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Habe viele Baustellen in meinem Leben, wer unterstützt mich?

aWnqodpic hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe mich neu in diesem Forum registriert, nachdem ich hier schon lange still mitgelesen habe.

Ich eröffne diesen Thread, um über die viele Baustellen zu reden, die ich in meinem Leben habe und an denen ich gerne einiges ändern möchte. Ich habe viele Probleme, vor allem:

* mit mir selber (habe u.a. Selbstwertprobleme und bin nicht sehr selbstbewusst)

* im Beziehungsbereich (meine Beziehung scheint derzeit in die Brüche zu gehen)

* im beruflichen Bereich (stehe vor dem Eintritt ins "richtige" Berufsleben, aber komme nicht voran)

Derzeit stecke ich psychologisch gesehen auch richtig "in einem Loch" und muss dringend mein Leben wieder in Ordnung bringen. Gibt es hier Leute, die mich dabei etwas begleiten möchten und mir vielleicht Mut oder Ratschläge geben können oder einfach nur da sind? Das würde mich sehr freuen und es würde mir bestimmt sehr weiterhelfen. :-)

In diesem ersten Beitrag wollte ich erst einmal noch nicht allzu viel konkretes zu meinen Problemen schreiben, um es kurz zu halten. Wenn hier jemand mitmachen möchte, fragt mich gerne was ihr möchtet! :)D

Antworten
a{nodBixc


Hm, bisher wenig Resonanz. :-) Also, vielleicht sollte ich mal etwas mehr erzählen. Meine Frau wird sich wie es derzeint scheint von mir trennen. Gerade haben wir eine Art Auszeit und uns schon etwas länger nicht mehr gesehen. Ich fühle mich ohne sie total leer und habe riesige Zukunftsängste, die auch mit meinen beruflichen Problemen zusammenhängen.

Ich habe zwar ein paar Freunde, die ich hin und wieder sehe und mit denen ich über meine Probleme reden kann, aber trotzdem fehlt mir meine Frau wahnsinnig und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich mein Leben ohne sie in den Griff bekommen soll.

Ich weiß zwar, dass man mit sich selber im Reinen sein soll und sich nicht so sehr an einen Partner hängen darf, dass man ohne ihn gar nicht mehr klarkommt, aber das funktioniert bei mir offensichtlich nicht wirklich.

Besonders jetzt an Weihnachten wird es sehr schwer ohne meine Frau, da ich auch nicht gerade die beste Beziehung zu meiner restlichen Familie habe.

Was schlagt ihr vor, was sollte ich jetzt machen, um irgendwie wieder klarzukommen? :-|

C&omGraxn


Was schlagt ihr vor, was sollte ich jetzt machen, um irgendwie wieder klarzukommen? :-|

Ich kann dir nur raten, nicht alles auf einmal zu wollen. Sortiere deine Probleme nach Prioritäten und versuche, beim Rest gelassener zu sein.

Egal was passiert - nichts ist eine totale Katastrophe. Hier und da musst du dich auf einen längeren Kampf einlassen oder Dinge auch mal kaputtgehen lassen, wenn du dich nicht darum kümmern kannst.

Überlege dir auch, welche Dinge vielleicht einen Einfluss auf andere Probleme haben. Die hätten dann für mich auch Vorrang.

Was glaubst du denn, was momentan der dringlichste Punkt ist, an dem sich etwas ändern müsste? Und vor allem: warum?

m-ond+sxterne


Ich habe zwar ein paar Freunde, die ich hin und wieder sehe und mit denen ich über meine Probleme reden kann, aber trotzdem fehlt mir meine Frau wahnsinnig und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich mein Leben ohne sie in den Griff bekommen soll.

Das ist vermutlich der Trennungsgrund. Wenn Du ohne sie Dein Leben nicht im Griff hast, dann bist Du mit ihr eine Last, eine Klette, ein Mühlstein um ihren Hals oder ein Klotz am Bein. Verständlich wenn sie das nicht möchte.

Also, so oder so, Deine Aufgabe ist es Dein Leben selbständig in den Griff zu bekommen, ohne auf die Unterstützung Deiner Frau angewiesen zu sein.

Was schlagt ihr vor, was sollte ich jetzt machen, um irgendwie wieder klarzukommen?

