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Wieso gibt es Menschen, die um ein Tier dermaßen trauern?

EZhe|malig3er Nutzrer :(#53x0218)


Es kommt auch darauf an wie weit das Tier eine emotionale Bindung zum Menschen aufbauen kann (und z.B. um den Menschen trauern würde). Bei einer Schlange dürfte das Level niedriger sein als bspw. bei einem Hund.

Ich "trauere" um ein Tier/einen Menschen, indem ich seiner gedenke ... Damit meine ich, dass ich an ihn zurückdenke. Es ist aber eher eine Art von ernster/andächtiger Stimmung. ... Irgendwie ist der Verstorbene in meinen Gedanken lebendig und ich fühle keinen Verlust.

dbali1a 12x3


Man schreibt dann, dass man mit dem Tod nicht klar kommt und seit Tagen nur noch am heulen ist, nichts mehr essen kann, teilweise nicht mal mehr zur Arbeit gehen kann.

Genau so sieht es aus und das ist, so finde ich, überhaupt nicht schlimm, ganz im Gegenteil völlig normal.

Ich habe das selbst erlebt und mir selbst geschworen, nie wieder ein Haustier, denn diesen Schmerz möchte ich nie wieder erleben.

Axlexa$ndraxT


Ich habe das selbst erlebt und mir selbst geschworen, nie wieder ein Haustier, denn diesen Schmerz möchte ich nie wieder erleben.

Hab ich mir auch schon oft geschworen... aber traurigen Tieraugen im Tierheim oder bei Notstellen kann ich dann leider doch nicht widerstehen. Die Zeit mit ihnen ist einfach zu schön.

H>udip>fupxf1


Ich habe das selbst erlebt und mir selbst geschworen, nie wieder ein Haustier, denn diesen Schmerz möchte ich nie wieder erleben.

Solche Gedanken sind mir nicht fremd, aber ich finde Tiere geben einem so viel und auf das zu verzichten ist mir unmöglich.

Bei jeder Art von Beziehung hat man Verlustängste, aber man verpasst so viel, wenn man aus diesem Grund keine mehr eingeht.

Mir würde etwas Wichtiges im Leben fehlen, ohne Tiere...

Nvin2ayl)einPB


Ich denke auch nicht, dass es bei der starken Trauer immer um Hamster oder Wellensittiche geht,

Nein nicht immer, aber so oft, dass ich es nicht nachvollziehen kann.

@ Eishoernchen:

Du musst mal richtig lesen. Die Überschrift sagt es doch eigentlich schon aus. Es geht nicht um normale Trauer, sondern um eine wochenlange tiefe Trauer wegen eines Meerschweinchens oder Vogels.

Ich persönliche musste noch nie um jemanden trauern, denn in meinem Freundeskreis leben zum Glück noch alle.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass man zu einem Hund eine engere Beziehung aufbaut als zu einem Kaninchen. Allein schon deswegen, weil das Kaninchen gar keine Beziehung zum Menschen haben will, keinen Körperkontakt sucht und überhaupt kein Interesse an dem Menschen hat.

Wenn man ein Tier geliebt hatte,sollte man es nicht einfach so entsorgen ( Mülltonne).Ich würde auch das Tier immer in die Erde vergraben.

Wieso? Was hat das Tier davon? Wird es unter der Erde nicht entsorgt?

Wenn man es wegschmeißt wie ein Stück Müll,hat man kein Gespür,was Lebenwesen bedeuten.

Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich kenne wirklich genug Leute, die ihr Tier nie artgerecht gehalten haben und dann am Ende ein richtig schönes Grab im Garten anlegen. Dann gibt es Leute wie mich, die ihre Tiere artgerecht halten und am Ende in die Mülltonne tun. So, wer war nun am Ende der bessere Tierhalter und hat sich mehr für die Bedürfnisse seines Tieres interessiert?

AzlexlandraxT


Es geht nicht um "bessere" Tierhalter. Es geht einfach darum, dass jemand das Tier geliebt hat und es nicht in der Mülltonne entsorgen möchte. Vielleicht braucht er einen Platz zum trauern. Zudem ist eine Beerdigung eine Möglichkeit es zu verarbeiten - Abschied zu nehmen. Macht man vorallem gerne mit Kindern die ihr Haustier verlieren. Das hat aber nichts damit zu tun ob man ein guter Halter ist oder nicht.

S0hojxo


Ich bin nach wie vor überzeugt, dass man zu einem Hund eine engere Beziehung aufbaut als zu einem Kaninchen. Allein schon deswegen, weil das Kaninchen gar keine Beziehung zum Menschen haben will, keinen Körperkontakt sucht und überhaupt kein Interesse an dem Menschen hat.

