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Keiner versteht mich

P3rad.aTe;ufxel


ja, das habe ich gemacht, und die Antworten darauf findest Du in diesem Faden.

Ich habe nicht den Eindruck, als hättest du hierauf wirklich schon Antworten gefunden. Bist du überhaupt bereit etwas daran ändern zu wollen? Möchtest du wirklich Ratschläge und Antworten? Wie ich schon sagte, dann wäre jemand mit fachlichem Hintergrund die bessere Hilfe für dich. Aber, da muss man auch wollen.

m3ond+sMtxernxe


@ PradaTeufel

Du verschwendest hier echt Deine Zeit. Die Fragen, die Du hier stellst, wurden schon mehrfach gestellt, ich habe sie schon mehrfach beantwortet, und ich gehe deshalb nicht mehr darauf ein.

Die unerwünschten Ratschläge, die Du mir erteilst, wurden mir auch schon mehrfach erteilt. Deshalb gehe ich auch darauf nicht noch einmal ein.

Das ist ein Nein! Und nein heißt nein.

Ich hoffe, ich habe mich unmissverständlich ausgedrückt.

@ Lovhus

Das war jetzt ein Versuch, mir Respekt zu verschaffen.

Aber Pradateufel versteht anscheinend nicht, das sie mir mit diesen Fragen, Phrasen und Ratschlägen, die hier schon mehrfach gepostet wurden, auf die Nerven geht. Hast Du eine Idee, wie ich mir ihr gegenüber Respekt verschaffen könnte?

Ich persönlich bin übrigens der Meinung, jeder hat Respekt verdient, und deshalb bin ich etwas ungehalten, weil ich mir immer wieder Respekt verschaffen muss.

a7ug23x3


mond+sterne, nach langer Zeit habe ich mal wieder hier nachgesehen und nur die letzten zwei Seiten gelesen. Ich kann dein Gefühl im Zusammenhang mit Respekt verstehen. Vielleicht aus den Erfahrungen eines Wochenendes in einer ganz anderen intellektuellen Welt; in einer Welt, wo die Menschen um sich und ihre Interessen kreisen, die weite Welt kein Thema ist oder als Thema vorsichtshalber nicht angesprochen wird. Die einen haben uns bei diversen Events vermutlich nur als Hindernis im Raum wahrgenommen, die anderen vornehm als "Fremde" geduldet, und alles vor dem Hintergrund, dass es dem Veranstalter sehr wichtig war uns dabei zu haben. Ich drücke es mal positiv zur Negativseite aus: keiner hat uns angerempelt, mit Getränke begossen oder was auch immer bei Empfängen passieren kann, keine lauten Bemerkungen. Wäre es mir wichtig gewesen in diesen Gesellschaften "wahrgenommen" zu werden, dann hatte ich mich verdammt unwohl dort gefühlt. So war es ein: Auftrag oder Wunsch erfüllt. Punkt.

In den wenigen Gesprächen mit bekannten Personen war zu merken, dass sie klug genug sind eine andere Ansicht geschickt so stehen zu lassen, wie sie geäußert wird.

Ich denke mal, im Laufe des Lebens gewöhnt man sich mehr oder weniger daran, dass es nur in ganz wenigen Situationen auf Respekt ankommt. Wenn der Feuerwehreinsatzchef im Ernstfall die Aufgaben verteilt, dann ist Respekt erforderlich.

Wenn ich die Beiträge hier im Forum lese, dann muss ich mir immer vor Augen halten die Glockenkurve: die Normalverteilung nach Gauss; zwei Drittel entsprechen dem Durchschnitt; je ein Sechstel sind die extremen Abweichungen nach jeder Seite. Ich würde also davon ausgehen, dass nur etwa ein Sechstel meine Ansichten richtig nachvollziehen kann; die zwei Drittel verstehen die Ansichten mehr oder weniger.

D0er kOlei3neh Prinz


1. Respekt verdient jeder, bis zu einem gewissen Maß, das ist ein Gebot der Menschlichkeit, steht mit anderen Worten im GG.

2. Darüber hinaus gehenden Respekt muss man sich erarbeiten, den kann man nicht einfordern.

3. Das Einfordern von Respekt weist in aller Regel einen Aspekt von Lächerlichkeit auf. Vielleicht ist es klug, darauf zu verzichten und statt dessen seinen umgebenden Personenkreis zu wechseln?

LGovHxus


mond+sterne

Sich per Ohrfeige Respekt zu verschaffen ist für mich die Karikatur eines Vaters, dessen Kinder ihm über den Kopf gewachsen sind.

