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Wer kann von sich erzählen, er ist ein Muttersöhnchen?

SWt1ef*anC.


Wer kann von sich erzählen, er ist ein Muttersöhnchen?

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Guten Morgen

ich hätte mal so ne Frage, wer war von euch ein Muttersöhnchen oder ist es und kann davon berichten wie er das gesehen hat, oder wie er das erlebt hat oder wie er damit umgegangen ist, wie sein Umfeld war usw. Vielleicht hat wer Mut das zu erzählen. Oft bin ich hier auch im Forum hingewiesen worden und mich würde interessieren wie man davon weg kommt, und was man mit seiner Angst macht alleilne zu leben oder halt nicht die Mutter um sich haben oder ob das falsch ist usw.

S.tefaznC.


Nun ich sehe sie nicht oft und ich fühle mich halt wohl zu Haues aber wahrscheinlich hast du ein bisschen Recht aber so ist es nicht wie du schreibst

HgybRridxX99


Der Begriff Muttersöhnchen ist hier fehl am Platz. Es hängt was beleidigendes dran. Ich denke hier gehts drum, das du eine zu enge bindung zu deiner mutter hast und eben "nicht ohne sie" kannst. Ging mir lange auch so, einfach weil ich als kind übersorgt war und für mich (teils gegen meinen willen) aller erledigt wurde. Wichtig ist, dass du dich abnabelst. Ggf. mit therapeutischer Hilfe. Du musst dir selbst sagen "Ich bin Erwachsen, ich bekomme das alleine hin! Und das ist gut so!". Es ist schwer, aber machbar. Vor allem hilft es hier, selbstständig zu sein zu müssen. Du kannst dich zu dem Thema mal mit der Schematherapie auseinandersetzen. Die hat genau dafür sehr interessante Ansätze.

SwtefanxC.


aha ok

also ich bezeichne mich nicth als Muttersöhnchen sie schon

weil ich von zu Hause nicht weg will

weil wenn meine Mutter schmerzen hat mag ich nicht mit ihr auf Urlaub fahren

sie sagt der papa ist ja da, und der kann auch was machen auch wenn er Kreuzweh hat er ist bei ihr und sonst rufen die ja die Rettung ich kann eh nichts machen aber ich fühle mich wenn es nicht gut geht meiner Mutter nicht gut ohne meine Mutter

und wenn es ihr gut geht eh egal, übernachten möchte ich nicth bei Freundin weil Computer und Bett fehlt und ich nicht bequem auf Couch schlafe und ihr Bett zu klein ist

und ich rufe hin und wieder an nach Reisetouren wie es ihr geht und sie bringt das etewas auf die Palme aber nicht böse sondern sie ist gekränkt

acugx233


schreib doch mal wie alt ihr seid: Vater, Mutter, du selbst

S8tefa+nC.


wir sind über 40 eltern an die 70

Kilei4o


StefanC.

Wenn ich mir den Beitrag vom 19.11.14 14:53 durchlese klingt es, als hätte es ein 13jähriger geschrieben. Das heißt, jemand, der sehr von seinen Eltern abhängig ist, sich auch einbildet, er wäre für seine Eltern verantwortlich. Da würde ich mir die Frage stellen, was ist schief gelaufen, dass da jemand nicht selbstverantwortlich und selbständig wurde. Das ist ja nicht nur Deine Denkweise, sondern auch Deine Eltern. Mit 40 kann man ihnen allerdings wohl schwerlich den Vorwurf machen, da Du kein Kind mehr bist und jederzeit Deine Denkweise ändern kannst. Leichter gesagt als getan, denn so ein Abhängigkeitsgefühl lässt sich nicht mal so abstellen. Die Frage ist also, ob Du etwas ändern willst. Muttersöhnchen heißt für mich, dass jemand von seinen Eltern psychisch abhängig ist und oft auch die Mutter den Sohn nicht loslässt. Es gibt Eltern, die schmeißen ihre Kinder mehr oder minder Anfang 20 hinaus, zumindest auf emotionaler und seelischer Ebene -> geh Deinen Weg, finde Dich im Leben zurecht, was ich Dir mitgeben konnte, habe ich Dir mitgegeben. Sie vertraut also darauf, dass das Kind auch in der Lage ist es zu tun. Das heißt nicht unbedingt einen Ortswechsel, aber er hilft. Es gibt ja auch Kinder, die im Haus oder Wohnung bleiben und trotzdem ihr eigenes Leben aufbauen und tun und lassen, wie sie es sich vorstellen. Das wäre kein Muttersöhnchen. Es ist ja auch nicht perse schlecht bei oder mit den Eltern/Großeltern zu wohnen, wenn kein Leidensdruck vorhanden ist. Insofern muss jeder für sich selbst entscheiden, was er will.

T]his1 Twiliwghtt Gardexn


Die Frage ist also, ob Du etwas ändern willst.

Die Frage sollte erstmal beantwortet werden, bevor sich hier jetzt User die Mühe machen, zu schreiben (siehe auch div. andere Fäden vom TE)

SXtefRanC.


