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Genervt von eigenen Gedanken

KOu2n7axii hat die Diskussion gestartet


Kurz vorweg, ich bin 24 Jahre alt und berufstätig. ;-)

Mich würde mal interessieren ob Andere ähnliche "Erfahungen" haben.

Zu mir, oft hab ich einfach irgendwelche Gedanken die mir garnicht in den Kopf passen und ich diese dann "beschimpfe". Öfter vielleicht nicht ganz so nett, aber es hilft. In letzter Zeit ist es auch so das ich, bevor ich einschlafe (oder nur so rumliege) mir ab und zu nicht sicher bin, ob manche Situation (vom Tag oder andere Dinge) "richtig" waren o.ä., so das ich im Kopf noch eine Andere Person habe die das dann meistens versucht zu "regeln". (Von wegen, ist schon in Ordnung etc.)

Das letztere fängt mich mittlerweile schon ein wenig an zu nerven. (Weils vorher nicht war) Entweder ist mein Kopf leer (was angenehm ist) oder manchmal mit irgendwelchen Gedanken zugemüllt.

Das wars mal so grob erklärt.

Antworten
Cglon3dy:ke


Oha-----will Dir jetzt nicht Angst machen, aber da ist sicher was im Busch psychisch ":/

Bist Du vlt. momentan überlastet...im Stress.. oder sowas ?

Google mal selbst "Zwangserkrankung" - ob das passt ?

C9ra~nkx1


Na, nun aber nicht gleich sofort mit der Psychokeule schwingen! ;-)

Das dürfte wohl jeder mehr oder weniger kennen. Das Gehirn verarbeitet nun mal vieles vom abgelaufenen Tage oder auch mehrere überwiegend abends, bzw. nachts im Schlaf.

Wenn dann Ärger, Druck, Belastungen jeglicher Art ( ob privat oder beruflich ) entstehen und sogar längerfristig anhalten, dann beschäftigt sich das Gehirn auch damit, ob bewusst oder nicht bewusst.

Kann es sein, dass Du zur Zeit Probleme hast, die dich beschäftigen oder Du noch immer nicht lösen konntest? Es gibt nämlich viele Menschen, die dann nicht aufhören können, darüber zu grübeln, wobei dann durchaus so etwas daraus entstehen kann.

K!un1aii


Gedanken über irgendwelche "pyschokram" o.ä. mach ich mir dabei eher weniger bzw denk da garnicht erst dran, bevor man sich da in irgendwas reinsteigert. Bezogen auf Clondyke ;-)

Es gibt schon 1-2 Dinge die mich beschäftigen, aber über sowas möcht ich meist keine Gedanken verschwenden bzw "verschimpfe" sie dann. Lösen können ist vielleicht nicht der richtige "Ausdruck", aber es geht so in die Richtung.

C^raknk1


Na das beruhigt mich doch schon mal und bestätigt mich soeben in meiner Annahme.

Es gibt schon 1-2 Dinge die mich beschäftigen, aber über sowas möcht ich meist keine Gedanken verschwenden bzw "verschimpfe" sie dann.

Das Du darüber keine Gedanken verschwenden möchtest, glaube ich Dir sehr gerne, aber Du tust es dennoch unbewusst, also Dein Gehirn und wenn keine greifbare Lösung erscheint, dann arbeitet Dein Hirn um so mehr und das eigentlich im Unterbewusstsein, mit unterschiedlichen Auswirkungen, also z.B. dieses dann "verschimpfen", oder Selbstgespräche führen oder schlecht und unruhig schlafen können.

Das ist ein völlig normaler Mechanismus im menschlichen Körper, der sich nur bei jedem einzelnen verschieden widerspiegelt, also bemerkbar macht und auswirkt.

Auf Dauer , also langanhaltend könnte dies allerdings ein Problem werden, also dann tatsächlich psychisch werden.

Du solltest versuchen, gelassener zu werden und Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Man kann nicht alles haben, erreichen oder durch/umsetzen, aber man kann lernen, zu akzeptieren, dass manches eben so ist, wie es ist und sich dann wieder anderem widmen, auch ,um sich davon abzulenken bevor dieses gewisse dann anfängt, Dein Leben zu bestimmen. Verstehst ??? ?

Klingt kompliziert, ist es aber nicht, sondern reine Prioritätssache und Einstellungssache, mit der Fähigkeit, bestimmte Dinge, Umstände, Tatsachen etc. zu akzeptieren und als gegeben hinzunehmen, auch wenn es schwer fällt, oder man sich dagegen streubt!

