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Die Klappsmühle folgt

CMleo Edwyards vJ. Davonpooxrt hat die Diskussion gestartet


und dass ich noch nicht innen bin, ist meinem Freund zu verdanken der erklären konnte, dass ich nicht immer so bin.

Totale Verworrenheit, Kopf stark gegen die Wände donnern, zerkratzt, auf dem Boden gekrochen, geschrien, betrunkener Gang, kein richtiges Sprechen und so unsinniges Zeug wie Wasserhähne geöffnet usw.

Also eigentlich war ich schon eingeschrieben, aber ich habe gebettelt dass ich nach Hause möchte und mein Freund war der Meinung mich als psychologischen Totalausfall betreuen zu können (hat beruflich damit zu tun, aber heute ist er fix und fertig mit dem was abgeleistet hatte. Den Nachhauseweg weiß ich nicht mehr, es ist aber auch alles wie ein Albtraum.

Nun muss ich die Tage in die Psychiatrie bzw. Neurologische um eine bessere Einstellung zu finden und erst einmal wieder runter kommen.

Wieso es überhaupt dazu:

War bei einem Arzt in den Abendstunden weil sonst kein anderer mehr offen war. Ich Volltrottel hatte nämlich keine Tabletten mehr.

Der sagte er verschreibt mir sicherlich keine Opioide (ich hatte nur um EINE Tablette gebetet bis ich die Nacht überstehe), aber er gibt mir was anderes womit man toll schlafen könnte. Das war Zopiclon. Was für ein Unfug.

Dann gab er mir ein Rezept und ich nahm 75 mg, doch einen Scheiß hat das gebracht. Letztendlich nahm ich dann 250 mg Amitriptylin. Wusste mir nicht mehr zu helfen, dieser Schmerz, dieser Drang... es war so schlimm. Sooo schlimm. Ich betete und flehte, weinte und schrie.

Kann mich an alles erinnern, aber es war als wäre ich in einem Traum gewesen.

Ich bekam eine Spritze mit 50, dann mit 100 und dann 300 mg (vielleicht bekam ich ja auch noch anderes). Ab dem Zeitpunkt weiß ich nichts mehr, aber es schien geholfen zu haben. Heute wachte ich um zwölf Uhr auf, gut aber ein bisschen belämmert,

Und er teilte mir mit, dass RLS keine Krankheut sei, na klaro, ich bilde mir 20 Jahre was ein, genauso wie ein paar Tausend Menschen auch du Arsch

Liegt nicht ein Teil der Schuld bei ihm? Meine Schuld lag daran dass mir zu früh die Tabletten aus gingen und ich hätte was auf Reserve lagern können, aber er ist Arzt, er hätte mir helfen sollen. Und er tat gar nichts und ging mitten in der Behandlung einfach raus und ließ mich stehen. Am Tresen, traf ich ihn dann sagte der Arzt das een mit dden Medikamenten.

Wenn das ein wenig verwirrend ist, dann tut mir das leid, ich merke dass ich leider die Wörter nicht mehr richtige schreiben kann.

Und an die die schon mal auf der Klappsmühlenstation waren, was erwartet mich denn da? ":/

Vielleicht bin ich dort drei Tage, vielleicht auch 20 oder mehr.

Antworten
H appy" PBaxnana


Was ist rls? Hast du Depressionen, Borderline? Auf jeden Fall solltest du dringend ärztliche Hilfe bekommen. Geschlossene Station in der Psychiatrie wäre sicherlich erstmal nicht verkehrt. Da musst du halt alles abgeben womit du dich irgendwie umbringen könntest. Beim duschen wird aufgepasst etc. Wenn du nochmal so komplett durchdrehen würdest würde man dich eine Weile fixieren zu deiner Sicherheit.

sGchne?cke19\8x5


Ich habe nicht ganz verstanden, was der Auslöser für den Ausraster war?

Entzugserscheinungen, dein RLS oder das Amitryptilin/Zopiclon?

