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Habe viele Baustellen in meinem Leben, wer unterstützt mich?

m?ond+s:terne


Uns brauchst Du davon nicht zu überzeugen. Die Frage ist, ob es Deine Frau so empfindet.

aPnodixc


@ mond+sterne

Ja, das war auch nur die Antwort auf Eva Rella, die gesagt hat, ich soll erstmal für mich klären, was Stand der Dinge ist. Also ich denke wie schon erwähnt, dass meine Frau mich eigentlich noch liebt, aber dass ihr Gefühl für mich durch unsere diversen Probleme halt beschädigt (aber nicht vollständig zerstört) ist und ihr einfach Mut/Zuversicht/Kraft zum Weitermachen fehlt.

Ich beschäftige mich zur Zeit auch wieder viel mit dieser hier auch schon aufgeworfenen Frage, inwiefern man "in der Lage sein" muss, sein Leben alleine in den Griff zu bekommen. Also dass es kein Normalzustand wäre, wenn bei mir ohne Partnerin jetzt alles komplett den Bach runtergehen würde, ist klar. Aber soweit wird es ja sicherlich auch nicht kommen.

Aber ich frage mich jetzt immer so Sachen wie z.B. "Wie soll ich denn jetzt ohne meine Frau meine Zeit verbringen?". Es ist halt so, dass ich (und meine Frau eigentlich auch) zunächst mal sehr zufrieden und glücklich damit war, wenn wir nach einem Arbeitstag zusammen in unserer Wohnung auf dem Sofa sitzen, vielleicht Fernsehen gucken oder sonstwas machen, unser Hund (der mir jetzt fast schon wie ein eigenes Kind fehlt) um uns herumläuft oder in der Ecke schläft und so weiter. Aber jetzt völlig alleine in der Bude zu hocken, das ist für mich eine schreckliche Vorstellung.

Ist das jetzt etwas, wo man "Du musst auch in der Lage sein, dein Leben alleine leben zu können und alleine klarkommen können" sagen muss? Ich denke nicht unbedingt, oder was denkt ihr? Wisst ihr, was ich damit meine?

m1ond+Esterne


Ist das jetzt etwas, wo man "Du musst auch in der Lage sein, dein Leben alleine leben zu können und alleine klarkommen können" sagen muss?

Den Spruch kann man immer bringen. ;-) :-D

Ich sehe darin einen Ausgangspunkt für die weitere Diskussion. Als nächstes kann man fragen: Wie möchtest Du Dein Leben jetzt gestalten?

Oder in Deinen Worten: "Wie soll ich denn jetzt ohne meine Frau meine Zeit verbringen?"

Mit dieser Frage kannst Du Dich jetzt zum Beispiel beschäftigen. So etwas ist es, was ich mit "zur Besinnung kommen" meinte.

a1noRdixc


Ja, wie möchte ich mein Leben gestalten? Also, abgesehen davon, dass ich in den nächsten Monaten meine Promotion abschließen und einen Job finden muss, und dann hoffentlich danach ein mehr oder weniger geregeltes Berufsleben habe, kann ich meine Zeit natürlich mit verschiedenen Sachen verbringen.

Wie schon erwähnt gehe ich z.B. eigentlich gerne ins Fitnessstudio. Das ist natürlich mal mehr und mal weniger, und derzeit gehe ich überhaupt nicht hin, da ich mich in der akuten jetzigen Situation relativ schwach fühle, was auch an unregelmäßiger und nicht so guter Ernährung liegt. Sobald ich mich wieder besser fühle und nach Weihnachten wieder in den Alltag übergehen werde, ist natürlich mein Ziel, wieder regelmäßiger zum Sport zu gehen.

