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Ich habe ein Problem, welches mich gerade versucht zu töten

F>assS mich anichMt anx!


Kannst du dich von wirklich gar niemandem anfassen lassen oder gibt es vielleicht jemanden aus deiner Familie?

ganz selten mal von meiner Mutter, aber es ist mir extrem unangenehm und ich geh auch ausser reichweite, so schnell ich kann

A<nti)gonxe


Sonst fällt mir noch ein Blasrohr ein.

Das fiel mir auch ein, ich wollte es aber nicht schreiben. ;-)

mLn6ef


Noch einer der das Problem nicht versteht %-|

Sag mal, antwortest du den Ärzten auch so? Du sagst hier mehrfach, man würde dich nur nicht verstehen. So schwer ist es aber nicht. Nur: Auch wenn alle kapiert haben, dass du dich nicht berühren lassen kannst, ändert das nichts an den begrenzten Möglichkeiten.

Wenn alles vorgeschlagene nicht geht, bleibt wohl nur Fixierung und dann spritzen. Da kannst du dich nicht wehren, egal wie du zitterst und um dich schlagen willst. Kein schönes Erlebnis, aber der Abszess der dich schon so in die Knie zwingt wird dich sonst auch weiter in die Knie zwingen.

Und auch wenn dir ein Arzt die Inhalation-Narkosemaske selbst in die Hand drückt, wirst du danach berührt werden müssen.

EChem(aliger{ Nutzer (:#54x4761)


@ Fass mich nicht an!

Hast du schon eine Patientenverfügung geschrieben?

Ich kann mir vorstellen, dass die bald wichtig werden könnte. Es könnten sich Fragen zu Fixierungen, künstlichem Koma, Zwangsernährung stellen.

Warum: Unsere Art der indirekten Eingriffe über Aktoren, die nur ferngesteuert werden, sind vermutlich nicht weit genug, dass sie deinen Ansprüchen (und denen der Ärzte) und den Kostenvorstellungen der Kasse genügen. Dort würde dich bei einer Operation kein Mensch berühren. Ggf. kannst du sowas als Privatpatient bezahlen. Fixiert werden müsstest du trotzdem, und mindestens lokal betäubt.

Also ist die einfachere und billigere Art: die direkte Behandlung durch einen Arzt. Aber einen Patienten, der bei Annäherung eines anderen Menschen (hier des Behandelnden) um sich schlägt und tritt und schreit, kann man so nicht verantwortungsvoll behandeln. Also wird man dich fixieren müssen. Bleiben die Schreie. Da diese die Konzentration des Behandelnden massiv stören, sind sie kein akzeptabler Begleitumstand. Aber die Schreie bekommt man nur durch Mechanik nicht weg, selbst wenn dein Mund zwangsgeschlossen werden würde. Also Vollnarkose, wo lokale Betäubung nicht reicht. Und das Programm vermutlich auch für die Nachbehandlungen, wenn es nicht erreicht werden kann, dass z.B. ein Vertrauensarzt in sehr kurzer Zeit einen Status bei dir erlangt, der ähnlich deiner Mutter ist: zwar noch extrem unangenehm, aber ja offenbar möglich. Die Fragen nach künstlichem Koma und künstlicher Ernährung stellen sich, sobald quasi die Vollnarkosen für den Behandlungszeitraum nicht unterbrochen werden.

Aus meiner Sicht geht es letztlich um folgende Sachen: wie sehr dürfen Ärzte bestimmen, wie sie ihre Patienten in deren Wohl behandeln? Wie sehr dürfen sie bestimmen, was zu deinen Wohl ist? Und wie gehen Ärzte mit psychischen Besonderheiten ihrer Patienten um? Also: Welches Einflussrecht behält ein Patient, der Gründe nennt, sich nicht behandeln zu lassen, oder nur auf bestimmte Art nicht, aber selbst keine findet, die er für sich als geeignet erachtet.