Tut mir leid, dass es dir so schlecht geht / ging :)_

Vielleicht ist die Psychiatrie ja auch eine Chance für dich, endlich medikamentös richtig eingestellt zu werden und deinen Gesamtzustand zu verbessern :)_ in meinem Fall (psychische Krankheit) war das so, endlich die richtige Medikation und mein Leben ist seitdem tausendmal besser :)_

Die zentrale Frage ist: Wurdest du per richterlichem Beschluss eingewiesen oder nur "normal" eingeliefert? Soweit ich weiß, kann man bei einer normalen Einlieferung auch auf eigene Verantwortung wieder gehen - Unterschrift und Arztgespräch genügt.

Ich hoffe sehr, dass es dir bald besser geht und dir sowas nicht nochmal passiert :)* :)_

N}urar!ihRyoxn


Klappsmühlenstation

%-|

Geht es auch ein wenig freundlicher? Wäre angemessen, wenn du schon uns "Bekloppte" fragst.

Idealerweise wirst du auf einer geschützten Station medikamentös so weit stabilisiert, bis du wieder handlungs- und therapiefähig bist und keine Gefahr für dich und deine Umwelt darstellst. Je nach Störung ist die Dauer der Behandlung unterschiedlich.

Wenn du freiwillig auf eine geschützte Station gehst, kannst du sie i.d.R. auch freiwillig wieder verlassen. Wenn du nicht ausflippst und versuchst dich oder andere zu gefährden wirst du auch nicht ans Bett gefesselt.

Cmle$o Edw,ards v. 8Davonmpoorxt


Oh das war doch etwas verwirrend geschrieben.

Also erst war ich zu Hause, aber hatte keine Tabletten mehr, nur eben Amatriptylin und diese Benzoverschnitte, Davon nahm ich jeweils das Zehnfache, weil nichts half.

Ich konnte dann nicht mehr gescheit reden, kroch am Boden, rannte an die Wände, schrie einfach sehr laut und brüllte dass diese Krämpfe und diese harte Gefühl in mir aufhören sollte, ich kann nicht mehr (war noch nicht mal fähig mich umzubringen weil ich keine Koordination hatte und nichts sah.) Gleichzeitig war ich akut im kalten Opioideentzug. Ich bin natürlich total körperlich abhängig von.

Dann hatte ich keine Chance mehr, ich musste ins Krankenhaus. Da habe ich mich dann also wie ein wirklicher Totalausfall verhalten, war im akuten Wahn. Zwei so Pfleger und mein Freund versuchten mich festzuhalten, aber der Arzt kam nicht. Für mich war es eine Ewigkeit und ich schrie rum dass das aufhören solle. Eigentlich hätten sie mich theoretisch in eine Zwangsjacke stecken müssen (wenn ich 50 mal meinen Kopf gegen die Wand knalle und rumschreie, aber ich BRAUCHE die Bewegung.

Hm, dann haben die mich praktisch schon als Patient eingetragen und irgendwann kam der Arzt. Bei insgesamt 450 mg schlug das wohl an. Und mein Partner brachte mich nach Hause. Wie weiß ich nicht mehr, aber ich wachte um zwölf Uhr mittags auf ein Klingeln auf.

Wurdest du per richterlichem Beschluss eingewiesen oder nur "normal" eingeliefert? Soweit ich weiß, kann man bei einer normalen Einlieferung auch auf eigene Verantwortung wieder gehen – Unterschrift und Arztgespräch genügt.

Ich müsste freiwillig rein, obwohl ich gestern natürlich nicht mehr Zurechnungsfähigkeit war.

Entzugserscheinungen, dein RLS

RLS habe ich, das wird mit Medikamenten behandelt, aber wenn ich das nicht bekomme kommen brechen die Entzug und RLS, beides, sofort aus.

Tut mir leid, dass es dir so schlecht geht / ging :)_

Was ist rls? Hast du Depressionen, Borderline?

Unruhige Beine. Nein, die letzten beiden nicht.