Von Kaninchen verstehst Du aber nicht zwingend sehr viel, oder?

NIinal[einxPB


Würde ich so nicht behaupten. Ich denke nur wenige Menschen haben in ihrem Leben länger/mehr Kaninchen gehabt als ich. Da hat noch keins den Körperkontakt zu mir gesucht oder hat sich gefreut, wenn ich ohne Futter ins Gehege kam. Die machen sich auch bestimmt keine Sorgen, wenn ich mal 2 Tage nicht da bin.

cRharlHiedxog


Ich bin nach wie vor überzeugt, dass man zu einem Hund eine engere Beziehung aufbaut als zu einem Kaninchen. Allein schon deswegen, weil das Kaninchen gar keine Beziehung zum Menschen haben will, keinen Körperkontakt sucht und überhaupt kein Interesse an dem Menschen hat.

Da gehe ich mit Ninalein einig. Ich hatte schon viele Kaninchen, die interessierten sich null für mich oder meinen Mann. Die hatten sich, das genügte vollkommen.

A lex}andrxaT


Ich denke nur wenige Menschen haben in ihrem Leben länger/mehr Kaninchen gehabt als ich.

Immer so um die 25 Kaninchen und dies während guten 25 Jahren? Ich versteh was von den Tieren. Ich hatte sie im Rudel (drinnen und draussen) und div. Rassen. Zudem Meerschweinchen in grosser Zahl und eine Tiernotstelle während mehr als 10 Jahren. Reicht das um Kenntnisse zu haben? Im Moment hab ich keine Kaninchen und Meerschweinchen.

A[le+xandrxaT


Ps. Meine Kaninchen waren immer handzahm und wenn ich im Gehege sass kamen sie angerannt und liessen sich streicheln.

DPieKruQemi


Unsere Hofkaninchen und Hasen kommen auch sofort angefetzt, wenn man in ihr Gehege geht und lassen sich streicheln, die eine kommt auf den Schoß gehopst.

E'hema9liger #Nutzer (:#39391x0)


Ps. Meine Kaninchen waren immer handzahm und wenn ich im Gehege sass kamen sie angerannt und liessen sich streicheln.

vielleicht haben sie Dich in diesem Moment für Futter gehalten? ]:D ]:D

A1lex a^ndrxaT


Ja klar.... sehe ja auch aus wie ein Löwenzahn. ;-D

K+leiIo


Snaiperskaja [VSS]

Irgendwann ist halt einfach Schluss. Keiner lebt ewig - egal oder Tier oder Mensch.

Sehe ich auch so. Meiner Meinung nach sagt die Dauer des Loslassens nichts darüber aus, wie tief das Gefühl zu jemanden war. Die Art der Aussage aber schon. So schnell wie möglich und auf einfachstem Weg entsorgen zeigt eben keinerlei Zuneigung - egal ob zu Mensch oder Tier. Was auch nicht sein muss - habe ja schon ein Beispiel gebracht. Es gibt Menschen, die keinerlei Gefühlsregungen zu anderen haben und dann funktioniert diese rationale Ebene auch sehr gut. Weg ist weg. Tot ist tot. Alles legitim. Diese Denkweise als absolut zu setzen und aufgrund dieser andere Denkweisen und vor allem Gefühlsweisen abzuwerten - das zeugt von fehlendem Respekt. Allerdings ist das für mich nun auch nicht wirklich überraschend, denn es gibt ja nun genug Fäden der TE, in der sich ihre rationale Denkweise zeigt - sind doch sowieso zu viele Menschen auf der Welt. Sie ist nicht in der Lage die Realität anderer nachzuvollziehen und/oder nachzuempfinden. Trotzdem meint sie diese bewerten zu dürfen. Das ist es, was dann viele auf die Barrikaden gehen lassen.

Wer würde hier denn gerne Ausscheidungen wegputzen und sich nicht erleichtert fühlen, wenn diese Aufgabe wegfallen würde?

Tatsächlich habe ich niemanden, der das gesagt hätte. Meine Mutter sagt, ich hätte alles getan, wenn er nur noch da wäre. Dasselbe gilt für mich und wird auch bei meiner Mutter gelten, sowie meinen Haustieren. Die wenigsten trennen die Aufgabe, die mit der Person nun einmal zusammenhängt, denn ist die Aufgabe weg, ist auch die Person weg und wenn man jemanden liebt, dann will das niemand, den ich kenne.

Aber auch hier - wäre alles kein Problem, hätte die TE geschrieben, kann mich denn einer verstehen. Sie wollte theoretisch aber verstehen, wie es dazu kommt, dass es bei anderen so ist, dass sie um ihre Tiere trauern und zeitweise mehr als um einen Menschen.

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