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Hilferuf einer Tochter

PalaMtRtfuss


@ krnr

Wie es schon andere schrieben, den Stick zur Polizei bringen!

Solche Schweine gehören angezeigt. Wer weiß, was der noch alles an diesen Filmen und Bildern besitzt.

KUleio


Das ist eine sehr schwierige Situation und ich glaube, dass sich keiner von uns wirklich in die Lage hineinversetzen kann. Ich meine, wie soll man so etwas seiner eigenen Mutter beibringen ? Oder irgendwem aus der Familie ?

Sie ist ja nicht 12, sondern 18. Sie soll sich von jemandem beraten lassen, der die Kompetenz dafür hat. Du kannst ihr ja offensichtlich nicht helfen eine Entscheidung zu treffen, mit der es ihr gut geht.

Geht's eigentlich noch? Man sollte hier davon ausgehen, dass es sich um einen authentischen Fall handelt & die Gefühle die ein solcher Fund auslöst kann ich garnicht abschätzen. Ich find's ehrlichgesagt eine Frechheit, einen hilfesuchenden Menschen hier mit solchen Beiträgen zu konfrontieren

Der hilfesuchende Mensch hier ist die TE und aus meiner Sicht gibt es nur eine Antwort – sie weiß keine Lösung, also soll sich die Freundin an jemanden wenden, der es kann. Alles, was die TE hier berichtet, ist übertragen und hat schon die subjektive Färbung der TE. Wie es tatsächlich ist, weiß aus meiner Sicht keiner hier.

aIvan=txi


Oder wenn die Eltern heimkommen einfach den Stick mal auf einen Tisch legen und fragen: "Was ist das für ein Stick, den habe ich im Videorekorder gefunden?". Dann wird sie ja sehen, wer wie reagiert, und dann ist Improvisationstalent und Fingerspitzengefühl gefragt, wie sie dann weiter den Dialog sucht.

Das rätst du einen jungen mädchen? Puh. Ich bin 33, hab ein pädagogisches Studium und ne beratungsweiterbildung, würde mir ein solches gespräch nicht zutrauen. Also nein.

Meines Wissens, ich kann hier gerne korrigiert werden, ist nicht nur der Besitz von kinderpornografischen Material strafbar, sondern man ist als Privatperson auch verpflichtet, das zur Anzeige zu bringen, oder?

Echt gabz beschissene Situation. Tut mir echt leid für eich beide...

Dxie`Kruexmi


@ murtel

Nochmal! Wer nennt mir eine konkrete Stelle in der Beschreibung die auf klare (=strafbare) sexuelle Misshandlung von Kindern hinweist.

nu is aber gut! Es ist nicht die Aufgabe eines Laienforums oder sonst irgendwem ausser den dafür zuständigen staatlichen Organen, zu bewerten, ob etwas eine strafbare Handlung ist, oder nicht.

Plötzlich zog sich das Kind aus und fing an sich selbst anzufassen.

Ein Kind, dass sich vor der Kamera auszieht und intim anfäßt und diese Bilder verbreitet werden--das deutet doch schon ganz massiv darauf hin, das willst du doch wohl nicht ernsthaft in Frage stellen, oder? Es geht hier nicht um Familienbilder vom FKK-Strand, das wirst du doch wohl verstanden haben.

Bei einer Anzeige ist die Familie zu 99,9% kaputt auch wenn das Verfahren wahrscheinlicher Weise eingestellt wird.

Dann versetz dich mal in die Lage der Tochter. Wie soll sie denn in ein paar Tagen mit ihrer Familie Weihnachten feiern? Wie eine "frohes-Fest-Umarmung" durch den Vater ertragen, wenn das jetzt alles erstmal ignoriert werden würde? WAS außer es zu ignorieren, schlägst du vor? Papa einfach mal ansprechen? am Besten untern Weihnachtsbaum?

Es ist eine absolut beschissene Situation, aber síe kann doch nicht ignoriert werden? wie soll das eine 18-jährige schaffen?

E:hemal:iger! Nutzer (#K540x992)


Als Privatperson ist man generell nicht verpflichtet, begangene Straftaten der Polizei anzuzeigen. Egal, um welche Art von Straftaten es geht.

CUompraxn


Meines Wissens, ich kann hier gerne korrigiert werden, ist nicht nur der Besitz von kinderpornografischen Material strafbar, sondern man ist als Privatperson auch verpflichtet, das zur Anzeige zu bringen, oder?

Nein, ist man in diesem Fall nicht.

Geregelt wird dies durch §138 des StGB. Man ist lediglich zur Anzeige klar umrissener Straftaten verpflichtet. Der Besitz dieser Medien zählt nicht zu den anzeigepflichtigen Straftaten, solange nicht Menschenhandel und Freiheitsberaubung daraus hervorgehen. Man mag es als zynisch empfinden, dass neben Angriffskrieg und Mord auch das Geldfälschen zu den anzeigepflichtigen Straftaten gehört, aber Kindesmissbrauch nicht... aber so ist die Lage >:(

Ob eine 18-Jährige ein solches Gespräch mit den Eltern übersteht ... nein, in dieser Situation hast du sicher Recht. Da habe ich wohl die letzten 30 Jahre meines Lebens auch bisschen vergessen, wie das damals so war.

