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Keiner versteht mich

SVeve0n.Mof}.Ni,nxe


Dies einzusehen und sich deshalb eine Selbsthilfegruppe zu suchen, halte ich demgegenüber für erwachsen.

Eine Selbsthilfegruppe im realen Leben nicht zur zu suchen, sondern sie auch zu besuchen, so wie die [[https://www.anonyme-alkoholiker.de/content/03info/03index.php#04 Anonymen Alkoholiker]]?

Gute Idee! :)^

m4onsd+stexrne


@ LichtAmHorizont

Meist fängt es ja mit dem Gefühlsleben sich selbst gegenüber an. Ich selbst bin mir beispielsweise relativ egal - und es ist schwierig, etwas für jemanden zu tun, der einem egal ist.

Ja, es geht mir hier auch zunächst einmal um mich und um mein Gefühlsleben.

Wenn Du Dir egal bist, stellt sich mir die Frage, ob es jemanden oder etwas gibt, was Dir nicht egal ist. Bzw. ich frage Dich: Gibt es jemanden oder etwas, was Dir nicht egal ist?

Um diese Frage für mich zu beantworten: Ich bin mir alles andere als egal. Ich hänge sehr an meinem Leben, und es wäre mir wichtig, noch etwas zu erreichen, damit ich in Frieden sterben kann.

@ S. wallisii

Routinen ändern/über den Haufen schmeißen kann da vielleicht (generell helfen und) Klarheit schaffen. Ich rate aber ganz dringend davon ab! (;-D ne sorry, umgekehrte Psychologie^^)

Das Thema Routinen beschäftigt mich auch schon seit Anfang des Jahrhunderts. Bei mir ging es eher darum, Routinen zu entwickeln, um mir das Leben zu vereinfachen.

Das übergeordnete Thema sind dabei Beziehungen. Denn Du hast jetzt drei schlau-lustige Sätze zu dem Thema geschrieben. Ich habe Dir mit zwei persönlichen Sätzen geantwortet. In derartigen Situationen war ich schon sehr oft, und ich komme einfach nicht weiter, wenn sich die anderen danach aus der Diskussion verabschieden. Vergleiche beispielsweise die Diskussion mit Ktefan, der sich ebenfalls nach einigen Beiträgen wieder stillschweigend aus der Diskussion verabschiedet hat.

@ LovHus

Mich beschäftigen die Themen Selbstwirksamkeit/Fremdwirksamkeit, Ich-Mich-Dialoge und Pläne versus Schicksal (Schicksal nenne ich es jetzt mal. Du hast es anders genannt).

@ Kleio

Ich würde gerne eine klare Linie in diese Diskussion bekommen.

Anderes Thema: Bei Deinen letzten Beiträgen hatte ich das Gefühl, Du stellst viele Fragen, mit denen Du letztlich in Frage stellst, ob Du mir noch helfen kannst.

Ich könnte jetzt versuchen, Deine Fragen zu beantworten, um Dich in die Lage zu versetzen, mir weiterhin helfen zu können. Mir ist das jedoch zu anstrengend.

Ich überlasse es deshalb Dir zu entscheiden, ob Du mir auch so noch helfen möchtest.

Egal wie Du Dich entscheidest, ich danke Dir an dieser Stelle für Deinen vielen guten und hilfreichen Beiträge.

@:)

LZichtA2mHori9zoxnt


@ mond+sterne

Eigentlich bin ich mir nicht egal. Ich finde es nur einfacher, mich um andere zu kümmern als um mich selbst. Ich traue mich nicht, mich mit mir selbst zu beschäftigen, da ich der unschönen Wahrheit dann ins Gesicht sehen muss und gezwungen bin zu handeln (wer erkennt und nicht handelt, macht sich schuldig…). Also lieber gar nicht erst hinsehen.

K5l.eio


mond+sterne

Um diese Frage für mich zu beantworten: Ich bin mir alles andere als egal. Ich hänge sehr an meinem Leben, und es wäre mir wichtig, noch etwas zu erreichen, damit ich in Frieden sterben kann.

Was wäre es, was Dich in Frieden sterben ließe. Was müsstest Du erreicht haben?

Anderes Thema: Bei Deinen letzten Beiträgen hatte ich das Gefühl, Du stellst viele Fragen, mit denen Du letztlich in Frage stellst, ob Du mir noch helfen kannst.

