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Nach Burnout ein tolal neues Leben starten

cfh5aot hat die Diskussion gestartet


Viele Gedanken spielen sich in meinem Kopf ab. Oft habe ich mir überlegt auszubrechen und komplet ein neues Leben anzufangen. Eigentlich habe ich nichts zu verlieren. Ich habe keine Arbeit, keinen Freundesgreis, und kein Vermögen, außer das nötigste zum Leben. Ich habe jetzt Erwerbsminderungsrente auf Zeit beantragt. Mal 2 Jahre raus aus der Berufswelt. Jetzt hätte ich die Möglichkeit etwas auszuprobieren ohne von irgendetwas abhängig zu sein. In eine andere Gegend eine neue Freundschaft aufbauen. Bisher hatte sich für mich noch keine Möglichkeit ergeben, doch jetzt habe ich Hofnung und kindliche Träume. Eine Partnerschaft mit Nachwuchs. Ist das nicht der Traum vieler Frauen? Hat jemand von euch soetwas schon gewagt. Den Neubeginn nach einem Burnout. Einfach alles hinter sich gelassen und den schritt in die Freiheit gewagt? Gerne möchte ich von einer Erfolgsgeschichte hören oder mich mit Menschen austauschen, die diesen Schritt noch vor sich haben und ihn bestreiten möchten. Danke für Antworten.

Antworten
c\hMaot


Ihr könnt mir auch Geschichten aus euren Bekanntengrei erzählen.

cRh(a`ot


Mich interresiert auch, wenn euch euer jetziges Leben so ankotzt, dass ihr darüber nachgedacht habt, auszubüchsen und neu anzufangen. Es gibt ja auch Menschen die sich eine neue Idendität zugelegt haben und ihren Bekanntengreis verlassen haben. Einfach Bude zu und fort.

c:hxaot


Wart ihr immer so glücklich in eurem Leben? Hattet ihr nie solche Gedanken oder standet kurzt vor einem Burnout? Ist ein Burnout wirklich so selden und der Gedanke alles hinter sich zu lassen? Die Heimat zu verlasen ist auch irgendwie mit Schmerz verbunden. Auch wenn ich nichts zu verlieren habe ist es ein Weg in die Ungewissheit. Ist es nicht wichtig alten Ballast abzuwerfen um ofen für neue Dinge zu sein? Wie habt ihr den Weg aus der Isolation ins Leben gefunden?

c"haoot


Sind meine Gedanken krank? Soll ich den Schritt wagen oder ist es ein Selbstbetrug an mich? Einfach vor die Türe gehen ohne zu stürtzen. Oh, ich will leben. Nicht nur sinnlos dahinvegetieren. Ich will nicht nur Arbeiten, essen, schlafen und sonnst nichts davon haben.

Ibsa3bell


Meiner Meinung nach liegt der große Unterschied darin, ob es wirklich ein Neuanfang ist – oder aber eine Flucht.

Ein kompletter Neuanfang in der Form alle Brücken hinter sich abzubrechen (vor allem räumlich/örtlich) ist nur dann konstruktiv möglich, wenn man mit seinem alten Leben Frieden geschlossen hat. Abgeschlossen hat.

Alles Andere ist eine Flucht vor noch bestehenden Problemen mit der (naiven) Hoffnung, dass diese sich damit quasi von alleine auflösen.

Mich interresiert auch, wenn euch euer jetziges Leben so ankotzt, dass ihr darüber nachgedacht habt, auszubüchsen und neu anzufangen.

Die Kunst ist es, neu anzufangen ohne das jetzige Leben komplett zu verlassen. Das gibt einem viel, viel mehr.

Wart ihr immer so glücklich in eurem Leben?

Niemand ist immer glücklich in seinem Leben.

Ist es nicht wichtig alten Ballast abzuwerfen um ofen für neue Dinge zu sein?

Siehe oben: Es ist sicher wichtig alten Ballast abzuwerfen. Aber auf Dauer richtig bringt es nur dann etwas, wann man das in seiner jetzigen Situation schafft.

Wie habt ihr den Weg aus der Isolation ins Leben gefunden?

Ich war zwar nie wirklich isoliert – dennoch: bestimmt nicht dadurch indem ich meinen Aufenthaltsort gewechselt habe.

Um auf Deine Situation zu kommen:

Bisher hatte sich für mich noch keine Möglichkeit ergeben, doch jetzt habe ich Hofnung und kindliche Träume. Eine Partnerschaft mit Nachwuchs. Ist das nicht der Traum vieler Frauen?

Soll das heißen, Du hast Jemanden kennengelernt, der weiter weg wohnt und der schon Kinder hat, bzw. sich Kinder wünscht? Und siehst darin die Hoffnung, dass Dein eigenes Leben besser wird, Deine Probleme sich auflösen?

Das ist nicht nur ein "kindlicher Traum", sondern -vor allem nachdem was ich hier so von Dir mitbekomme- obergefährlich.

SHeven.5of8.Nine


Bisher hatte sich für mich noch keine Möglichkeit ergeben, doch jetzt habe ich Hofnung und kindliche Träume. Eine Partnerschaft mit Nachwuchs. Ist das nicht der Traum vieler Frauen?