Ich denke, Ärzte/Psychotherapeuten in psychiatrischen und psychotherapeutischen Einrichtungen sind mit diesen Fragen wohl vertraut. Und wissen um den Stand von Rechtsprechung und Ethik, ich habe es erlebt, die sind da auch nicht zimperlich. Andere Ärzte (Hausärzte, Zahnärzte) handeln da wohl intuitiver und vorsichtiger und im Zweifel so, dass sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Deshalb behandeln sie keinen Patienten, der ihre Art der Behandlung ablehnt, und finden notfalls halt mit der Formulierung "Der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug" ihre Rechtfertigung dafür. Und für die psych. Besonderheiten ihrer Patienten fühlen sie sich nicht verantwortlich. Die Form der Behandlung lassen sie sich nicht vom Patienten vorschreiben, ich denke, da geht es vor allem um Verantwortung, aber auch um Macht.

Welches Recht hat also ein psychisch besonderer Mensch, über seinen Gesundheitszustand selbst zu entscheiden, selbst wenn er sich bewusst oder indirekt für eine Krankheit ggf. mit Todesfolge entscheidet? Etwas, wo dann aber zusätzlich die psychische Besonderheit genau diese Entscheidungskraft beeinflusst, und ein Zwangsdenken bestimmte Alternativen ausschließt?

Der dich psychotherapeutisch Behandelnde hat dir zum Schluss aus meiner Sicht klare Worte mitgegeben. Nun liegt es an dir. Das Problem, was gerade versucht, dich zu töten, bist du selbst. Oder zumindest ein Teil deiner Gedanken und Vorstellungen (vorbehaltlich einer Untersuchung auf neurologische Ursachen, ich weiß nicht, ob die bisher untersucht wurden und ausgeschlossen werden konnten). Darin sehe ich auch eine Chance. Für dich, dieses Problem selbst anzugehen und loszuwerden.

F{ass |mich9 nicsht axn!


Jetzt wo ich das lese, ziehe ich es vor beim nächsten Mal nachzuhelfen, ich bin doch kein Tier :(v

Machts gut, ich habe mich nun entschieden, wie ich vorgehen werde. Besser schlimmstenfalls durch eigene Hand sterben, als gefoltert zu werden.

Wie kann man sich hier löschen lassen?

F7ass mEichp nichGt xan!


nur damit kein falscher Eindruck entsteht, ich meine damit die Anmeldung bei legalen Sterbehilfeorganisationen, das Gift muss man letztlich selber trinken

EHhemalig)er Nu_tzer (#4s6719x3)


nur damit kein falscher Eindruck entsteht, ich meine damit die Anmeldung bei legalen Sterbehilfeorganisationen,

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du mit deinem derzeitigen Problem ein Kandidat für die in manchen Ländern legale/straffreie Sterbehilfe wärst. Denke du trägst hier wirklich äußerst dick auf...

c^hu1chi


ich kann mich natürlich sehr irren und völlig das falsche in so einer situation sagen, aber ich sag mal einfach geradeheraus das, was ich bei deinem post empfinde:

wenn du vorhast, dir das leben zu nehmen, musst du das bestimmt nicht groß hier ankündigen. wenn du es wirklich vorhättest, könntest du doch locker auf die reaktionen anderer verzichten, oder etwa nicht?

was bezweckst du also mit dem post?

K$ytta


@ fass mich nicht an

Ich kann dich supergut verstehen. Ich glaube, das kann nur einer, dem es ähnlich geht. Die anderen fühlen sich einfach nur verarscht und denken, du sollst dich nicht so anstellen und anfassen lassen. Aber ich vermute, dass das für dich brutale seelische Folgen hätte, so schlimm, dass du es halt nicht wagen darfst. Ich kann das schon nachvollziehen....nur, was jetzt tun?