Nein, das war nicht der Grund. Ich stelle Fragen, wenn mich etwas interessiert. Was wären die Dinge, die Du heute bereuen würdest, sie nicht getan zu haben, wenn es heute soweit wäre abzutreten?

Ich stelle Fragen, damit ich für mich herausfinde, welche Distanz für mich die richtige in Zusammenhang mit dem Thema ist. Damit vermeide ich, dass ich soweit komme, mich einmal über einen Beitrag zu ärgern. ;-)

Ich stelle Fragen, damit ich eine bessere Einschätzung bekomme.

Ich stelle Fragen, damit auch ich sie mir beantworte. Wie ich zum Thema Helfen stehe, hatte ich ja gepostet. Ich kann in dem Sinne niemandem helfen und hege diesen Anspruch auch nicht. Du erinnerst Dich? Gehört für mich zusammen mit dem Thema Erwartungen. Ich habe keinen Einfluss darauf, was Du für Dich als hilfreich ansiehst und was nicht.

K#lxeio


LichtAmHorizont

Eigentlich bin ich mir nicht egal. Ich finde es nur einfacher, mich um andere zu kümmern als um mich selbst. Ich traue mich nicht, mich mit mir selbst zu beschäftigen, da ich der unschönen Wahrheit dann ins Gesicht sehen muss und gezwungen bin zu handeln (wer erkennt und nicht handelt, macht sich schuldig…). Also lieber gar nicht erst hinsehen.

Das klingt wie eine Drohung. Da würde ich auch keinen Blick in mich werfen, wenn ich mich trauen müsste, mich mit mir zu beschäftigen.

Für mich heißt erkennen, zu sehen, wie ich bin. Das ist weder eine schöne noch eine unschöne Wahrheit. Ich bin wie ich bin.

S`. wballixsii


@ mond+sterne

Das Thema Routinen beschäftigt mich auch schon seit Anfang des Jahrhunderts. Bei mir ging es eher darum, Routinen zu entwickeln, um mir das Leben zu vereinfachen.

Hmja, viele finden sowas hilfreich, stabilisierend, strukturierend und so, ist auch nichts dagegen zu sagen wenn die Routinen einem sozusagen passen.

Ich persönlich hab ein mehr als zwiespältiges Verhältnis zu Routinen, kommt mir einerseits vor als würden sie sich jeweils durch die Endloswiederholung selbst komprimittieren (statt einen Rahmen zu bieten kotzen sie mich dann an/langweilen mich/engen mich ein/usw) andererseits bin ich ein Gewohnheitstier wie die meisten Menschen und das erste was ich in unbekanntem Gebiet (nicht räumlich gesehn aber da auch) mache ist natürlich Routinen zu erschaffen ;-D {:( Naja, also ich gestatte mir insofern beides: welche anzulegen (die werden dann beobachtet, bzw beobachte ich mich dabei sie zu tätigen) und sie über den Haufen zu schmeißen (mein Gefühl sagt es könnte gut tun das sogar noch mehr zu tun aber das ist natürlich so ne Sache, auch z.B. von sich-trauen, Motivation oder eben dem Strukturbedürfnis) - und ich scheine wohl auch beides zu brauchen, vielleicht so lange bis sich langfristig gutanfühlende Routinen ergeben oder sich mein Verhältnis zu ihnen generell ändert oder bis das Wechselspiel aus Routinen und Unroutiniertheit automatisch dahinfließt/sich ergibt statt bewusst gesteuert werden zu müssen, ...keine Ahnung^^

Du siehst mein Verhältnis zu Routine ist auch nicht aufgeräumt aber welche zu ändern oder aufzugeben die sich auf Dauer einfach nicht gut anfühlen kann ich nur empfehlen, da kann man eigentlich kaum was falsch machen außer vielleicht sich soviel Unstrukturiertheit aufzuladen dass es einen Überfordert (zuviel Neues/Wandel im Leben bei zuwenig Halt ist natürlich verarbeitungstechnisch aufwendiger, wie so oft im Leben glänzt wohl der Mittelweg (auch ne Sache die mich gerne mal nervt, immer dieser blöde, schwer zu treffende Mittelweg %-| ;-D ).

Wo genau liegt dein Problem mit Routine, wie ist dein Verhältnis dazu? Deine Sätze klingen als würde der Plan von Vereinfachung durch Routinen nicht so recht klappen(?)