Erstmal zur Besinnung kommen, ehrlich zu Dir selbst sein, für Dich selbst herausfinden, ob Du im Herzen gerne mit ihr zusammen sein möchtest, oder ob sie eher jemand ist, den Du brauchst, weil Du Dein Leben ohne sie nicht in den Griff bekommst.

Du hast übrigens einen freundlichen und einladenden Eröffnungsbeitrag geschrieben. Es tut mir leid, dass zunächst niemand drauf reagiert hat. @:)

t.emaxre


Um dir Raschläge zu geben müsste man einfach mehr wissen.

Warum trennt sich deine Frau von Dir?

Welche Probleme hast du mit dem Eintritt ins Berufsleben?

Wie äußerst sich dein mangelndes Selbstwertgefühl.

Was Weihnachten betrifft. Das du Weihnachten mit deiner Frau verbringst ist wohl eher unwahrscheinlich.

Wie wäre es wenn du dich darum kümmerst, dass das Verhältnis zu deiner Familie etwas besser wird. Das solltest du dann aber bitte nicht nur wegen Weihnachten tun, sondern als Anfang sehen für eine bessere Zukunft.

Wie Comran schon schreibt. Du musst eines nach dem Anderen angehen. Alles auf einmal löst sich nicht, aber der Erfolg in einem Teilbereich kann den Erfolg in anderen Bereichen nach sich ziehen.

Leider kann ich dir nicht mehr zur Aufmunterung sagen, als das Du nach vorne schauen solltest auch wenn das gerade vor Weihnachten schwer fällt.

alnodxic


Danke euch für eure Antworten! Ich antworte mal separat auf eure Beiträge.

@ Comran

Mir ist schon klar, dass ich nicht alles einfach so lösen können werde. Und dass das jetzt nicht das Ende meines Lebens ist, ist mir rational auch klar. Aber wenn wir uns jetzt trennen, sieht für mich alles so trostlos aus.

Da ich unsere Beziehung nicht alleine retten kann, wenn meine Frau nicht mehr will, muss ich wohl irgendwie an mir selber arbeiten. Es wäre sicher ein guter Ansatzpunkt, an meinem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten, da sich dies (also das Fehlen davon) sicher auch negativ auf meinen beruflichen Bereich auswirkt.

@ mond+sterne

Sicherlich ist es richtig, dass es sich auch negativ auf meine Beziehung auswirkt, wenn ich alleine ohne meine Frau quasi "nicht klarkomme". Aber es ist jetzt nicht so, dass ich die totale Last für sie wäre und das ist sicher nicht der Hauptgrund für die Trennung. Also meine Frau hat ja auch so einige Probleme mit sich selber und wir unterstützen uns eigentlich ganz gut gegenseitig.

Es gab/gibt halt so einige Probleme in unserer Beziehung. Stichwörter wären z.B. aus Sicht meiner Frau mangelnde Wertschätzung meinerseits, mangelndes Vertrauen in unsere gemeinsame Zukunft, Probleme im sexuellen Bereich. Wir waren bereits mehrmals bei einer Paarberatung, was auch echt gut war und wir haben eigentlich schon viele Sachen verbessert, das sagt auch meine Frau. Aber irgendwie ist sie an einem Punkt, an dem sie nicht mehr an die Beziehung glauben kann und keine Kraft mehr hat, darum zu kämpfen dass es wieder besser wird.

Ich kann auch definitiv sagen, dass sie meine Traumfrau ist und dass ich unbedingt mit ihr den Rest meines Lebens verbringen möchte. Also es ist nicht so, dass ich mich nur an die Beziehung klammern würde, weil es mir ohne Beziehung schlechter geht, auch wenn letzteres natürlich so ist.

@ temare

Ich habe ja jetzt schon ein wenig zu den genaueren Gründen für den Trennungswunsch meiner Frau geschrieben. Um euch alles ganz genau erklären zu können, müsste ich hier ewig ausholen. Aber fragt ruhig nach, wenn ihr irgendwas wissen wollt.

Mit dem beruflichen stellt es sich so dar, dass ich jetzt endlich nach langer Zeit mit Uni und Promotion fertig sein werde, sofern ich die Diss unter den jetz auf mich zukommenden Umständen in den kommenden Monaten abschließen kann. Bin bereits auf Jobsuche, was aber (wie bei vielen Leuten) sehr schwer ist. Diese gesamte Unsicherheit (geht es mit der Beziehung weiter, schaffe ich meine Diss, finde ich einen Job, wo muss ich evtl. für einen neuen Job hinziehen ohne Freunde etc.?) macht mich halt derzeit einigermaßen fertig.