Dauerhaftes Ärgern, Grübeln, aufregen oder Hoffnungslosigkeit führen dann zwangsläufig zu "Persönlichkeitsveränderungen" im allgemeinen.

Möchtest Du vielleicht etwas näher erläutern, was Dich beschäftigt? Also mal eher allgemein, ohne das Du nun etwas schreibst, was Du nicht möchtest?

Dann wäre es ev. einfacher, zu helfen!

KFunasixi


So ähnliche Dinge habe ich mir schonmal gedacht, aber meist "nervt" mich sowas eher. Also sich groß mit sich selbst zu beschäftigen, über Dinge die sein oder passieren könnten, wenn das so oder so ist ...

An sich bin ich ein recht gelassener Mensch, nur vielleicht nicht immer im Kopf.

Momentan sind es recht banale Dinge die man vielleicht mal klar überdenken sollte bzw eine Entscheidung selbst treffen was für einem wichtig/richtig ist(soll jetzt nicht heißen, dass das Andere für mich machen!). Da bin ich öfter im Zwiespalt und habe keine Lust mehr weiter zu denken. ("anstrengend") Irgendwann wird der Kopf dann leer, wenn sich alle Gedanken verlieren und es entspannt einen. ;-)

Die Lösung wäre natürlich über alles einmal "nachzudenken" usw. Kann ich mir aber noch nicht wirklich als Lösung vorstellen. Weils mich noch (irgendwann vielleicht) nicht interessiert bzw kann ich da keine Gedanken daran "verschwenden". Wenn man das so sagen kann. :-|

D(rac%ulanxa78


So Gedanken usw. kenne ich.

Mir hilft, ein Tagebuch zu führen. Am PC oder schriftlich ist da egal. Aber ich kann immer mal wieder nachlesen, was mich die Tage beschäftigt hat und warum meine Gedanken evtl. im Kreis drehen ... ;-)

Keunaxii


Kann ich mir vorstellen, dass das manchen hilft. ;-) Bei mir kreisen ja nicht sooo viele Gedanken, wo ich nicht weiss was ich "machen" soll (manchmal vielleicht schon). Bin nur zu "faul" um darüber nachdenken zu wollen. Auch mich mit Sachen zu beschäftigen die mal waren, an die ich mich nicht unbedingt erinnern muss, können sonst wo bleiben.

Deswegen bin ich wohl nicht so der Tagebuchtyp. ;-)

C_rankx1


So ähnliche Dinge habe ich mir schonmal gedacht, aber meist "nervt" mich sowas eher.

Und genau das meine ich ja! Da geht es doch den meisten Menschen ähnlich und ist auch bis zu einem gewissen Punkt völlig normal.

Und genau dieses eigentliche Nerven an sich, womit Du Dich einfach nicht auseinandersetzen möchtest, tust Du dann trotzdem, wo sich dann der Kreis schliesst, mit versch. Folgen.

Was Draculana schrieb,ist m.M.n. schon eine echte Hilfe, die viel bringen kann, auch wenn es nicht unbedingt ein Tagebuch sein muss. Am Abend, vor dem schlafen gehen, sich einfach mal 10 Minuten Zeit nehmen und einfach stichwortartig aufschreiben, was einem gerade beschäftigt, mögliche theoretische Lösungsansätze gleich dazu schreiben und es dann erst einmal dabei belassen.

Das Gehirn weiß dann, dass Du die Sachen, die Dich "nerven" niedergeschrieben hast und es nicht so schnell wieder vergessen wirst, was Dich mehr und entspannter schlafen lässt.

Ein Versuch ist es durchaus Wert und klappt bei vielen, wenn auch nicht bei allen. Man muss sich schon auch auf gewisse einlassen können, um Besserung zu erfahren.

C%ra?nxk1


Auch mich mit Sachen zu beschäftigen die mal waren, an die ich mich nicht unbedingt erinnern muss, können sonst wo bleiben.

Das ist ein sehr interessanter Satz, den Du allerdings völlig falsch siehst. Dinge, Erfahrungen, Erlebnisse ,an die man sich lieber nicht mehr erinnern möchte, sind aber trotzdem tief im Unterbewusstsein verankert und kommen dann erst recht immer und immer wieder an die Oberfläche, bis dieses endgültig aufgearbeitet wurde. So etwas ist sehr häufig bei einem Trauma zu beobachten.