Aber egal, was sie tut: es ist für sie wahnsinnig schwer. Nichts würde sie überstehen, insofern ist es schon wieder fast egal. Vermutlich wünscht sie sich, sie hätte das alles nur geträumt.

J!asnx74


Man weiss doch nichtmal, ob der Stick wirklich dem Vater gehört. Kann auch dem Bruder, der Mutter, oder dem Vorbesitzer des gebraucht gekauften videorecorders gehören..

Und man stelle sich vor, die Polizei kommt, nach Anzeige, nimmt den Vater mit, der erst in diesem Moment davon erfährt, dass die Tochter das gefunden und angezeigt hat. Wie groß wre da der Schaden für die Familie?

In Gegensatz zu Gesprächen mit Psychologen im Vorfeld, und den Vater dazu brigen, sich selber anzuzeigen. Erheblich milder, was die familiären Schäden angeht.

und und und.

Es gibt hier wirklich als einzig sinnvolles nur den Rat, sich da an entsprechende Fachleute zu wenden, die den weiteren Prozess begleiten, davon bin ich fest überzeugt. Ich finde auch, der Faden sollte geschlossen werden, ich finde das viel zu heikel für eine breitbandige Laiendiskussion.

D+ieK,runemi


Man weiss doch nichtmal, ob der Stick wirklich dem Vater gehört. Kann auch dem Bruder, der Mutter, oder dem Vorbesitzer des gebraucht gekauften videorecorders gehören..

nun, ich denke, die Freundin der TE wird wissen, ob sie einen Bruder hat und ob der Videorecorder gebraucht gekauft, nie benutzt und dann im Schrank gelandet ist--also werden sich diese beiden Punkte rasch klären lassen.

EThemaliNger Nautzer (#'540992x)


Man weiss doch nichtmal, ob der Stick wirklich dem Vater gehört. Kann auch dem Bruder, der Mutter, oder dem Vorbesitzer des gebraucht gekauften videorecorders gehören..

Das war auch mein erster Gedanke - das ist allerdings ein Logikfehler: Auf dem Stick sind schließlich auch die Bilder der Bekannten des Vaters, inklusive des Bildes, welches der Vater am Strand aufgenommen hatte. Wer speichert auf einem fremden Stick solche Dateien (die die eigene Ehe massiv gefährden) - und schaut sich nichtmals an, was für Material sonst noch auf dem Stick ist?

Juan7x4


Hm, auch wieder wahr. Ändert aber an meinem Fazit auch nix.

C!ha?ncex007


@ Comran

Spontan würde ich folgendes machen: die Daten kopieren und bei der Polizei überprüfen lassen.

Das hatten wir hier schon erwähnt, dass dies eine Straftat für sich darstellt. Ich habe es jetzt noch mal direkt heraus gesucht:

Beweise sichern, aber wie?

Die Technik erleichtert einem vieles, aber macht das Sichern von Beweisen für den unerfahrenen Nutzer zum Teil auch schwer.

Je nach Sachverhalt können andere Beweise von Bedeutung sein. In einem Fall kann es Ausreichen, lediglich ein paar Ausdrucke aus dem Bestell-Schriftverkehr einzureichen. In einem anderen Fall wird es möglicherweise erforderlich sein, einen Computer bei der Polizei auswerten zu lassen.

Unter Opens internal link in current windowScreenshot finden Sie Hinweise, wie Sie ein aktuelles Bild auf dem Monitor sichern können. Beachten Sie aber bitte, dass Sie sich bei einer Sicherung von kinder- oder jugendpornografischem Bildmaterial selbst strafbar machen, da sie dadurch eine Kopie erstellen. Halten Sie dafür vorher Rücksprache mit Ihrer Polizei und ggf. mit einem Rechtsanwalt.

[[http://www.polizei-praevention.de/themen-und-tipps/ihr-weg-zur-strafanzeige.html Quelle]]

MAu$rt_exl


Anscheinend habe dieses Stick nun von den Foristen einige selber in Augenschein genommen und können die Strafbarkeit der fraglichen Bilder aufgrund ihrer Erfahrungen auf dem Gebiet eindeutig bejahen.

Gut ich gebe mich geschlagen!

Vater anzeigen und mit ruhigen Gewissen ihm nach erfolgten Einstellung des Verfahrens begegnen und mit ihm im weiteren Verlauf des Lebens viele schöne Weihnachten in voller Harmonie unter dem Baum feiern.

"Plötzlich zog sich das Kind aus und fing an sich selbst anzufassen.

