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Keiner versteht mich

LEi0an-Jxill


Also doch wieder nur ein Bog, wie schon häufiger hier angeregt. Damit bist du aber in einem Diskussionsforum völlig fehl am Platze.

L`ovHxus


Damit bist du aber in einem Diskussionsforum völlig fehl am Platze.

med1 ist viel mehr als nur ein Diskussionsforum. Ich habe durch deine Bemerkung angeregt nochmal genau nachgeschaut, was med1 eigentlich ist oder den offiziellen Aussagen entsprechend sein will:

Auf der Startseite findet sich: Es geht darum, Antworten auf (im weitesten Sinne gesundheitliche) Probleme zu finden.

-> Diskussionen können dem dienen, sind aber nicht der einzige und auch nicht der für jeden geeignete Weg.

Im Hinweis auf der Forumsübersicht findet sich: die Bestimmung als Selbsthilfeforum verbunden mit der Bitte, den Menschen zu sehen.

-> Wenn es die Bezeugungen eines Menschen nahelegen, kann es sinnvoll sein, von Diskussionen abzusehen.

Ganz oben im Kopf der Seite werden im Wechsel 5 Aussagen getroffen, was Menschen von med1 erwarten können:

- Erfahrungsaustausch

- aufrichtige Anteilnahme

- Verständnishilfe

- Energietankstelle

- Platz zum Herzausschütten

-> Über Erfahrungen kann eigentlich gar nicht diskutiert werden. Sie sind, wie sie sind und können höchstens durch andere Erfahrungen ergänzt werden.

-> Anteilnahme betont den Aspekt des Zuhörens und Verstehens vor der Möglichkeit des Argumentierens

-> Verständnishilfe kommt zwar vom Verständnis, das der Helfende für sich gewonnen hat, muss sich aber, um Hilfe sein zu können, an den Verständnismöglichkeiten des Suchenden orientieren. Diskussion ist nicht die einzige Darreichungsform.

-> Nach meiner Erfahrung gibt es einen Energieschub entweder bei Empathie, dem Gefühle verstanden worden zu sein. Oder bei einer Einsicht (Aha-Erlebnis). Beides ist schwer durch Diskussion zu vermitteln. Meist wird viel mehr Energie eingesetzt, als gewonnen werden kann. Frustriert über die negative Bilanz wird dann auch noch der letzte Nerv geraubt.

-> Platz zum Herzausschütten ist geradezu die Einladung, med1 als Blog zu nutzen.

Mit all dem bin ich versucht zu sagen, med1 ist kein Diskussionsforum, bzw. Diskussionen sind nur ein von vielen möglichen Mitteln zum jeweiligen Zweck. Doch halt, in der Netiquette wird das Öffnen eines Fadens explizit als Starten einer Diskussion bezeichnet. Ist in Wahrheit med1 auch nur ein Diskussionsforum? Ich sehe das anders: Das Thema "Diskussion" steht am Anfang der Netiquette, nicht über dem ganzen Forum! Und genau dort macht es auch Sinn, denn es sind nun mal Diskussionen, die immer wieder den Hinweis auf die Netiquette brauchen, weil sie sonst so leicht aus dem Ruder laufen.

LKovHxus


mond+sterne

Nochmal in kurz für dich:

Also weniger eine Diskussion als vielmehr ein Faden, der es mir ermöglicht, mir Dinge von der Seele zu schreiben.

"Einfach mal das Herz ausschütten?

Bei med1 ist immer ein Plätzchen für Sie frei."

Anstatt "völlig fehl am Platz" erscheint mir dies genau der richtige Ort für dich. :)*

moond+Asteprnxe


Danke. @:)

LpovHnuxs


erscheint mir dies genau der richtige Ort für dich.

Statt "genau richtig" sollte ich sagen: ein zulässiger Ort. Mehr gibt meine Erörterung auch nicht her.

meond@+stxerne


:-)

K/lexio


LovHus

Vielleicht hat med1 mittlerweile die Definition geändert, seit ich nicht mehr moderiere. Ist ja viel passiert im letzten Jahr. Ich habe jetzt auch nicht geprüft, ob sich an den Forumsregeln im letzten Jahr etwas geändert hat. Meiner Erfahrung nach zumindest wurden Tagebücher gelöscht, weil sie eben völlig dem widersprachen, was den Austausch anbelangt, vor allem, wenn der TE die Beiträge alle irgendwie abgewürgt hat und mond+sterne will ja scheinbar jetzt gar keinen Austausch mehr. Trost - hätte ich ihn auch nicht so verstanden. Er stimmt ja zu, dass nur er schreiben will und das entspricht nun einemal der Definition von Blog, Tagebuch, er kann ja auch ein Buch schreiben, also die Richtung. Auf der anderen Seite stört es auch nicht, wenn jemand immer wieder in einem Faden "Selbstgespräche" führt - es sind ja mittlerweile Beiträge anderer User vorhanden ;-) . ":/ Also sollte es dann auch kein Problem sein, wenn er hier weiterbloggt. :-)

S_tuhl_bNei|n


Sehr originelle Interpretation, LovHus. :-D

m~on2d+stterxne


- Nutzen für andere Leser/Schreiber (interessant: ist das jetzt eine Wende, so dass es nicht mehr "nur" dein Faden ist und andere sich untereinander über ihre nicht-verstehen-nicht-verstandenwerden-Problematik austauschen können, auch wenn es keinen oder wenig Bezug zu deinen aktuellen Themen hat?

(LovHus)

Nein, es ist keine Wende. Ich vertrete die Auffassung, dass die Mitschreiber einen Nutzen aus einer Diskussion ziehen können, wenn sie sich konstruktiv und im Sinne des TE beteiligen. Sie können sich beispielsweise in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln, wenn sie sich im Laufe der Diskussion mit ihrer Rolle als Teilnehmer auseinandersetzen.