Ich kann mich zwar anfassen lassen, aber nicht behandeln lassen bei den meisten Dingen.

Traust du dich denn Vollnarkose?

Ich meine, das wäre doch hinzubekommen, dass du die ohne Anfassen bekommst...ok, man kann dich nicht mit einer Harpune flachlegen, aber vielleicht erstmal mit einem Medi schlafen legen und von da aus Narkose. Und wenn du da einmal drin bist, dann direkt alles fertigmachen, was anfällt. Damit es sich lohnt.

L7iaCnV-Jilxl


Kytta, das stellsst u dir aber jetzt auch zu einfach vor. Es gibt kaum einen Eingriff am Körper, der keiner Nachsorge bedarf.

Ich hatte kürzlich einen kieferchirurgischen Eingriff und musste selbstverständlich auch zur Nachsorge. Fäden ziehen und solche Dinge.

Fjass miKch niBcht axn!


@ Kytta

danke @:)

Ja, es wäre wohl der einzige Weg mit der Vollnarkose. Mein Therapeut und mein Hausarzt nennen es auch als einzige mögliche Methode, aber die Zahnklinik stellt sich quer {:( Die Idee wäre gewesen, dorthin zu gehen, Röntgenmaschine (die in die man sich stellen muss die dann um einen herum fährt) mich anzumelden und auf den Termin warten um alles machen zu können. Leider sah das der Chefarzt dann anders, als der Zahnarzt der mich an diesem Tag aufgenommen hatte

s chnup fenx08


Ich würde sagen...hängst du an deinem leben...beiss dich durch. Wenn nicht löst der Abszess und nicht EXIT das Problem. Zwar schmerzvoller aber bis du an der reihe bist wohl schneller.

Du deinem"die Ärzte verstehen mich nicht" Problem...ja welche Möglichkeiten haben sie denn noch? Der Abszess ist in dir drin! Den kann man nicht freundlich rausbitten %-|

K6yCttxa


@ fass mich nicht an

Die, die Deinen Faden lesen, werden bemerkt haben, dass du eine hammermäßig schwere Störung hast, was die Nähe betrifft, eine Sache, die man nicht mal eben überwinden kann. Es gibt auch psychische Blockaden, bei denen man die eigenen Grenzen gar nicht übergehen DARF, weil sonst schwere psychische Krankheiten ausgelöst werden können. Bei Schizophrenen ist das so, dass bei denen, wenn man sie zu sehr in die Bredouille bringt, Schizophrenie ausgelöst wird. Also achte auf Deine Grenzen und gehe nur so weit, wie es geht.

Ein Psychologe, der sich mit deiner Sache auskennt, müßte dir sagen können, wie weit du gehen darfst und was passieren könnte, wenn du einfach voll durchstarten würdest und dich anfassen lassen würdest.

cGhuxchi


kytta, ich glaube nicht, dass ich oder jemand anderes gesagt hat, dass der TE einfach nur einen knall hat und bzgl. seiner probleme übertreibt. ich habe lediglich seine art in frage gestellt und ihn gefragt, was er mit diesen – in meinen augen – übertreibungen bezweckt. ich verkenne seine situation nicht im geringsten, aber ich stelle seine art und weise, damit umzugehen doch sehr in frage. wenn er ärzten, psychologen und anderen in genauso pampiger und ignoranter art und weise gegenüber tritt, wundert es mich einfach nicht, dass er mit seiner problematik nicht ernst genommen wird. und genau in die richtung wollte ich ihn schubsen. nicht mehr, aber auch nicht weniger.

E|hemaliTger Nu,tBzeer (#x545421)


Kytta ... du magst ja recht haben, was die Grenzen angeht usw ... allerdings muss sich hier der/die TE entscheiden... Grenzen oder Leben... sonst wird die Entzündung diese Entscheidung treffen... und zwar schmerzhaft und elend und langsam... darüber sollte sich der/die TE im Klaren sein !

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