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Mein Zuhause verloren und tieftraurig

FGlaSmtech!enx79


kein neues Haus irgendwo anders kann mir mein Zuhause dort wiedergeben. Das gesamte Umfeld dort ist das, was ich vermisse, nicht nur ein Haus, das mir gehört (das war sowieso immer zweitrangig, der Besitz an sich). Ich bin ein Gewohnheitstier und liebe Beständigkeit, das Vertraute, Gewohnte, lieb Gewonnene.

dann mach es doch auch nicht nur am dem Haus fest. Du kannst die Umgebung und das Umfeld mit all dem und den Liebgewonnenen doch haben, auch wenn du 1,2,3 oder gar 5km entfernt wohnst.

Traum sag ich, weil deine Planung und deine Vorstellung sich nicht erfüllt haben. Also ist es ja leider nur noch ein Traum...wenn auch ein geplatzter :°_ :°_ was mir sehr leid tut.

Trhis{ Twil!ighet Garxden


Das klingt grausam, aber wenn sie nicht verbittert in ihrer Wohnung zu Grunde gehen will,

tja, darauf kam ja keine Antwort... sie weiß ja nicht, ob sie weiter leiden möchte oder dass es ihr wieder besser gehen soll. Und da Therapie abgelehnt wird, wird es wohl auf ersteres hinauslaufen.

aber die Freunde, Bekannten und Nachbarn vermisse ich natürlich

Und warum hast du das alles aufgegeben? Konntest du es nicht ertragen in der nähe in einer Wohnung zu wohnen? Dann lieber ganz weg und einsam verbittern?

MPinxyip


@ Tänzer46

Entschuldige, ich hatte deinen Beitrag übersehen, er überschnitt sich mit dem Kopieren und Absenden meiner Antwort.

Ein großer Liebesbeweis, dass du für deine Frau umgezogen bist,gefällt mir, sehr uneigennützig und edelmütig.

Ich danke dir für deinen Beitrag, dein Verständnis - je öfter ich von anderen höre, dass sie ähnlich gefühlt haben, desto weniger komme ich mir wie ein Alien vor.

Inzwischen ist mein Sohn volljährig und will in mein Haus einziehen

Das finde ich einfach nur schön! :-)

Die Zeit heilt diese Wunden, wenn du daran arbeitest, glaube mir! Mit mehr Abstand betrachtet schmerzt es auch nicht mehr so sehr. Bist du dazu bereit ? 

Ganz ehrlich? Nein. :-|

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@ Tinatine

Die Zweifel meiner Mutter sind momentan eher praktischer Natur. Wir haben einen riesigen Garten und sie hat Panik, dass wir zwei Frauen, dass nicht gebacken kriegen. Auch innen müsste einiges gemacht werden. Sie überlegt hin und her.

Für draußen findet man doch in der Nachbarschaft schnell Hilfe oder na ja, so war es zumindest bei uns. Auch Jugendliche verdienen sich da gerne ein paar Euro.

Mir hat die Arbeit draußen immer besonders Spaß gemacht, aber das muss einem sicher auch ein bisschen liegen, denn im Frühjahr/Sommer ist man da ja gut jedes Wochenende zugange, im Herbst eigentlich auch und im Winter gibt's den Schnee (zumindest bei uns immer meterhoch) - mhm, also eigentlich hat man immer was zu tun (lach). Aber wie gesagt, da kann man eigentlich recht gut Hilfe finden.

Renovieren geht da natürlich eher ins Geld, wenn man sich jemanden holen muss, das ist sicher richtig. Da habe ich das meiste (bis auf die Bäder) selbst gemacht, sogar am Heimwerker-Workshops teilgenommen und mir einfach Zeit gelassen, das meiste musste nie innerhalb irgendeines bestimmten Zeitraumes fertig werden. Das Rumwerkeln hab ich wirklich geliebt.

