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Therapie dringend benötigt

P5lüscEhbiexst hat die Diskussion gestartet


Hallo,

aufgrund von Depressionen und privaten Problemen die sich gerade zuspitzen würde ich sehr gerne eine Therrapie machen.

Ich weiß nur leider nicht welche Therapie geeignet wäre und wie ich da schnell dran komme.

Leider habe ich keine Freunde und mit meiner Familie nur Ärger, bzw. ich bin da ein Außenseiter.

Der einzigste Mensch (Lebensgefährte) der mir noch geblieben ist wird mich wohl bald verlassen, da er sich das Leben mit mir anders vorgestellt hat und selbst kurz vor einer Depression steht

Er sagt mir ständig dass er mich im nächsten Jahr verlassen wird und dass ich das ja selbst zu verantworten hätte, weil ich einfach nichts unternehme um meine Probleme in den Griff zu bekommen und unsere Beziehung auf Vordermann zu bringen.

Mein Hausarzt weiß dass ich Depris habe und wollte mir Citalopram aufschreiben was ich aber abgelehnt habe.

Ich hatte das Medikament schon mal und es hat bei mir für eine mir ist alles egal Stimmung und extrem schlechte Leberwerte gesorgt.

Deswegen will ich es nicht wieder nehmen, leider hat mein Hausarzt mir keine Alternative

angeboten, bzw.dafür gesorgt dass ich schnell bei einem Psychoherapeuten dran komme

Fühle mich da irgendwie im Stich ggelassen.

Hätte auch keine Problem damit stationär eine psychosomatische Kur oder ähnliches zu machen, aber da warte ich auch mindestens ein halbes Jahr.

Hat jemand Tipps und Ideen wie ich jetzt am besten vorgehe?

Antworten
aBug<233


Meine Idee: soll ein Problem gelöst werden – oder

würde ich sehr gerne eine Therrapie machen.

Für Therapeuten ein sehr großer Unterschied in der Motivation und damit Aussicht auf Therapieerfolg.

Mein Tipp: Internetseite der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung aufsuchen und dort nach Psychotherapeuten suchen.

G)rotxtig


Es gibt sehr wohl Alternativen zu Citalopram und ein Antdepressiva ust manchmal auch ratsam um übergauot therapierbar zu sein. Alkerdings ist der Hausarzt da der falsche Ansprechpartner, weil nicht sein Metier. Dafür solltest di dir einen Psychiater suchen, dass ist der Facharzt. Da sollten auch die Wartezeiten nicht all zu lange sein, bzw. dein Hausarzt kann dir dahinfehend bestimmt behilflich sein das zu beschleunigen. Einen Therapieplatz musst du dir selbst suchen und auch da sind die Wartezeiten meist sehr lange, 6Monate oder länger sind die Norm, leider. Eine Klinik wäre eine gute Sache, wie ich finde. Da gibt es zu unterscheiden zwischen psychosomatischen Kliniken, dort geht es über Krankenkasse oder Reha, die Kasse verweist oft an die Rentenversicherung, das muss beantragt werden, dauert und wird oft abgelehnt. Es gibt aber auch psychiatrische Krankenhäuser, da gibt es einen Einweisungsschein vom Arzt und es muss nicht über den Kostenträger gestritten werden. Oftmals geht es dort auch erheblich schneller, ich hab nie länger als 3 Monate gewartet. Ich war sowohl in psychosomatischen Kliniken als auch in psychiatrischen Krankenhäusern. Die Krankenhäuser waren für mich immer hilfreicher, auch vom Therapieangebot. Und ich musste nicht irgendwelche Anträge dafür ausfülken, etc.

Viel Glück

Pyl3üsch|bitest


Vielen Dank für eure Tipps.

Alternativen für Citalopram kennt mein Hausarzt wohl nicht.

Ich möchte und muss eine Therapie machen, hab mittelschwere Depris, Null Antrieb, evtl.auch noch eine leicht ausgeprägte Borderlinestörung und ADS(Meinung meines Freundes) und mein Leben nicht mehr hundertpro im Griff.

Das nicht im Griff haben bezieht sich auf den Zustand meiner Wohnung, alles andere geht so.

Kann mich der Hausarzt in so ein psychiatrisches Krankenhaus einweisen lassen?

Und wie lange würde man dort mindestens bleiben?

Hattest du in dem psychiatrischen Krankenhaus Ausgang?

Darf man dort Internet nutzen, bzw sein Notebook mitbringen?

Kann man dort Klamotten waschen?

