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Ich glaube, das Leben hat mir nichts mehr zu bieten

K5leixo


DebbieFaye

Wenn ich meinen Job verliere... wird es schwieriger einen entsprechenden neuen zu finden, da nicht hervorragendes Arbeitszeugnis. Heißt ich müßte im schlimmsten Fall erstmal wieder zu meinen Eltern ziehen. Ich kenn so viele Leute, die den selben Abschluss haben wie ich, und keinen vernünftigen Job finden.

Du lässt nur diesen Film im Kopf ablaufen? Dass Du schon in der Lage sein wirst Dich zu erhalten, das läuft in diesem möglichen Film nicht ab?

Menschen enttäuschen, die mir wichtig sind... meine Eltern/ Familie und primär durch "Versagen" im Job, würd ich sagen. Was dann passiert... keine Ahnung. Vermutlich nichts dramatisches, außer eben, das ich weiß, sie enttäuscht zu haben

Bist Du sicher, dass Deine Eltern/Familie diese Erwartunghaltung an Dich haben? Aber sogar wenn – wieso lässt Du Dich darauf ein? Oder hast Du ihnen so eine Zusage gemacht? Und – was macht es aus, wenn sie enttäuscht wären (wenn überhaupt)? Dann hatten sie offensichtlich falsche und unrealistische Erwartungen an Dich.

Wäre aber in dem Film nicht drin, dass Deine Eltern/Familie Mitgefühl zeigen?

Natürlich hast du recht. Aber mir kommen doch recht häufig Zweifel daran, ob die Entscheidund denn nun tatsächlich richtig war und, vor allem, ob andere die Entscheidung ebenfalls als richtig an sehen (vor allem im Job). Da wären wir dann eben wieder bei dem "bei sich selbst sein"... muss ich wohl ebenfalls lernen. Tipps?

Hast Du ein Beispiel?

Abgesehen davon, dass es Dich abhält in der Gegenwart zu leben? Ich finde auch, dass es Sinn macht zu reflektieren und zu schauen, was ich hätte anders machen können, wenn mal etwas schief gelaufen ist. Bei Dir hört es sich so an, als würdest Du auch dann hinterfragen, wenn es läuft. Es gibt Entscheidungen im Leben, die sich später als katastrophal herausstellen. Und was dann? Soll ich mich dann martern und mir vorwerfen, warum ich etwas nicht habe kommen sehen? Was noch? Mich kasteien? Wie stellst Du Dir das vor?

Ich hab nie ein besonders großes Selbstbewusstsein gehabt (Mobbing in der Schule) und obgleich ich jetzt einen anderen Eindruck erwecke, nach außen, siehts in mir drin immernoch ziemlich... unsicher aus. Wobei... privat trete ich schon recht selbstbewusst auf, sage was ich denke und kann auch zu meinen Entscheidungen/ Wünschen stehen. "Nur" im Berufsleben und in Bezug auf meinen Körper hab ich es irgendwie nicht so raus und mache mich vor allem von meinem Job abhängig, dient mir ja auch als Identifikation bzw ist der Grund für meine Selbstständigkeit.

Entschuldige, aber wenn ich es richtig gelesen hast, machst Du Dich auch vom Urteil Deiner Eltern/Familie abhängig. Du erwähnst Mobbing in der Schule - ist es denn nicht vorbei? Nehmen Dich Deine Eltern/Familie so an, wie Du bist? Tust Du es denn?

Ich sage immer, es gibt selbstbewusste und selbstsichere Menschen und es gibt welche, die so tun, als seien sie selbstbewusst und selbstsicher.

_!Parv(ativ_


Sehenswert: [[https://www.youtube.com/watch?v=vbvx6v-rkcQ/ Das Ziel ist im Weg]]

D@ebbi4eFaye


Was heisst recht lange? Eins zwei Monate oder länger? Könnte hier vielleicht auch eine leicht depressive Verstimmung vorliegen?!

Seit dem Sommer. Ich hab eben auch erst gedacht, dass es normal ist und eben schon vorbeigehen wird. Im Sommer war ich dann einige Wochen am Meer und da war es dann auch besser, weniger "Angst" und weniger lethargisch. Nach der Sommerpause ging es dann aber eigentlich genauso (schlecht) weiter und seitdem wirds schlimmer. Dachte die Weihnachtsferien in der Heimat würden es besser machen, aber dem war nicht so.

Wie arg empfindest du denn dein jetztiger Zustand?! Zum aushalten oder drehst du bald durch?

Ich bemühe mich den Tag in Etappen zusehen: Aufstehen. Zur Arbeit gehen. Aufgabe x,y,z bewältigen, Hausarbeit, Einkaufen Freunde treffen, zu Hause/ allein sein. So krieg ich es hin. Das große Ganze zu sehen lässt mich dagegen durchdrehen.

Dass Du schon in der Lage sein wirst Dich zu erhalten, das läuft in diesem möglichen Film nicht ab?