Ich habe wie gesagt auch einige Freunde, welcher vor allem ein Kreis alter Schulfreunde ist, die zum Glück mehr oder weniger nah wohnen, und mit denen ich eine gute Beziehung habe, auch wenn wir uns mal eine längere Zeit nicht sehen oder so. Dafür bin ich auch sehr dankbar. So richtig eigene neue Freunde habe ich nie gefunden. Ich habe zwar einen Kollegen, mit dem ich mich auch auf freundschaftlicher Ebene sehr gut verstehe, aber da ich relativ weit zu meiner Arbeit pendele, schaffen wir es nur sehr selten, auch mal privat was zu machen. Meine anderen Freunde möchte ich natürlich auch gerne häufiger sehen, aber das ist angesichts der Berufstätigkeit und den Beziehungen der ganzen Leute auch nicht ständig möglich, so dass wir uns jetzt nicht jeden zweiten Abend und auch nicht unbedingt jedes Wochenende sehen können.

Ansonsten habe ich halt immer relativ viel Zeit mir meiner Frau und unserem Hund verbracht. Wie fülle ich diese Lücke auf, falls es jetzt zur Trennung kommt? Ich weiß, wenn ich so frage, kommen jetzt vielleicht Antworten wie "Such dir ein neues Hobby, mach irgendwas wo du unter Leute kommst". Ich habe darüber natürlich auch schon nachgedacht, aber noch nicht so richtig irgendwas gefunden, was mir attraktiv erscheint.

Das ist ja das, was ich meine: Es spricht ja eigentlich nichts dagegen, dass ich meine Zeit viel mit Frau & Hund verbracht habe und das der Mittelpunkt meines (Freizeit-) Lebens ist/war. Mir hat ja vorher auch niemand gesagt "Geh besser regelmäßig in den Kegelverein, anstatt so viel Zeit mit deiner Frau zu verbringen". ;-)

E0va Rbella


Ja, das war auch nur die Antwort auf Eva Rella, die gesagt hat, ich soll erstmal für mich klären, was Stand der Dinge ist. Also ich denke wie schon erwähnt, dass meine Frau ...

Lieber TE, niemand sagt, dass das verkehrt sei. Nur ist es aus meiner Sicht eine Art Kardinalirrtum (habe ich selbst zur Genüge hinter mir), über das Hineinversetzen in den anderen (bzw. den Versuch dazu) die Probleme lösen zu können.

Das funktioniert nie.

Früher war mein Standardspruch, dass zu einer gelingenden Beziehung zwei gehören. Ja klar, das ist schon so, keiner kann allein eine Beziehung führen. Aber ob eine "normale" Beziehung glücklich ist oder nicht - das kann ich zu meiner eigenen Überraschung fast allein bestimmen! Allein durch das Hinterfragen meiner eigenen Gedanken und Überzeugungen kann ich feststellen, wie viel ich

a) in den anderen hinein projiziere, was eigentlich meins ist, und

b) über den anderen zu lösen versuche, was allein auf dem Mist meiner eigenen fehlgeleiteten Glaubenssätze gewachsen ist.

Aber jetzt völlig alleine in der Bude zu hocken, das ist für mich eine schreckliche Vorstellung.

Das ist der Beweis für meine Thesen: Deine Gedanken - Deine Vorstellung - NICHT die Tatsache an sich! DIE kannst Du ganz ruhig auf Dich zukommen lassen. Es ergibt sich OHNE die angstvollen Gedanken ganz von sich aus. Wer weiß, ob Du nicht ohne Deinen Gedankenstress eine ganz friedvolle Zeit mit Dir selbst erleben kannst? DAS wäre doch mal eine konstruktive Vorstellung!! :)z

Ceomraxn


Das sieht sie ja auch alles, aber derzeit scheint es so, dass sie trotzdem nicht mehr bereit ist, unsere Ehe weiter zu führen.

Dabei denke ich wie gesagt, dass wir schon viele unserer Probleme deutlich verbessert haben und wir auch den ganzen Rest der Probleme noch bewältigen können.

Und für MICH ist der Stand der Dinge klar: Meine Frau und ich gehören trotz aller Probleme zusammen und wir lieben uns.

