» »

Mutter lebt sehr ungesund, komme damit nicht klar

J$asmiHnblüHte hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

Ich weiß nicht ob ich hier im richtigen Forum bin, ich weiß nicht wo mein Thema sonst rein passt.

Meine Mutter trinkt seit 7 Jahren (ungefähr vielleicht auch 8 Jahre) jeden Tag mindestens eine halbe Flasche Wodka. Ich habe eigentlich schon längst aufgegeben dass sie damit jemals aufhört, ich habe wirklich große Probleme damit gehabt, ihr Konsum hat zu großen familiären Problemen geführt, sie hat mit ihrer Sauferei einfach alles kaputt gemacht.

Sie raucht auch wie ein Schlot, 20-30 Zig/ Tag. Vor einem halben Jahr hatte sie eine Thrombose und darauf dann eine Lungenembolie. Im Krankenhaus hat der Arzt bei Untersuchungen dann auch eine Fettleber festgestellt und ihre Leberwerte sind auch schlecht. Seit der Lungenembolie bewegt sie sich noch weniger als vorher schon, sie geht nur zur Arbeit und dann auf die Couch mit Wodka. Sie hat richtig zugenommen, bestimmt 25 Kilo, hat keine Freunde und lebt mit ihrem Lebensgefährten der sie mit ihrer Alkoholsucht unterstützt.

Ich komme einfach nicht klar mit ihrem ungesunden Verhalten. Nach dem Krankenhausaufenthalt hat sie eine Zeit aufgehört zu rauchen und weniger getrunken, wir hatten vernünftig gesprochen und sie meinte, sie möchte unbedingt gesund sein und weniger trinken (sie hat mir erzählt, meist trinkt sie jeden Tag sogar eine ganze Flasche Wodka!!). Ich war sehr froh über die Einsicht.

Jetzt ein halbes Jahr später, ist wieder alles wie vorher, vllt sogar schlimmer.

Ich habe seit Jahren richtige Hass- und Ekelgefühle meiner Mutter gegenüber wegen ihrem Lebensstil. Ich wohne zum Glück nicht mehr zu Hause, aber trotzdem ist es meine Mutter und auch wenn ich sie meistens hasse will ich dass es ihr gut geht. Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll, reden bringt nichts. Irgendwelche Therapien würde sie niemals machen. Sie hatte schon eine Embolie, was muss denn noch passieren ???

Ich weiß nicht wirklich was ich mir hier erhoffe. Soll ich versuchen sie zur Einsicht zu bringen oder mich komplett von ihr zurückziehen? Vielleicht hat jemand einen Rat oder war in einer ähnlichen Situation.

LG Jasminblüte

Antworten
mZinix_789


Was ist denn vor 7 oder 8 Jahren passiert, dass deine Mutter angefangen hat zur Flasche zu greifen und sich so hat gehen lassen?

Meistens gibt es ja einen Auslöser für so einen krassen Wandel im Leben.

Seit wann ist sie mit ihrem Lebensgefährten zusammen? Ist er arbeitslos oder geht er arbeiten? Hat auch er ein Alkoholproblem?

B9eniNtaBx.


Deiner Mutter geht wahrscheinlich Dein gesunder Lebensstil auf den Keks, sie macht sich gruselige Gedanken, wie man so leben kann. Und wie nörgelig Du dabei bist. Meinst ständig auch noch alles besser zu wissen, machst Vorschriften und erzählst nur Dinge, die man nicht hören will.

So was von übergriffig. Muttern is erwachsen, kann ihr Leben gestalten, wie sie will, ob das Kind nun passt oder nicht.

Raushalten, raushalten raushalten. Sollte bei so viel Ekel ja nicht schwer fallen. Lös Deine eigenen Lebensprobleme, die Deiner Mutter laß da,wo sie hingehören: bei ihr selbst....

C1o6m2ran


So was von übergriffig. Muttern is erwachsen, kann ihr Leben gestalten, wie sie will, ob das Kind nun passt oder nicht.