Mein Pluspunkt momentan ist, dass sie sich in Mietwohnungen nicht sehr wohl fühlt und das momentan bei mir sieht (wohne unter der Woche in einer Mietwohnung, in der ich mich aber nie wohlgefühlt habe)

Das ist gerade mein zweiter persönlicher Albtraum, mit dem ich auch nicht zurechtkomme. Wenn man nie zuvor zur Miete und schon gar nicht in einem Mehrparteienhaus gewohnt hat, ist das einfach die Hölle. Meine jetzige Wohnung ist zwar besser, da ruhiger als die erste, aber kein Vergleich zum Eigenheim.

Siehst du, vielleicht ist das ja das Ass im Ärmel, welches du brauchst. Meine Mutter hingegen wollte ja gern in eine Mietwohnung. :-/

Ich kann dir nur nochmals sagen, wie leid mir das tut. Unsere Lebenssituationen sind fast identisch. Ich kann dich so verstehen.

Vielen Dank :)_

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@ Flamechen79

Traum sag ich, weil deine Planung und deine Vorstellung sich nicht erfüllt haben. Also ist es ja leider nur noch ein Traum...wenn auch ein geplatzter, was mir sehr leid tut.

Entschuldige, "Traum" hatte ich tatsächlich auf etwas anderes bezogen. @:)

Und danke.

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@ This Twilight Garden

Und warum hast du das alles aufgegeben? 

Das hatte ich schon mehrmals erwähnt.

Manche Freundschaften gingen in die Brüche, weil ich mich sehr verändert habe und zu den Nachbarn habe ich es nicht ertragen, den Kontakt zu halten.

Tahis HTwiligKht wGAardexn


Die Zeit heilt diese Wunden, wenn du daran arbeitest, glaube mir! Mit mehr Abstand betrachtet schmerzt es auch nicht mehr so sehr. Bist du dazu bereit ?

Ganz ehrlich? Nein. :-|

Das ist ja mal ein Statement :)z . Aber wozu dann der Faden?

mSnesf


Manche Freundschaften gingen in die Brüche, weil ich mich sehr verändert habe und zu den Nachbarn habe ich es nicht ertragen, den Kontakt zu halten.

Du widersprichst dir da ziemlich.

Du sagst, es ginge nicht nur ums Haus, sondern vor allem um das Umfeld:

Nein, nicht nur aus dem Haus, sondern meinem Zuhause in meinem Heimatort mit meiner Familie, mit meinen Freunden und lieben Nachbarn, was Lebensqualität bedeutet hat.

Das wiederum gibst du doch wegen des Hauses auf, weil du es nicht erträgst, s.o.

Sonst hättest du einfach im Ort bleiben können, hättest dein Umfeld behalten und dein (um nach dem Zitat oben zu gehen) dein eigentliches Problem jetzt nicht.

MHinxyip


@ mnef

Du widersprichst dir da ziemlich.

Du sagst, es ginge nicht nur ums Haus, sondern vor allem um das Umfeld

Es gehört doch alles irgendwie zusammen. Es ist nicht nur das Haus, nicht nur das Grundstück, es sind nicht nur meine Nachbarn, nicht nur meine Hobbys, die mir fehlen - es ist alles zusammen, was mir fehlt. Dass das nicht zu verstehen ist.

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@ This Twilight Garden

Aber wozu dann der Faden?

Entschuldige, ich habe bisher mit niemandem darüber sprechen können und wollte es mir einfach mal von der Seele schreiben.

Aber ich bin schon weg.

TChis T8w1il(ight nGard'en


Entschuldige, ich habe bisher mit niemandem darüber sprechen können und wollte es mir einfach mal von der Seele schreiben.

Aber ich bin schon weg.

Also ging es quasi nur ums "auskotzen". Das ist ja okay, es gibt einige Auskotzfäden hier :)z .

Aber dann muss sich keiner Gedanken machen, wie man dir helfen kann, dir Tipps geben etc. wenn du deinen Zustand vorerst nicht ändern möchtest.

Es ist immer gut, wenn man schreibt, was man sich hier im Forum erhofft, z.B. bloßes Mitgefühl, Hilfe etc. Klar halten sich nicht alle dran, ist eben ein öffentliches Forum.

CLomrxan


Auch wenn du (und andere) es vielleicht nicht verstehen könnt: kein neues Haus irgendwo anders kann mir mein Zuhause dort wiedergeben.

Diese absolute Aussage und das Leugnen, sich auf heilende Wunden mit der Zeit vorzubereiten, sind leider sehr pathologische Züge. Die Empfehlung, dir externe Hilfe durch eine Therapie zu holen, kam ja nicht von ungefähr. Du empfindest, dass diese Gefühle ein Teil von dir sind, und deswegen verteidigst du sie auch sehr vehement. Du möchtest dir sie auch nicht mit Hilfe nehmen lassen, d.h. du hast dich damit arrangiert, dass du für den Rest deines Lebens deinem Zuhause nachtrauern wirst.

Und das ist meiner Meinung nach der wahre Grund, warum es dir so schlecht geht. Das Haus war nur der Auslöser dafür. Aber wenn du in diesem Verhaltensmuster so steckenbleibst und weiter diese Depression als Nahrung dafür nimmst, diesem Ereignis die Schuld für dein Leben zu geben, dann drehst du dich im Kreis.

Ich glaube, du hast dringend Hilfe nötig, aber einen weiteren Rat kann ich leider nicht geben. :-|

I?ceLDady5_50


Möchtest Du, dass es Dir besser geht? Oder möchtest Du den Schmerz behalten?

Selbst wenn es nicht provokant sein soll, ich kann mit dieser Frage leider nichts anfangen.

Die Zeit heilt diese Wunden, wenn du daran arbeitest, glaube mir! Mit mehr Abstand betrachtet schmerzt es auch nicht mehr so sehr. Bist du dazu bereit ?

Ganz ehrlich? Nein. :-|

Ähm... dann hatte ich mit meiner Frage doch wohl den Nagel auf den Kopf getroffen und Deine Aussage, dass Du mit dieser Frage nichts anfangen kannst, war eher eine Art Flucht?!

Meine Güte, ich glaube, jeder hier kann verstehen und nachfühlen, wie schlimm es sich anfühlt. Und nochmal: darum geht es doch nur in zweiter Linie.

Aber wir können uns hier wohl die Finger wund tippen: es geht doch gar nicht um Unterstützung und Rat, es geht hier nur darum, Dir zu sagen, wie schlimm das ist und Punkt.

Das ist ja auch sicher tröstlich, zu erfahren, dass man verstanden wird.

Und was kommt dann? Du möchtest also unbedingt im Schmerz verharren? Das ist wirklich sehr traurig und das tut mir auch leid.

maneUf


Es gehört doch alles irgendwie zusammen. Es ist nicht nur das Haus, nicht nur das Grundstück, es sind nicht nur meine Nachbarn, nicht nur meine Hobbys, die mir fehlen - es ist alles zusammen, was mir fehlt. Dass das nicht zu verstehen ist.

Doch, das ist gut zu verstehen. Weitaus besser, als wäre es nur das Haus. Und gerade weil es ALLES ist, verstehe ich nicht, wieso du alle diese Dinge aufgibst, obwohl nur einer dieser Faktoren verloren ist (nämlich das Haus).

m#ori.


Aber wozu dann der Faden?

Mensch Leute, Feingefühl ist in diesem Forum aber wirklich ein Fremdwort geworden. >:(

Also ging es quasi nur ums "auskotzen".

Es steht übrigens in ihrem Eingangsbeitrag:

Warum ich hier schreibe? Ehrlich, ich weiß es nicht.

Vielleicht wollte ich einfach mal alles los werden.

Außerdem erwähnte sie auch später, dass sie es sich einfach mal von der Seele schreiben wollte und auf Austausch mit Leuten hofft, die Ähnliches durchgemacht haben.

Vielleicht mal Beträge aufmerksamer lesen.


@ Minyip

Aber ich bin schon weg.

Bitte zieh dich jetzt nicht wieder zurück! :|N

Du hast einen ersten Schritt ins Leben zurückgewagt mit deinem Faden hier und es gibt Menschen, die diesen Weg gern mit dir weitergehen würden. Kannst dich auch gern per PN melden

SeerafinXa01


Hallo miniyp,

für mich klingt das, als sollte es einfach nicht sein. Du hast sämtliche Möglichkeiten, viele waren es ja nicht, in Angriff genommen und bist gegen geschlossene Türen gerannt.

Jetzt befindest du dich in einer tiefen Trauer, was verständlich ist, jeder braucht seine Zeit. Ich würde dir trotzdem eine Therapie oder Trauerbegleitung empfehlen, damit du nicht ganz alleine durch gehen brauchst.

Tränen sind heilsam und das du momentan kein Sinn im Leben siehst, ist auch ein Teil von Trauer. Allerdings darfst du nicht drin stecken bleiben. Trauer ist Schwerstarbeit für die Seele, du hast die Chemo und den Krebs hinter dir, da steckt eine Menge Energie und Kraft in dir.

Wenn irgendwo eine Tür zufällt, geht irgendwann eine andere wieder auf. Wann, das liegt bei dir. Wenn du bereit bist, nach vorn zu schauen, in ganz kleinen Schritten.

Habe den Eindruck das du zu deiner Oma eine ganz enge Bindung hattest, vielleicht stehst du ihr sogar näher, wie zu deiner Ma. Und sie war auch eine starke Frau oder?

Nimm sie in Gedanken mit, was hätte sie gemacht in der Situation? Auch daraus kannst du Kraft schöpfen. Hol dir Hilfe, du musst das nicht allein durchstehen. Drüber reden ist auch schon Therapie und heilsam, und das du dich hier so offen anvertraut hast, ist schon ein erster kleiner Schritt :)=

wünsche dir ganz viel Kraft und Trost @:)

Z/wackx44


Ich weiß zB ganz sicher, dass meine Oma es nicht gewollt hätte, dass es in fremde Hände kommt und bin sicher, dass sie versucht hätte, meinen Onkel noch zu Lebzeiten auszubezahlen.

Die Bedeutung eines Berliner Testaments verstanden? Sieht nicht einmal jetzt danach aus (nach dem Tod des Opas nicht mehr veränderbar egal, was die Oma will).

Wenn ich den ganzen Faden betrachte, scheinst Du die Kompetenz Deiner Ratgeber beträchtlich zu unterschätzen, obwohl Du sie in 6 Wochen noch gar nicht kennengelernt haben kannst: Auch einige anderen haben ihr Liebstes verloren (wie ich mit 24 Elternhaus und Vater durch Beziehungsabbruch von seiner Seite - aber auch andere), haben Krebs und Chemo gehabt, wie auch ich 2009 - aber auch andere, haben schwere Depressionen durchlebt (wie ich mit 39 und 57) - aber auch andere. Diese Menschen versuchen in ihrer Freizeit auf der Basis ihrer persönlichen Erfahrungen, Dir zu helfen, und Du stempelst sie als "Hobbypsychologen" ab. Es mag diese Menschen verletzen, weil sie ihr Bestes geben, aber noch schlimmer: Es gibt hier wirklich auch Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten (wonach hier außer Dir niemand fragt), die sich um die anfragenden user kümmern. Der Gedanke ist Dir noch nicht gekommen?

Du kannst offensichtlich keinen Rat und keine professionelle Hilfe annehmen - vielleicht, weil Du alles besser weißt, obwohl Dir (geschätzt) 80% Deiner Ratgeber zu professioneller Hilfe raten.

EOva ReOllxa


Zwack, die TE ist fest davon überzeugt, mit ihrer Sicht der Sache IM RECHT zu sein. Das macht dann letztendlich unfähig, die Dinge von einer anderen Seite zu sehen; ich glaube, das ist ihr Handycap.

F_lamEecahen79


Du hast einen ersten Schritt ins Leben zurückgewagt mit deinem Faden hier

ach ja? ":/ ":/ ":/ da bin ich mir ganz und gar nicht sicher

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