Das klingt alles sehr wechselhaft und spiegelt sicher deine Gefühle wieder. Aber was fühlt deine Frau?

dass sich meine Frau aus meiner Sicht auch selber unglücklich machen wird, da eine Trennung ja auch für sie bedeuten würde, dass sie in absehbarer Zeit keine Chance auf Kinder in einer glücklichen Beziehung haben wird

Äh, warum soll sie keine Chance haben? Du schilderst sie als tolle Frau, die gut aussieht und Sex mag. Das sind nicht gerade die schlechtesten Bedingungen auf dem Beziehungsmarkt, und jung genug ist sie auch noch.

Da kommt wieder deine eigene Anspruchslosigkeit durch. Und ich glaube nicht, dass sie ihr Single-Dasein so träge neu orientiert wie du, wo du eigentlich vor allem Angst hast, zuhause allein zu sitzen. Und wenn sie dich tatsächlich verlassen wird, dann sicherlich, weil sie mit einem Neuanfang höhere Chancen sieht, als dass du in den nächsten 2-3 Jahren eben ein tatkräftiger Mensch mit klaren Visionen wirst. Sie davon zu überzeugen, dass du es doch anders kannst, das fängt nicht morgen an, sondern jetzt in diesem Moment. Du solltest in der nächsten Sekunde mal die erste große Baustelle angehen. Das ganze Geschiebe und "später..." und langsam das muss definitiv mal aufhören. Mit Anfang 30 muss man auch mal Dinge abgeschlossen haben.

Ganz ehrlich, eigentlich weißt du alles - ob du sie jetzt auf den letzten Drücker noch überzeugen kannst, das weiß niemand. Aber selbst wenn deine Beziehung in die Brüche gehen sollte, hast du immer noch ein Leben danach und du tust es vor allem mal für dich. Pack was an, sofort. Und dann machst du weiter, bis eines nach dem anderen erledigt ist.

Sobald ich mich wieder besser fühle und nach Weihnachten wieder in den Alltag übergehen werde, ist natürlich mein Ziel, wieder regelmäßiger zum Sport zu gehen.

Schieben ... Vorsätze ... lange Bank ... warum nicht gleich heute? ???

m*onUd\+stexrne


Ansonsten habe ich halt immer relativ viel Zeit mir meiner Frau und unserem Hund verbracht. Wie fülle ich diese Lücke auf, falls es jetzt zur Trennung kommt? Ich weiß, wenn ich so frage, kommen jetzt vielleicht Antworten wie "Such dir ein neues Hobby, mach irgendwas wo du unter Leute kommst".

Diese Frage musst Du Dir meiner Meinung nach beantworten, damit es nicht zur Trennung kommt.

Wenn Du ein neues Hobby suchst, musst Du Comran fragen. ;-) Mir ist es egal, was Du machst.

auno<dic


Das klingt alles sehr wechselhaft und spiegelt sicher deine Gefühle wieder. Aber was fühlt deine Frau?

Wie ich schon schrieb: MEINE Gefühle und meine Sicht der Dinge sind klar. Ich liebe sie, ich will mit ihr zusammenbleiben. Ich sehe unsere Probleme, ich bin bereit sehr viel dafür zu tun. Wir haben auch (beide) schon viel verbessert, das sagt sie auch selber explizit.

Bzgl. IHRER Gefühle: Sie sagt, ich bin ihr extrem wichtig und sie fühlt sich bei mir wunderbar geborgen etc., aber sie sei sich ihrer Liebe an sich nicht mehr sicher. Das kenne ich, wir waren vor vielen Jahren schon mal an so einem Punkt, wir waren da auch lange getrennt, sind beide ohne einander aber nicht glücklich geworden, sind wieder zusammengekommen und waren sehr glücklich, aber mittlerweile sind wir halt an diesem Punkt angekommen.

Meine Interpretation ist, dass sie mich nach wie vor liebt, aber dass sie sich eben unsicher ist, ob wir alle Probleme lösen können und langfristig glücklich werden können. Das sagt sie auch alles selber, außer das "ich liebe dich", da sie das in der akuten Situation nicht mehr über die Lippen bekommt. Aber ich kenne sie, das heißt nicht automatisch, dass sie mich nicht mehr liebt. Sie traut es aufgrund ihrer Unsicherheit nur nicht mehr, es zu sagen. Jetzt sagt sie derzeit nur nich "ich habe dich sehr lieb", was mir natürlich nicht reicht.