Danke dir @:) @:) @:)

NZaCnnOi77


Ich verstehe es immer noch nicht ganz, du nimmst Opioide gegen deine RLS? Oder woran lag es jetzt?

O!ranVgMen)quarxk


Das hört sich sehr schlimm an. Hast du mittlerweile die Tabletten bekommen?

Wüsche dir viel Kraft. :)*

J'ulexy


Also ich habe die unterschiedlichsten Erfahrungen mit der Psychiatrie gemacht. War ca. 40-50 mal dort. Letzte Woche erst wieder (nach fast 1 Jahr "Pause"). Freiwillig. War mal wieder eine gute Entscheidung. Aber es gibt durchaus auch menschenunwürdige Stationen, auf die das Wort Klapsmühle ziemlich gut zutrifft. Aber solange ich frei entscheiden kann, gehe ich da nicht mehr hin.

Wie geht es dir jetzt Cleo? Was für Medikamente bekommst du denn? @:) :)*

-;CrRa-zyleenix-


kannst du sie i.d.R. auch freiwillig wieder verlassen.

Die Einwilligung des Arztes vorausgesetzt-du kannst aus der Geschlossenen nicht einfach so rein und raus spazieren, wie es dir beliebt-können natürlich schon, auf die ein oder andere weise, tricks gibt's genug, aber man sollte es sich mit dem personal nicht verscherzen, wenn man öfters zu gast ist.

Davon nahm ich jeweils das Zehnfache, weil nichts half.

was war denn das für ein scheißzeug.hm, und davon diese Erscheinungen? krass. ich hab auch schon einige kalte entzüge durch, aber auf diese art hat es sich bei mir noch nie ausgewirkt

C+leo Edwa#rds vn. D~avonpooxrt


Ich verstehe es immer noch nicht ganz, du nimmst Opioide gegen deine RLS? Oder woran lag es jetzt?

Ja nehme ich. :)z

Hast du mittlerweile die Tabletten bekommen?

Ja ich habe jetzt. Und wenn ich könnte würde ich den Arzt der andere hatte ja geschlosse und ich musste zu einem Fremden gehen der in den Abendstunden noch offen hatte den Hals umdrehen wenn ich dran denke dass er mich in Stich gelassen hat. :(v Und auch dass ich icht vorhr was geholt habe.

Wie geht es dir jetzt Cleo?

Im Gegensatz zu gestern sehr gut, aber ich merke 24 Stunden später immer noch die Überdosis der falschen Tabletten. Wäre nicht passiert wenn er mir ein Rezept oder eine Tablette in die Hand gegeben hätte.

Danke euch für die Besserungswünsche @:) @:) @:) @:)

smte.reXot<yxpie


Hi

Ich schreibe hier schon lange nicht mehr, aber als ich deine Geschichte las wurde mir ganz anders. Ich hatte das Gefühl dass du da gerade meine Geschichte erzählst.

Ich habe auch RLS, bin erst 26 Jahre alt aber habe schon eine extrem schwere Form inklusiver starker Schmerzen. Zunächst wurde ich mit Tilidin behandelt, mittlerweile nehme ich Targin. Außerdem noch hochdosiert (Dosis für Parkinsonerkrankte) Pramipexol (Neupro vertrage ich leider nicht) und 400mg Lyrica und Bedarfsmedikamente falls gar nichts mehr geht. Ohne die Medikamente bin ich ein absolutes Wrack. Das schreien vor Schmerzen, den Bewegungszwang – das alles kenne ich nur viel zu gut :°( Ich bin Nachts stundenlang durch die gegend gelaufen, habe nur noch tagsüber geschlafen und mein Studium hat mehr als nur ein bisschen gelitten... %:|

Dass du 250mg Amytriptilin genommen hast, wird deinen Zustand extrem verschlimmert haben. Amytriptilin kann RLS massiv verschlimmern, insbesondere bei dieser hohen Dosis.