Besitze leider nur wenig, musste vieles entsorgen und für neue Anschaffungen ist nur wenig Geld da.

G}rot'tig


Wie gesagt, was ein Antidepressivum angeht solltest du zu einem Psychiater gehen.

Ja, der Hausarzt kann dich einweisen. Eine Aufenthaltsdauer ist unterschiedlich, zwischen 6-12 Wochen. Und natürlich hat man Ausgang, bist ja nicht in einer geschlossenen mit Zwangseinweisung. Meist soll man auch das Wochenende zu Hauseverbringen, um das erlernte umzusetzen.

Wenn du einen Stick hast, kannst du auch Internet nutzen.

Ja, Klamotten können dort gewaschen werden, im Normalfall.

Kannst jamal nach Kliniken googlen, um zu sehen was in Frage kommt.

P0xschbi_exst


Da ich zur Zeit dank Arbeitslosigkeit (Hartz4) wenig Geld habe würde ich gerne noch wissen, ob ich Zuzahlungen zu leisten habe und ob ich eventuelle Fahrtkosten nach Hause erstattet bzw. von der Krankenkasse übernommen bekomme.

Pdlüschbziest


Falls jemand Kliniken in Niedersachsen und NRW kennt, ich wäre für Tipps und Berichte wie es dort war danakbar.

G7r~otUtixg


Es gibt das Krankenhaustagegeld, das bedeutet, dass du für 28 Tage jeweils 10€ dazuzahlen musst, also 280€. Wenn es über eine Reha läuft, sind es meines Wissens 48 Tage, also 480€. Wie sich das bei Hatz IV verhält weiss ich allerdings nicht, da müsstest du dich erkundigen. Aufgrund der Fahrtkosten würde ich bei der Kasse anrufen.

h1av]esta


mir gings auch recht übel. therapieplätze zu bekommen ist sehr schwierig. habe jetzt zwar einen, aber der ist...naja.

mein hausdoc hat mich zu einem Neurologen/psychologen überwiesen. dieser hat mich "nur" medikamentös eingestellt. erstes medikament hat mir permanenten hunger gebracht. zweites medikament hat mir permanent schlafen lassen mit viiiielen träumen (war ja ganz angenehm, aber 16-18 stunden schlaf pro tag geht zu weit) drittes war voll mein ding.

ich habe bei der kassenärztlichen vereinigung angerufen und mir adressen von neu zugelassenen therapäuten zusenden lassen. auch habe ich die krankenkasse genervt.

aber geholfen hat ein kleiner trick.

ich habe mir von meinem arzt eine bescheinigung geben lassen dass möglichst schnell eine behandlung indiziert sei.

dann habe ich mir einen privat niedergelassenen therapeuten gesucht. dann ein schreiben angefertigt mit der bitte an die krankenkasse zur übernahme der kosten für einen privat niedergelassenen therapeuten (die haben eher termine frei). dazu dann die adresse des privaten und das schreiben meines docs. sowie eine liste aller therapeuten die ich bereits kontaktiert hatte, mit allen wartezeiten. auch eine information das ich bei der kassenärztliche vereinigung angefragt habe. ich bestand darauf das sie die kosten für einen privat niedergelassenen übernehmen, weil die behandlung dringend erforderlich ist und ich keinen mit einer kassenärztlichen zulassung finden kann.

es ging rasendschnell, dass die sich dann gemeldet haben. mit einer kleinen liste von therapeuten die noch plätze frei haben.

davon abgesehen... ich hatte echt pech mit meinem... ist ein ar...

P lüsqchbieqst


Permanenten hunger kann ich nicht gebrauchen, bin schon adipös.

Und permanenten Schlaf auch nicht.

Ich frage mich die ganze Zeit, ob man das System so wie es momentan ist nicht dringend ändern müsste.

Für viele psychich Kranke scheint das, so wie es momentan läuft nich optimal.

Monatelange Wartezeiten halten eventuell den einen oder anderen davon ab sich Hilfe zu suchen.

Mabch einer ist ja schon überfordert damit sein tägliches Leben auf die Reihe zu bekommen.

a4ug23x3


@ plüschbiest,

Du befindest dich heute in eine fast komfortablen Situation. Erst seit 15 Jahren haben Psychologen die Möglichkeit der Kassenzulassung und damit direkten Abrechnung. Vorher warst du auf das Wohl eines entsprechenden Arztes und der Krankenkasse angewiesen, wenn eine Therapie bezahlt werden sollte. Dass die niedergelassenen Psychotherapeuten nicht gleichmäßig über die Republik verteilt sind und dazu noch in Ballungsgebieten die fast vierfache Anzahl bei gleicher Bevölkerung gegenüber schwachen Gebieten zugelassen wird, das hilft Dir nicht weiter.

