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Aufgewachsen ohne Vater: Folgen?

A4liceHUar greaTves


was ist dann bei mir falsch gelaufen, dass es mich mitnimmt?

warum sollte bei dir etwas falsch gelaufen sein? Jeder Mensch ist nun individuell und genauso geht jeder Mensch mit Ereignissen auch anders um. Hinzu kommt auch noch was einem das Umfeld vermittelt, wird dir die Schuld gegeben weil dein Vater gegangen ist? Das war bei zum Beispiel nie so. Auch hatte es weder meine Mama noch meine Oma nötig über meinen Vater zu lästern es wurde aber auch nicht geschwiegen sondern ich konnte immer nach meinem Vater fragen und auch in der Zeit in der Kontakt herrschte über das Telefon war er nie der Böse sondern eben mein Vater. Hast du mal eine Therapie gemacht oder später mal versucht den Kontakt herzustellen und ihn zu fragen warum er gegangen ist?

Ich denke es tut bestimmt mehr weh einen präsenten Vater zu verlieren als einen an den man nur ein zwei Erinnerungen hat und den man zu dem noch sehr früh verloren hat wie es bei mir der Fall war.

Kole+io


Tinatine

So habe ich das nicht gesehen. Ich hatte immer Schuldgefühle. Frei nach: Was ist denn falsch an mir, dass mich dieser Mann abstößt bzw. nie haben wollte? Es muss doch etwas geben, dass das begründen kann. Ich habe das relativ früh auf mich transferiert.

Die Prägung an sich ist ja noch nichts "Schlechtes", sondern erst, wenn die Konsequenzen daraus für mich persönlich negativ sind. Dann werte ich sie als schlecht. Natürlich kann ich mich bzw. meine Handlung als schlecht werten, manchmal auch automatisch, wenn meine Prägung z. B. auch diese Seite forciert hat. Ich war immer "falsch". Wenn ich das selbst auch so sehe, dann Gute Nacht. Dann fehlt es mir an gesundem Selbstwert.

Und irgendwo nimmt man diese Prägungen ja manchmal auch mit in den neuen Abschnitt des Erwachsenenlebens.

Klar, passiert oft. War bei mir auch so. Es war für mich normal, wie unser Familienleben war und als ich alleine gelebt habe, auf andere Menschen traf, stellte ich fest, dass die anders reagierten. Automatisch hinterfragte ich mich, wenn sie negativ reagiert haben. Irgendwann war mein Leidensdruck so groß, dass ich mich entschied etwas zu ändern. Nicht immer kam ich zum Ergebnis, dass ich etwas falsch machte.Manchmal kam ich zum Schluss, dass es so in Ordnung ist, wie ich in dieser oder jener Situation reagiere, weil ich da authentisch bin. Dazu gehörte aber auch "die Übung" zu lernen auszuhalten, dass mich eben manche nicht mögen, ich aber trotzdem hinter dem stehe, was ich bin und was ich tue.

was ist dann bei mir falsch gelaufen, dass es mich mitnimmt?

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