" Das ist ein nichtssagender Satz, der unendlich viel Spielraum für eine Interpretation lässt. Ist das wirklich ein Kind oder sieht es nur so aus, war es nackt (steht da nämlich nicht), fängt an sich anzufassen (ja wo denn). Bei klaren Vorgaben im Text sollte man sich ggf. wirklich Sorgen machen aber so ist das PILLEPALLE.

B,ru;mmbxi ene


Ist das wirklich ein Kind oder sieht es nur so aus, war es nackt (steht da nämlich nicht), fängt an sich anzufassen (ja wo denn).

Ich kann nur von mir reden aber ich erkenn den Unterschied zwischen Kind und Teen.

ETlafQRemJich0815


Na ja, den Hintern einer Bekannten zu fotografieren ist jetzt nicht gerade eheschädigend.

Die Bilder sind vor über sechs Jahren auf dem Stick gelandet.

Es ist in der Tat nicht nur moralisch sondern auch juristisch ein Unterschied ob es sich um Pornographie handelt (also Beischlafszenen) oder ob es "nur" Aufnahmen in "geschlechtsbetonter" Pose sind.

Soll sie tatsächlich ihren Vater ans Messer liefern wegen eines USB-Sticks dessen Herkunft und Besitzverhältnis nicht mal gesichert ist?

Ich weiß nicht was ich machen würde an ihrer Stelle und ich kann ihr zu nichts raten. Ich würde den Stick vermutlich löschen/formatieren und im Hausmüll entsorgen, dieses dem Vater mitteilen und ansonsten nichts machen. Aber dann bin ich bei den meisten hier unten durch, fast schon ein Mittäter, ganz sicher aber min. selber pädophil veranlagt da ich damit die "Taten" des Vaters verharmlose/entschuldige.

Traurig wie die Gutmenschen mächtig empört sind und "Kopf ab!" fordern, ganz so als hätte die Tochter den eigenen Vater beim Geschlechtsverkehr mit dem Nachbarskind erwischt...

Keine Frage, Kinderpornos sind furchtbar schlimm! Vor allem natürlich für die dargestellten Personen! Und ich würde alles in meiner Macht stehende tun um die "Hersteller" der Justiz auszuliefern. Aber Menschen mit pädophilen Neigungen sind ganz arme Schweine. Da sie ganz genau wissen das sie ihr Verlangen nicht ausleben dürfen. Einige wenige Arschlöcher tun das natürlich trotzdem...

Aber selbst das wissen wir nicht... Ich jedenfalls kann und will hier kein (Vor)Urteil fällen.

CMoYm0r)an


**Beachten Sie aber bitte, dass Sie sich bei einer Sicherung von kinder- oder jugendpornografischem Bildmaterial selbst strafbar machen, da sie dadurch eine Kopie erstellen. Halten Sie dafür vorher Rücksprache mit Ihrer Polizei und ggf. mit einem Rechtsanwalt.

Das ist ein guter Hinweis, aber wir haben die Gewaltenteilung und über den Straftatsbestand entscheidet gottseidank nicht die Polizei.

Im gleichen Link heißt es in einem anderen Absatz:

// Achten Sie bitte darauf das kinder-/jugendpornografische Material nicht unnötig zu vervielfältigen//

Wenn sie den Stick an sich nimmt, um ihn zur Polizei zu bringen, ist sie genauso in Besitz. Wenn sie die Kopie auch direkt der Polizei aushändigt, um überhaupt feststellen zu lassen, ob es sich hierbei um strafrechtliches Material handelt (da hat Jan74 völlig Recht, vgl. auch Edathy-Diskussion), sagt mir der gesunde Menschenverstand, dass dies nicht in einem Strafverfahren endet ;-)

Um sicherzugehen könnte sie es ja tatsächlich vorher mit der Polizei absprechen. Die Aufforderung, den originalen Datenträger mitzubringen, kann sie mit dem Hinweis ablehnen, dass es nicht ihr Eigentum ist und sie lediglich weiß, dass er existiert. Sie könnte sich ja auch theoretisch (!!!) in Gefahr bringen, wenn das rauskommt. Das kann die Polizei nicht verlangen.

Es bleibt verzwickt. Die Schilderungen gehen immerhin nicht eindeutig in Richtung KiPo. Lasziv guckende Mädchen im Slip sind sicherlich sehr verstörend und lässt auf eindeutige Neigungen schließen, aber allein die Interpretation einer geschockten 18-Jährigen ist noch keine juristische Bewertung. Sexuelle Handlungen an den Kindern wurden noch keine entdeckt. Insofern bleibt es einem Verdacht, und außer von Berufs wegen damit befassten Behörden würde ich das Material niemandem zeigen, sondern direkt damit zu den richtigen Stellen gehen. Der Eigentümer kann nicht benannt werden, weitere Aussagen werden mit Berufung aufs Zeugnisverweigerungsrecht verweigert.

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