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Keiner versteht mich

m^ondw+ste8rne


@ Kleio

Selbstverständlich ist es grundsätzlich möglich, mir beim Tragen zu helfen. Wenn jemand Verantwortung übernähme für seine Entscheidung, mir nicht zu helfen, würde er mir eine Erklärung geben, warum er mir nicht hilft.

Eigentlich sollte es ihm nicht schwer fallen, denn weil niemand dazu verpflichtet ist, mir zu helfen, gibt es da keinen Rechtfertigungsbedarf.

K*lepio


mond+sterne

Selbstverständlich ist es grundsätzlich möglich, mir beim Tragen zu helfen.

Ich sehe das anders. Ich habe dazu einen Faden gepostet:

Wie helfe ich richtig

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/134511/]]

Es fehlt viel zu viel, um auch nur darüber nachzudenken, ob ich meine Hilfe anbiete.

Wenn jemand Verantwortung übernähme für seine Entscheidung, mir nicht zu helfen, würde er mir eine Erklärung geben, warum er mir nicht hilft.

Soweit ich mich erinnere, hat es jeder erklärt und das hast Du ja auch selbst geschrieben. ://Wenn ich frage, warum mir niemand beim tragen hilft, bekomme ich Erklärungen, warum es nicht möglich ist, mir beim tragen zu helfen. //

Eigentlich sollte es ihm nicht schwer fallen, denn weil niemand dazu verpflichtet ist, mir zu helfen, gibt es da keinen Rechtfertigungsbedarf.

Eben, es braucht sich niemand zu rechtfertigen und sogar wenn jemand helfen könnte, so ist auch niemand dazu verpflichtet. Dazu sind Fachleute da.

L\o@vHus


mond+sterne

Selbstverständlich ist es grundsätzlich möglich, mir beim Tragen zu helfen.

Das hängt davon ab, was du unter "Koffer", "tragen" und "helfen" verstehst.

Beispiel: Koffer = Herz; tragen = schlagen -> helfen = Herz-Lungen-Maschine, während du im Koma bist.

Beispiel "Bitte helft mir, mich zu zu verstehen" (letzte Seite oben): Koffer = Mich; tragen = verstehen -> helfen = z.B. (mein Beitrag:) Kontakt zwischen dir und deinem Mich herstellen.

Wenn jemand Verantwortung übernähme für seine Entscheidung, mir nicht zu helfen, würde er mir eine Erklärung geben, warum er mir nicht hilft.

Wer könnte für diesen Satz ein passender Adressat sein, also ein angesprochener "Jemand"? Da jeder, der hier schreibt, entweder versucht, dir zu helfen, oder erklärt warum er das nicht tut, kann keiner der Mitschreiber angesprochen sein. Aber wer dann?

Es bleibst nur du selber übrig. Mir scheint dein letzter Beitrag eine "Spiegelbotschaft" zu sein: Du sagst es zu deinem Mich, während gleichzeitig dein Mich es dir sagt.

Ich: Wenn du, Mich, Verantwortung übernähmest für deine Entscheidung, mir nicht zu helfen, würdest du mir eine Erklärung geben, warum du mir nicht hilfst.

Mich: Wenn du, Ich, Verantwortung übernähmest für deine Entscheidung, mir nicht zu helfen, würdest du mir eine Erklärung geben, warum du mir nicht hilfst.

So eine Spiegelbotschaft kennzeichnet ein Patt, mit dem du dich selbst (in beide Richtungen) lahm legst. So wachsen Scheiße in deinem Leben und Ärger über dein Leben ungehindert weiter.

Zurück zum Anfang: Koffer = Leben; tragen = leben -> helfen = egal, nur nicht noch mehr Scheiße.

Kannst du das verstehen?

mzond+gsternxe


@ LovHus

Ich habe [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/689367/22237239/ Deinen Beitrag vom 22.03.16 10:09]] noch auf der Liste. Ich habe gerade nur viel zu viel Input (auch aus Quellen jenseits dieses Forums), so dass ich nicht so schnell hinterherkomme.

