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Wieso gibt es Menschen, die um ein Tier dermaßen trauern?

d[an_ae87


Das "glaubt mal" in deinem Satz unterstellt den anderen Diskussionsteilnehmern, sie hätten diesen Verlust noch nicht erlebt und wüssten daher nicht wie der sich anfühlt. Das ist ziemlich überheblich, gerade weil einige hier geschrieben haben, dass sie schon Eltern und Geschwister verloren haben und dennoch die Trauer um Tiere vergleichbar finden.

pqinknirc7o75


Ich habe auch nur geschrieben, dass es für mich eine andere Art von Trauer ist.

Meine Familie werde ich noch länger betrauern als ein paar Monate, die sind meine Biografie, meine Geschichte und werden das ganze restliche Leben

unersetzlich

bleiben.

pYi_nk1niFco7x5


ich nehme das glaubt mal...zurück... ist Umgangsprache... ok

für mich ist ein Verlust eines menschlichen Wesen, das mir nahsteht 1000 mal schlimmer als der Verlust meines Haustieres

DQer k3le]inei Prinxz


Und über die restlichen 10% steht Dir, bei aller Liebe, kein scheißverdammtes Urteil zu. Die meisten Leute trauern ja auch um ihren Vater mehr als um einen Hund. Geht es die was an, dass das bei Dir anders war? Beeindruckt es Dich? Hat es irgendwas mit Dir zu tun oder Einfluss auf Deine Gefühle?

Mir steht jedes scheißverdammte Urteil zu, so wie auch Dir.

Ich schrieb:

20.11.14 13:16

Bei aller Liebe zu einem Tier, aber ich denke mir dann, diese Person hat noch nie einen besonderen Menschen, den er über alles geliebt hat, verloren.

Da sollte doch mit zweierlei Maß gemessen/ getrauert werden.

Das sehe ich auch so. Es gibt nur eine Ausnahme: wenn das verstorbene Tier ein Hund ist. Wenn ein Hund stirbt, das kann locker schlimmer sein, als wenn ein Mensch gestorben ist.

Getrauert wird mit zweierlei Maß, und wenn es um einen Hund geht, kann es auch mal anders sein.

dyandaex87


Getrauert wird bei mir genausovielen Maßen wie es Todesfälle gibt. Da jede Beziehung einmalig ist und für mich die Beziehung, die Bindung die Ursache der Trauer ist, ist die Trauer auch jedesmal anders.

DZe\r kle|ine Prxinz


Dann hast Du eine sehr generalisierte Beziehung zu der jeweiligen Spezies, nicht zum jeweiligen Individuum? Faszinierend.

Ich habe keine generalisierte Beziehung, sondern eine gute Vantasi ;-D. Hätte ich eine Kuh, ein Pferd, eine Katze und einen Hund, dann wäre die Intensität in der Beziehung genau in der genannten Reihenfolge. Kuh, Pferd, Katze, Hund.

Dqerk k(leine Prxinz


Getrauert wird bei mir genausovielen Maßen wie es Todesfälle gibt. Da jede Beziehung einmalig ist und für mich die Beziehung, die Bindung die Ursache der Trauer ist, ist die Trauer auch jedesmal anders.

Ja. Aber der Ausgang hier war der, dass es einen Unterschied in der Trauer, abhängig davon gibt, ob Mensch oder Tier gestorben ist.

Genau diesen gibt es.

p;inknixco75


Getrauert wird bei mir genausovielen Maßen wie es Todesfälle gibt. Da jede Beziehung einmalig ist und für mich die Beziehung, die Bindung die Ursache der Trauer ist, ist die Trauer auch jedesmal anders.

Hauptsache der Mensch kann danach trotzdem noch funktionieren. Denn das Leben muss weitergehen.

Wenn ein Mensch nach dem Tod seines Haustieres regelrecht zusammenbricht, wie soll er erst nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen weiter funktionieren.

Das macht mir dabei Sorgen.... ich traue diesen dann nicht gerade viel mehr zu....

ich weiß, das ist wohl wieder sehr überheblich.... ich denke aber so

p\inkn]ico75


Ja. Aber der Ausgang hier war der, dass es einen Unterschied in der Trauer, abhängig davon gibt, ob Mensch oder Tier gestorben ist.