In derartigen Situationen war ich schon sehr oft, und ich komme einfach nicht weiter, wenn sich die anderen danach aus der Diskussion verabschieden.

Hm, das verstehe ich ehrlich gesagt nicht.. man hat doch so seine Themen die einen interessieren/beschäftigen und die tauchen im Forum hier und da auch auf, immer wieder, kann man lesen (und dazu schreiben oder selbst Fäden eröffnen) solange man will (interessiert/damit beschäftigt ist). Bei umfangreicheren Dinge ist es doch meistens eher eh nicht so als könnte man das für sich dann in einem Faden oder in einem Kommunikationwechsel mit einem User klären, also muss man hier ein Stück mitnehmen und da und dort usw. Zwischendurch einfach mal locker lassen, sacken lassen, wirken lassen, verinnerlichen und mit dem nächsten Impuls weiter zu machen weitermachen.

Vergleiche beispielsweise die Diskussion mit Ktefan, der sich ebenfalls nach einigen Beiträgen wieder stillschweigend aus der Diskussion verabschiedet hat.

Es ist keiner verpflichtet einen Faden fortzuführen oder überhaupt irgendwas zu schreiben ... und jedem anderen steht es frei das selbst zu tun wenn sonst nix weiter geht.

@ LichtAmHorizont

Nun ja, man könnte auch den Schluss daraus ziehen, dass mir selbst anonyme Forumsmitglieder weniger egal sind als ich selbst… :=o

klar, könnte man, und stimmt das auch? :-D Du schriebst auch mal du liest und schreibst auch der Selbsterkenntnis wegen... ja sogar da könnte man jetzt destruktives schließen wenn man wöllte - aber eigentlich ist Selbsterkenntnis doch sinnvoll, gut für einen sozusagen.

Auch die Erkenntnis, "ich bin mir egal", oder sich nicht zu mögen oder derartiges ist sozusagen gut und macht aus der ehemalig feststehenden Tatsache eine veränderbare Entscheidung (das klingt jetzt unbeabsichtigt ach so leicht^^ das meine ich natürlich nicht dass dem so wäre).

LJichtALmtHorizoxnt


@ S. wallisii

klar, könnte man, und stimmt das auch?

Nein. Gesund ist mein Verhältnis zu mir selbst allerdings nicht. Näher darauf eingehen will ich nicht - nicht zuletzt weil es mond+sternes Faden ist.

m$onZd+sYternxe


Was wären die Dinge, die Du heute bereuen würdest, sie nicht getan zu haben, wenn es heute soweit wäre abzutreten?

Bereuen tut man Fehler. Ich fange deshalb mit dem größten Fehler meines Lebens an.

Für den größten Fehler meines Leben halte ich das, was sich auch in dieser Diskussion widerspiegelt. Ich bin im Grunde genommen nicht geradeaus durch das Leben gegangen, sondern in Schlangenlinien.

"Genauso" wie ich hier durch die Diskussion gegangen bin, indem ich Eure Beiträge umkreise anstatt meine eigene Linie zu verfolgen, klar und geradeaus, habe ich mich in meinem Leben mehr an den Wünschen, Vorstellungen und Erwartungen anderer orientiert, anstatt meinen eigenen Weg zu gehen.

Ich kann mir aus diesen Schlangenlinien keinen Vorwurf machen, und ich weiß nicht, ob ich es so wirklich bereue, weil ich es so gut gemacht habe, wie ich konnte.

Für einen Fehler halte ich es schon.

K|leieo


mond+sterne

Für den größten Fehler meines Leben halte ich das, was sich auch in dieser Diskussion widerspiegelt. Ich bin im Grunde genommen nicht geradeaus durch das Leben gegangen, sondern in Schlangenlinien.

Kannst Du das näher erklären? Von außen schaut es für mich ja nicht aus, wie eine Schlangenlinie. Nur Du weißt, was gerade gewesen wäre und was daraus folgernd die Schlangenlinie ist. Für mich von außen ist es Deine Linie. Die Unterscheidung von Gerader oder Schlangenlinie scheint für Dich eine Bedeutung zu haben. Ein Beispiel wäre gut, wenn Du eins findest.

Ich kann mir aus diesen Schlangenlinien keinen Vorwurf machen, und ich weiß nicht, ob ich es so wirklich bereue, weil ich es so gut gemacht habe, wie ich konnte.

Für einen Fehler halte ich es schon.

