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Wieso gibt es Menschen, die um ein Tier dermaßen trauern?

N>ordxi84


Na wer selbst völlig Atypisch ist kann atypisches Verhalten natürlich erkennen und definieren. Und sorry, eine psychische Störung mit ggf. übertriebener Trauer gleichzusetzen ist mehr als durchgeknallt.

L/ottHe04x07


Sorry, aber du verhältst dich auch nicht gerade "typisch".

Wenn Tiere für dich ersetzbar sind, schön für dich. Das finde ich wohl mindestens genauso schräg, wie du Menschen schräg findest, die Gefühle für ihre Tiere haben.

Du solltest vielleicht mal darüber nachdenken, ob du nicht selbst der Geisterfahrer bist.

DmieFüchAsxin80


Irgenwie bedauer ich dich sogar darum das du anscheinend nicht so tief für ein Tier empfinden kannst und einen Hund eher als Möbelstück betrachtest.

Wird dieser Hund wenn er erkrankt zum Tierarzt gebracht oder überläßt du ihn der "Natur"?

MRarfieCu@rie


Und sorry, eine psychische Störung mit ggf. übertriebener Trauer gleichzusetzen ist mehr als durchgeknallt.

Durchgeknallt ist wahrlich UNTERtrieben..

:|N

Loottee0407


Zum Tierarzt geht sie wohl:

Wenn mir wirklich mal ein Hund stirbt zu dem man ja eine engere Beziehung hat, dann empfinde ich eher eine Erleichterung, wenn der kranke alte Hund nun nicht mehr da ist, man nicht mehr ständig zum Tierarzt muss, man nicht täglich wegen Inkontinent wischen muss, etc. Ich fühle mich dann eher befreit und freue mich auf den Nachfolger.

HTolBzSt9reicxh


Du wirfst den Trauernden vor nicht klar im Kopf zu sein, bei deiner Fragestellung frage ich mich aber was bei dir nicht normal ist.

D8i#eKru)emxi


Weil das ein atypisches Verhalten ist. Dann könnte man ja auch anfangen andere atypische menschliche Verhaltensweisen wie Pädophilie zu akzeptieren. Klar mir kann es egal sein, wenn jemand in tiefe Depressionen fällt, wenn sein Hamster stirbt, aber es interessiert mich eben was in einem Menschen vorgeht, dass es soweit kommen kann.

Sorry, aber das ist Blödsinn. Es ist kein atypisches Verhalten, wenn jemand um etwas trauert, dass einem am Herzen liegt. Ein Kind kann um die kaputte Lieblingspuppe mehr weinen als um den Tod der Patentante. Ich hänge an allen meinen Tieren, die toten sind auf unserem Hof in einer Baumgruppe vergraben. Wenn ein Tier stirbt, weine ich. Aber dann ist es auch wieder vorbei, ich trauere nicht tagelang. aber ich trauere auch nicht tagelang um geliebte Menschen, da ich generell ein Mensch bin, der unabänderliche Dinge schnell hinnimmt und sich arrangiert.

Es gibt Menschen, die durch die Belastung im Job ein Burnout bekommen und in Depressionen verfallen, wieso soll es keine geben, die den Tod eines Tieres nicht verkraften? Manche verkraften die Trennung von der ersten großen Liebe nicht, obwohl ca 99,99% der Menschheit dies geschafft haben--wer ist denn schon sein Leben lang mit der ersten großen Liebe zusammen.

Die Trauer sagt nicht unbedingt etwas über den Wert des Verlorenen aus, sondern nur über die eigene Stabilität bzw. die eigene Art, Dinge hinzunehmen.

Snhelbly T\.


Das sagen sicherlich eine menge Menschen...

[[http://www.suedkurier.de/skplus/skthemen/leben-und-wissen/Um-Tiere-trauern-ist-das-normal;art1003203,5250249 Psychologen]] aber regelmäßig nicht

Weil das ein atypisches Verhalten ist. Dann könnte man ja auch anfangen andere atypische menschliche Verhaltensweisen wie Pädophilie zu akzeptieren.

Wenn Du die Liebe zu Tieren schon mir irgend etwas vergleichen will, wie wäre es dann mit

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Sodomie Sodomie]]


PS.: Ich habe unseren Golden Retriver auch geliebt, und bei der Beerdigung in unserem Garten auch ein paar Tränen nicht zurückhalten können.

cFharkliedxog


Wow, mittlerweile kann ich auch nachvollziehen wieso man dich für einen Freak hält.

Hier fehlt eindeutig ein "Facepalm"-Smiley

Dito...

HSy]br?idXx99


Weil das ein atypisches Verhalten ist. Dann könnte man ja auch anfangen andere atypische menschliche Verhaltensweisen wie Pädophilie zu akzeptieren

Das ist dermaßen unpassend trauernde Menschen (in welchem Maße auch immer) mit Pädophilie zu vergleichen.