Ich denke derzeit auch relativ konkret darüber nach, mich in eine Psychotherapie zu begeben (Verhaltenstherapie o.ä.), um an meinen persönlichen Baustellen wie dem mangelnden Selbstwertgefühl etc. zu arbeiten. Aber auch da ist diese Unsicherheit ein Problem: Ich kann nicht ausschließen, dass ich in ein paar Monaten für einen Job sehr weit wegziehen muss.

Des Weiteren hilft so eine Therapie natürlich (wenn überhaupt) nur langfristig, aber nicht bei der kurzfristigen Bewältigung meiner Probleme.

a;nondirc


Und um es klarzustellen: Ich weiß ja, dass wir im Rahmen dieses Threads nicht alle meine Probleme lösen können, es geht mir zunächst mal darum, dass ich hier so einen Platz habe, an dem ich mit ein paar netten Leuten wie euch über meine Probleme reden kann. Von daher bin ich für jeden Beitrag dankbar, auch wenn er nicht die Patentlösung für ein sorgenfreies Leben für mich enthält. :-)

PGen<tiuTm


Hi anodic,

alle Probleme , die Du bis jetzt beschrieben hast beginnen für mich BEI DIR.

Anders gesagt... Du bist die Ursache.

Das heisst, du musst mit dir selbst beginnen.

Mond+sterne hat es fantastisch beschrieben:

Wenn Du ohne sie Dein Leben nicht im Griff hast, dann bist Du mit ihr eine Last, eine Klette, ein Mühlstein um ihren Hals oder ein Klotz am Bein. Verständlich wenn sie das nicht möchte.

genau so ist es. Du musst wieder ein Mann werden. Beschützer, Planer, Architekt...

Welche sexuelle Probleme waren es ? Bei Dir?

Es klingt vielleicht ungewöhnlich... aber ich wette, du treibst kein Sport... und hast Übergewicht? Eins von beiden bestimmt :-)

hast du einen Job oder bist du arbeitslos ???

Beginne ab heute zu Joggen. Das wäre der Anfang.

aanodxic


Danke für deine Antwort. Ich hab ja schon geschrieben, dass diese Überlegungen von mond+sterne auf jeden Fall grundsätzlich richtig sind, aber das ist bei uns nicht der absolute und alleinige Hauptgrund für unsere Probleme. Also es ist nicht so, dass meine Frau die absolute Powerfrau ist und ich ihr als depressiver Loser eine totale Last bin oder so.

Ich hab ja oben schon etwas mehr zu den eigentlichen Gründen geschrieben. Aber keine Frage, wenn ich meine persönlichen Probleme besser in den Griff bekomme, dann wird sich das sehr positiv auf die Beziehungsebene auswirken.

Zu deinen anderen Fragen: Nein, ich bin überhaupt nicht übergewichtig. Ich bin gehe auch seit ein paar Jahren ins Fitnessstudio und bin grundsätzlich ganz passabel durchtrainiert. Meine Frau findet mich auch durchaus körperlich attraktiv.

Zum Job hab ich ja auch schon was geschrieben. Habe studiert (Wirtschaftswissenschaften), danach die Promotion begonnen, arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni und mein Vertrag läuft in ein paar Monaten aus. Habe schon immer etwas Probleme gehabt, mit der Promotion voranzukommen, da dieses ganz allein organisierte Arbeiten fast ohne externe Kontrolle für mich wohl nichts ist. Wenn ich jetzt einen "normalen" Job außerhalb der Uni finden würde, wäre da eigentlich auch alles gut. Aber Jobsuche ist ja halt sehr schwer.

Sexuell waren/sind die Probleme so, dass wir -- obwohl es grundsätzlich bei uns harmoniert -- wir selten Sex hatten, u.a. weil ich mich mental häufig gestresst fühle wegen der Arbeit und so. Außerdem hat meine Frau im Laufe der Zeit manche neuen sexuellen Wünsche entwickelt, die wir bisher nicht so richtig umgesetzt haben. Sie denkt nun, dass das bei uns gar nicht mehr klappen kann.