LYoVvHus


Oh, lass dir Zeit, mond+sterne! Setze deine Prioritäten und gib ihnen die Zeit, die sie brauchen. Ich schreibe, wenn mir etwas Interessantes begegnet, z.B. eine Spiegelbotschaft, bis du mir sagst, du hättest genug davon. Im Moment habe ich ja einen offiziellen Sparringauftrag von dir in Sachen Ich-Mich-Dialog :-D .

Es liegt mir aber fern, dich zu hetzen. Ich schaue nur drauf, dass du am Ball bleibst, unabhängig vom Thema.

S"tu[hlbein


Mir geht es so als stünde ich mit einem großen Koffer allein auf dem Bahnhof. Ich brauche jemanden, der mir hilft, ihn zu tragen.

Wenn ich um Hilfe bitte, bekomme ich kluge Ratschläge, wie ich meinen Koffer alleine tragen könnte.

Da mir niemand beim tragen hilft, würde es mir helfen, wenn mir jemand sagen würde, warum er mir nicht beim tragen hilft.

Wenn dein Ziel ist, deinen Koffer von A nach B zu bringen, dann sind genau die Ratschläge, wie du das schaffen kannst die, die du brauchst. Diskussionen darüber, warum dir keiner beim Tragen hilft, bewegen deinen Koffer keinen Millimenter.

Das ist übrigens nicht nur hier im Forum oft ein Problem, dass Menschen die falschen Fragen stellen. Sie haben ein Problem und haben sich eine Lösung dafür ausgedacht. Und dann fragen sie, wie sie diese Lösung umsetzen können. Auf andere Lösungsmöglichkeiten sind sie nicht gekommen und die lässt die Frage auch nicht zu.

Erst wenn dann jemand fragt: "Was ist denn überhaupt das Problem und was willst du erreichen?", besteht die Möglichkeit über Alternativen nachzudenken.

LZewKian


mond+sterne

Selbstverständlich ist es grundsätzlich möglich, mir beim Tragen zu helfen. Wenn jemand Verantwortung übernähme für seine Entscheidung, mir nicht zu helfen, würde er mir eine Erklärung geben, warum er mir nicht hilft.

Ich habe keine Ahnung, wie etwas aussaehe, das dir hilft. Wie stellst du dir diese Hilfe denn vor?

Das ist letztlich auch die Kerbe, in die Shojo gehauen hat. Es waere moeglich, dir zu helfen, wenn es so waere, dass der Koffer vor einem steht, und klar ist wo er hin soll. Aber das scheint mir nicht klar zu sein.

SghoBjo


Das ist letztlich auch die Kerbe, in die Shojo gehauen hat.

Hab ja ausnahmsweise gar nicht gehauen. Tsssk. Jetzt hau ich aber, und zwar Dich. Verdient ist verdient! :)_

SuhoLjo


Es waere moeglich, dir zu helfen, wenn es so waere, dass der Koffer vor einem steht, und klar ist wo er hin soll. Aber das scheint mir nicht klar zu sein.

Nein, mir auch nicht. Und m+s selbst ja auch nur sehr bedingt. Letzten Endes ist die Erklärung für den Rückzug vieler Leute, die kurz grübelnd vor dem Koffer gestanden haben: Ratlosigkeit. Und oft auch eine Spur oder eine ganze Ladung Zorn, weil es anfängt mit der scheinbaren Bitte um Hilfe beim Tragen des Koffers und sich dann als etwas entpuppt, das eher einer Lebensaufgabe ähnelt als einem Gefallen einem Fremden gegenüber.

m<ond+sOternxe


Ich ahne ein kommunikatives Missverständnis.

Ich frage mich nämlich immerzu, warum mir niemand hilft. Diese Frage hat mir bis vor kurzem noch niemand beantwortet. Der Grund ist anscheinend, dass es durchaus hilfsbereite Menschen gibt, die nicht nur hilfsbereit sind, sondern auch versuchen, mir zu helfen. Ich merke nur nichts davon, weil ich andere Vorstellungen von Hilfe habe.