Raushalten, raushalten raushalten. Sollte bei so viel Ekel ja nicht schwer fallen. Lös Deine eigenen Lebensprobleme, die Deiner Mutter laß da,wo sie hingehören: bei ihr selbst....

Da meine Sarkasmus-Detektoren überhaupt nicht anschlagen, befürchte ich, du meinst das Ernst, oder? ???

Wenn das die zukünftige Lösung sein soll, familiär und gesellschaftlich mit offensichtlichen Problemen anderer umzugehen, dann gute Nacht >:(. Die drei 'E' (Emotion, Empathie und Engagement) sind wohl mittlerweile überbewertet, solange jeder tunlichst für seinen Kram allein zuständig sein darf.

J'asm;ijnblü^te


Meine Schwester ist noch minderjährig und lebt bei meiner Mutter. Sie erträgt es ebenfalls nicht mehr mit meiner Mutter und es tut mir für sie so leid dass ich da nicht helfen kann..es kommt zu immer schlimmerem Streit und meine Schwester ist da jetzt auf sich alleine gestellt weil ich nicht mehr zu Hause wohne...

@ mini_789

Ich weiß nicht was passiert ist. Vorher hat sie am Wochenende mehr getrunken, das wurde dann irgendwann auch durch die Woche immer mehr. Das hat sich mehr so eingeschlichen, ich denke nicht dass ein besonderes Ereignis dazu geführt hat. Bei ihrem Lebensgefährten, gibt es einfach immer viel Alkohol, er hat immer einen Vorrat im Schrank und meine Mutter greift dann zu.

Er geht arbeiten und ich denke er selber hat kein Alkoholproblem, versucht aber auch nicht meine Mutter zu unterstützen damit aufzuhören.

@ Benitab

Ahja %-| Ich habe meine Mutter seit sie Alkoholikerin genau dreimal auf ihr Verhalten angesprochen, ich habe als Teenager als ich noch bei ihr leben musste immer still vor mich hergelitten und mich nicht getraut etwas zu sagen, weil die Situation als ich sie erstmals darauf angesprochen habe ziemlich schlimm für mich war. Also nörgelig bin ich ganz bestimmt nicht.

Huinatpa


Benita ist bekannt für solche konstruktiven Beiträge.

Butter bei die Fische: Such dir (für dich!) professionelle Hilfe. Es ist für Angehörige immer schwer mit solchen Problemen im Elternhaus zurechtzukommen. Du fühlst dich schlecht, hilflos und deine kleine Schwester hängt noch mit drin, weswegen du keinen gesunden Abstand finden kannst.

Viel ausrichten kannst du nicht, solange sie es nicht will. das habe ich selbst durch – mutter schwer nikotinabhängig, gehirngefäß geplatzt, rollstuhl, halbseitig gelähmt, als sie wieder nach Hause kam, hat sie uns alle damit terrorisiert wie sie an die nächste Zigarette kommt, das macht einen richtig kaputt

Die einzige Lösung ist, damit umzugehen zu lernen. Sich selbst (und hier auch die kleine schwester) schützen. Mach dich nicht damit kaputt.

d&evi\linxdisg=uise


Es ist ja nicht so, daß deine Mutter einfach "ungesund lebt", sondern sie ist schwer suchtkrank.

So hart es ist: Du kannst ihr nicht helfen.

Du kannst nur zusehen, daß du DIR SELBST hilfst. Es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige von Alkoholikern, du kannst auch einfach erst mal zu einer Suchtberatungsstelle gehen. Wichtig ist, zu verstehen: Du bist nicht für deine Mutter verantwortlich. Sie ist erwachsen. Ihr "Lebensstil" ist zwar nicht einfach eine legitime Entscheidung (wie Benita anscheinend meint), sondern eine Krankheit, dennoch gilt weiter: Sie ist erwachsen. Bei einer körperlichen Erkrankung entscheidet ja auch jeder Erwachsene selbst, ob und wie er behandelt werden will. Und du KANNST auch einfach nichts für sie tun, selbst wenn du es noch so sehr willst.