Ich schätze aber, dass die Verzweiflung, Ohnmachts- und Alternativlosigkeitsgefühle echt sind. - Das ist meine Art, respektvoll mit dieser Karikatur umzugehen. Andere würden ausflippen und rufen: "So jemand hat keinen Respekt verdient." So unterschiedlich sind Menschen.

Hast Du eine Idee, wie ich mir ihr gegenüber Respekt verschaffen könnte?

Ganz generell kannst du niemanden in eine Haltung dir gegenüber zwingen/nötigen/manipulieren, die du dir wünschst. Weder Liebe noch Respekt oder auch nur Achtung vor dem Fluss deiner Gedanken. Meine einzige Idee ist, dieses gar nicht erst zu versuchen. Diese Idee ist nicht so negativ, wie sie klingt. Wenn du darauf achtest, dass es dir gut geht in dem, was du äußerst, werden sich mehr Menschen um dich gesellen, die dir gut tun. Das lässt sich als Rat lesen, ist aber nur eine Kausalbeziehung.

Ich persönlich bin übrigens der Meinung, jeder hat Respekt verdient

Das halte ich für einen ausgezeichneten Ausgangspunkt. Obwohl du keinen Einfluss darauf hast, ob andere Respekt zeigen, kannst du dennoch dieser Meinung entsprechend jedem und jeder jederzeit Respekt entgegenbringen. Da kann dann einiges passieren. Z.B. könnte dir auffallen, wenn dir Respekt entgegengebracht wird. Oder du merkst, dass es dir leichter fällt, Respektlosigkeiten zu übersehen und nicht selber respektlos zu werden (was sich sicher nicht gut anfühlt). Oder du erkennst Grenzen in deiner Meinung, also wo der Respekt aufhört. Im Moment sieht es so aus, als läge diese Grenze ziemlich eng, nämlich bereits dort, wo jemand es dir gegenüber an dem erwünschten Respekt fehlen lässt. Vielleicht merkst du, dass es respektvolle und weniger respektvolle Varianten gibt, sich Respekt zu verschaffen. Allerdings setzt all dies ein umfangreiches Sozialleben voraus, um all die vielen Erfahrungen zu machen, die die Unterschiede erkennen lassen.

L1ovFHuxs


Habe mal wieder zu lange nicht aktualisiert. Der kleine Prinz hatte es schon auf den Punkt gebracht :)^ .

PiradaTeIufxel


Schade, ich hatte gute Absichten mit dem was ich schrieb. Aber ich respektiere, dass das bei dir völlig anders angekommen ist. Den Respekt mir gegenüber hast du, den hat grundsätzlich jeder Mensch bei mir. Da braucht es schon eine ganze Menge, diesen gänzlich zu verspielen. Offenbar diskutieren, bzw. kommunizieren wir aber auf so unterschiedlichen Ebenen, dass ich keine Chance hätte zu dir durch zu dringen und umgekehrt. Ich wünsche dir allles Gute!

m:oxnd+s,tetrne


@ PradaTeufel

Ja, das stimmt, wir kommunizieren auf unterschiedlichen Ebenen. Deshalb fühle ich mich von Dir degradiert, auch wenn es nicht in Deiner Absicht liegt.

Ich wünsche auch Dir alles Gute, und auch wenn Du mir nicht helfen konntest, habe ich zumindest etwas für mich aus unserem Austausch gezogen, weil ich den von mir ausgemachten Graben zwischen den Geschlechtern etwas besser verstehe.

*:)

mwond+%s"ternxe


Sich per Ohrfeige Respekt zu verschaffen ist für mich die Karikatur eines Vaters, dessen Kinder ihm über den Kopf gewachsen sind.

Ja, ok ihr habt Recht, wenn man sich als Mann in unseren modernen Zeiten Respekt verschaffen will, macht man sich nur lächerlich.

In den 50er Jahren haben sich Männer lächerlich gemacht, wenn sie einen Kinderwagen geschoben haben. Das ist heute nicht mehr so. Warum sollte der Mann von morgen nicht auch die Möglichkeit haben, sich Respekt zu verschaffen, ohne sich lächerlich zu machen?

Aber ok, wir leben heute. Was nun?

alug2x33


In den 50er Jahren haben sich Männer lächerlich gemacht, wenn sie einen Kinderwagen geschoben haben.

Dazu überlege einmal, wo das geografisch war? Wenn die Kaserne der Amerikaner nicht weit entfernt und die mit Kind, Kegel und Kinderwagen zu sehen waren, da schoben die Männer auch mal den Wagen. Und ich besitze Vorkriegs-Bilder mit Kinderwagen schiebenden Männern.

mlond+s{teerne


Mir geht es mit Dir (aug233) jetzt so ähnlich wie vorher mit PradaTeufel. Wir verstehen uns nicht, weil wir auf unterschiedlich Ebenen kommunizieren.

Also, ich versuche, mit Dir von Mann zu Mann zu reden. Aber es scheint nicht zu klappen, aus Gründen die mir noch nicht so ganz klar sind.

Wenn Du willst, können wir versuchen, herauszufinden, warum es nicht klappt. Ich belassse es jetzt erstmal dabei, und schreibe noch etwas zu dem Thema, das mich jetzt aktuell beschäftigt, nämlich das Thema Respekt.

Also, Männer machen sich lächerlich, wenn sie versuchen, sich Respekt zu verschaffen, zumindest wenn sie es auf die Art machen, die mir gerade so vorschwebte. Ich nenne es mal die weibliche Art.

Deshalb ist mir das Beispiel mit den Kinderwägen eingefallen: Was früher noch lächerlich war, kann später üblich werden.

Daraus würde sich für spätere Männergenerationen die Frage ableiten, ob sie sich ein Recht erkämpfen wollen, das Frauen heute schon haben.

Mir kann diese Frage egal sein, weil ich in der heutigen Männergeneration lebe. Deshalb stellt sich mir die Frage, welche Konsequenzen ich für mich ziehe, wenn ich es so hinnehme, wie es ist.

Ok? Sind wir jetzt auf einer Kommunikationsebene? Wenn nein, warum nicht?

Wenn ja, prima, dann können wir vernünftig weiter diskutieren.

aguyga233


mond+sterne, bleiben wir beim unverfänglichen Kinderwagen. Heute schieben hier, weil Spielplatz gleich gegenüber meinem Garten, sowohl die Väter wie die Großväter den Kinderwagen durch die Gegend. Das hat eine Reihe von guten Gründen: während Baby im Kinderwagen beruhigend an frischer Luft durch die Gegend geschaukelt wird kann Mama zu Hause all das tun, was mit Baby im Hintergrund fast unmöglich ist, nämlich den ganz banalen Alltag effektiver abwickeln. Früher gab es die Familiensonntagsspaziergänge, also auch mit Kinderwagen. Ab dem zweiten Kind muss sich einer um den Wagen und einer um das Kind kümmern. Soll das Kind ausschließlich an Vaters Hand hängen, damit Frau den Wagen schieben kann. In einer Gesellschaftsumgebung, die dies "fordert" und eine andere Konstellation nicht zulässt, in der möchte ich nicht leben.

Auf dem oben erwähnten Spielplatz wird getobt. Wenn es zu arg wird, dann meldet sich ein Nachbar, Schwimmlehrer, Rettungsschwimmer und... ganz lautstark zu Wort und in der Regel hört die Gesellschaft auf ihn. Er macht den Job seit 30 Jahren. Ich bin seit mehr als 30 Jahren aus der Übung, also lasse ich es sein. Wenn es um Menschenleben geht, dann habe ich den gleichen Befehlston drauf wie vor 50 Jahren, da braucht es kein Mikrofon. Ob das Ergebnis als "Respekt" vor meiner Person genannt werden kann, das glaube ich nicht.

m5o#nd`+NsteXrne


Nein, das wovon Du sprichst, ist Autorität.

Also, lassen wir es. Wir kommen einfach nicht auf eine Gesprächsebene.

mZond+Bst"ercne


@ aug233

Mein letzter Beitrag war vielleicht etwas missverständlich, weil nein in diesem Zusammenhang ja bedeutete.

Ich schreibe deshalb nochmal etwas ausführlicher: Ja, ich glaub auch, wenn Deine Anordnungen im Befehlston befolgt werden, ist es nochmal etwas anderes als Respekt.

Mit Respekt meine ich in diesem Zusammenhang, einfach nur in Ruhe gelassen zu werden.

Sxa8lxdo


Ich glaube, dass Respekt etwas ist, was man selber geben muss, damit es entsprechend vom anderen zurückkommen kann. Und als erstes muss man sich selbst respektieren. Das merkt dann auch die Person gegenüber und kann bzw wird darauf reagieren.

Jemanden zu respektieren, der andere oder auch nur sich selbst nicht respektiert, dürfte sehr schwer fallen, wenn man sich nicht gerade dazu zwingen will.

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