Ich formuliere meine Frage an die Hilfsbereiten deshalb um. Wie versucht ihr, mir zu helfen?

@ Lewian

Bevor ich auf Deine Frage eingehe, ein paar grundsätzliche Gedanken vorweg:

Um zu helfen braucht man meiner Ansicht nach zunächst eine gemeinsame Kommunikationsebene. Wir beide habe für mein Empfinden gerade eine gemeinsame Ebene. Deshalb sehe ich Dich grundsätzlich in der Lage, mir helfen zu können.

Anschließend kann man sich dann auf inhaltlicher Ebene miteinander austauschen. Da wir jetzt gerade (hoffentlich) eine gemeinsame Ebene gefunden haben, werde ich anschließend versuchen, Deine Frage zumindest ansatzweise zu beantworten.

Ich finde es bemerkenswert, dass Du anscheinend dieselbe Meinung hast wie Shojo. Sie kann mir jedoch nicht helfen, weil wir (also Shojo und ich) keine gemeinsame Kommunikationsebene haben. Eine theoretisch denkbare (aber nicht unbedingt praktikable) Möglichkeit wäre es deshalb, dass Du als Dolmetscher für Shojos Ansichten fungierst.

Ich habe keine Ahnung, wie etwas aussaehe, das dir hilft. Wie stellst du dir diese Hilfe denn vor?

Ich habe da bisher auch nur Denkansätze, die wir eventuell (d.h. wenn wir eine Ansatz finden auf den Du Dich einlassen magst) im Verlauf der weiteren Diskussion ausbauen könnten.

Eine Möglichkeit wäre es, dass wir uns auf einen meiner Beiträge einigen, der nicht verstanden wurde. Wir könnten dann versuchen, herauszufinden, warum er nicht verstanden wurde, und ob ich es auch so schreiben kann, dass er verstanden wird. (D.h. Koffer tragen -> einen konkreten Beitrag verständlich formulieren)

Es waere moeglich, dir zu helfen, wenn es so waere, dass der Koffer vor einem steht, und klar ist wo er hin soll. Aber das scheint mir nicht klar zu sein.

Der Koffer könnte beispielsweise der Titel oder der Eingangsbeitrag dieser Diskussion sein. Ziel wäre es, ihn so zu formulieren, dass klar wird, worum es mir geht.

Was hältst Du von diesem Ansatz?

m>ond+st`erxne


@ Stuhlbein

Wenn dein Ziel ist, deinen Koffer von A nach B zu bringen, dann sind genau die Ratschläge, wie du das schaffen kannst die, die du brauchst. Diskussionen darüber, warum dir keiner beim Tragen hilft, bewegen deinen Koffer keinen Millimenter.

Ja, genau. Ich kann Dir vorbehaltlos zustimmen, weil Du nichts darüber schreibst, welche Ratschläge das konkret sein könnten.

Das ist übrigens nicht nur hier im Forum oft ein Problem, dass Menschen die falschen Fragen stellen. Sie haben ein Problem und haben sich eine Lösung dafür ausgedacht. Und dann fragen sie, wie sie diese Lösung umsetzen können. Auf andere Lösungsmöglichkeiten sind sie nicht gekommen und die lässt die Frage auch nicht zu.

Über Deine diesbezüglichen Erfahrungen aus dem RL weiß ich natürlich nichts. Aber im Bezug auf dieses Forum kann ich Dir nur zustimmen. (Was die Sache allerdings praktisch etwas erschwert, ist, dass es keine Instanz gibt, die entscheiden kann, welche Fragen richtig sind.)

Vielleicht treffen wir mal in einer anderen Diskussion auf einen TE, bei dem wir diesbezüglich einer Meinung sind. Dann können wir das Problem dort weiter diskutieren. (Ich habe da ein ernsthaftes Interesse dran, weil ich die Situation von beiden Seiten aus kenne.)