Und du hast sehr wohl die Möglichkeit, deiner Schwester zu helfen. Du kannst ihr helfen, da rauszukommen – wenn deine Schwester das will. Du könntest mit ihr zum Jugendamt oder zum Kinderschutzbund gehen und das Problem schildern, um Aufnahme in eine Wohngruppe bitten. Oder vielleicht kannst du ihr auch anbieten, bei dir zu wohnen (dann müßtet ihr dafür sorgen, daß das Kindergeld an deine Schwester selbst überwiesen wird und nicht an eure Mutter, das ist aber möglich; Jugendamt, Kinderschutzbund oder Lebensberatungsstelle sagen euch, wie). Eventuell müßtet ihr dann auch Sozialleistungen beantragen, oder aber von deiner Mutter Unterhalt verlangen. Denn es kann ja niemand verlangen, daß du finanziell für deine Schwester aufkommst. Aber vielleicht könnte sie eben zumindest vorübergehend bei dir wohnen.

BveniataB.


Dann wende Dich an Angehörigenselbsthilfegruppen. Alanon oder so.

Niemand will hier Empathie und Engagement kleinreden. Tu was für Dich, damit bist Du stark bist. Deine Mutter ist für ihr Leben selbst verantwortlich. Wenn sie die SChnauze voll hat vom Trinken und Dich um HIlfe bittet – dann hilf ihr. Kann sein, dass sie nie die Verantwortung für ihr Trinken übernimmt. Was nützt es Dir, wenn Du Dich aufreibst? Nichts. Bleib Du stark, tu was für Dich, damit Dein Leben in Ordnung ist und bleibt. Davon profitierst Du.

Und Deine Schwester könnte auch Beratung in Anspruch nehmen, könnte mit Hilfe des Jugendamtes ausziehen.

Laß Dich erst mal beraten.

JCasmBinbRlüte


Vielen Dank erstmal für eure Antworten :-)

Meine Schwester ist schon 17 also kein kleines Kind mehr, fall sich dass so angehört hat. Ich weiß nicht ob das was fürs Jugendamt ist. Meine Mutter geht arbeiten, verdient ganz gut und versorgt meine Schwester mit allem was sie braucht. Meine Mutter ist von ihrer Art (ohne Wodka) ein sehr lieber Mensch, ich hatte eine wunderbare Kindheit und meine Schwester die ersten Jahre auch. Aber seit sie Wodka trinkt wird sie sehr emotional, entweder unerträglich gut gelaunt und extrem aufgedreht oder sie wird sehr gemein und richtig bösartig.Es ist dann oft schwer mit ihr zurecht zu kommen und das ist auch sehr belastend für meine Schwester die dieses jahr Abi macht :-(

Meine Schwester lässt sich nichts gefallen, ich habe wie schon gesagt still gelitten meine Schwester geht in die Offensive und gibt meiner Mutter richtig Kontra und das eskaliert teilweise richtig. Und das ist dann für meine Mutter und natürlich für meine Schwester richtig Stress und das ist für beide nicht gut :-(

Ich wohne weiter weg, sonst hätte ich meine Schwester zu mir genommen, aber sie möchte nicht von der Schule weg..dauert das mit so einer Wohngruppe nicht ewig lange bis sie dort einziehen könnte?

Es gibt Selbsthilfegruppen für Angehörige von Alkoholikern, du kannst auch einfach erst mal zu einer Suchtberatungsstelle gehen.

Ich weiß nicht ob das was für mich ist, aber irgendwas möchte ich machen und ich werde mich mal erkundigen.

Und du KANNST auch einfach nichts für sie tun, selbst wenn du es noch so sehr willst.

Das ist schwer für mich zu akzeptieren, irgendwie habe ich zwar einen Hass gegen meine Mutter, aber es ist halt immer noch meine Mutter und ich liebe sie... das ist einfach alles sehr kompliziert und es macht mich traurig dass ich nicht machen kann :-(

daevilyin3disgxuise


Du brauchst deine Mutter nicht zu verteidigen – daß sie Alkoholikerin ist, sagt nichts über ihre allgemeine Persönlichkeit aus! @:)

Daß deine Schwester 17 ist, hatte ich gelesen. Deswegen auch der Vorschlag mit der Wohngruppe. Das JA ist dafür zuständig und kann deine Schwester beraten.

