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Wieso gibt es Menschen, die um ein Tier dermaßen trauern?

N(in>aleiknPB


Das Verhalten ist nicht atypisch, um ein Tier zu trauern ist menschlich.

Richtig, aber um ein Tier mindestens genauso zu trauern wie um einen geliebten Menschen ist für mich definitiv nicht normal. Und wenn ich dann sehe, dass manche Menschen das Grab ihres Hundes mehr pflegen als das ihres Ehemannes mit dem man 50 Jahre verheiratet war, dann frage ich mich ernsthaft, was da schief gelaufen ist.

@ crank1:

Hatte ich bereits geschrieben, dass ich ein Haustier als Freizeitbeschäftigung ansehe, welches somit ersetzbar ist und daher keiner übertriebenen Trauer wie bei einem geliebten nicht-ersetzbaren Menschen bedarf.

Was sind denn für dich die typischen Beweggründe sich ein Haustier anzuschaffen? Gut, es gibt sicher ein paar Leute, die ein "Mutter-Theresa-Syndrom" haben und meinen jedes Tier retten zu müssen, was irgendwo in Not ist, dann gibt es noch ein paar Oberchecker, welche einen Pitbull als Statussymbol brauchen und sicher auch einige Leute, die ein Tier wirklich als Kinder/Partnerersatz haben, weil sie sonst niemanden haben. Aber ich denke doch, dass die absolute Mehrheit wirklich ein Tier haben, weil es ihr Hobby ist.

@ Pongo:

Es geht mir gar nicht um die Minderheit von Leuten, die wirklich einen Hund haben, weil es ihr einziger Partner ist. Vielmehr geht es mir um die Leute im Internet. Das sind sicher keine 90 Jährigen, die da schreiben, sondern in der Regel doch Menschen zwischen 20 und 50 Jahren. In dem Alter sollte man normalerweise in der Lage sein sich menschliche Sozialkontakte zu suchen, sodass man nicht drauf angewiesen ist sich ein Haustier als Partner zu holen.

@ Brombeerküchlein:

Ich unterstelle jetzt mal, dass man mit einem Pferd normalerweise mehr Zeit verbringt als mit einem Hamster, Wellensittich oder Kaninchen und zu diesen Tieren auch eine engere Beziehung aufbaut. Ein Meerschweinchen oder Hamster ist aus meiner Sicht gar nicht in der Lage eine Beziehung zum Menschen aufzubauen, es will Futter und mehr nicht. Solche Tiere können nichtmal mit dem Menschen kommunizieren. Ein Pferd hingegen ist tatsächlich in der Lage die Stimmung seines Besitzers zu erkennen, ich kann also als Mensch mit einem Pferd wirklich (wenn auch begrenzt) kommunizieren. Kommunikation ist für mich eine Voraussetzung um eine Beziehung aufzubauen. Hund, Pferd oder Katze hat man ja in der Regel auch länger als eine Ratte oder Hamster.

Folglich finde ich es verständlich, dass man um ein Pferd wirklich trauert, denn ein Pferd ist für mich wirklich mit einem Freund gleichzustellen.

Aber bei einem Wellensittich oder einer Maus kann ich mir das nur schwer vorstellen, dass man da so eine enge Beziehung zu aufbaut (und wenn doch finde ich das wieder befremdlich).

@ Marlene9:

Für mich entsteht so eine übertriebene Trauer um ein Tier dadurch, dass man zu Lebzeiten eine (wie ich finde) zu enge Bindung zu dem Tier aufgebaut hat. Das kann ich bei Oma Hilde die außer ihrem Dackel niemanden hat verstehen. Aber wenn Menschen um die 30 schreiben, dass sie seit Wochen nur noch am Heulen sind und nichts mehr essen können, weil Meerschweinchen Paul gestorben ist, dann frage ich mich schon: Wieso baut ein Mensch in dem Alter zu einem Meerschweinchen eine so extrem enge Beziehung auf? Das finde ich einfach nicht normal, aber es interessiert mich einfach wie sowas zustande kommt.

STho3jo


Und wenn ich dann sehe, dass manche Menschen das Grab ihres Hundes mehr pflegen als das ihres Ehemannes mit dem man 50 Jahre verheiratet war, dann frage ich mich ernsthaft, was da schief gelaufen ist.

Mit der Ehe womöglich einiges. ;-D

Adle4xandBraT


Und wenn ich dann sehe, dass manche Menschen das Grab ihres Hundes mehr pflegen als das ihres Ehemannes mit dem man 50 Jahre verheiratet war, dann frage ich mich ernsthaft, was da schief gelaufen ist.

Ja und? Dann lass sie das so machen.

Manche Menschen leben zwar im Alter noch zusammen... haben aber ev. mehr Bezug zum Haustier als zum Partner. Aeltere Menschen lassen sich - auch wenn man sich auseinander gelebt hat - nicht mehr unbedingt scheiden. Ich kenne mehr als ein solches Paar.