Ich habe es nicht so mit "Fehlern" und "bereuen". Was bedeutet das? Du hast es so gut gemacht, wie Du konntest. Du hälst es für einen Fehler. Was ist die Konsequenz dieser Aussage oder was bedeutet das für Dich?

LqovHxus


mond+sterne

Mich beschäftigen die Themen Selbstwirksamkeit/Fremdwirksamkeit, Ich-Mich-Dialoge und Pläne versus Schicksal (Schicksal nenne ich es jetzt mal. Du hast es anders genannt).

Eine Menge anschaulicher und leicht lesbarer Anregungen findest du in dem Buch "Die Kraft aus dem Selbst" von Julius Kuhl und Maja Storch. Ich hatte es schon mal verlinkt. Lass mich wissen, wenn du weiteren Input wünschst. Es ist ein großes Gebiet und ich kenne mich relativ gut aus. Aber ich möchte dir nur das zeigen, von dem ich vermuten kann, dass du es gerade sehen willst, weil es dich interessiert oder beschäftigt.

mOond+sVternxe


@ LovHus

Ich möchte keine Bücher lesen. Mir ging es darum, diese Themen hier eventuell mit Dir zu diskutieren.

Dabei müsstest Du Dich dann schon etwas speziell auf mich einlassen, wenn es etwas bringen soll.

Das was Du wenig "Selbstwirksamkeit" nennst, scheint mir ein Erklärungsansatz, weshalb es mir schwer fällt, Pläne zu machen und sie umzusetzen.

Anregungen möchte ich gerade nicht. Mir geht es eher darum, etwas im Gespräch zu verstehen. Dafür müsstest Du auch zuhören. Und das scheint es zu sein, woran es immer wieder in dieser Diskussion hakt, nämlich an der Einbahnstraßenkommunikation, die daraus besteht, dass ihr mir Bücher vorschlagt, Hinweise gebt oder Denkanregungen.

Ich brauche eher das Gegenteil. Nämlich jemanden, der mir zuhört und versucht, mich zu verstehen.

(Das kann man jetzt wieder als indirekten Appell interpretieren. Auch das war ein interessantes Thema, dass Du zwischenzeitlich aufgebracht hattest.)

LfovHHus


mond+sterne

Ok. Du hattest mal den Begriff "Kolonialisierung" gebraucht, als ich das Buch "Die Wahrheit beginnt zu zweit" empfohlen hatte. Dadurch bekam ich den Eindruck, dass du dich durchaus auf Bücher einlässt, wenn sie ein Thema behandeln, das dich beschäftigt.

Also lasse ich mich auf dich ein und greife auf, was von dir kam: Schicksal.

Ich finde diese Wortfindung in dem Zusammenhang beeindruckend. Während das Ich Pläne produziert, die nicht funktionieren und es frustriert seine Unwirksamkeit zur Kenntnis nehmen muss, webt das Mich aus allen Erfahrungen der Vergangenheit ein Schicksal ("schwört es herauf"), das unbedingt wirksam ist. Das würde bedeuten, dass wir auf jeden Fall selbst-wirksam sind. Aber wenn die Pläne unseren Wünschen entsprechen, aber das Schicksal eine Richtung einschlägt, die wir fürchten, dann wird es höchste Zeit, den Dialog zwischen Ich und Mich aufzunehmen.

So gesehen liest sich dein letzter Beitrag, wie ein Appell, den dein Mich an dein Ich richtet, damit ihr dialogfähig werdet. Eine ganz neue Bedeutung von "indirekt" :-D .

m}onZd+sItermnxe


Über welche Themen diskutiert ihr eigentlich mit mir?

Mir ist es etwas zu viel geworden und ich habe den Überblick verloren.

@ LovHus

Ich habe Deinen Beitrag gelesen. Später eventuell mehr...

:)D

Slevexn.oDf.Nixne


Über welche Themen diskutiert ihr eigentlich mit mir?

Mir ist es etwas zu viel geworden und ich habe den Überblick verloren.

Was erhoffst Du Dir von dieser Frage? Daß Dir jemand erklärt, über was wir gerade mit Dir diskutieren? :-o

LNovHuxs


Was erhoffst Du Dir von dieser Frage?

Ich vermute, dass mond+sterne sich selbst diese Frage gestellt hat. Die daraus resultierende Information an uns steht im nächsten Satz: dass es gerade etwas viele Themen sind und er den Überblick verloren hat.

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