Äh, warum soll sie keine Chance haben?

Ich hab nur geschrieben: Sie hat in absehbarer Zeit keine Chance auf Kinder in einer glücklichen Beziehung. Sie hat natürlich die Möglichkeiten, schnell wieder in eine Beziehung zu gehen. Das hat sie auch während unserer Trennung gemacht, aber sie ist dabei nicht glücklich geworden. Klar, kann jetz anders kommen, kann niemand abschätzen. Ich denke aber nicht, dass sie innerhalb kürzester Zeit eine langfristig glückliche Beziehung finden wird.

Und sie könnte sich auch einfach so schwängern lassen, aber das ist ja auch nicht dass, was sie will. Und bis Ende 30 mit Kindern zu warten, ist (wie sie selber sagt) etwas riskant angesichts der biologischen Uhr und alles andere als ihr Plan.

Sie davon zu überzeugen, dass du es doch anders kannst, das fängt nicht morgen an, sondern jetzt in diesem Moment. Du solltest in der nächsten Sekunde mal die erste große Baustelle angehen. Das ganze Geschiebe und "später..." und langsam das muss definitiv mal aufhören.

Ist ein richtiger Gedanke, aber das trifft nicht ganz den Punkt, da ich nicht in allen Dingen und immer so krass lethargisch und träge bin, wie du jetzt offensichtlich den Eindruck hast (den man durch diesen Thread vielleicht auch bekommen mag -- ihr kennt mich ja nur durch ein paar Beiträge, die ich in einer akuten Leidenssituation hier verfasst habe).

Sie sieht und erkennt es auch explizit an, dass ich bereits einige Baustellen in meinem Leben in Angriff genommen habe, dass wir durch Veränderungen meinerseits in der Beziehung im Laufe des letzten Jahres schon viel verbessert haben und dass ich bereit und willens bin, sehr viel ganz konkret zu ändern, wenn sie sich darauf einlässt.

Schieben ... Vorsätze ... lange Bank ... warum nicht gleich heute?

Habe ich geschrieben: Da ich gerade u.a. durch eine derzeit nicht ganz optimale Ernährung und sicherlich auch psychosomatisch bedingt etwas geschwächt bin. Ich mache lange genug Sport, dass ich einschätzen kann, wann es gut ist und wann nicht. Und an Weihnachten werden ich

Nochmal: Mir ist klar, dass man durch diesen Thread den Eindruck bekommen mag, ich sei ein absolut träger Komplett-Loser, aber ganz so schlimm wie du dir es jetzt vorstellst ist es in der Gesamtschau sicherlich nicht. Ich stecke gerade etwas in einem Loch, deswegen hört sich bei mir alles sehr schlimm an. Ich hab hier mal einen mega-langen Thread von einem einsamen Typen gesehen, dem über hunderte Seiten alle möglichen Vorschläge gemacht wurden und der immer alles unter irgendwelchen Vorwänden abgewehrt hat -- sei dir versichert, ganz so schlimm ist es bei mir nicht. ;-)

Und klar, man könnte jetzt sagen: Na siehst du, sagst ja selber dass alles gar nicht so schlimm ist. Aber ich würde diesen Thread wie gesagt einfach gerne nutzen, um im Gespräch mit ein paar netten Leuten diese Zeit zu durchstehen, bis es bei mir wieder besser läuft.

aLnodixc


Diese Frage musst Du Dir meiner Meinung nach beantworten, damit es nicht zur Trennung kommt.