Ich bin hier (wie bei allen unseren Problemen) aber durchaus der Meinung, dass wir alles wieder zum Guten wenden können, wenn wir unsere Beziehung nicht aufgeben und weiter an uns arbeiten. Wir haben ja wie gesagt auch mit Hilfe einer Paarberatung schon viel verbessern können, das sagt sie auch selber.

CHomyraxn


da dieses ganz allein organisierte Arbeiten fast ohne externe Kontrolle für mich wohl nichts ist.

Ich glaube, da liegt der Hase insgesamt im Pfeffer. Du bist durch dein geringes Selbstwertgefühl antriebslos, oder deine Antriebslosigkeit führt zu einem geringen Selbstwertgefühl.

Hast du eine ungefähre Idee, was davon Henne und was Ei sein könnte?

Außerdem hat meine Frau im Laufe der Zeit manche neuen sexuellen Wünsche entwickelt, die wir bisher nicht so richtig umgesetzt haben.

Weißt du eigentlich, was für ein Glückspilz du bist, wenn eine Frau sexuell aktiv und fordernd ist? Vermutlich ist sie aber nicht so dominant, dass sie für dich die oben angesprochene externe Kontrolle übernehmen kann. Und das überlastet sie, wenn du dich immer so ziehen lässt, anstatt mal voran zu schreiten.

Dass ihr eine Paartherapie macht, das spricht nur dafür, dass sie dich noch nicht aufgegeben hat - trotz aller Kraft, die du ihr vermutlich raubst. Ich kann mir vorstellen, dass du ein sanftmütiger und konfliktscheure Mensch bist, der aber keine Energie in die Beziehung zurückgibt. Wir hatten mal Nachbarn, wo die Ehe genau daran scheiterte. Er war lieb und anständig, aber er wollte mit ihr nicht durchs Leben gehen, sondern einfach nur stehenbleiben. Von einer Partnerschaft erwartet man aber, dass man Seite an Seite schreitet und Ziele hat und sich gegenseitig unterstützt und anfeuert.

Du musst da schon bisschen den Arsch hochkriegen. Und es darf dir nicht darum gehen, deine Frau als Stütze zu verlieren (Abhängigkeitsaspekt), sondern es muss darum gehen, deiner Frau zu zeigen, dass du sowohl deine Sachen als auch deinen Teil für die Beziehung selbständig in den Griff bekommst.

Drücke dir die Daumen dafür. Lass dir mal bisschen Adrenalin reinschießen.

a#nodxic


@ Comran

Ja klar liegt da der Hase im Pfeffer. Ich kann nicht genau sagen, was der ursprüngliche Grund für dieses Probleme sind, aber natürlich verstärkt sich das alles gegenseitig: Ich hab wenig Selbstwertgefühl, komme daher nicht mit der Arbeit voran, hab nur wenig Erfolgserlebnisse und so weiter. Beruflich gesehen muss ich es jetzt irgendwie schaffen, meine Doktorarbeit abzuschließen und einen normalen Job zu finden. Hab auch schon einiges an Bewerbungen rausgehauen, aber bisher noch nichts in Sicht.

Und zu der anderen Sache: Ja, ich weiß was für ein Glückspilz ich bin (war), dass ich trotz meiner Probleme die tollste und schönste Frau der Welt gefunden habe und sie heiraten konnte, und dass sie sexuell aktiv ist und so weiter. Das ist ja das Problem, dass ich es quasi geschafft habe, das allerbeste und schönste zu verlieren, was ich jemals in meinem Leben hatte. :-(

Und ja, ich versuche ja, auch unabhängig von den Beziehungsproblemen mit meinen eigenen Problemen voranzukommen, d.h. Promotion abschließen, Job finden etc. Und ich denke wie gesagt auch über eine Psychotherapie nach, was ich schon viel früher in meinem Leben hätte machen sollen. Das sieht sie ja auch alles, aber derzeit scheint es so, dass sie trotzdem nicht mehr bereit ist, unsere Ehe weiter zu führen.

a#noAdic


Comran, was du geschrieben hast von wegen "nicht durch's Leben gehen wollen" und so, das trifft zumindest unsere Vergangenheit sehr gut. Ich bin halt u.a. durch mein eher geringes Selbstbewusstsein in vielen Dingen ein eher vorsichtiger und zurückhaltender Typ.