Naja ich möchte einfach dass sie cooler ist dass sie sich nicht über so viele Dinge aufregt wie jetzt, dass sie nicht gleich den ganzen halben Tag sauer ist weil ich von den Diskussionen mit ihr meiner Mama erzähle weil die einfach eine gute Ratgeberin ist und einfach haargenau erzähle was war, was ich halt von der Art so mache.

und wenn du fragst an mir, ich will vieles auch an mir ändern, das mich vieles nicht so aufregt dass mich Ärgereien nicht so aufregen oder Diskussionen und das ich cooler oder schlagfertiger antworten kann

m@nexf


und wenn es ihr gut geht eh egal, übernachten möchte ich nicth bei Freundin weil Computer und Bett fehlt und ich nicht bequem auf Couch schlafe und ihr Bett zu klein ist

Was hat das mit deinen Eltern zu tun? Das ist eher deine eigene Bequemlichkeit. Oder ist das eine Ausrede, um bei deinen Eltern sein zu können und es geht dir gar nicht um deinen Komfort zu Hause?

und ich rufe hin und wieder an nach Reisetouren wie es ihr geht und sie bringt das etewas auf die Palme aber nicht böse sondern sie ist gekränkt

Nach einer Reise zu fragen, wies geht und wie es so war, ist ja nun wirklich nicht abnormal. Deine Mutter bringt es wahrscheinlich eher auf die Palme, weil du auch sonst so dermaßen übertreibst. Da ist man dann eben sensibilisiert und jedes bisschen, was für sich genommen normal ist, erinnert an das, was einen nervt.

Deine Eltern scheinen, so wirkt zumindest dein Beitrag, sehr vernünftig mit ihrem Alter umzugehen. Sie jammern nicht und machen sich keine Panik. Sie verlassen sich aufeinander und wissen, dass im Notfall immer ein Rettungsdienst erreichbar sein wird. Sie brauchen dich schlichtweg nicht. Sicher lieben sie dich und verbringen gern Zeit mit dir als ihrem Sohn, aber sie sind nicht auf dich angewiesen.


27.11.14 23:50

Naja ich möchte einfach dass sie cooler ist dass sie sich nicht über so viele Dinge aufregt wie jetzt, dass sie nicht gleich den ganzen halben Tag sauer ist weil ich von den Diskussionen mit ihr meiner Mama erzähle

Und jetzt geht es plötzlich um deine Freundin? Ich finde du schreibst sehr verwirrend und durcheinander.

R=ous6e-xred


Frauen (die meisten die ich kenne) wollen einen Partner der selbstständig ist und nicht wegen jeder Diskussion zu seiner Mutter rennt! Damit hezt du deine Partnerin gegen deine Mutter auf, und sie fühlt sich ständig minderwertig (weil Mama kann das besser, weiß das besser etc...)!

Zu der Sache mit bei deiner Freundin übernachten, wenn sie dir wichtig ist und das Bett zu klein, dann kümmert man sich um ein größeres Bett(als Paar natürlich), und meckert nicht nur rum... Pc braucht man bei der Freundin auch nicht, es gibt so viele schöne andere Dinge die man machen kann!

By the way mein Partner ist selbst so ein "Muttersöhnchen" stört mich auch extrem, zur Zeit ist es uns leider nicht anderst möglich auszuziehen und ich denke ihn stresst das total, dass er dann nicht mehr seine Mami rund um die Uhr um sich hat... Im Juli ist es dann soweit dass wir (lt meinem Plan abhauen er weiß davon hat schon zugesagt) und wenn er nicht mitgeht hat er Pech gehabt :(v

Aber dieses extreme an der Mutter hängen verstehe ich selbst auch nicht! Find es auch persönlich einen sehr unerotischen Charakterzug, Mütter die ihre Söhne in diese Rolle drängen verbauen damit sehr viel Zukunft alleine was Partnerschaft, Probleme, Arbeit, Einkaufen, Alltag, aufräumen und und und anbelangt! Und wenn Mutti sich dann mal der Altersschwäche hingeben muss (sorry aber der Tod ist leider ein Teil des Lebens) dann stehen die da wie begossene Pudel!

k.leiner_drkachegnstxern


Naja ich möchte einfach dass sie cooler ist dass sie sich nicht über so viele Dinge aufregt wie jetzt, dass sie nicht gleich den ganzen halben Tag sauer ist weil ich von den Diskussionen mit ihr meiner Mama erzähle weil die einfach eine gute Ratgeberin ist und einfach haargenau erzähle was war, was ich halt von der Art so mache.

Du möchtest doch gar nichts ändern an deienr symbiotischen Beziehung zu deiner Mutter. Du möchtest, dass deine Freundin diese akzeptiert. Das iwderum kannst du gerne wollen, wird sie aber wohl nicht auf Dauer tun. Du musst dich eben irgendwann zwischen Mama und Freundin entscheiden. Aber diese Entscheidung ist doch eigentlich längst klar, wenn man so liest, was du so von dir gibtst.

Knleixo


StefanC.

Naja ich möchte einfach dass sie cooler ist dass sie sich nicht über so viele Dinge aufregt wie jetzt, dass sie nicht gleich den ganzen halben Tag sauer ist weil ich von den Diskussionen mit ihr meiner Mama erzähle weil die einfach eine gute Ratgeberin ist und einfach haargenau erzähle was war, was ich halt von der Art so mache.

Das ist zwar nett, aber Du kannst sie ja nicht ändern. Will sie sich denn ändern?

und wenn du fragst an mir, ich will vieles auch an mir ändern, das mich vieles nicht so aufregt dass mich Ärgereien nicht so aufregen oder Diskussionen und das ich cooler oder schlagfertiger antworten kann

Was ist realistisch? Was kannst Du tun? Was hast Du bisher schon versucht?

und was ist damit:

Oft bin ich hier auch im Forum hingewiesen worden und mich würde interessieren wie man davon weg kommt, und was man mit seiner Angst macht alleilne zu leben oder halt nicht die Mutter um sich haben oder ob das falsch ist usw.

Wolltet Du nicht selbständig werden? Irgendwie kenne ich mich nicht mehr aus.

m%nexf


Der Mutter alles mögliche aus der Beziehung zu erzählen hat auch nicht nur was mit Muttersöhnchen-sein zu tun. Es ist einfach ungehörig private Dinge, die die Freundin für sich behalten will, mit Dritten zu beratschlagen. Völlig egal ob Mutter oder bester Kumpel.

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