Du hattest ja selbst geschrieben, daß es deine Schwester belastet und das ist auch kein Wunder. Auch deine Schwester wird in die Verantwortungsfalle fallen, wenn sie nicht schon drin ist. Deswegen sollte sie ausziehen, wenn es irgend machbar ist, und in einer Wohngruppe würde sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben unterstützt werden, was deine Mutter und ihr Lebensgefährte in ihrem Zustand nun mal nicht angemessen leisten können.

Wie lange das mit der Aufnahme in eine Wohngruppe dauert, hängt davon ab, ob ein Platz frei ist. Und auch davon, ob deine Schwester eben doch an einen anderen Ort gehen würde. Deswegen – und auch wegen der Alternative, zu dir zu ziehen – würde ich ihr an deiner Stelle noch mal sehr dringlich ins Gewissen reden: Die Klassengemeinschaft besteht in einem Jahr sowieso nicht mehr, dann gehen alle wo anders hin. Auch deine Schwester muß lernen, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und dafür einzustehen. Das Mindeste wäre, daß sie vor Ort einen kompetenten Erwachsenen findet, mit dem sie oft sprechen kann – ich verweise nochmals auf Jugendamt, Kinderschutzbund, Lebensberatung, Suchtberatungsstelle.

n2otho.faga


Wenn Du nicht sicher bist, ob eine Selbsthilfegruppe für Dich Sinn macht, hätte ich vorweg noch einen Buchtipp für Dich: Familienkrankheit Alkoholismus von Ursula Lambrou.

Ob es eine Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe gibt, kannst Du sicher googlen unter EKS ( Erwachsene Kinder Suchtkranker Eltern) . Eine solche Gruppe hat mir sehr geholfen. Und Abgrenzung...auch wenns schwerfaellt . Wünsche Dir viel Kraft und Mut! @:)

KGleixo


Jasminblüte

Soll ich versuchen sie zur Einsicht zu bringen oder mich komplett von ihr zurückziehen? Vielleicht hat jemand einen Rat oder war in einer ähnlichen Situation.

Du kannst andere nicht ändern, nur Dich selbst. Natürlich kannst Deiner Mutter die Hand reichen und ihr Deine Unterstützung zusagen (sofern das so ist). Ansonsten könntest Du damit anfangen, sie so zu akzeptieren, wie sie ist. Dass Du Dir als Kind gewünscht hast, eine "andere" Mutter zu haben, ist verständlich. Mittlerweile bist Du aber erwachsen und mir zumindest hat es geholfen, die Gedanken, die ich als Kind hatte zu hinterfragen. Als Erwachsene habe ich die Fragen anders als Kind beantwortet und konnte meine Eltern somit auch so akzeptieren, wie sie waren. Ich kann andere nicht ändern und will es auch nicht.

J$asm\inblxüte


Meine Schwester ist nicht davon zu überzeugen, ich habe es eben nochmal angesprochen...Sie hängt halt an meiner Mutter, obwohl es öfters Streitereien gibt. Sie war sehr anstrengend in ihrer Pubertät und kennt es gar nicht ohne Stress. Zu unserem Vater war sie mal eine Zeitlang gezogen aber mein Vater ist ein Tyrann, da ist es bei meiner Mutter wie im Paradies :-D

Dass Du Dir als Kind gewünscht hast, eine "andere" Mutter zu haben, ist verständlich. Mittlerweile bist Du aber erwachsen und mir zumindest hat es geholfen, die Gedanken, die ich als Kind hatte zu hinterfragen.

Meine Kindheit war wunderbar, das mit meiner Mutter fing erst an als ich +- 17 war.

Ich weiß nicht genau ob ich meine Mutter so akzeptieren kann, ich ignoriere es und habe so oberflächlich auch ein ganz gutes Verhältnis zu meiner Mutter, aber sobald sie mir etwas über ihren Gesundheitszustand erzählt oder meine Schwester davon berichtet dass es wieder Streit gab dann werde ich so wütend und verzweifelt.