Wenn sie dasselbe Problem haben wie der TE können sie auch versuchen, etwas für sich aus der Diskussion zu ziehen, ohne sich outen zu müssen.

Das meinte ich mit "gesunden im Schatten der Diskussion".

Kcleixo


mond+sterne

Nein, es ist keine Wende.

Ja, Du hast ja geschrieben: Nach weit über einem Jahr bin ich im Grunde genommen immer noch nicht wirklich weiter gekommen.

Ich vertrete die Auffassung, dass die Mitschreiber einen Nutzen aus einer Diskussion ziehen können, wenn sie sich konstruktiv und im Sinne des TE beteiligen.

Dafür muss "der Sinn des TE" klar sein, und den hast Du für mich bis heute nicht klar gestellt und auch keine Diskussion zugelassen. Du willst ja eigentlich einen Blog.

Sie können sich beispielsweise in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln, wenn sie sich im Laufe der Diskussion mit ihrer Rolle als Teilnehmer auseinandersetzen.

Nein, sorry - in dieser Hinsicht ist dieser Faden aus meiner Sicht völlig ungeeignet. Es gibt keine Diskussion.

Was gäbe es da Deiner Ansicht nach zu lernen?

mqond+Nstexrne


@ LovHus

Ich hatte einen Plan. Ich schreibe einen Beitrag zum Thema Pläne vs. Schicksal.

Leider hat mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb schreibe ich den geplanten Beitrag jetzt nicht.

(stirnrunzel)

LZovHGus


mond+sterne

Im Angesicht des Schicksals kann es passieren, dass Pläne dem Handeln keine verlässliche Struktur geben. Welche weiteren Alternativen siehst du, mit so einer Situation umzugehen/klarzukommen, außer aufzugeben und achselzuckend die Hände in den Schoß zu legen?

Meine Vorstellung von einem Schicksal, das Striche durch Rechnungen macht, ist, dass etwas, was vorher noch möglich (und geplant) war, nachher unmöglich geworden ist. Aber dein: "Deshalb schreibe ich den geplanten Beitrag jetzt nicht" klingt, als wäre es durchaus weiterhin möglich, ihn zu schreiben. Dann hat das Schicksal nur eine Planänderung bewirkt.

Das ist wiederum eine sehr sinnvolle Funktion des Schicksals: Es bewirkt neue Einsichten und damit eine neue Perspektive auf alte Pläne, die diese überflüssig werden lässt. Weniger sinnvoll ist die Planänderung, wenn der Plan gut war, aber etwas am Schicksal geärgert hat und Trotz aufkommen ließ. Wenn also das Schicksal, von dem du schreibst, etwas mit den letzten Beiträgen in diesem Faden zu tun hat, dann macht es keinen "Strich durch die Rechnung", sondern es bleibt in deiner Verantwortung, ob du dich davon beirren lassen willst (wenn nein: Plan bleibt erhalten) oder etwas Positives für dich daraus entnimmst (wenn ja: Plan wird geändert, aber die Änderung ist eine Verbesserung).

Es gibt auch die umgekehrte, handlungsaktivierende Wirkung des Schicksals: Pläne, die lange in der Schublade liegengeblieben sind, werden nach einem Schicksalsstreich beherzt in Angriff genommen, z.B. weil die Zeit reif geworden ist.

Hierzu ein beeindruckender Vierzeiler von Rilke:

Nur manchmal, während wir so schmerzhaft reifen,

dass wir an diesem beinah sterben, dann:

Formt sich aus allem, was wir nicht begreifen

Ein Angesicht und schaut uns strahlend an.

muondd+,sterxne


Im Angesicht des Schicksals kann es passieren, dass Pläne dem Handeln keine verlässliche Struktur geben. Welche weiteren Alternativen siehst du, mit so einer Situation umzugehen/klarzukommen, außer aufzugeben und achselzuckend die Hände in den Schoß zu legen?

Nun, die Möglichkeit aufzugeben und achselzuckend die Hände in den Schoß zu legen, sehe ich schon mal nicht. Folglich sehe ich auch keine Alternativen.

:-p

Hältst Du das für eine Möglichkeit, auf die ich gedankliche Energien verschwenden sollte?

Ich sah vor langer Zeit die Möglichkeit, mein Anliegen schriftlich zu formulieren und mich damit an professionelle Helfer zu wenden. Sie haben mir in dieser Sache jedoch nicht weiter geholfen.

Außerdem sehe ich die Möglichkeit, das zu tun, was ich gerade in diesem Forum getan habe. Nämlich das Thema Pläne vs. Schicksal öffentlich anzusprechen.

Wenn ich Glück habe, wird sich daraus eine fruchtbare Diskussion entwickeln.

:)*

L7ovHuxs


Folglich sehe ich auch keine Alternativen.

Oh, dann habe ich deine Ankündigung den geplanten Beitrag nicht zu schreiben wohl missverstanden.

Immerhin war der geschriebene Beitrag ja ein Beitrag zum Thema. Und meine Antwort dito. Also ist das Thema angesprochen und die Diskussion eröffnet.

Wenn ich Glück habe, wird sich daraus eine fruchtbare Diskussion entwickeln.

Wie ließe sich dem Glück die erfreuliche Seite des Schicksals auf die Sprünge helfen?

muondk+vstexrne


Es ist nicht mein Anliegen, dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Ich nehme dankbar das Glück an, das ich bekomme. Dieses Glück hat einen Nickname: LovHus.

:-)

Immerhin war der geschriebene Beitrag ja ein Beitrag zum Thema. Und meine Antwort dito. Also ist das Thema angesprochen und die Diskussion eröffnet.

Ja, genau.

:)*

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