Du hast einen (neuen) Partner in Aussicht? Aber vielleicht habe ich Dich ja auch falsch verstanden, denn dann passt dies hier schließlich nicht:

Mich interresiert auch, wenn euch euer jetziges Leben so ankotzt, dass ihr darüber nachgedacht habt, auszubüchsen und neu anzufangen.

cEha"ot


Ich habe da wirklich jemanden kennengelernt, der mich darüber nachdenken lässt. So wie ich jetzt lebe soll es nicht bleiben. Es fehlt noch so einiges, was ich noch erleben möchte. Jetzt fühle ich mich noch wie ein Halbes kind, was den Absprung vom Elterlichen Wohnort geschaft hat. Hier sind selbst die Eltern noch zu viel im Vordergrund. Sie sind mir so immer Rang höher gestellt. Ich liebe sie, aber stören sie so nicht meine Entwicklung und weiterkommen? Könnte es auch sein, dass sie mich in meinen Handeln Plockieren?

cdhSaot


Isabell was findest du daran oberflächlich? Mit den Ausbruch könnte die jetzigen Ängste und Sorgen durchaus verschwinden. Den kontakt zu meinem Eltern und Bekannten werde ich dadurch keinesfals abbrechen. Es könnte aber eine Möglichkeit darstellen aus dieser Zwangsgebundenen Situation jetzt rauszukommen. Hir bin ich noch von so viel Abhängig. Uch von Behörden, da kann ich nicht einfach weg ohne Zustimmung. Wenn ich auf die Behörden pfeife bin ich endlich frei. Jetzt fühle ich mich wie ein Gefangener auf Bewärung, an einen Ort gebunden mit Fessel an den Füßen. Zu viele Vorschriften und Zwänge blagen mich.

NEorIdi84


Wenn du jetzt verschwindest um irgendwo neu anzufangen dann bist du mit nichten frei, dann bist du sogar noch gefangener als du es jetzt bist. Du musst deinen Lebensunterhalt organisieren, du musst Gänge zu Ämtern und Behörden erledigen, du brauchst einen Platz zum wohnen. Glaubst du bloß weil du die Stadt oder das Land verlässt verschwinden die grundlegenden Dinge ? Und Vorschriften gibt es in jedem Land, in vielen sogar mehr als in Deutschland.

Zudem bezweifel ich das Ängste und Sorgen verschwinden, die werden nur durch andere ersetzt bzw. unterdrückt. Solange ein Problem nicht gelöst ist taucht es immer wieder auf, egal wie sehr man sich dagegen sträubt.

c9haNot


Nordi84, natürlich hau ich nicht einfach so ab ohne etwas in Aussicht. Ich will nicht ins Ausland nur in ein anderes Bundesland umsiedeln. Ich bräuchte nichts mitbringen. Dieser Mann hätte schon alles, was ich brauche. Klar ist das jetzt nur Spekulation. Solte ich mich mit ihn gut verstehen, stehen alle Wege offen. Selbstverständlich könnte ich immer zu meinen Eltern zurück, wenn es nicht gut geht. Meine Geschwister würden mich auch nicht einfach fallen lassen. Es soll eine nie dagewesene Möglichkeit sein. Es gibt einfach Hofnung. Hir habe ich kaum Persbektive in sicht.

B{enbi(txaB.


Ich könnte mehrere Stories erzählen. Von Leuten, die die Schnauze voll hatten. Die weggegangen sind. Ihre Probleme haben sie aber trotz anderer Absichten alle voll mitgenommen und wurden an neuem Ort damit überrannt.

Und bloß weil man eine Rente beantragt hat, heißt das nicht, das man sie auch bekommt. Dazu muß man den Kopf schon unterm Arm tragen. Gerade mit psychischen Sachen wird vor Berentung noch x – Mal in die Reha gesteckt, der eine sagt REnte ja, die andere Klinik nein, man kann Jahre damit verbringen, bis man die Rente hat. Bei mir waren es 10 Jahre – mit Gang vors Sozialgericht....

N2obrdxi84


Sehe ich ziemlich kritisch denn dann bist du ja von dem Mann abhängig. Ohne schwarz sehen zu wollen, aber was ist wenn der irgendwann unmögliche Anforderungen und Ansprüche stellt ? Wie lange würdest du da mitspielen nur um nicht in deine alte Heimat zurück zu müssen ?

Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands wird die Bürokratie übrigens auf keinen Fall weniger. Egal wo du hin ziehst, die Ämter werden dich genau so "einschränken" wenn du deren Unterstützung (Stichwort Erwerbsminderungsrente) weiter in Anspruch nehmen willst.

Ich kann verstehen wenn du einen Neustart machen willst aber sowas muss geplant werden und ist, wie schon geschrieben wurde, erheblich schöner und besser wenn man mit dem alten Leben in Frieden abgeschlossen hat.

B8rummXb'iexne


Chaot, wie alt bist du wenn ich fragen darf? Entschuldige, ich kenn deine anderen Fäden nicht und kann nicht so wirklich was mit deinem Eingangsthread anfangen. Worauf bezieht sich das? Was ist der Hintergrund?

c~haot


BeitaB., die sache mit der Rente und Reha habe ich doch schon durch. Ich habe nicht nur psychische Probleme sondern auchkörperliche. Ich wollte anfangs keine Rente. Der Rententräger meinte aber ich kann den Antrag in Rente umwandeln. Ich bin zu oft umgefallen. Sie meinten es ist so gut wie sicher. Mal 2 Jahre Ruhe. Ich habe schon einiges durch.

Nordi84 Erwerbsminterungsrente ist doch klar. Aber ich bin nich angewiesen auf Sozialhilfe zwecks Aufstockung. Der Mann hat Wohnung und Geregeltes Einkommen. Ich könnte jederzeit in meine alte heimat zurück. Meine Eltern würden mich vorrübergehend aufnehme. Jetzt habe ich nichts zu verlieren, da ich jetzt auch nichts habe. Sicher bin ich da auch vorsichtig. Ich werde nicht von Heute auf Morgen frechen. Meine jetzige wohnung müsste ich auch nigen. Die Möbel irgendwo abgeben. Ummelden müßte ich mich auch. Da würde ich sicher erstmal auf Probe bei ihn leben. Ich brauch schon etwas Sicherheit.

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