Meine Lösungsmöglichkeit ist es übrigens, meinen eigenen Weg zu gehen.

Erst wenn dann jemand fragt: "Was ist denn überhaupt das Problem und was willst du erreichen?", besteht die Möglichkeit über Alternativen nachzudenken.

Vielleicht habe ich ja Glück, und es stellt mir jemand diese Frage. ;-)

S hojTo


Vielleicht treffen wir mal in einer anderen Diskussion auf einen TE, bei dem wir diesbezüglich einer Meinung sind. Dann können wir das Problem dort weiter diskutieren.

Äh. Nein? Nur mal so dazwischengeblökt, aber: Nein? Per PN dann durchaus, aber Du hast eine gewisse Neigung, Fäden mit der sehr raumgreifenden Diskussion Deiner Probleme gewissermaßen zu "entern", während sie noch im vollen Gange sind, und ein anderer Forumsteilnehmer, der gerade eigene Probleme hat und sie in seinem Faden diskutiert, ist ein Mensch aus Fleisch und Blut und keine Figur, die Dir zur Verfügung steht, um mit ihrer Hilfe Deine Situation und Themen zu veranschaulichen.

Vielleicht habe ich ja Glück, und es stellt mir jemand diese Frage. ;-)

Ich habe den Eindruck, dass Dir schon viele diese Frage gestellt haben. Aber wenn Du davon ausgehst, dass es noch niemand getan hat: Was wäre denn Deine Antwort?

Meine Lösungsmöglichkeit ist es übrigens, meinen eigenen Weg zu gehen.

Das tut man übrigens ganz unvermeidlich immer. Nur ist es nicht immer der Weg, der dem eigenen Wunsch-Selbstbild entspricht. Und ich glaube, Du musst ein bisschen vorsichtig sein, dass Du nicht Wege ausschließt, die andere genannt haben, nur weil sie sie genannt haben und nicht Du und Du sie damit als deren Wege empfindest und nicht Deinen eigenen. Alle theoretischen "Wege" sind nur Blaupausen, keiner davon, auch nicht jene, die zuerst Dir selbst in den Sinn gekommen sind, ist "Deiner". Du machst einen Weg nicht zu Deinem, indem Du über ihn nachdenkst, sondern indem Du ihn gehst. Solange Du keinen Weg gehst, hast Du keinen eigenen Weg - nur einen eigenen Sitzplatz in Deinem eigenen Leben, von dem aus Du all die Richtungen diskutierst, die für Dich aus verschiedentlichen Gründen nicht infrage kommen.

Loewixan


mond+sterne

Die Sache ist die, dass ich helfe, wenn ich recht einfach sehen kann, wie ich helfen kann. Das erst gross auszuhandeln mit dir, was dafuer zu tun waere, erscheint mir zu kompliziert. Um es mal ganz klar zu sagen, ich bin nicht hier, um dir (oder irgendwem) zu helfen, jedenfalls nicht in erster Linie. Ich helfe "nebenbei" auch mal, wenn's mir Freude macht oder interessant erscheint oder ich sonst irgendeinen egoistischen Grund dafuer habe, aber ich bin nicht bereit, muehselige Arbeit zu machen, um ueberhaupt erst in die Lage zu kommen, helfen zu koennen.

Eine Möglichkeit wäre es, dass wir uns auf einen meiner Beiträge einigen, der nicht verstanden wurde. Wir könnten dann versuchen, herauszufinden, warum er nicht verstanden wurde, und ob ich es auch so schreiben kann, dass er verstanden wird. (D.h. Koffer tragen -> einen konkreten Beitrag verständlich formulieren)

Wenn du einen vorschlaegst, denke ich darueber nach.

mMond+s}ternxe


@ Lewian

Wenn du einen vorschlaegst, denke ich darueber nach.

Den Eingangsbeitrag?

L[ewimaxn


Ich hatte durchaus den Eindruck, dass der Eingangsbeitrag verstanden wurde. Du glaubst das anscheinend nicht. Wie kommst du darauf?

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