Es hat sehr lange gedauert bis meine Diagnose stand, zunächst hieß es ich hätte Fibromyalgie und habe Amytriptilin verschrieben bekommen – allerdings nur 10mg – ich habe es nur eine einzige Nacht genommen, noch am Morgen danach wollte ich am Liebsten die Tapete von den Wänden kratzen. Es war ganz grauenvoll

Vom unfreiwilligen Opioidentzug ganz zu schweigen, tut mir leid, was du durchmachen musst :)* :)_

RLS ist eine anerkannte Krankheit, lass dich nicht in die Psychatrie einweisen, bevor du nicht Kontakt mit deinem behandelnden Neurologen aufgenommen hast.

Wenn du keine Möglichkeit dazu hast, bestehe darauf von einem Neurologen, besser noch Schlafmediziner untersucht zu werden. Viele Psychopharmaka können das RLS Symptombild verschlimmern, da du ja bereits in Behandlung bist muss es auch Arztberichte geben, es ist wichtig dass die Ärzte bescheid wissen. Und fürs nächste Mal, solltest du in diese Situation kommen, wäre es gut, wenn du auch Kopien von deinen Berichten hast. :)* :)* :)*

C|leo E[dwar9ds v. D avonpxoort


was war denn das für ein scheißzeug.hm, und davon diese Erscheinungen?

Plus dem Problem des kalten Entzuges von den Opioide.

Das war zu viel, irgendwas muss da echt im Gehirn was passiert sein.

Die Einwilligung des Arztes vorausgesetzt-du kannst aus der Geschlossenen nicht einfach so rein und raus spazieren, wie es dir beliebt-können natürlich schon, auf die ein oder andere weise, tricks gibt's genug, aber man sollte es sich mit dem personal nicht verscherzen, wenn man öfters zu gast ist.

Das befürchte ich auch. Aber vielleicht gehe ich auch nicht, denn ich weiß ja was der Auslöser war.

Mal sehen..

C l7eo Ed}wards v.f Dav`onpxoort


Wow Stereooytie

Ich total platt :-o Muss das gerade verdauen, wow.

Hattest du das auch schon in der Kindheit?

Bin nicht viel älter als du es bist. Genau genommen nur ein Jahr.

Kenne nicht viele die in jüngeren Jahren den Mist einer sehr starken Form haben.

sQtere7otypxie


Unruhig geschlafen habe ich schon als kleines Kind. War dementsprechend auch oft unausgeschlafen. In der Pubertät verschlimmerte sich das, Schmerzen hatte ich da aber Gott sei dank noch keine. Die kamen dann aber mit voller Wucht vor 4 Jahren (1 Jahr zuvor wurde auch noch Hashimoto diagnostiziert) und alle haben mich für einen Hypochonder gehalten oder eine psychische Ursache als Grund gesehen. Noch dazu wurde ich von ALLEN wirklich ALLEN wie ein Junky behandelt, das war das schlimmste :°( Kalten Entzug kenne ich somit auch, nachdem meine Hausärztin gesagt hat: "Sie haben doch gar nichts"

Ich kenne meinen Körper aber am Besten, und wusste ganz genau, dass da irgendwas nicht stimmt. Durch Zufall bin Ich an meinen Doc gekommen (bei ihm war ein Termin frei) eigentlich sollte "nur" Multiple Sklerose ausgeschlossen werden. Er ist Neurologe mit dem Spezialgebiet Parkinson/RLS meine absolute Rettung. Er hat sofort mein Problem erkannt, als ich auf seiner Liege keine 10sek still liegen konnte... Er hat mich nie aufgegeben und wir haben so lange Medikamentenkombinationen ausprobiert bis ich jetzt endlich ein annähernd normales Leben führen kann. :)z

Wie lange ich stabil bleibe ist allerdings fraglich :-/

N`annsi[77


Das tut mir leid das die RLS bei euch so schlimm sind. Ich leide auch darunter, aber lange nicht so schlimm. Ich habs mit Ropinirol auch sehr gut im Griff.

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