Aus Deinen Zeilen weiter oben geht hervor, dass der Wohnort an der Grenze NRW / Niedersachsen liegt. Straßenkarte heraus, 50km Umkreis um den eigenen Wohnort ziehen, von beiden Kassenärztl. Vereinigungen die niedergelassenen Therapeuten in diesem Umkreis ausfindig machen, anrufen, Protokoll dazu führen wer wann angerufen wurde und wie lange bei ihm/ihr die Wartezeiten sind. Wenn kein erreichbarer Therapeut zu finden ist, dann diese Liste der eigenen Krankenkasse vorlegen. Dazu über die Psychotherapeutenkammer beider Länder noch die Therapeuten erfragen, die in der Liste bisher nicht drin standen. Denn:

- es gibt Therapeuten, die ihre Kassenzulassung zurückgegeben haben, aber noch weiterhin arbeiten;

- es gibt Therapeuten, die noch keine Kassenzulassung bekommen konnten, aber ihre Leistung anbieten dürfen.

Wichtig ist, selbst sagen zu können, warum jetzt eine Therapie dringend nötig ist. Und auf keinen Fall, weil der Hausarzt das für erforderlich hält (bei dem Satz winken viele Therapeuten mit sehr sehr langen Wartezeiten ab).

P`lüsch?bixest


Hallo, dass man nicht sagt dass der Hausarzt dass für nötig hält war mir klar.

Der kennt sich mit sowas nicht im allgemeinen nicht aus.

Ich stehe momentan unter einem sehr großen seelischen Druck und weiß nicht, ob sich das in absehbarer Zeit ändert.

Probleme mit der Familie, dem Freund, dem Amt. Jeder will dass ich funktioniere.

Keiner fragt, ob ich überhaupt in der Lage bin dass zu leisten was von mir gefordert wird.

Immer heißt es du musst.

Da fällt mir grad noch was ein, würde es eventuell was bringen durch meine Jobvermittlerin den Amtsarzt aufzusuchen?

a)ug23x3


Ich habe keine Ahnung, was eine Jobvermittlerin aus der Sache macht. Ich frage mich nur, ob auf das Stichwort "Probleme mit der Familie" ein Therapeut bevorzug einen Termin vergibt. Wer hat heute keine Probleme mit der Familie? Verstehst Du, was ich mit der Frage sagen will? Probleme mit dem Amt: haben vermutlich mehr als 90% aller dort vorstelligen Menschen. Irgendwie muss überzeugend rüber kommen, dass Du Hilfe brauchst. Und zu

Keiner fragt, ob ich überhaupt in der Lage bin dass zu leisten was von mir gefordert wird.

das hat sich bei mir immer erst heraus gestellt, wenn ich die Sache angegangen war. Es gibt Menschen mit dem Leitspruch: "Geht nicht, gibts nicht!"

Ptlüsc"hbiNesxt


Ich kann mit Druck einfach schlecht umgehen. Und meine Familie übt momentan sehr viel Druck auf mich aus. Das ist kontraproduktiv und führt bei mir zu Blockaden.

Ich ziehe mich in mein Schneckenhaus zurück und kapsele mich von allen ab.

Sie legen wieder und wieder den Finger in meine Wunden und sprechen mir meine Gefühle ab.

Ich sehe doch die Mißstände bei mir und muss nicht ständig drauf hingewiesen werden und vor allem nicht dauernd deswegen so übelst abgewertet werden.

Ich kann sehr viel leisten , aber eben nur dann wenn man nicht ständig sagt du musst.

Aber ich habe in einigen Wochen ein Telefonat mit einer Psychotherapeutin, mal sehen was dabei rumkommt.

Pwlüschlbiesxt


Ich hab seit Wochen eine mittelschwere Depression die ich quasi ignoriert habe, bzw nicht wahrhaben wollte und jetzt kommen dauernd negative Sachen auf mich zu.

Meine Gefühle sind sowieso dauernd am Boden, die werden dadurch dass mein Freund sich von mir trennt und das Jobcenter mir sagt dass ich aus meiner Wohnung raus muss, meine Familie mir Druck macht, und meine anderen gesundheitlichen Probleme sich verschlimmern wohl nicht in den Himmel steigen.

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