Das kann man so nicht sagen. Wir waren nicht unglücklich oder haben unsere Probleme (allein) deswegen bekommen, weil wir viel Zeit miteinander verbracht haben und nicht jeder jeden zweiten Tag einem eigenen Hobby nachgegangen ist oder so.

aanoxdic


Und an Weihnachten werden ich

Oops, hier fehlt was: Und an Weihnachten werde ich zu meiner Familie reisen, also unterwegs und fernab meines Fitnessstudios sein (und ich bin nicht der Typ, der im Winter in der freien Natur laufen geht), daher werde ich frühestens nach meiner Rückkehr nach Weihnachten wieder Sport machen können. Keine Ahnung, ob du das jetzt alles als vorgeschobene Gründe ansiehst, aber das sind sie definitiv nicht. :-)

m"on[d+s=terxne


Das kann man so nicht sagen.

Ich kann das. Ich sag das so. Wenn Du Dein Leben allein im Griff hast, und wenn Deine Freundin irgendwie allein durchkommt, dann könnt ihr wieder zusammenkommen. So seh ich das.

Wenn Du das anders siehst, ok.

Wir waren nicht unglücklich oder haben unsere Probleme (allein) deswegen bekommen, weil wir viel Zeit miteinander verbracht haben und nicht jeder jeden zweiten Tag einem eigenen Hobby nachgegangen ist oder so.

Weswegen habt ihr Probleme bekommen?

adnodixc


Also was für Probleme wir haben/hatten, hab ich ja schon kurz erwähnt.

Es gab/gibt halt so einige Probleme in unserer Beziehung. Stichwörter wären z.B. aus Sicht meiner Frau mangelnde Wertschätzung meinerseits, mangelndes Vertrauen in unsere gemeinsame Zukunft, Probleme im sexuellen Bereich.

Warum wir die bekommen haben? Vieles ist sicher durch mich und mein Verhalten hervorgerufen, also dass ich ihr nicht ausreichend Wertschätzung und Liebe zeigen konnte zum Beispiel. Oder dass sie wie gesagt z.B. aus ihrer Sicht nicht wirklich sicher sein konnte, ob ich mit ihr Kinder haben will und sowas. Insgesamt war sie irgendwann wohl soweit, dass sie nicht mehr genügend Zuversicht hatte, dass ich sie wirklich liebe und dass unsere Beziehung mit allen was daran hängt (Kinder etc.) wirklich eine Zukunft hat.

Also es liegt sehr viel daran, dass ich mich falsch verhalten habe. Dies wiederum liegt sicher in meinen eigenen Problemen, Ängsten und Unsicherheiten begründet.

Wie gesagt, wir haben schon sehr viel verbessert. Es ist wohl auch so, dass sie selber derzeit denkt "Es hat sich so vieles verbessert und vieles ist wieder richtig schön geworden, aber trotzdem klappt bis jetzt nicht wieder alles (Sex) und mein Gefühl zu meinem Mann ist trotzdem nicht wieder hundertprozentig wie in unseren glücklichen Zeiten".

Daher denke ich, dass wir (parallel dazu, dass ich weiter an meinen eigenen Baustellen arbeite, indem ich z.B. beruflich vorankomme und eine Therapie machen werde) gemeinsame weiter an unseren Problemen, vor allem am sexuellen Bereich arbeiten müssen. Aber das geht natürlich nicht, wenn ihr der Mut und die Bereitschaft dazu fehlt.

Ich fühle mich einfach so, dass wir nach allen Problemen, die wir und ich in der Vergangenheit gehabt haben, schon so viel geschafft haben und dass wir "nur" noch ein paar Schritte gehen müssen, um dauerhaft eine sehr gute gemeinsame Zukunft zu haben und dann auch endlich beruflich bei uns beiden alles passt, wir Kinder bekommen können und so weiter. Diese Schritte sind natürlich nicht einfach und keiner kann einem eine Garantie geben, dass es funktionieren wird, aber ich empfinde es einfach so, dass meine Frau nun kurz vor unserem gemeinsamen Ziel aufgibt, weil sie erschöpft ist und nicht mehr an das Ziel glauben kann. :-|

a~noxdic


Hat jemand eine Ahnung/Vorstellung, was so in einer Psychotherapie (also wahrscheinlich Verhaltenstherapie/Schematherapie oder so) gemacht würde, wenn ich dahin gehe und von meinen Selbstwert-/Selbstbewusstsein-Problemen und meinen Problemen, mit der Arbeit voranzukommen, erzähle?