Ich arbeite im Krankenhaus und sehe was ihr Lebensstil im schlimmsten Fall alles anrichten kann, das macht es mir nicht leichter meine Mutter einfach so zu akzeptieren.

J+asomin%blxüte


Vielen Dank nothofaga :-) ich werde mir dieses Buch mal anschauen und auch die Seite.

C"artoo9n_Heqro


Au wei, das zu lesen macht mich wirklich traurig. Dazu sei gesagt, dass ich selbst ein Episoden- oder Phasentrinker bin, und mir deshalb den Zustand deiner Mutter ganz gut vorstellen kann (wobei ich mich aktiv von starkem Alkohol wie Vodka fernhalte). Nun kenne ich deine Mutter natürlich nicht, doch möchte ich ganz klar sagen, dass ich zwar prizipiell dafür bin, dass ein jeder Mensch seinen Schmerz betäuben sollen dürfte solange er nur für sich selbst Verantwortung trägt. Und hier sehe ich das Problem. Generell ist es so, dass Menschen, die sehr viel rauchen und/oder trinken ein großes Suchtpotential besitzen. Und ich meine "Sucht" im Sinne von "suchen". Deine Mutter wird also ihre ganz eigenen Gründe dafür haben, weshalb sie ihr Leben ohne Alkohol und Zigaretten nicht meistern möchte, obwohl sie es scheinbar versucht hat. Oft ist es ja so, dass es gar keinen besonderen Auslöser geben muss. Manche Menschen fühlen einfach von Anfang an, dass sie mit der Welt nicht zurechtkommen oder eben ganz einfach ihr Gehirn oder ihre Gefühle "abschalten" möchten. Mir selbst ist dieses Verhalten zum Beispiel völlig klar, und ich kann mich daran erinnern, dass ich bereits in früher Kindheit in Fantasiewelten flüchtete und schlicht und einfach nicht "da" sein wollte. Ich wurde weder missbraucht noch hatte ich eine besonders schlimme Kindheit. Es muss wirklich keinen objektiven Grund oder Auslöser für ein solches Suchtverhalten geben – zerbrich dir also bitte nicht den Kopf deswegen. Der Punkt ist allerdings der: deine Mutter ist eben DEINE MUTTER. Sie hat zumindest zwei Kinder, und das ändert die Sache doch sehr. Jemand, der sich selbst "abschalten" möchte sollte NIEMALS Verantwortung für andere tragen. Dass du dich von deiner Mutter abgestoßen fühlst kann ich vollstens verstehen. Sie ist nicht die Mutter, die sie sein sollte, und das weiss sie vermutlich auch selbst. Fazit ist jedoch: du kannst ihre Entscheidungen nicht beeinflussen. SIE möchte so leben und sich selbst zugrunde richten. Falls du wirklich den Dialog mit ihr suchst fallen mir da so einige krasse Methoden ein. Allerdings würde das bedeuten, dass du sehr sehr stark und ehrlich mit dir selbst und deiner Familie sein musst. Ich könnte mir schon denken, dass du ehrlich mit deiner Mutter sprechen kannst. Du musst dir allerdings auch bewusst sein, dass du dir damit ihre Probleme noch zusätzlich auflädst. Du wirst aus deiner "Kind"-Rolle ausbrechen und als Gleichgestellter mit ihr umgehen müssen, und das solltest du dir gut überlegen. An deiner Stelle würde ich vermutlich deiner Mutter eine ehrliche Nachricht zukommen lassen ohne eine Antwort zu erwarten, a la "Ich möchte dir nicht in dein Leben reinreden, ich möchte nur, dass du weisst, dass ich dich lieb habe und ich eine tolle Kindheit hatte, und ich kümmere mich um meine Schwester falls es sein muss".

Mehr kannst du da wirklich nicht tun, wenn deine Mutter nicht von sich aus etwas ändert. Es tut mir wirklich so wahnsinnig leid, dass sie andere Menschen da mit reinziehen musste.... ich wünsche dir alles Gute und viel viel Stärke ... auch deiner Schwester!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH