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Wieso gibt es Menschen, die um ein Tier dermaßen trauern?

doasg5esundepluos20


Lieber? Ich spende nur für Tiere.

So deutlich wollt ichs jetzt nich schreiben. Ja, ich auch. ;-D

N]in^alei<nPB


@ Tiefster Himmel:

Ich kenne tatsächlich Menschen, die um ihr Haustier mehr getrauert haben als um den eigenen Partner. Und wieso das nicht so sein sollte? Für mich ist das nicht nachvollziehbar wie ein Tier wichtiger sein kann als der Partner.

Agannoo0nnyymxm


Jedem das seine, würde ich sagen. Meine Mutter hat um den Familienhund mehr getrauert als um ihre Mutter. Ich dagegen kam über den Tod des Hundes eher hinweg als über den Tod meiner Partnerin. Ist immer unterschiedlich...

TGie;fste`r Himxmel


Ich möchte hier einfach mal etwas zitieren, weil es mir gerade in den Sinn kommt und ich nicht mehr dazu sagen kann, als ich es bereits getan habe:

Viel lernen du noch musst, junger Padawan.

Und damit: Akzeptiere es, ändern kannst du es eh nicht - und weh getan wird damit auch niemanden. ;-)

Aclexan-draT


Für mich ist das nicht nachvollziehbar wie ein Tier wichtiger sein kann als der Partner.

Es kann aber so sein... und es gibt manche Gründe hierfür.

t@sa


Ein Glück, der inkontinente Koeter ist tot. Endlich keine Tierarztbesuche mehr. Nicht so schlimm, ein neuer ist ja nicht so teuer..

Schöne neue Welt.

Huch, Sarkasmus...wo kommt der nur her?

So ganz stumpf, auf die Schnelle und nicht sonderlich durchdacht: Mensch mag Bezugs-Lebenwesen, erstmal egal ob Mensch/Katze/Hund/.. Lebensform erstmal nebensaechlich, primaer geht's wohl in Richtung eines idealisierten Interaktionspartners, persoenliche Praeferenzen spielen natuerlich auch eine Rolle.

"Auf den Hund gekommen": Ersatzbefriedigung fuer fehlende Kinder, fehlende Partner, Resignation (bei all den Vollidioten da draussen nicht unbedingt verwunderlich..), ... Mag stellenweise eine Rolle spielen, aber erklaert nicht, warum auch "vollstaendige" Familien sich Hund/Katze/Maus zulegen, gemaess Annahme muessten die ja bereits rundum gluecklich sein.

Bis hierhin: Warum halten sich Menschen Haustiere, die keinen unmittelbaren nuetzlichen Zweck erfuellen?

Persoenliche Einschaetzung: Ich weiss es nicht. Ersatzbefriedigung reicht als Erklaerung nicht aus, an uebermaessiger Zuwendung ist auch erstmal nichts negatives zu finden. Als Gesellschaft waeren wir mit ein paar mehr von den Hundestreichlern und Eichhörnchen-Umarmern jedoch vermutlich deutlich besser dran als mit "Hund kaputt, zwei neue von den braunen, bitte".

Die reine Konsumenten-Haltung, die hier teilweise geaeussert wurde, loest zumindest einen dezenten Wuergereiz aus.

Kaleijo


NinaleinPB

Es geht nicht ums Vorschreiben. Aber wieso baut man zu einem Haustier eine engere Beziehung auf als zu dem eigenen Partner?

Gibt es irgend einen tieferen Sinn für diesen Faden oder willst Du hier nur immer und immer wiederholen, dass das Verhalten anderer für Dich zu übertrieben ist und Du deren Gefühlswelt nicht verstehst? Wozu diese rhetorischen Fragen, wenn Du es doch gar nicht verstehen willst und/oder kannst?

AVliceeHargsreavxes


Ich kenne tatsächlich Menschen, die um ihr Haustier mehr getrauert haben als um den eigenen Partner. Und wieso das nicht so sein sollte? Für mich ist das nicht nachvollziehbar wie ein Tier wichtiger sein kann als der Partner.

vielleicht war die Partnerschaft ja nur noch eine Gewohnheit es gibt einige Leute die bleiben nur aus Angst vor dem Alleinsein zusammen

E<hemaFligerZ Nutzer9 (#530218)


Wenn jemand schreiben würde, dass er einen nahen Angehörigen gepflegt hätte, wochenlang dessen Exkremente weggeputzt hätte usw. - und dieser Angehörige dann verstorben wäre und diese Person, die den gepflegt hätte, sich erleichtert fühlt, weil die Pflege entfällt und dieser nahe Angehörige zuletzt bettlägerig und kaum sprachfähig gewesen ist, ist derjenige für euch dann auch ein empathielose Mensch?

Muss derjenige Schuldgefühle haben, weil er sich erleichtert fühlt?

Wer würde hier denn gerne Ausscheidungen wegputzen und sich nicht erleichtert fühlen, wenn diese Aufgabe wegfallen würde?

Euhemaliger0 NutzLer (x#530218)


Ich fand den Tod für ein altes und krankes Haustier bye the way nicht traurig sondern auch neutral und für das Tier sogar erleichternd - dort weil dieses Tier sich sehr gequält hat, kaum gefressen hat und es deshalb zuletzt dann auch eingeschläfert worden ist zuhause als es gar nicht mehr alleine aufstehend konnte etc..

