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Psychotherapie abbrechen

h"ave`sGta


ich werde montag die KK anrufen.

eigentlich wollte ich einen anderen therapeuten haben. diesen hatte ich schonmal in anspruch genommen. aber der war leider nicht verfügbar. und da es bei mir zu der zeit echt dreckig ging, habe ich zugegriffen.

K?apuz:inerkr\esse2


@ havesta

ich kann mich nur anschließen, ein Therapeut zu dem ein so gestörtes Verhältnis besteht, das macht keinen Sinn.

Und dass man so lange im Wartezimmer sitzen muss – das finde ich unglaublich respektlos, wenn man nicht einmal eine Inforation erhält warum das so ist.

Dass mal eine Sitzung bei einem Paatienten etwas länger dauert, das kann ja passieren – aber das niemand im Sprechzimmer ist und er Dich warten lässt....das geht nicht.

Hört sich alles sehr suspekt an. Auch, wie er mit Dir umgeht.

Dir Krankenkassen haben es nicht gerne, wenn man wechselt – so habe ich es erlebt. Aber wenn man es begründet, gehte s. Und wenn der neue Therapeut die gleiche Fachrichtung hat, kann er dann ( so glaube ich) sogar die bewilligten Stunden übernehmen.

Viel Erfolg am Monatg !

SOunflowexr_73


Dir steht es frei, die Therapie jederzeit abzubrechen. Du solltest Deine Krankenkasse nur darüber informieren und auch die Gründe (Terminprobleme, fehlende "Passung") angeben. Und Dir dann überlegen, was die wirklichen Gründe sind. Nur der Terminkram oder ob Du Dich inhaltlich sperrst.

Wobei ich sagen muss:

So lange Wartezeiten vor einem Termin sind nicht normal. Psychotherapie ist keine Hausarztpraxis, wo Notfälle reinspazieren. Es kann mal 10-15 Minuten Verzögerung geben, wenn eine Sitzung wg. Krisenstimmung länger dauert. Aber über eine Stunde Warten?! NoGo.

Enges Korsett bei der Terminvergabe:

Tja, schwieriges Thema. Kein Therapeut kann von den 1-2 Sitzungen VOR und NACH Feierabend der meisten Menschen leben. Da gibt's halt oft nur best. Zeitfenster, die gerade zu haben sind. Und auch bei allem Verständnis und Entgegenkommen halt auch Grenzen. Bei durchschnittlich 26 Patienten pro Woche kann man sich ausrechnen, dass da nicht jeder aboslut freie Terminwahl nach Feierabend hat.

Wochenendtermine (Sonntag?!) sind aber ungewöhnlich – und an sich ein Entgegenkommen. Denn da dürfte es ja wohl keinen Stress mit Arbeit/Chef geben (allerdings einen saftigen Aufschlag auf'S Honorar des Therapeuten).

Kurzum:

Alles nicht so optimal... Und Dein Frust spricht Bände. So bringt es nichts, so ist jede Sitzung Verschwendung des begrenzten Kontingents.

Brich' ab (aber sprich' mit dem Thera über die Gründe!). Informiere die Kasse. Und gehe dann in Dich, ob der Thera nicht passte (Termine, persönl. Sympathie, Vorgehensweise) oder ob Du auch die Auseinandersetzung mit best. Themen meidest. Mach' Dich schlau, wie viele Sitzungen noch bewilligt sind und ob Du damit zu einem anderen Thera wechseln kannst.

S{unf\loweHr_73


Dir Krankenkassen haben es nicht gerne, wenn man wechselt – so habe ich es erlebt. Aber wenn man es begründet, gehte s. Und wenn der neue Therapeut die gleiche Fachrichtung hat, kann er dann ( so glaube ich) sogar die bewilligten Stunden übernehmen.

Das ist korrekt. Ein Richtungswechsel (bspw. von Tiefenpsychologie zu Verhaltenstherapie) bedeutet komplette Neubeantragung (i.d.R. problemlos möglich). Reststunden innerhalb derselben Richtung können übernommen werden. Allerdings machen es Therapeuten nur begrenzt, weil bspw. bei 5-10 Reststunden das Kennenlernen fast die gesamte Zeit beansprucht. Aber das muss man individuell klären.

Und Krankenkassen sind gar nicht so ungehalten, wenn man es begründet. Allein die absurden Wartezeiten dürften ausreichen. Man sollte es aber diplomatisch ausdrücken und nicht beleidigt rummaulen.

B&enOivtaBo.


Ich hatte einige Therapeuten in meinem Leben.

Immer: jeder Woche zur gleichen Zeit.

Niemals: mehr als nur 5 Minuten warten.

Wenn ein Therapeut seine 45 Minuten (dann 15 Minuten Pause), dann den eben nächster Patient, nicht einhalten kann, hat er ein Problem. Mit sich.

WEnn er zu viele Patienten annimmt und dauernd schiebt und unzuverlässig wird, hat er ein Probelm. Logistisch.

Ich würde da nicht kriechen....

Wenn ich mit einem Therapeuten nicht zurecht komme, macht das STress und das behindert jegliche Therapie. Vielleicht hat der einfach in seiner Ausbildung nicht aufgepaßt....

Ich würde mir solchen Schuh mit wenn sie nicht, dann nicht anziehen....

S{unf@lowYer_7x3


Eine Sitzung muss 50 Minuten dauern. Nicht 45. Ist gesetzlich so vorgesehen. Und man macht keine 15 Minuten Pause, sondern dokumentiert und bereitet die nächste Sitzung vor.

Wenn jemand eine Krise hat, schmeißt man ihn nicht raus, nur weil die 50 Minuten exakt vorbeisind.

Wenn ein Patient zu spät kommt, macht man (solange die Verspätung sich im Rahmen hält, also bis ca. 10 minuten) die Sitzung dennoch. Dann wird's nach hinten halt eng.

R7enn[floxh


Hallo havesta,

hab jetzt nicht alle, sondern nur Deine Beiträge gelesen und finde das Verhalten Deines Arztes unmöglich.

Leider ist es ja so, daß Termine ausgesprochen schwer zu bekommen sind. In der Regel geht abends ja garnichts oder nur mit extremen Wartezeiten.

Eine Arztwahl hat man auch kaum, weil die alle ausgebucht sind.

Deine KK hat da ganz sicher kein Problem. Ein Wechsel wäre sicher möglich, aber praktisch wird es kaum funktionieren, weil die Möglichkeiten begrenzt sind.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Das ist eine schwierige Situation.

Du mußt selbst für Dich entscheiden, ob der Abbruch einer Behandlung schlecht für Dich wäre.

Wenn die Chemie zum Therapeuten nicht stimmt, ist das nicht wirklich vorteilhaft. Und diese Willkür finde ich regelrecht unverschämt. Offensichtlich ist dieser Herr sich seiner Vormachtstellung durchaus bewußt. Hier ist ein Hinweis zur KK durchaus angebracht. Aber ich würde das nicht telefonisch sondern im persönlichen Gespräch mit dem zuständigen Mitarbeiter tun.

Tut mir leid für Dich, daß es so schlecht läüft.

Ich wünsche Dir alles Gute! :)*

Liebe Grüße Floh

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