Genau diesen gibt es.

So ist es :)^

dEafna^e87


Ja. Aber der Ausgang hier war der, dass es einen Unterschied in der Trauer, abhängig davon gibt, ob Mensch oder Tier gestorben ist.

Und ob Menschen krank sind die, dass anders sehen und fühlen. Vergiss diese reizende Wertung bitte nicht.

Genau diesen gibt es.

Für dich, für andere nicht. Bei mir sortieren sich die Todesfälle unabhängig von der Spezies je nach enge der Bindung. Du hast eine grundsätzliche, nur für Hunde ausgesetzte, zwei Teilung, andere setzen Hunde zu den anderen Tieren und haben eine zwei Teilung ohne Ausnahmen.

Ich finde es ein wenig dreist die Regeln die für einen selbst gelten zur Norm für andere zu erheben.

TMexasx79


Ja. Aber der Ausgang hier war der, dass es einen Unterschied in der Trauer, abhängig davon gibt, ob Mensch oder Tier gestorben ist. Genau diesen gibt es

für Dich, ja. Es gibt aber eben andere, sie es nicht so sehen.

Für mich ist die Trauer abhängig von meiner Beziehung zu dem Lebewesen. Und da stehen für mich nicht per se Menschen (nur weil es Menschen sind) an erster Stelle und erst dann Tiere.

Die Beziehung und Bindung die ich zum Lebewesen hatte, bestimmt meine Trauer.

d.a'nae98x7


Hauptsache der Mensch kann danach trotzdem noch funktionieren. Denn das Leben muss weitergehen.

Wenn ein Mensch nach dem Tod seines Haustieres regelrecht zusammenbricht, wie soll er erst nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen weiter funktionieren.

Nun, wenn er genauso liebt dann trauert er eventuell genauso. Will heißen, er bricht beim Tode des Vaters genauso zusammen wie beim Tode der Katze. Wenn die Person nach der akuten Trauer um die Katze wieder aufgestanden ist, dann bin ich guter Hoffnung, dass sie es beim Vater ebenso schaffen wird.

Das macht mir dabei Sorgen.... ich traue diesen dann nicht gerade viel mehr zu....

Ja weil du vorraussetzt, dass die Person beim Tode des Vaters dann stärker trauern müsste, aber genau da bist du schief gewickelt. Kann schlimmer sein, kann weniger schlimm sein, kann gleich schlimm sein. Hängt ganz an der Person und ihrer Beziehung zu dem Vater.

p7inknihcxo75


Und ob Menschen krank sind die, dass anders sehen und fühlen. Vergiss diese reizende Wertung bitte nicht.

Sie können aber nicht natürlich differenzieren zwischen Mensch und Tier und es bleibt fraglich, ob sie mit schwersten, traumatischen Schicksalschlägen überhaupt gut zurechtkommen werden

Das ist echt nicht böse gemeint... aber bestimmt psychologisch gesehen eine interessante Frage, die ich nicht sicher beantworten könnte ":/

dwa+nae=87


Sie können aber nicht natürlich differenzieren zwischen Mensch und Tier

Diese Differenzierung ist ein Ergebnis der Kultur und nicht "natürlich". Es gibt keine Pflicht dazu dem einen Lebenwesen mehr Wert zu zumessen als dem anderen. Eine Tradition dazu ja, eine christliche Tradition, aber eine Pflicht sicher nicht.

ShhOohjo


Für dich, für andere nicht. Bei mir sortieren sich die Todesfälle unabhängig von der Spezies je nach enge der Bindung. Du hast eine grundsätzliche, nur für Hunde ausgesetzte, zwei Teilung, andere setzen Hunde zu den anderen Tieren und haben eine zwei Teilung ohne Ausnahmen.

Ich finde es ein wenig dreist die Regeln die für einen selbst gelten zur Norm für andere zu erheben.

Nicht nur dreist, sondern auch bizarr.

Sie können aber nicht natürlich differenzieren zwischen Mensch und Tier und es bleibt fraglich, ob sie mit schwersten, traumatischen Schicksalschlägen überhaupt gut zurechtkommen werden

Manch einer wäre der Meinung, dass Du das auch nicht kannst, wenn Du ÜBERHAUPT eine Bindung an ein Tier entwickelst.

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