Irgendwann ist halt einfach Schluss. Keiner lebt ewig - egal oder Tier oder Mensch.

A[licneHarg~rea5ves


Wenn jemand schreiben würde, dass er einen nahen Angehörigen gepflegt hätte, wochenlang dessen Exkremente weggeputzt hätte usw. - und dieser Angehörige dann verstorben wäre und diese Person, die den gepflegt hätte, sich erleichtert fühlt, weil die Pflege entfällt und dieser nahe Angehörige zuletzt bettlägerig und kaum sprachfähig gewesen ist, ist derjenige für euch dann auch ein empathielose Mensch?

Muss derjenige Schuldgefühle haben, weil er sich erleichtert fühlt?

Wer würde hier denn gerne Ausscheidungen wegputzen und sich nicht erleichtert fühlen, wenn diese Aufgabe wegfallen würde?

Nein, denn habe genau das erlebt ;-)

Und ja gerade bei Tieren die vorher krank waren für die war ich froh, wenn sie es hinter sich hatten zum Beispiel mein herzkranker Pekingnese :-( aber deswegen war ich trotzdem traurig aber ich war auch froh, dass ihn erlösen konnte um sein leid zu beenden. Menschen müssen da dank bescheuerter Gesetze viel mehr leiden.

AoliceHacrgrexaves


Ich fand den Tod für ein altes und krankes Haustier bye the way nicht traurig sondern auch neutral und für das Tier sogar erleichternd - dort weil dieses Tier sich sehr gequält hat, kaum gefressen hat und es deshalb zuletzt dann auch eingeschläfert worden ist zuhause als es gar nicht mehr alleine aufstehend konnte etc..

Irgendwann ist halt einfach Schluss. Keiner lebt ewig - egal oder Tier oder Mensch.

natürlich und rational haben es meine zwei Hunde die letztes Jahr gestorben sind nun besser aber ich traure trotzdem um sie und vermisse sie :-( Bei meinem ersten Hund hatte ich nicht mal die Chance mich zu verabschieden der wurde vergiftet und ist auf der Fahrt zum TA neben mir gestorben und das innerhalb von 2 Stunden.

L.ola2-0$10


Kennste den Spruch: Tiere sind die besseren Menschen ;-) . Ist was Wahres dran. Aber darum gehts gar nicht-es geht vielmehr darum, dass eben ein Haustier für die meisten Menschen ein Freund und Begleiter und kein Hobby oder eine Freizeitbeschäftigung ist. Ich denke du stehst mit deiner Einstellung ziemlich alleine da und es ist grad andersrum...von wegen nicht normal und so ;-) .

Ich denke auch nicht, dass es bei der starken Trauer immer um Hamster oder Wellensittiche geht, sondern viel mehr um Tiere, die eben eine starke Bindung zum Menschen aufbauen wie z. B. Katzen, Hunde und z. B. Pferde. So, und ich trauere um alles was mir lieb war und das mache ich, weil ich ein sehr gefühlsbetonter Mensch bin, der das Gefühl des Vermissens empfindet und eine würdevolle Grabstätte für einen treuen Begleiter ist für mich absolut selbstverständlich. Außerdem nehm ich stark an, dass es eher Ausnahmen sind, die die Grabpflege Familienangehöriger hinter die Grabpflege von Haustieren stellen. Ich bin habe schon lange einen Partner, eine kleine Tochter hab ich auch und dennoch traure ich wahrscheinlich um meinen Dackel genauso wie die 90 jährige Oma, die sonst niemanden hat. Warum das so ist? Weil ich so bin-genauso wie du so bist wie du bist. Kann deine Haltung genauso wenig nachvollziehen wie du vielleicht meine. Deswegen tituliere ich aber anders denkende und fühlende Menschen nicht als "nicht normal". Die scheinst wenig Einfühlungsvermögen und Empathie zu besitzen-darüber hinaus scheinst du auch noch intolerant anders Denkenden gegenüber zu sein.

LZola2x010


Du scheinst wenig ....

EDhe(ma(lige"r Nutzeor 4(#530218)


natürlich und rational haben es meine zwei Hunde die letztes Jahr gestorben sind nun besser aber ich traure trotzdem um sie und vermisse sie :-( Bei meinem ersten Hund hatte ich nicht mal die Chance mich zu verabschieden der wurde vergiftet und ist auf der Fahrt zum TA neben mir gestorben und das innerhalb von 2 Stunden.

AliceHargreaves

Kann verstehen, dass es nochmal anders ist, wenn das eigene Haustier vergiftet wird und dadurch letztlich überraschend und plötzlich verstirbt. Wenn ein Tier recht alt ist und krank wird und evtl. selbst der Tierarzt im übertragenen Sinn abwinkt, hat man mehr Zeit sich zu verabschieden und darauf einzustellen.

Ich habe als Kind gedanklich Szenarien durchgespielt, in denen nahestehende Menschen gestorben sind, damit ich später darauf vorbereitet bin, wenn sie tatsächlich sterben. Kann aber noch kein abschließendes Feedback geben ob das klappt, die Leute leben noch.

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