Du haust damit gerade allen psychisch kranken Menschen auf den kopf. Atypische Verhaltensweisen sind z.B. Agoraphobie. Ist das etwa nicht akzeptiert? Sollen wir diesen Menschen erstmal verbieten, am öffentlichen Leben teilzuhaben, weil sie sich atypisch verhalten und erstmal abwarten, ob diese Menschen akzeptanz finden? (Vorsicht: Ironie!)

CEr0ankx1


Die Fragestellung an sich ist ja schon irgendwie recht aussagekräftig ":/

Hier wurde ja bereits alles wichtige und auch richtige geschrieben, was Deine Frage eigentlich schon beantwortet hat.

Die Frage, warum sich ein Mensch überhaupt ein Tier anschafft und zu sich holt, dürfte Deiner Frage gleichgestellt sein, nur frage ich mich gerade ernsthaft, warum Du Dir überhaupt ein Tier angeschafft hast, da Du offensichtlich nicht die üblich typischen Beweggründe hast und mich dann eher irritiert, dass Du überhaupt ein Tier hast.

Jetzt müsste ich eigentlich fragen, was bedeutet Dir Dein haustier überhaupt, oder warum hast Du eines?

Sorry, aber Du kommst mir doch recht "gefühlskalt" rüber, was sich aber dann für mich, mit einem eigenen Haustier gleich überhaupt nicht vereinbart, ich aber eine Theorie habe, diese hier aber nicht von mir gebe!

Ich denke, dass Du all das hier,von den anderen geschriebene überhaupt nicht nachvollziehen kannst, womit sich diese Frage wohl nie endgültig für Dich beantworten lässt!

b2laAckheaSrtedq.uexen


Irgenwie bedauer ich dich sogar darum das du anscheinend nicht so tief für ein Tier empfinden kannst

Das geht mir auch so :)_

Unser Hund darf voll und ganz Hund sein. Frei und wild und ungestüm. Sie darf sich auch mal in Aas wuzeln und wenn sie das möchte (und sich nicht vorher in Aas gewälzt hat ]:D ), dann darf sie auch auf's Sofa oder in's Bett.

Das Hundemädchen wird sicherlich nicht vermenschlicht, aber sie ist für uns ein vollwertiges Familienmitglied. Und unser Leben ist mit ihr so wunderschön und erfüllt, dass sie, wenn sie eines Tages versterben wird, ganz schrecklich fehlen wird.

Die zwei Lebewesen mit denen ich am meisten Zeit verbringe und mit denen ich am intensivsten zusammenlebe, sind mein Partner und mein Hund. Und ich liebe beide. Unterschiedlich, aber beide verdammt intensiv x:)

S0weet {FanVny $Advams


Ninalein, aber manchmal hast du schon wenigstens so einen Anflug von Ahnung warum dir alle vorschlagen dich zumindest beruflich von Menschen fern zuhalten? Oder? Bitte sag ja.

c`har=liexdog


blackheartedqueen, dein Bericht

Unser Hund darf voll und ganz Hund sein. Frei und wild und ungestüm. Sie darf sich auch mal in Aas wuzeln und wenn sie das möchte (und sich nicht vorher in Aas gewälzt hat ), dann darf sie auch auf's Sofa oder in's Bett.

Das Hundemädchen wird sicherlich nicht vermenschlicht, aber sie ist für uns ein vollwertiges Familienmitglied. Und unser Leben ist mit ihr so wunderschön und erfüllt, dass sie, wenn sie eines Tages versterben wird, ganz schrecklich fehlen wird.

Die zwei Lebewesen mit denen ich am meisten Zeit verbringe und mit denen ich am intensivsten zusammenlebe, sind mein Partner und mein Hund. Und ich liebe beide. Unterschiedlich, aber beide verdammt intensiv

kann ich unterschreiben, geht mir ganz haargenau gleich.

Ferner würde mich mal interessieren, was manche Leute unter Vermenschlichen verstehen. Schliesslich sind wir Menschen auch nur Tiere, ausser das unser Gehirn etwas weiter entwickelt ist, unterscheiden wir uns nicht im Geringsten. Was also heisst "Vermenschlichen" ?

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kann ich unterschreiben, geht mir ganz haargenau gleich.

Ferner würde mich mal interessieren, was manche Leute unter Vermenschlichen verstehen. Schliesslich sind wir Menschen auch nur Tiere, ausser das unser Gehirn etwas weiter entwickelt ist, unterscheiden wir uns nicht im Geringsten. Was also heisst "Vermenschlichen" ?

Ich denke, was hier gemeint ist, dass ein Hund sich an den Halter anpassen kann. Das ist aber keine vermenschlichung, sondern normal, da der Hund im idealfall den Halter als Alphatier ansieht und dessen gewohnheiten folgt. So geht ein Hund meist zusammen mit dem Halter ins Bett, hat seine vom Alphatier festgelegten Fresszeiten, etc. Ich sehe das aber nicht als vermenschlichung, solange es nicht so ein Tüttelhund ist, der in der Handtasche spazieren getragen wird.

Die Hunde in meinem bekanntenkreis können auch voll und ganz Hund sein.

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