Ich bin einer Therapie sehr aufgeschlossen, aber habe irgendwie keinerlei Vorstellungen, was da konkret gemacht werden kann oder wie die Ziele aussehen. Das Ding ist ja, ich bin sicherlich ein sehr reflektierter Mensch und kann meine Probleme selber aus rationaler Sicht ganz gut erkennen und bewerten. Aber nur weil ich rein rational z.B. weiß, dass ich im Grunde ein liebenswerter Mensch bin, der auch hinsichtlich Arbeit und so was drauf hat und so, kann ich das ja nicht einfach umsetzen und entsprechend.

Wie geht man an sowas im Rahmen einer Therapie ran? oder würde eine Therapie ganz andere Ziele haben? Ein Therapeut ist ja kein Flirt-/Arbeits-/Sonstwas-Coach, der mit mir das richtige Verhalten in gewissen Situationen trainiert, in denen ich bisher Probleme habe, oder etwa doch? ":/

mqond+s>terxne


Hat jemand eine Ahnung/Vorstellung, was so in einer Psychotherapie (also wahrscheinlich Verhaltenstherapie/Schematherapie oder so) gemacht würde, wenn ich dahin gehe und von meinen Selbstwert-/Selbstbewusstsein-Problemen und meinen Problemen, mit der Arbeit voranzukommen, erzähle?

Diese beiden Probleme habe ich auch. Ich habe außerdem viel therapeutische Erfahrung. Das Problem mit der Arbeit wurde im Rahmen von Therapie nicht behandelt. Zum Thema Selbstbewusstsein wurde zum Beispiel eine "Ich-bin"-Übung gemacht: Du kannst einen Zettel nehmen und ganz viele Ich-bin-Sätze darauf schreiben. Wenn Dich das Thema genauer interessiert, kann man eventuell eine gesonderte Diskussion dazu beginnen.

Deine inneren Probleme haben ein (eher geringes) Ausmaß, das keine Diagnose und damit auch keine Therapie rechtfertigt. Wenn Du unbedingt eine Therapie machen möchtest, wird sich sicherlich ein Grund finden lassen. Einen überzeugenden Grund für eine Therapie konnte ich Deinen Beiträgen bis jetzt jedoch noch nicht entnehmen.

Ich habe, eher im Gegenteil, zunehmend den Eindruck bekommen, dass Du vier persönliche Großbaustellen hast, die alle nicht einfach zu bewältigen sind. Deine psychische Verfassung scheint mir jedoch ganz ok zu sein (also nicht gut). Deshalbe halte ich es für fraglich, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist.

Nur weil Du keinen Therapiebedarf hast, werden Deine Probleme nicht kleiner, sondern der Lösungsweg wird anders.

Wie geht man an sowas im Rahmen einer Therapie ran? oder würde eine Therapie ganz andere Ziele haben? Ein Therapeut ist ja kein Flirt-/Arbeits-/Sonstwas-Coach, der mit mir das richtige Verhalten in gewissen Situationen trainiert, in denen ich bisher Probleme habe, oder etwa doch? ":/

Nein, also ja oder doch? ]:D Jedenfalls ist ein Psychotherapeut kein Coach. Ein Coach könnte Dir sicherlich gut helfen, wenn es denn einen gibt.

a%noCdic


Nur weil Du keinen Therapiebedarf hast, werden Deine Probleme nicht kleiner, sondern der Lösungsweg wird anders.

Und wie könnte der Lösungsweg dann aussehen? Also doch ein Lebens-Coach?

Und ich denke schon, dass in meinem Fall eine Psychotherapie einen Versuch wert ist. Ihr seht ja anhand dieses Threads auch nur einen kleinen Teil von mir und meinen Problemen. Natürlich bin ich kein psychisches Wrack oder so, aber allein aufgrund meines schwierigen familiären Backgrounds (wo eigentlich jeder meiner nahen Verwandten schon mal in Therapie war), wäre das einen Versuch wert.

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