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Ich bin rassistisch, ohne es zu merken und wollen, ihr auch?

LQian#-Jilxl


Prinz, den gleichen Einwurf wollte ich auch gerade machen.

L,iadn-Ji\lxl


...wobei mir hierzulande (Bayern) weniger der Ausdruck Spaghettifresser, sondern [[http://de.wikipedia.org/wiki/Katzelmacher Katzlmacher]] ein Begriff ist.

LTian!-Jijlxl


...aus den sechziger, siebziger Jahren, meine ich.

L(ovH4us


Also um genau zu sein: Rassistisch können Menschen gar nicht sein, denn es gibt nun mal nicht mehrere menschliche Rassen. Diese könnten sich untereinander nicht paaren. Menschen sind Menschen. Homo sapiens sapiens. (Mindestens ein sapiens zu viel ]:D ).

Die ERFAHRUNG – kein Vorurteil – sagt, dass ein Mensch anderen Menschen gefährlich werden kann. Rüdiger Nehberg, der Überlebenskünstler, kommt mit allen natürlichen Gefahren zurecht: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Man muss halt ein bisschen was wissen und können. Nur die Menschen sind unberechenbar. Von daher sind Fremde immer mit Vorsicht zu genießen. Bis sie keine Fremden mehr sind. Hat aber mit Herkunft wenig zu tun. Dass man vertrauten Anblicken trauen kann, ist eher ein Vorurteil, das man besser hintanstellt, bis es sich bewährt hat :)z . Die kumuliert größte Gewalt – ein Gerücht? – findet sich innerhalb des familiären Umfeldes.

EEhemalKige0r Nqutze'r (@#5302x18)


Es gibt in meinem Heimatort eine bestimmte Gruppierung von Menschen, die mir dort regelmäßig negativ auffallen. Ob es ein Vorurteil ist, weiß ich nicht so recht ... die Polizei-Berichte und gemachte Erfahrungen sagen etwas anderes. Mir ist dabei aber schon bewusst, dass nicht alle aus dieser Gruppe "so" sind. Aber ich habe auch keine Lust im Selbstversuch herauszufinden, wer nicht so ist. Könnte böse enden.

w,illg\esund>sein


Vermutlich hab ich mich ungenau ausgrdrückt...

Wenn ich einen in deutschland lebenden Türken beschreiben sollte, würde ich den wie nen beliebigen Mitbürger beschreiben, mit dem Zusatz, dass seine Eltern wahrscheinlich aus dem Ausland kommen... Wenn mir dann aber gewisse unangenehme Dinge auffallen, denke ich quasi "War ja klar / Passt ja auch...".

Ich schwenke also quasi vom neutralen zum negativen Bild innerhalb sehr kurzer Zeit, das wundert mich einfach.

Ich beschreibe ja einen Tee (denn es ja in 1000den Geschmacksrichtungen gibt) auch nicht als ansich gut oder neutral und denke mir, wenn ich einen Geschmack erwische, den ich nicht mag

"Tyisch Tee, schemckt mal wieder nicht..."

@ Taps

hab ne ostdeutsch-geprägte Erziehung genossen

damit meinte ich eher eine tollerante, am Gemeinwohl interessierte Erziehung, aber weniger fremdenfeindlich (so fühlt sich das das zumindest für mich an)

lAaufblaux 23


ich wurde mal von einem Ex -DDR ler .sachse oder brandenburger beim PKW kauf betrogen..bin badener..seitdem ekel ich mich vor diesen dialekten und geh diesen Personen möglichst aus dem Weg..ist halt so..ob das nun gleich rassistisch ist ":/

T8horud


Also um genau zu sein: Rassistisch können Menschen gar nicht sein, denn es gibt nun mal nicht mehrere menschliche Rassen. Diese könnten sich untereinander nicht paaren. Menschen sind Menschen. Homo sapiens sapiens. (Mindestens ein sapiens zu viel ]:D ).

Aus biologischer Sicht falsch. Der Begriff "Rasse" wird so gut wie nicht mehr verwendet. Ausser vielleicht im Bereich der Haustiere und da können sich verschiedene Haustierrassen einer Art sehr wohl fortpflanzen. Was du meinst, sind Arten.

