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Wieso gibt es Menschen, die um ein Tier dermaßen trauern?

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Aber ich denke wer nicht diese Liebe zu einem, sein Tier, empfindet der kann es auch nicht nachempfinden wie schlimm es ist wenn es stirbt.

Sehe ich nicht so.

Warum schließt mit dem Verlust umgehen können die Liebe zum Tier aus?

Wenn ich mir z.B. einen Hund nach Hause hole sollte ich annehmen das ich ihn im besten Fall überlebe da er keine so hohe Lebenserwartung hat oder eventuell auch wegen Krankheit oder Verletzung zu Tode kommen kann.

Damit sollte man glaub ich einfach rechnen und wenn man dann so sehr unter den Verlust leidet so das man sein eigenes Leben noch nicht mal mehr in den Griff bekommt dann sollte man sich wirklich überlegen ob ein neues Tier wirklich die beste Wahl ist oder ob man das nicht lieber sein lässt.

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ak-gs3047*wz

Man geht auch davon aus das die eigene Eltern und Großeltern vor einem das Zeitliche segnen und obwohl man darauf "vorbereitet" ist trauert man.

Und sa ich auch sehr über den verlust von Menschen trauere würde ich mich wohl nur schützen wenn ich mich auf eine einsame Insel verziehen.

Und was heißt hier mit Trauer umgehen? Indem ich traurig bin und mir Zeit gebe geht das eigene Leben ja nicht verloren.

Trauer gehört zum leben nunmal dazu, nur gehen wir unterschiedlich damit um.

Mein Gefühlsleben hängt halt nicht unter ner Käseglocke.

kKleineHr_drachenxstern


In den definitiv schlimmsten 16 Monaten meines Lebens sind mein Freund, meine Katze und mein Hund gestorben. :°( :°( :°(

Der Tod meines Freundes nach kurzer, sehr schwerer Krankheit, war unfassbar, hat mich in meinen Grundfesten erschüttert und ich war monatelang völlig am Ende. Als meine Katze dann starb, war es natürlich sehr traurig für mich , aber ihr ging es schon länger schlecht und der Tod war für sie eine Erlösung, was für mich tröstlich war. Als am Ende dieser Horrorzeit meine über alles geliebte Hündin auch noch gestorben ist, bin ich endgültig zusammengebrochen und musste kurzeitig psychologisch und medikamentös gehandelt werden. Sie war in der schlimmen Zeit mein Halt, wegen ihr musste ich jeden Tag aufstehen, arbeiten gehen, mich kümmern, erst als sie weg war, war ich wirklich ganz alleine.

Ich glaube, so geht es vielen Menschen. Das Tier ist etwas, für das man aufsteht, was tun muss... Gerade bei einsamen, kranken und/ oder alten Menschen ist eine Aufgabe, wie ein Tier sie einem gibt unheimlich wichtig. Und dnatürlich ist die Trauer groß, wenn das Tier dann weg ist.

Außerdem sind Haustiere für viele Menschen Familienmitglieder, auch da ist es doch nrmal, dass man trauert, wenn ein Mitglied der Familie stirbt.

Nur mein Beitrag zum Thema, um mal wieder auf den eigentlichen Faden zurückzukommen.

a<k-,gs3047x*wz


@ Füchsin

Man geht auch davon aus das die eigene Eltern und Großeltern vor einem das Zeitliche segnen und obwohl man darauf "vorbereitet" ist trauert man.

Das stimmt, auf mich macht es aber ganz ehrlich den Anschein als würde es bei manchen wenn das geliebte Haustier stirbt da eine Dimension höher gehen von wegen die Welt bricht zusammen, das Leben geht nicht weiter, nicht mehr nach draußen können und da hört für mich ganz ehrlich normale Trauer um ein Tier auf und ich kann das nicht mehr nachvollziehen und ich tu mir da dann auch schwer das wirklich ernst zu nehmen (das meine ich jetzt weder gehässig noch böse und schon gar nicht will ich damit provozieren) bzw. würde ich da echt schon fast dazu raten mal zum Arzt zu gehen.

Ich finde, so lieb man das Wesen da auch hatte...ne diese Trauer kann ich dann nicht nachvollziehen - auch nicht wie bei manchen das Tier über dem Menschen zu stehen scheint, gut das muss aber jeder selbst wissen warum er das tun muss und ob er nicht doch mal einen Blick auf sich selbst wirft und sich fragt welchen Anteil er selbst dazu beigetragen hat das es nun so ist bevor die Menschheit verteufelt wird.

Geht mich auch nichts an und das soll jetzt auch kein erneuter Startschuss einer hitzigen Diskussion für die Tierleute hier sein.

Das ist nur meine Auffassung.

K3räh@e


mit dem Verlust umgehen können

Trauern ist "mit dem Verlust umgehen". Trauern ist normal, trauern ist gesund und trauern ist notwendig. Ob die Trauer wegen eines Tieres oder wegen eines Menschen ist, ist in meinen Augen zweitrangig, in beiden Fällen ist da ein Verlust, der verarbeitet werdet muss. Für wie schwerwiegend der Verlust empfunden wird, hängt doch vielmehr vom Trauernden, als vom "Objekt" der Trauer ab. Wir trauern um so vieles...um verlorene Liebe, gescheiterte Träume, verpasste Gelegenheiten...warum dann nicht um ein Tier? Wenn ich danach nicht mehr in die Spur komme und irgendwann wieder halbwegs normal weiterleben kann, dann ist das eine schlimme, ungesunde Situation und ich sollte mir Hilfe holen. Das kann aber bei jedem Verlust passieren, Mensch stirbt, Tier stirbt, Traum gescheitert, Liebe verloren, Haus abgebrannt... Die Trauer anderer Menschen zu bewerten, abzuwerten, ist so oder so ein ganz ekelhafter Charakterzug.

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Ein ganz ekelhaften Charakterzug ist eher jemanden zu unterstellen er habe sein Tier nicht gut gehalten oder nicht wirklich "geliebt" weil die "Trauer" um dieses nicht so ausfällt als würde die Welt sich aufhören zu drehen.

Viele "Tierliebhaber" sind sogar der Meinung das Menschen die nichts mit Tieren am Hut haben schlechte oder schlechtere Menschen sind...bitte wo sind wir denn!?

Trauern kann ein jeder wie er will, aber es gleich als abwertend zu empfinden wenn andere dies bei gewissen Dingen für übertrieben halten...dafür kann dann keiner was.

Jeder hat nun mal nicht derartigen Zugang.

H.yb-ri>dXx99


Trauern kann ein jeder wie er will, aber es gleich als abwertend zu empfinden wenn andere dies bei gewissen Dingen für übertrieben halten...dafür kann dann keiner was.

Eineseits stimme ich dir zu. Trauern kann jeder, wie er will. Es gibt menschen, denen sieht man die trauer nicht an, sie trauern nicht oder gehen sonstwie damit um. Wo ich mit dir nicht übereinstimme ist, dass jemand sich anmaßen kann, einzuschätzen, ob die trauer "verhältnissmäßig" ist oder nicht. Denn jeder trauert anders. Manche trauern nicht, manche trauern stark, manche dazwischen. Aber ein Maß, wieviel trauer angebracht ist gibt es nicht und es steht auch niemandem zu, so ein maß festzulegen oder für übertrieben oder untertrieben zu halten.

K[rähxe


Jeder hat nun mal nicht derartigen Zugang.