Viele verdrängen nur und wollen sich damit nicht mehr auseinander setzen, was aber leider sehr oft einfach nicht möglich ist, ob man nun will, oder nicht.

Da kannst Du Dich noch so mit versch. Dingen ablenken, aber Du wirst diese nervenden Gedanken trotzdem nicht los, bis Du Dich ganz bewusst damit auseinandersetzt und ev. ja mit Hilfe eines Therapeuten.

K(uniaixi


Wenn das so einfach wäre. Ist vielleicht schon etwas zu "eingesessen" mein Denken, aber wenn ich schon daran denke irgendwas aufzuschreiben, worüber ich momentan schon nicht nachdenken möchte, wird es mich später noch weniger interessieren. Sicher kommen ab und zu mal alte Gedanken hoch, aber dann läufts einfach genauso ab.

Wenn ich ganz selten wirklich mal versuche über bestimmte Dinge nachzudenken ist da meist dann nichts. (klingt vielleicht komisch, aber dann find ich keine Gedanken) Was mich dann auch nicht weiter stört, weils "ruhig" ist.

Da muss ich wohl selbst irgendwann die Einsicht haben, was daran zu ändern.

C-rankc1


Wenn ich ganz selten wirklich mal versuche über bestimmte Dinge nachzudenken ist da meist dann nichts.

Ganz genau! Deshalb sollte man sich ja auch genau dann damit auseinander setzen, wenn es einem dann plötzlich beschäftigt, also das Unterbewusstsein, was Dir ja offensichtlich Probleme bereitet und sich genau dann gerade dazu Notizen machen, bevor es dann , wenn Du gerade bewusst versuchst darüber nachzudenken und Dir nichts dazu einfällt, Anhaltspunkte zu haben.

Was auch immer es bei Dir ist, was Dir zu schaffen macht, nur selten vergeht so etwas von alleine und kommt meistens dann doch immer wieder hoch, wo es dann auf Dauer noch mehr nervt, als bisher.

Das merkst Du dann schon.

Solange es so für Dich ok ist und Du kein Handlungsbedarf siehst und auch damit klar kommst, gut Deine Entscheidung, aber wenn es schlimmer wird, dann solltest Du vielleicht ja doch mal inBetracht ziehen, Dir Hilfe zu holen.

Allerdings je eher , desto schneller hast Du das Problem im Griff und kannstDich wieder auf anderes konzentrieren, auch wenn Du das jetzt nicht glaubst oder für unwichtig erachtest.

Die Tatsache allerdings, dass Du hier geschrieben hast, zeigt mir, dass es nicht ganz so unbelastend für Dich ist, wie Du es vorgibst.

Deine Entscheidung, denn Einsicht und Verständniss Dir selber gegenüber sind nun mal Vorraussetzung, um auch Hilfe annehmen zu können.

Alles Gute

K+una\ixi


Es ist einfach nur "etwas" frustierend, das es anders wohl nicht geht.

Einmal fehlt die Zeit und wenn man es nicht ganz wahr haben will machts das nicht besser.

Wegen Hilfe und so ein Kram (klingt vllt etwas oberflächig), für manche Dinge habe ich mich früher etwas gehasst. Ich hab mich beraten lassen, manche Dinge erzählt und bei zuviel Nachdenken war dann wieder das "nichts" da. Naja vorher wurde einem Schweigepflicht versprochen, die dann irgendwann nichtmehr eingehalten wurde. Ich war 15.

Heute, interessiert mich die Zeit von damals überhaupt nicht.

Ich war noch nie eine große Erzählerin gewesen, wenn es um Dinge geht die mich beschäftigen.

Das meiste ist objektiv betrachtet banal, über das man sich selber klar werden muss. z.B. was mache ich jetzt genau in 2 Jahre, das oder das (beruflich)

Wenn ich mir die Dinge dann mal vorhalte (wie z.B. jetzt mit dem Beruf) frag ich mich wie mich sowas beschäftigen kann, weil das ja was normales ist.

Da fängts schon wieder ein wenig an zu nerven, weils irgendwo schwachsinnig ist. Das muss der Kopf nur irgendwie selber noch verstehen. Oft tut er das nur leider nicht.

Ich weiss nur einfach nicht was ich davon hätte Jemanden solche Dinge zu erzählen. Da ich auch nicht unbedingt den Drang dazu habe. Man bräuchte einfach nur ne Möglichkeit manche Dinge einfach ab zustellen, aber sowas wirds wohl nicht geben ... :-/

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