Aus wissenschaftlicher Sicht, da hast du recht, wird die Art Homo sapiens heute nicht mehr in Rassen eingeteilt.

L7ovxHus


Was du meinst, sind Arten.

Stimmt. Der Rassebegriff ist auf den Menschen gar nicht sinnvoll anwendbar:

In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen seit den 1970er Jahren haben gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Zudem wurde herausgefunden, dass der größte Teil genetischer Unterschiede beim Menschen innerhalb einer geographischen Population zu finden ist. Die Einteilung des Menschen in biologische Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft.

Mit den Rassen in der Tierzucht oder den Sorten der Pflanzenzüchtung sind die vermeintlichen Menschenrassen nur entfernt zu vergleichen, da Haustierrassen und Kulturpflanzensorten durch Zucht (also planmäßig) "reinrassig" vermehrt werden und daher genetisch hochgradig uniform sind. Natürliche Populationen dagegen weisen immer eine gewisse genetische Vielfalt auf und stehen zudem in der Regel mit angrenzenden Populationen im ständigen Austausch.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Rassentheorie Quelle Wikipedia]]

Dber kRleibne Prixnz


In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt.

Und Du glaubst, das muss zwangsläufig so bleiben?

Was, wenn der "Richtige" kommt, der was anderes meint?

NGurarxihyon


Wer nur einmal eine unangenehme Erfahrung mit einem Hai oder Tiger gemacht hat, wird ausserstande sein sein "Vorurteil" zu revidieren.

Ich verstehe zwar, worauf du hinaus willst, kann das aber so nicht bestätigen. Tierfreunde – ich drücke es mal so allgemein aus – wissen durchaus, wann sie an einem "Angriff" Schuld sind. Das Bild vom Tier ändert sich dadurch nicht, und erst recht nicht zum Negativen. ABer das ist jetzt wohl Detailreiterei, hm? ":/

Ich oute mich auch. Ich mag Menschen nicht. Also gar keinen eigentlich. Keine deutschen, keine Niederländer, keine Franzosen, oder Amis oder sonstwen. Ich stecke alle, gleich welcher Haar- und Hautfarbe, in eine Schublade, aus der man sich nur schwer freikämpfen kann. Und weil die meisten auch gar keine Lust, oder gar einen Grund, haben sich aus etwas freikämpfen zu müssen/wollen, bleiben sie eben dort drin. Zumindest in aller Regel.

Dazu sei gesagt, dass ich soziophob bin und mir einige grundlegende soziale Skills fehlen. ":/ Zwar bin ich in Therapie, aber ein klassischer Menschenfreund werde ich wohl eher nicht mehr. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.

LjovHuxs


Und Du glaubst, das muss zwangsläufig so bleiben?

Was, wenn der "Richtige" kommt, der was anderes meint?

Tja, dann gibt es wohl wieder Rassismus. Aber diesmal dürfte es schwerer werden, die intellektuelle Elite damit hinter sich zu bekommen.

S_tWalHfyxr


In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt.

Im Grundgesetz schon:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. (Art. 3 Abs. 3 Satz 1)

:=o

LYovHuxs


Ich stecke alle, gleich welcher Haar- und Hautfarbe, in eine Schublade, aus der man sich nur schwer freikämpfen kann.

Machst du bei dir eine Ausnahme, Nurarihyon? Was charakterisiert die Schublade? Denn normalerweise spricht man ja von Schubladen, im Plural, weil es mehrere davon gibt, in die man dann einsortiert.

Dazu sei gesagt, dass ich soziophob bin und mir einige grundlegende soziale Skills fehlen.

Ich denke die wichtigste Fähigkeit ist das Erkennen von Vertrauenswürdigkeit. Dann weißt du, mit wem du dich einlassen kannst und von wem du dich lieber fernhalten solltest. Natürlich ist das völlig unabhängig von all den äußeren Kriterien, an denen "Rassismus" seine Unterscheidungen festmacht.

LAoavgHus


(Art. 3 Abs. 3 Satz 1)

Ich beantrage eine Grundgesetzesänderung, da der Rassebegriff beim Menschen irreführend ist :-) .

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