In der Theorie ist mir schon klar, dass sich dann irgend etwas anderes ergeben wird - schließlich hat sich immer alles irgendwie ergeben. In den Momenten, wo dieser Film (wie du es nennst) läuft, bin ich allerdings ausschließlich auf das Negative fokussiert und der Gedanke an etwas Positives versetzt mich noch mehr in Panik.

Wäre aber in dem Film nicht drin, dass Deine Eltern/Familie Mitgefühl zeigen?

Nein. Zum Einen sind meine Eltern von meinem jetzigen Lebensentwurf schon enttäuscht, oder reagieren doch zumindest mit absolutem Unverständnis und negativer Haltung. Zum Anderen haben sie in der Schule schon immer Leistung erwünscht, die jedoch ausgeblieben ist (meine Schulnoten waren eher miserabel). Eine Reaktion wäre wahrscheindlich entweder "dann kannst du ja jetzt endlich was ordentliches machen" oder... mh... im Spaß sagte ein Familienteil mal, es sei eh ein Wunder, dass ich überhaupt an diese Anstellung gekommen wäre. Also ja, vielleicht auch sowas in die Richtung.

Hast Du ein Beispiel?

Fängt bei ganz lapidaren Dingen an, z.B. war es richtig Entscheidung xyz ohne Rücksprache zu treffen. Was, wenn diese Entscheidung als falsch angesehen wird? Was, wenn ich hätte Rücksprache halten müssen? Was wenn ich Rücksprache gehalten hätte? Im Zweifel kommen dann Zweifel an der Richtigkeit von Rücksprache halten, also dass das negativ gesehen werden könnte. Dann denke ich wieder, dass es doch die richte Entescheidung war nicht Rücksprache zu halten und dann geht der Fragenkreis von vorne los. Es kostet einfach unfassbar viel Energie.

Bei Dir hört es sich so an, als würdest Du auch dann hinterfragen, wenn es läuft.

Nein, nicht wenn es läuft. Wenn es noch in der Schwebe ist. Also sozusagen während ich auf das Resultat der Entscheidung warte. Wenn die Entscheidung schlecht war, lässt sich sicherlich ne Lösung finden. Sprich: ich verliere meinen Job und auch dann wird sich alles irgendwie richten. Wenn sie gut war, um so besser. Aber in dieser Schwebephase, und ich befinde mich ja immer für irgendetwas in der Schwebephase, läuft halt kontinuirlich irgendein Film, obwohl ich natürlich weiß, dass ich mit dem Resultat schon irgendwie klarkommen. Nur hilft mir dieses Wissen im Moment des Films nichts.

Entschuldige, aber wenn ich es richtig gelesen hast, machst Du Dich auch vom Urteil Deiner Eltern/Familie abhängig.

Nichtsdestotrotz lebe ich in finanzieller und örtlicher Unabhängigkeit. Das ist das, was ich meinte.

Du erwähnst Mobbing in der Schule - ist es denn nicht vorbei? Nehmen Dich Deine Eltern/Familie so an, wie Du bist? Tust Du es denn?

Klar, das ist vorbei. Schon lange. Aber gleichzeitig will ich auch niemandem einen Grund geben, sich wieder gegen mich zu wenden. Ich schätze, dass ist nicht logisch zu erklären. Ja. Ich bin da rausgewachsen und eigentlich ist mir die Meinung von anderen auch herzlich egal. Gleichzeitig will ich mich auch in keine Situation begeben, wo eine Mobbingsituation aufkommen könnte.

*Parvati*

Danke, schaue ich mir nachher an :)

KHl]eixo


DebbieFaye

Ich schrieb ja schon, dass alleine wie Du Dich ausdrückst zeigt, wie ohnmächtig Du Dich fühlst. Letztlich ist es Deine Einstellung, mit der Du Dich herunterziehst und nur Du kannst es ändern.

Ich bemühe mich den Tag in Etappen zusehen: Aufstehen. Zur Arbeit gehen. Aufgabe x,y,z bewältigen, Hausarbeit, Einkaufen Freunde treffen, zu Hause/ allein sein. So krieg ich es hin. Das große Ganze zu sehen lässt mich dagegen durchdrehen.

Es ist Deine Sicht, wie Du das große Ganze siehst und Dich selbst durchdrehen lässt.

In der Theorie ist mir schon klar, dass sich dann irgend etwas anderes ergeben wird - schließlich hat sich immer alles irgendwie ergeben. In den Momenten, wo dieser Film (wie du es nennst) läuft, bin ich allerdings ausschließlich auf das Negative fokussiert und der Gedanke an etwas Positives versetzt mich noch mehr in Panik.

Den Film kreierst Du Dir im Kopf und auch die Wertung dieses Films. Nichts davon ist real. Du hast einen Job. Es ist Dein Film, den Du im Kopf drehst.

Was ist für Dich am Positiven, womit Du Dich in Panik versetzt?

Nein. Zum Einen sind meine Eltern von meinem jetzigen Lebensentwurf schon enttäuscht, oder reagieren doch zumindest mit absolutem Unverständnis und negativer Haltung. Zum Anderen haben sie in der Schule schon immer Leistung erwünscht, die jedoch ausgeblieben ist (meine Schulnoten waren eher miserabel). Eine Reaktion wäre wahrscheindlich entweder "dann kannst du ja jetzt endlich was ordentliches machen" oder... mh... im Spaß sagte ein Familienteil mal, es sei eh ein Wunder, dass ich überhaupt an diese Anstellung gekommen wäre. Also ja, vielleicht auch sowas in die Richtung.

Du bist also nur dann etwas Wert, wenn Du bestimmte Leistungen erbringst?

Siehst Du das auch so? Bei Dir selbst und bei anderen?

Fängt bei ganz lapidaren Dingen an, z.B. war es richtig Entscheidung xyz ohne Rücksprache zu treffen. Was, wenn diese Entscheidung als falsch angesehen wird? Was, wenn ich hätte Rücksprache halten müssen? Was wenn ich Rücksprache gehalten hätte? Im Zweifel kommen dann Zweifel an der Richtigkeit von Rücksprache halten, also dass das negativ gesehen werden könnte. Dann denke ich wieder, dass es doch die richte Entescheidung war nicht Rücksprache zu halten und dann geht der Fragenkreis von vorne los. Es kostet einfach unfassbar viel Energie.

Du weißt an sich recht gut, was Du tust und auch warum. Du weißt, dass Du Dir mit diesem ständigen Grübeln die Energier raubst und ich setze voraus, dass Dir bewusst ist, dass Du Dir damit nicht gut tust. Wieso tust Du es dann? Wieso hörst Du nicht mit Dingen auf, die Dir nicht gut tun?

Nein, nicht wenn es läuft. Wenn es noch in der Schwebe ist. Also sozusagen während ich auf das Resultat der Entscheidung warte. Wenn die Entscheidung schlecht war, lässt sich sicherlich ne Lösung finden. Sprich: ich verliere meinen Job und auch dann wird sich alles irgendwie richten. Wenn sie gut war, um so besser. Aber in dieser Schwebephase, und ich befinde mich ja immer für irgendetwas in der Schwebephase, läuft halt kontinuirlich irgendein Film, obwohl ich natürlich weiß, dass ich mit dem Resultat schon irgendwie klarkommen. Nur hilft mir dieses Wissen im Moment des Films nichts.

Siehst Du? Wozu dann das ganze? Dann kannst Du es Dir doch auch sparen, wenn Du mit dem Resultat klar kommst.

Nichtsdestotrotz lebe ich in finanzieller und örtlicher Unabhängigkeit. Das ist das, was ich meinte.

Ich spreche Dich in der Hauptsache auf Deine psychische Unabhängigkeit an.

Klar, das ist vorbei. Schon lange. Aber gleichzeitig will ich auch niemandem einen Grund geben, sich wieder gegen mich zu wenden. Ich schätze, dass ist nicht logisch zu erklären. Ja. Ich bin da rausgewachsen und eigentlich ist mir die Meinung von anderen auch herzlich egal. Gleichzeitig will ich mich auch in keine Situation begeben, wo eine Mobbingsituation aufkommen könnte.

Okay, meine Frage, ob es vorbei ist, damit meinte ich nicht die Schulzeit alleine, sondern natürlich, ob Du dieses Mobbing aufgearbeitet hast. Insofern ist es völlig logisch, was Du schreibst. Es ist vorbei, aber Du trachtest ständig danach anderen bloß keinen Grund zu geben, Dich noch einmal zu mobben. Nur - es kann nicht jeder gemobbt werden, sondern nur jene, die sich mobben lassen. Egal, was Du tust, Du trägst für Dein Handeln und Denken die Verantwortung, zumindest heute als Erwachsene. Vieles, was Du tusts scheint von Angst begleitet - Angst, dass man Dich nicht mag, Angst, dass man Dich für wertlos betrachtet, Angst, dass Du nicht genügst, Angst, dass man Dich nicht anerkennt. Und eigentlich ist Dir die Meinung überhaupt nicht egal.

D4ebKbiEeFayxe


Was ist für Dich am Positiven, womit Du Dich in Panik versetzt?

Positiv ist erst einmal, dass es mich auf das Schlimmste vorbereitet. Aber davon abgesehen setzt die Frage nach dem Positiven ja beinahe voraus, dass ich diese Schleifen mit Absicht kreire bzw. mit Absicht nicht stoppe. Dem ist nicht so. Mir ist einfach nicht bewusst, wie ich sie stoppen kann. Verschiedene Atemtechniquen oder der Versuch der Meditation hilft mir nicht, es macht mich nur noch rastloser. Jetzt im Moment versetzt mich alleine das Schreiben darüber hin "Panik" bzw. verstärkt die Negativität noch. Ganz gleich wie oft ich mir sage: zu dem Zeitpunkt war xyz die richtige Entscheidung und selbst wenn es falsch war, wirst du mit dem Ergebnis leben können. Ändert nichts an der Tatsache, dass ich "Angst" vor dem negativen Ergebnis habe.

Du bist also nur dann etwas Wert, wenn Du bestimmte Leistungen erbringst? Siehst Du das auch so? Bei Dir selbst und bei anderen?

Auf mich bezogen: Ja. Ich definiere mich stark über meine Leistung/ Arbeit. Bei anderen ist mir ziemlich einerlei was sie arbeiten oder leisten.

Und eigentlich ist Dir die Meinung überhaupt nicht egal.

Die Meinung "von anderen" ist mir egal. Ich will einfach in Ruhe gelassen werden. Leben und leben lassen.

Angst, dass man Dich nicht mag, Angst, dass man Dich für wertlos betrachtet, Angst, dass Du nicht genügst, Angst, dass man Dich nicht anerkennt.

Trifft zu, aber ausschließlich im Bezug auf mich selbst, Familie und Partner und Arbeit. Ich denke weiter nach, vielleicht fallen mir weitere unds ein ;-)

Liebe Kleio, du hilfst mir sehr... vielen Dank! Für heute brauche ich jetzt erst einmal eine Pause... es setzt mir gerade ziemlich zu.

KXleixo


Liebe Kleio, du hilfst mir sehr... vielen Dank! Für heute brauche ich jetzt erst einmal eine Pause... es setzt mir gerade ziemlich zu.

Danke sehr und gerne geschehen. :-) Das ist ja auch nichts, das durch einen Knopf einfach mal zu ändern ist. Ich für meinen Teil finde Dein Tempo sehr schnell und ich würde es an Deiner Stelle auch mal sacken lassen. :)^ Da geht es nicht um Leistung - sondern um Dich. :-) Vor allem würde ich mir immer wieder Zeit für Dinge nehmen, die mir Energie geben und eben auf das fokusieren, was ich kann, was ich habe, was mir Spaß macht, etc. :-)

DlebbiejFayxe


Ich hab ein wenig überlegt, ob ich es hier schreiben soll oder nicht... aber vielleicht hilft Input ja auch hier weiter :)

Also los: Glück für mich ist...

... körperlich und geistig gesund sein

... frei sei: tun und sagen können, was man will und wo man will (solange man niemand anderem schadet)

... einen Beitrag leisten (dies braucht weitere Definitionen)

... Tiere (sehen/ streicheln/ spielen/ was auch immer)

... Zeit mit Personen verbringen, die einen verstehen.

... Lachen können und es sich erlauben, auch mal albern zu sein

... (aus)schlafen können und auch mal einen Tag im Bett verbringen

... ein gutes Buch/ ein guter Film

... schwimmen (vorzugsweise am Strand)

... Flirten

... Essen :-D

... Reisen... unterschiedliche Länder, Kulturen und Menschen kennen lernen (hierzu gehört auch die Sprache lernen) und neue Orte entdecken

... nichts bereuen und niemandem etwas nachtragen/ vergeben können und nicht hassen brauchen

... sich im eigenen Haus wohlfühlen/ gerne nach Hause kommen

... heiße Duschen und Vollbäder

... "richtiger" Kaffee und ein langes Frühstück

So. Das ist ja schon einmal eine ganze Menge und schokierenderweise mache ich davon auch ziemlich viel regelmäßig. Ich mache also, was mir Spaß macht, kann es aber nicht genießen, weil meine "Gedankenspiralen" mich vom Genießen abhalten. Außerdem mache ich tatsächlich vieles von dem, was mir eigentlich Spaß machen soll, mit einem Leistungsgedanken, zB derzeit eine Fremdsprache lernen. Sollte mir Spass machen, aber ganz im Gegenteil es deprimiert mich ungemein weil ich zu wenig Fortschritte mache.

Meine Bautstelle ist - neben dem "bewusst in der Gegenwart leben" - wohl vor allem die Definition von "einen Beitrag leisten". Dies spielt irgendwo ja direkt mit dem Jobthema (welches ich oben diesmal bewusst ausgeklammert habe) zusammen, zumindest in meiner Erwartungshaltung. Ich schätze, ich muss für mich klären, was an dieser Erwartungshaltung unter welchen Umständen realistisch ist und, wenn unrealistisch, gucken, wie sich sonst besagter Beitrag leisten lässt.

Fürs erste nehme ich mir auf jeden Fall vor täglich eins der oben genannten Aktivitäten durchzuführen und dabei darauf zu achten, dass ich mir die Durchführung auch bewusst mache. Heißt also nicht mit Handy am Ohr und auch nicht in Gedanken auf der Arbeit...

Kwleixo


:)^ Das klingt doch schon alles mal gut. Also, viel Spaß morgen!

So. Das ist ja schon einmal eine ganze Menge und schokierenderweise mache ich davon auch ziemlich viel regelmäßig. Ich mache also, was mir Spaß macht, kann es aber nicht genießen, weil meine "Gedankenspiralen" mich vom Genießen abhalten. Außerdem mache ich tatsächlich vieles von dem, was mir eigentlich Spaß machen soll, mit einem Leistungsgedanken, zB derzeit eine Fremdsprache lernen. Sollte mir Spass machen, aber ganz im Gegenteil es deprimiert mich ungemein weil ich zu wenig Fortschritte mache.

Vielleicht gibst Du Deinem Juror (oder ist es eine Jurorin?) mal einen Tritt in den Hintern ]:D . Ich mache das so, wenn ich Spaß haben will und albern sein, Spaß an einer Sprache z. B. Versuche Dir eine Freundin zu sein. Es ist ja nicht so, dass diese richtende Stimme nicht auch richtig eingesetzt werden kann bzw. man sie nicht auch zeitweise braucht. Aber man braucht sie in vielen Situationen auch nicht. Ich kann Dir auch nur noch einmal ans Herz legen, nicht zu viel auf einmal zu wollen und wenn etwas mal nicht gleich gelingt, nicht zu streng zu Dir zu sein. Das ist ein Prozess.

Meine Bautstelle ist - neben dem "bewusst in der Gegenwart leben" - wohl vor allem die Definition von "einen Beitrag leisten". Dies spielt irgendwo ja direkt mit dem Jobthema (welches ich oben diesmal bewusst ausgeklammert habe) zusammen, zumindest in meiner Erwartungshaltung. Ich schätze, ich muss für mich klären, was an dieser Erwartungshaltung unter welchen Umständen realistisch ist und, wenn unrealistisch, gucken, wie sich sonst besagter Beitrag leisten lässt.

Ja und nein. Was Dein Beitrag ist, das ist rein auf Dich bezogen auch Deine Definition. ;-)

Fürs erste nehme ich mir auf jeden Fall vor täglich eins der oben genannten Aktivitäten durchzuführen und dabei darauf zu achten, dass ich mir die Durchführung auch bewusst mache. Heißt also nicht mit Handy am Ohr und auch nicht in Gedanken auf der Arbeit...

Was mir noch einfällt ist, dass Du geschrieben hast, dass Meditation nicht funktioniert, oder habe ich es falsch in Erinnerung. Wenn ja, woran hackt es denn?

m@a}riasc^hwin'delts


Ich mache also, was mir Spaß macht....

Nein, machst du nicht! Du machst nur das was du denkst das es dir Spass macht! Das ist ein gewaltiger Unterschied!

... kann es aber nicht genießen, weil meine "Gedankenspiralen" mich vom Genießen abhalten

Jep hier liegt vermutlich dein Knackpunkt! Du denkst schlicht und ergreiffend einfach zuviel nach!

Du bist ein starker Kopfmensch, der gerne alles um sich und sich selber in besonderen bis auf das kleinste analysieren will. Das gibt dir Halt. Aber dabei vernächläsigst du deinen Bauch! Dein Bauchgefühl, Urgefühl! Mit deinen denkerische Fähigkeiten die Welt zu sehen, kannst du wirklich vielem bis zu einem gewissen Grad, tief auf den Grund gehen. Aber das hat seine Grenzen und wenn du an die stösst, fühlst du dich hilflos und unsicher. Hier würde im Normalfall ein gestärktes Bauchgefühl die Lücken füllen können. Die Welt und du selber lassen sich nicht rein mit logischen Gedankensgänge beschrieben und erklären aber mit einem gesunden Bauchgefühl hast du zumindest ein Gefühl für dieses nicht in Worte zu Fassende.

Wenn du also jeden Tag etwas von der oberen Liste bewusst machen willst, dann versuche das nicht mit deinen Gedanken sondern mit all deinen Sinnen. Versuche diese Momente zu fühlen und lass den Kopf so gut wie möglich bei Seite. Das musst du üben und wird dir wahrscheindlich nicht sofort gelingen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister ;-)

Auch würde es dir gut tun, wenn du dich weiter mit Meditation beschäftigst und auch hier brauchst du Geduld. Gibt es eine Meditationsgruppe in deiner Nähe? Ich glaube da brauchst du etwas Unterstüzung von aussen.

Der zweite Punkt auf deiner Liste heisst "frei Sein" Wenn ich dich wäre würd ich diesen Punkt noch um eine geistigen Ebene erweitern. Frei bist du erst, wenn dein Geist auch frei ist.

Denk über all mein geschribenes nicht zu fest nach, sondern versuche es zu fühlen (egal wir abstrakt dir das im Moment vielleicht vorkommt ;-) )

Kble|io


Nein, machst du nicht! Du machst nur das was du denkst das es dir Spass macht! Das ist ein gewaltiger Unterschied!

Hängt davon ab. Ich war letzte Woche im Theater. Ich liebe das Theater x:) . Trotzdem merkte ich gegen Ende des ersten Aktes, dass ich anfing mich aus der Realität zu stehlen und anfing meine im Moment für mich schwierige Situation im Beruf zu reflektieren, Lösungen zu suchen, abzuchecken, was ich hätte anders machen können, was ich in Zukunft anders machen kann. Das hieß nicht, dass es mir keinen Spaß machte, im Theater zu sitzen, dass es langweilig war, etc. Also nahm ich bildlich gesprochen den Besen und habe meine abstrakten Gedanken hinausgekehrt, mich wieder auf das Stück konzentriert und es genossen :-) . Ich habe vorher auch prioritisiert und das war mit ein Grund, warum ich aufgehört habe, mich meinen Reflektionen zu widmen und mich wieder ganz dem Stück zu widmen. Ich habe entschieden, dass mir das Theater im Moment wichtiger war. Das waren alles Gedanken. Genauso wie ich dann das Stück aufgenommen habe und das mit meinen Gedanken. Wie sonst? Wie sollte ich das Gesehene aufnehmen, wenn nicht durch meine Gedanken? Du verwendest sehr oft das Wort denken in Deinem Beitrag. Soweit ich weiß, sind Gefühle auch Gedanken. Das heißt für mich nicht, dass Denken und Gedanken perse schlecht für mich sind. Sogar wenn ich Gefühl und Denken trenne, so denke ich doch trotzdem noch, auch wenn ich im Jetzt bin und mich nicht durch abstrakte Reflektionen in die Vergangenheit oder in die Zukunft begebe.

Jep hier liegt vermutlich dein Knackpunkt! Du denkst schlicht und ergreiffend einfach zuviel nach!

Ich liebe es zu denken, ich liebe es zu Reflektieren, zu philosophieren, mich auf gedanklich auf Erkenntnissuche zu begeben und auch das gehört zu den Dingen, die mir Spaß machen x:) . Das ist an sich für mich nicht schlecht und es würde mir sehr fehlen bzw. schaden, wenn ich es nicht täte. Es geht aus meiner Sicht darum, es zum richtigen Zeitpunkt zu tun und nicht alles auf einmal, wie bei meinem Beispiel -> Theater/Lösungssuche/persönliche Entwicklung. Ich kann meine Fähigkeiten so einsetzen, dass sie mir gut tun und mir helfen oder dass ich mir mit ihnen schade.

Du bist ein starker Kopfmensch, der gerne alles um sich und sich selber in besonderen bis auf das kleinste analysieren will. Das gibt dir Halt. Aber dabei vernächläsigst du deinen Bauch! Dein Bauchgefühl, Urgefühl! Mit deinen denkerische Fähigkeiten die Welt zu sehen, kannst du wirklich vielem bis zu einem gewissen Grad, tief auf den Grund gehen. Aber das hat seine Grenzen und wenn du an die stösst, fühlst du dich hilflos und unsicher. Hier würde im Normalfall ein gestärktes Bauchgefühl die Lücken füllen können.

Das ist eine mögliche Lösung. Für mich wäre sie nichts, denn ich kann Gedanken nicht mit dem Bauch begegnen. Wenn ich gelernt habe zu analysieren, es sogar liebe zu analysieren, will ich diese Fähigkeit nicht in den Boden stampfen. Es sind Gedanken und die kann ich bewusst nur stoppen, indem ich entscheide jetzt nicht zu denken, sondern mich auf eine sinnliche Ebene zu begeben, sie auf mich wirken lasse, wobei ich trotzdem nicht aufhöre zu denken, sondern eben darüber nachdenke. Wenn ich vor einem Bild stehe, das mich absolut berührt, lasse ich es auf mich wirken und dann gehe ich hin, schaue mir an, wie es gemalt wurde, denke über den Maler nach, in welcher Phase er sich befand, frage mich, wo er sich befunden haben mag, als er die Pinselstriche setze, frage mich, wie er das überhaupt schafft, so ein Bild zu malen, gehe wieder zurück und schaue mir wieder das Motiv an, etc. Es ist immer eine Kombination zwischen Sinnlichkeit, Gefühlen und Gedanken. Einzig und allein bei der Betrachtung stehen meine Gedanken.

Die Welt und du selber lassen sich nicht rein mit logischen Gedankensgänge beschrieben und erklären aber mit einem gesunden Bauchgefühl hast du zumindest ein Gefühl für dieses nicht in Worte zu Fassende.

Das sehe ich anders. Wenn ich mich kenne, kenne ich meine Logik und die kann ich beschreiben. Ich kann den Duft einer Rose nicht beschreiben, merke trotzdem, dass der Eindruck im Kopf verarbeitet wird. Wenn ich mich entscheide, die Vergangenheit los zu lassen, weil mich der Film, den ich mir immer wieder im Kopf ablaufen lasse davon abhält im Jetzt zu leben, dann ist das eine logische Konsequenz. Ich kann natürlich wieder und wieder alles hinauf- und hinunteranalysieren, schauen, was ich noch nicht für mich erkannt habe, welche Lehre ich noch nicht daraus gezogen habe, aber wenn ich keine neuen Erkenntnisse habe und ich den Film immer und immer wieder ablaufen lasse, dann ist es eine bewusste Entscheidung destruktiv zu sein. Dann schade ich mir. Dass eine Aufarbeitung notwendig ist, liegt auf der Hand, aber es ist meine Entscheidung zu sagen: Nun ist aber gut, komm in der Gegenwart an und gehe nicht gedanklich ständig zurück und zurück und zurück. Lass los.

Wenn du also jeden Tag etwas von der oberen Liste bewusst machen willst, dann versuche das nicht mit deinen Gedanken sondern mit all deinen Sinnen. Versuche diese Momente zu fühlen und lass den Kopf so gut wie möglich bei Seite. Das musst du üben und wird dir wahrscheindlich nicht sofort gelingen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister

Auch würde es dir gut tun, wenn du dich weiter mit Meditation beschäftigst und auch hier brauchst du Geduld. Gibt es eine Meditationsgruppe in deiner Nähe? Ich glaube da brauchst du etwas Unterstüzung von aussen.

Vor allem die richtige Art der Meditation. Meine Mutter z. B. kann am besten abschalten, wenn sie putzt. Sie sagt, bei dieser Tätigkeit denkt sie nicht nach. Mit den typischen Meditationsarten kann sie nichts anfangen. Ich kann sitzen und meine Gedanken stoppen, indem ich mich auf meine Atmung konzentriere.

Der zweite Punkt auf deiner Liste heisst "frei Sein" Wenn ich dich wäre würd ich diesen Punkt noch um eine geistigen Ebene erweitern. Frei bist du erst, wenn dein Geist auch frei ist.

Was meinst Du damit?

D ebb(ieFxaye


Was mir noch einfällt ist, dass Du geschrieben hast, dass Meditation nicht funktioniert, oder habe ich es falsch in Erinnerung. Wenn ja, woran hackt es denn?

Ich hab verschiedenes versucht, aber zumindest bei dem, was ich versucht habe, komme ich nicht wirklich zur Ruhe. Einfacher ist es für mich, wenn ich etwas tue.. Schwimmen ist großartig, Auto fahren, Reiten. Da komm ich innerlich zur Ruhe, manchmal - selten - auch beim Musikhören.

Gibt es eine Meditationsgruppe in deiner Nähe?

Gibt es, habs auch versucht... hat mich nur auch nicht weiter überzeugt. Vielleicht versuche ich es auch mal mit putzen :-D

Du bist ein starker Kopfmensch, der gerne alles um sich und sich selber in besonderen bis auf das kleinste analysieren will. Das gibt dir Halt. Aber dabei vernächläsigst du deinen Bauch! Dein Bauchgefühl, Urgefühl!

So würde ich das nicht sagen. Mein Bauchgefühl unterstützt mich durchaus beim Entscheidungen treffen. Mein Problem ist ja mehr, dass ich im Anschluss an eine Entscheidung alles zu Tode analysiere.

Hier bringt mir das Bauchgefühl nichts mehr, bzw. hängt das Bauchgefühl dann ja stark aus der sich ergebenen Situation ab. Deutet sich etwa ab, dass die Entscheidung eine schlechte war, habe ich auch ein negatives Bauchgefühl. Bin ich in meinem "Film gefangen" und male mir Horrorszenarien aus, wird das Bauchgefühl noch schlechter.

Ich habe häufig nur ein komisches Gefühl, das irgendwas nicht stimmt. Ich kann es nicht deuten. Dann erst beginne ich nachzudenken: Was könnte Ursache sein? Was ist schlecht gelaufen, hätte besser laufen können? Könnten noch Konsequenzen auf mich zukommen, etc.pp.

Kleios Theatersituation trifft es eigentlich ganz gut: Ich mache irgendwas, was eben nicht 100% meine Konzentration verlangt, und ich drifte ab. Nur hab ich, im Gegensatz zu Kleio, bislang nicht raus, wie ich dieses Gedankenkarussel dann stoppe und mich auf den Moment konzentriere. Oft denke ich mir "nur einmal dieses Gedanken zu Ende gehen" und schwupps ist eine Stunde vorbei und ich bin nicht schlauer, dafür aber panischer.

ADméliWeValinc4oFurt


Hi Debbie,

erstens tut es mir sehr Leid, dass du denkst dein Leben könne dir nichts mehr bieten.

Ich glaube gerade weil du so viel gereist bist, viele Erfahrungen im Liebesleben gemacht hast, den perfekten Job sofort bekommen und das Studium gemeistert hast, hast du dich vielleicht innerlich damit abgefunden, alles schon erreicht zu haben - und verspürst keinen Drang mehr nach etwas Neuem, da du der Überzeugung bist, alles schon erlebt zu haben.

Vielleicht brauchst du das Kleine, Provinzielle, da du die Karriere und die weite Welt schon gesehen hast.

Vielleicht solltest du alles liegen und stehen lassen - du hast doch nichts zu verlieren, wenn du dich schon verloren hast. Deshalb lass alles. Geh! Such dir ein kleines Dorf in der Provence, irgendwo, niste dich ein. Vielleicht gibt es gerade dort, wo wir denken es gibt nichts, das, was dir zum Leben verhilft.

DSeobbi4e@Faye


Vielleicht solltest du alles liegen und stehen lassen - du hast doch nichts zu verlieren, wenn du dich schon verloren hast. Deshalb lass alles. Geh! Such dir ein kleines Dorf in der Provence, irgendwo, niste dich ein. Vielleicht gibt es gerade dort, wo wir denken es gibt nichts, das, was dir zum Leben verhilft.

Der Ansatz gefällt mir - aber ich bin auf "dem Land" aufgewachsen und hab so gar keine Bedürfnisse irgendwo hinzuziehen wo es weniger als ne Million Einwohner gibt... etwas überspitzt gesagt :-D

Aber vielleicht mal wieder an der Zeit für ein Land/ Regionenwechsel... mhh

KEleio


DebbieFaye

Und - wie lief es die letzten Tage?

Ich hab verschiedenes versucht, aber zumindest bei dem, was ich versucht habe, komme ich nicht wirklich zur Ruhe.

Aber kannst Du erklären, was es ist, was nicht klappt? Wie hast Du denn probiert zu meditieren?

Einfacher ist es für mich, wenn ich etwas tue.. Schwimmen ist großartig, Auto fahren, Reiten. Da komm ich innerlich zur Ruhe, manchmal - selten - auch beim Musikhören.

Das ist sicher schon mal gut.

Kleios Theatersituation trifft es eigentlich ganz gut: Ich mache irgendwas, was eben nicht 100% meine Konzentration verlangt, und ich drifte ab. Nur hab ich, im Gegensatz zu Kleio, bislang nicht raus, wie ich dieses Gedankenkarussel dann stoppe und mich auf den Moment konzentriere. Oft denke ich mir "nur einmal dieses Gedanken zu Ende gehen" und schwupps ist eine Stunde vorbei und ich bin nicht schlauer, dafür aber panischer.

Du scheinst aber zu merken, dass Du mit den Gedanken abschweifst oder würdest Du sagen, dass es Dir spät bewusst wird, dass Du den Film abrennen läßt?

Ich habe am Anfang wirklich mit der Visualisierung des Besens gearbeitet. Was halt sehr wichtig ist ist, dass ich bei mir bin und mir bewusst werde, dass ich etwas tue, das ich gar nicht will. Erst dann kann ich die Gedanken bewusst stoppen.

D)eb=biWeFaye


Hi Kleio @:)

Die letzten Tage waren erstaunlich gut... zum Einen hatte ich recht viel zu tun (bin aus Deutschland wieder nach Hause geflogen) und hab hier dann erstmal meine Freunde getroffen. Ortswechsel tun mir meistens gut und zeigen mir immer, dass die Welt ja eigentlich riesig groß ist und selbst mit meinen Fehlern sich weiter drehen würde ;-)

Ich habe aber auch, soweit nötig, bewusst versucht, mich auf den Moment zu konzentrieren und den Moment zu genießen bzw. mich auch soweit wie möglich noch von der Arbeit abzukapseln und mich auf die schönen Sachen zu fokussieren. Jetzt, wo ich schon über eine Woche Urlaub und daher etwas Abstand habe, geht es einigermaßen.

Aber kannst Du erklären, was es ist, was nicht klappt? Wie hast Du denn probiert zu meditieren?

Ich hab Schwierigkeiten mich drauf einzulassen. Es nervt mich irgendwie, also dieses ganze ruhige und sich besinnen und einzelne Körperteile spüren und irgendwie fühlt es sich nicht richtig an %:|

Du scheinst aber zu merken, dass Du mit den Gedanken abschweifst oder würdest Du sagen, dass es Dir spät bewusst wird, dass Du den Film abrennen läßt?

Ich merke es ca. mittig, würde ich sagen. Erst ist es unbewusst, dann entwickele ich eine Unruhe und dadurch denke ich dann dadrüber nach, worüber ich gerade nachgedacht habe. Dann tritt meistens dieser Punkt ein, dass ich nicht weiß, was passieren wird. Und dann entscheide ich mich bewusst dafür, es noch einmal zu analysierenund durchzudenken - vielleicht findet sich ja noch eine Lösung. Nur 5 Minuten. Dann drehe ich mich im Kreis und es macht mich panisch und dann setzt die Dauerschleife ein. Und mit 5 Minuten ist es dann nie erledigt.

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