Ein Beispiel ist das Thema Kinder. Für meine Frau war es immer klar, dass sie Kinder haben möchte. Für mich war es zwar so, dass ich grundsätzlich auch schon immer Kinder haben wollte, aber eben nie konkret und immer nur "später". Das ist ja auch sicherlich bei vielen Männern so, dass man etwas Angst/Respekt davor hat, Kinder zu bekommen, da dies ja nun mal einer der größten Einschnitte ist, den man in seinem Leben haben kann.

Jedenfalls wusste meine Frau zwar immer von meinen Aussagen, dass ich eigentlich Kinder haben will, aber so rein gefühlsmäßig war es bei ihr wohl lange Zeit so, dass sie es nicht richtig glauben konnte, dass ich das auch wirklich will. Jetzt ist es so, dass ich -- nicht zuletzt, da meine Frau nun auch einen sicheren Job gefunden hat, in den sie auch nach Kinderpause wieder zurückgehen kann, und da ich hoffentlich bald einen richtigen Job finden werde -- sehr viel weniger Angst und Respekt vor dem Kinderkriegen habe und auch gerne in absehbarer Zeit damit beginnen würde.

Das sieht sie zwar und kann es mir meines Erachtens auch eigentlich abnehmen, dass es bei mir jetzt wirklich so ist, aber irgendwie ist sie jetzt nicht mehr bereit dazu, eben weil sie nicht mehr an die Zukunft unserer Beziehung glauben kann. Dabei denke ich wie gesagt, dass wir schon viele unserer Probleme deutlich verbessert haben und wir auch den ganzen Rest der Probleme noch bewältigen können.

Das alles finde ich auch allein vor dem Hintergrund so traurig, dass sich meine Frau aus meiner Sicht auch selber unglücklich machen wird, da eine Trennung ja auch für sie bedeuten würde, dass sie in absehbarer Zeit keine Chance auf Kinder in einer glücklichen Beziehung haben wird, und sie ist auch nicht mehr die jüngste (sind beide schon Anfang bis Mitte 30). Also abgesehen von meinen Problemen etc. sehe ich irgendwie nicht, wie sie mit einer Trennung ihren Lebenszielen näher kommen will.

E@va Rielxla


Lieber TE, mach Dir weniger Sorgen um Deine Frau - sie muss für sich sorgen - sondern schau auf Dich. Du bist sehr bei ihr, das ehrt Dich, ist aber nicht zielführend. Kläre also FÜR DICH den Stand der Dinge und vor allem, was IN DIR vorgeht - so als ersten Schritt …

a@nod"i>c


Das stimmt sicherlich. Es ist allerdings auch so, dass meine Frau selber auch gewisse Probleme hat und auch in der Vergangenheit länger in Psychotherapie war. Derzeit ist es so, dass ich sie auch nicht so richtig wiedererkenne und sie nicht "sie selbst" ist. Sie ist halt insgesamt sehr erschöpft in ihrem Leben und scheint auch ein wenig depressiv. Das Ganze hängt natürlich sicherlich mit den Problemen in unserer Beziehung zusammen und damit, dass auch für sie eine Trennung natürlich sehr schwer wäre, weil ich ihr unglaublich viel bedeute und es für sie Schmerzen bedeutet und sie auch weiß, was sie mir damit "antut".

Ich habe jedenfalls etwas Angst, dass es ihr vielleicht auch gerade auch abseits der Beziehung generell nicht ganz so gut geht und sie auch deswegen gerade eine sehr negative Sichtweise auf die Beziehung hat. Ich befürchte wirklich, dass sie auch für sich selber einen riesigen Fehler machen könnte.

Um mich selber kümmere ich mich ja trotzdem, auch mit Hilfe dieses Fadens hier. Das schließt ja nicht aus, dass ich auch über das nachdenke, was in meiner Frau vor sicht geht.

aZnoUdic


Und für MICH ist der Stand der Dinge klar: Meine Frau und ich gehören trotz aller Probleme zusammen und wir lieben uns. Ich will meine Probleme angehen, aber ich will parallel auch weiter an unseren Beziehungsproblemen arbeiten und ich denke, dass wir es auch schaffen werden zusammen weiter glücklich zu sein, wenn sie es auch möchte und zulässt.

Und lasst mich noch einmal betonen, falls es sich so anhört: Ich sage das nicht nur so, weil ich ohne sie nicht klarkomme und mich verzweifelt an ihr festhalte. Unsere Beziehung ist (war) auch ganz objektiv betrachtet für uns beide eine absolut wunderbare Sache und wir waren sehr glücklich miteinander.

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