das gemacht, um was Du in Deinem Eingangsbeitrag gebeten hattest:

Was genau versteht ihr nicht? Warum habt ihr nicht nachgefragt?

L[o7vHuxs


Woran scheitert die Aufklärung?

An der fehlenden Position außerhalb der Kommunikation, von der aus eine gültige Wahrheit bestimmt werden könnte. Es gibt also keine Position, von der aus aufgeklärt werden könnte, keine objektive Wahrheit. Es gibt nur die subjektiven und oft genug komplexen und subtilen Positionen der Kommunizierenden, die können sogar widersprüchlich sein.

Ob das kommunikative Geschehen zu einem Frontalcrash führt oder zu tragfähigen Beziehungen, entscheidet sich allein aus dem kommunikativen Geschehen. Es ist selbsttragend - oder nicht tragend.

Die einzige Erklärung, warum der User das gepostet hat, wäre für mich, er möchte, dass der TE endlich die Wahrheit zur Kenntnis nimmt.

Das ist erst dann eine Erklärung, wenn klar wird, warum der User das möchte. Immerhin ist der TE in therapeutischer Behandlung. Dem TE könnten noch ganz andere Erklärungen einfallen: "Der User liebt es, andere auf die Palme zu bringen." - "Der User hat ein sadistisches Vergnügen daran, anderen Leuten in der Wunde rum zu bohren." Er könnte denken: "Was geht den User die Scheiß Ampel an?" - "Was hat der User für ein Problem, dass er mir die Ampel unter die Nase reibt?"

Wenn da keine Brücke ist, die TE und User verbindet, gibt es tatsächlich keinen Grund, warum der User dem TE gegenüber die rote Ampel erwähnen sollte. Die Welt ist voller unerwähnter Fakten. Die meisten davon sind völlig uninteressant, ein paar davon können Menschen triggern. Wer ein solches Faktum aufhebt und überlegt, was er damit macht, ist - wie immer - verantwortlich für das, was er macht. Dass das Faktum ein objektiv richtiger Tatbestand ist, enthebt nicht von der Verantwortung. Meist ist ja nicht mal klar, ob eine Information "weiß" genug ist, um als Faktum gelten zu können. In deinem Beispiel ist es halt so konstruiert, dass es so sei. Die Reaktionen haben gezeigt: Angebliche Fakten reizen fast automatisch zu der Rückfrage: "Woher weiß der das?"

Und so wird im Laufe der weiteren Auseinandersetzung die Frage immer dringlicher: Warum hat der User das dem TE gesagt? Du sagst: Der User möchte, dass der TE endlich die Wahrheit zur Kenntnis nimmt. Das ist aber keine befriedigende Erklärung. Denn sofort schließt sich die nächste Frage an: Warum will der User das?

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