Das erwarte ich auch gar nicht, aber ich erwarte, dass bei einem so empfindlichen Thema wie Trauer nicht von "Trauer" geschrieben/gesprochen wird und dass man daran denkt, dass die betroffene Person gerade in einem sehr verletzlichen Zustand ist, in einem, der zu den schlimmsten im Leben gehört (also Trauer generell) und wenn ich keinen Zugang dazu habe, dann sollte ich mich eben zurückhalten statt "Wie kann man nur." zu sagen.

a k-gs3o04x7*xwz


Aber ein Maß, wieviel trauer angebracht ist gibt es nicht und es steht auch niemandem zu, so ein maß festzulegen oder für übertrieben oder untertrieben zu halten.

Das passiert ganz automatisch da man natürlich mal schaut wie man da selbst dazu steht, es gibt keine Gefühlsregung oder keinen Zustand der nicht bewertet wird.

a6k-Rgs30247*xwz


Das erwarte ich auch gar nicht, aber ich erwarte, dass bei einem so empfindlichen Thema wie Trauer nicht von "Trauer" geschrieben/gesprochen wird und dass man daran denkt, dass die betroffene Person gerade in einem sehr verletzlichen Zustand ist, in einem, der zu den schlimmsten im Leben gehört (also Trauer generell) und wenn ich keinen Zugang dazu habe, dann sollte ich mich eben zurückhalten statt "Wie kann man nur." zu sagen.

Dann hätte der Thread gleich nach dem Startthread gleich wieder gelöscht gehört denn dies war das Thema und da der Doc nicht gleich wieder dicht gemacht hat kann man davon ausgehen das es ok ist seine Meinung zu sagen.

HjybDrid5X9.9


Das passiert ganz automatisch da man natürlich mal schaut wie man da selbst dazu steht, es gibt keine Gefühlsregung oder keinen Zustand der nicht bewertet wird.

Finde ich nicht. Vielleicht wird er bewertet. An mir ist mir das noch nicht aufgefallen, dass ich trauernde bewerte. Kann auch daran liegen das ich immer mitgetrauert habe, da es gemeinsame verluste waren. Zumindest kann man die Gefühlswelt des anderen akzeptieren und ihn nicht dafür verurteilen oder bewerten, sondern es einfach hinnehmen wie es ist.

A]lexiandr aT


Eineseits stimme ich dir zu. Trauern kann jeder, wie er will. Es gibt menschen, denen sieht man die trauer nicht an, sie trauern nicht oder gehen sonstwie damit um.

Ja, es gibt Menschen denen sieht man Trauer nicht an. Ich hab am Samstag meine Mutter verloren und leide... aber man sieht mir nichts an und ich hab heute nen Erste-Hilfe-Kurs gegeben... und doch steht die Welt still im Moment für mich. Im Moment leide ich.... aber ich zeige es nicht.

Es steht einfach niemandem zu einen anderen als "nicht normal" zu bezeichnen wenn er nicht trauert wie die TE. Es ist egal um wen oder was man trauert... urteilen sollte man nicht.

a<k-g s3047*xwz


@ Hybrid

Wie gesagt, dies war das Thema des Threads - wenn das Thema zu empfindlich für eine andere Meinung ist dann hätte er längst zu gemacht gehört.

S=holjo


die Tierleute

;-D

E<hemali%g@er Nut]zer (x#353655)


Mir scheint es nicht, als würde die TE bzgl. der Liebe zu Menschen und Tieren große Unterschiede machen. In einem anderen Faden schreibt sie:

Also davon abgesehen, dass ich vermute, dass sich deine Mutter kein Altersheim leisten kann, bei meiner Oma haben wir es wie folgt gemacht:

Wir haben ihr erzählt, dass sie mal 2 Wochen ins Heim muss um sich von ihrer Krankheit zu erholen und wir wollen in den Urlaub fahren. Natürlich haben wir sie nicht wieder abgeholt, da sie aber eh Alzheimer hatte, hatte sie das nach 2 Wochen auch schon wieder vergessen.

Haha. Der Klassiker.

Und bitte nicht verhungern. Wir wollen ja schließlich weitere Fäden von dir lesen :)*

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