A7lex|andxraT


Hatte ich bereits geschrieben, dass ich ein Haustier als Freizeitbeschäftigung ansehe, welches somit ersetzbar ist und daher keiner übertriebenen Trauer wie bei einem geliebten nicht-ersetzbaren Menschen bedarf.

Kein Tier ist einfach so ersetzbar denn jedes Tier ist einmalig.

Für mich entsteht so eine übertriebene Trauer um ein Tier dadurch, dass man zu Lebzeiten eine (wie ich finde) zu enge Bindung zu dem Tier aufgebaut hat

Zu enge Beziehung? Ich vermisse meine Katze Jule auch heute noch - nach 7 Jahren - aber die Beziehung war sicher nicht zu eng. Ich hab diese Katze geliebt... sehr geliebt.

Komm mal aus Deiner gefühlslosen kalten Welt heraus. Es gibt Menschen die lieben eben ihr Haustier und sehen es nicht als Gegenstand den man mal so auf die Schelle ersetzen kann. Du hast in einem Thema gefragt ob Du ein Freak bist... naja.... Du kommst sehr gefühlslos rüber und alles was nicht Deiner Norm entspricht ist "nicht normal".

Ttieflsteru Hi%mmexl


Wenn mir jemand vorschreiben würde, dass ich das Grab eines Familienmitglieds mehr zu pflegen habe, als das eines verstorbenen Haustiers, dann würde ich diese Person allerdings echt nicht mehr für voll nehmen können.

Wer hat das Recht dazu sowas einer erwachsenen & mündigen Person vorzuschreiben? :-X

Soll doch jeder tun und lassen, wie er will. Über die einzelnen Beweggründe müsste man auch eine ganze Abhandlung der jeweiligen Person verfassen um das zu analysieren - mehr kannst du offensichtlich nicht wollen.

Ich lese hier nur, dass du es nicht verstehst, bekloppt findest und es SO besser und normal findest.

Deine Maxime ist nicht meine.

N3iOnaleixnPB


Es geht nicht ums Vorschreiben. Aber wieso baut man zu einem Haustier eine engere Beziehung auf als zu dem eigenen Partner?

Aqlexa1ndxraT


Wer sagt, dass sie enger ist? Sie kann genauso eng sein wie zum Partner. Du unterstellst den Leuten dauernd was. Und ja, manche Menschen haben sich vielleicht auseinander gelebt oder sich sonst nicht mehr viel zu sagen. Denk mal nach. Ein Tier ist ein Freund... ein Familienmitglied was man liebt. Aber Dir scheint diese Welt echt fremd zu sein.

dEasgeslunde=plTus20


Und wenn ich dann sehe, dass manche Menschen das Grab ihres Hundes mehr pflegen als das ihres Ehemannes mit dem man 50 Jahre verheiratet war, dann frage ich mich ernsthaft, was da schief gelaufen ist.

Tja, da hätte sich der Ehemann zu Lebzeiten mal Gedanken machen sollen, damit es nicht so weit kommt ;-D Wird schon ihre Richtigkeit haben so! :)z

AvlexaHndrxaT


Gute Antwort. :-D

dTasgResunrdeplusx20


Ich spende zB auch lieber für Tiere als für Menschen...

N4urarixhyon


In dem Alter sollte man normalerweise in der Lage sein sich menschliche Sozialkontakte zu suchen

Dass das von einer Frau (!) kommt, die einen ganzen Thread dem Thema widmet, dass niemand was mit ihr zu tun haben will, wundert mich schon stark.

Für mich sind deine Threads von vorne bis hinten erfunden und dienen nur der reinen Provokation. Das merkt man auch gut daran, welchen Themen sie gewidmet sind. Und jeder neue Thread ein Stich ins Wespennest.

Manche haben echt langeweile.

AFle/xansdraT


Ich spende zB auch lieber für Tiere als für Menschen...

Lieber? Ich spende nur für Tiere.

dQasgespuondep`lus2x0


Dass das von einer Frau (!) kommt, die einen ganzen Thread dem Thema widmet, dass niemand was mit ihr zu tun haben will

Wen wunderts... Menschen die gegenüber Tieren so kalt sind müssen einen Charakter haben, den die meisten anderen Menschen nicht ertragen.

TyievfsteLr H@immel


Wieso man zu einem Tier eine engere Beziehung aufbaut, als zu seinem Partner?

Wer sagt das denn? Und wenn es so ist: Wieso nicht?

Wieso zur Hölle war Angelina Jolie mit Billy Bob Thornton verheiratet? Es gibt Dinge, die können niemals (zufriedenstellend) beantwortet werden ]:D

Nkurar@ihyxon


Übrigens kann ich generell mit Tieren mehr anfangen als mit Menschen. Ich mag Menschen nicht. Generell nicht.

Wie paradox wäre es dann, meine Tiere zu vermenschlichen? Das ergibt doch schon im Ansatz keinen Sinn.

Ich liebe meine Tiere so, gerade weil sie nicht wie Menschen sind. Meine Tiere können ganz Tier sein und im Rahmen des mir menschenmöglichen ihr Dasein als Tier voll auskosten.

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