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Mein Zuhause verloren und tieftraurig

Z6wackx44


@ Eva Rella,

daran zweifle ich keinen Augenblick. Du meinst, da hilft nur Lothar Späth? "Die einen lernen durch Einsicht, die andern durch Katastrophe."

Z1wa&ck944


Flamechen79, für mich sieht es auch nicht so aus.

CKindexrel+la68


@ Miniyip

kein neues Haus irgendwo anders kann mir mein Zuhause dort wiedergeben. Das gesamte Umfeld dort ist das, was ich vermisse, nicht nur ein Haus, das mir gehört (das war sowieso immer zweitrangig, der Besitz an sich). Ich bin ein Gewohnheitstier und liebe Beständigkeit, das Vertraute, Gewohnte, lieb Gewonnene.

Es ist schwierig, das zu erklären.

Das Haus ist für dich wie eine "zweite Haut", ja? Die man dir jetzt runtergerissen hat, und du verkriechst dich in deiner neuen Wohnung und fühlst dich schutzlos. Es fehlt eben ein ganz wichtiger Teil.

Ich finde, es ist ganz egal, ob dieser plötzlich fehlende, extrem wichtige Teil ein Mensch ist, ein Tier, der Beruf oder eben ein Haus oder eine Wohnung. Wer könnte sich anmaßen, eine Wertung, eine Prioritätenliste aufzustellen? Einen Menschen zu verlieren ist schlimmer als ein Haus oder sowas? :-/

Leider habe ich momentan keinen konkreten Ratschlag für dich ... Mich würde so etwas auch umhauen, mehr als Krankheit, mehr als der Tod von Eltern, mehr als der Verlust eines Partners. Es sei doch bitte jedem unbenommen, seine eigene Prioritätenliste aufzustellen, auch wenn es für andere nicht nachvollziehbar ist.

Ich glaube nicht, dass du "im Schmerz verharren willst" und wirst. Ich weiß auch nicht, was so verkehrt daran ist, diesem Schmerz erst einmal eine Zeitlang Raum zu geben - wie einige hier meinen. Es geht dir sicher um mehr, als um das Sammeln von Verständnismeldungen - aber wenn das jetzt erstmal wichtig ist, ist das auch okay. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass du das alles hinbekommen wirst. Eventuell entdeckst du doch einige, dir bislang unbekannte Facetten deiner Persönlichkeit, die dir helfen, konstruktiv weiterzukommen und wieder glücklich zu werden :)*

Mqi3nyihp


Zum letzten Mal ein paar Antworten.

Eigentlich hätte es nun, dank Serafinas Beitrag, viel schöner enden können, aber schon wieder werden mir von Zwack und IceLady Dinge unterstellt oder angedichtet, die ich so nicht stehen lassen mag.

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@ Zwack44

Die Bedeutung eines Berliner Testaments verstanden? Sieht nicht einmal jetzt danach aus (nach dem Tod des Opas nicht mehr veränderbar egal, was die Oma will).

Ich schrieb nichts davon, dass sie dann das Testament hätte ändern sollen, ich weiß, dass das nicht möglich gewesen wäre!!! >:(

Ich schrieb (und jetzt lies bitte mal richtig!), dass sie nur sicher versucht hätte, allen Beteiligten klarzumachen, dass sie wünscht, dass das Haus in Familienbesitz bleibt und ihn womöglich ausgezahlt hätte oder mir das Geld für eine mögliche Auszahlung bereitgestellt hätte, um es zu haben, wenn sie gestorben ist. Denn nur ums Geld ging es ihm und so wollte er es auch immer haben, das Haus wollte er sowieso nie! Und auf sie hätte er gehört, denn seine Eltern gingen ihm über alles!

Aber du musst es nicht verstehen, ist mir zu mühsam.

Diese Menschen versuchen in ihrer Freizeit auf der Basis ihrer persönlichen Erfahrungen, Dir zu helfen, und Du stempelst sie als "Hobbypsychologen" ab. Es mag diese Menschen verletzen, weil sie ihr Bestes geben

So, ja danke, mich hat auch einiges sehr verletzt, was so geschrieben wurde und obwohl ich im EP schrieb, dass ich schon am Boden liege, wurde darauf von einigen auch keine Rücksicht genommen. Aber der Begriff "Hobbypsychologe" ist dann ein Weltuntergang, verstehe.

Außerdem habe ich hier nicht durch die Bank weg alle möglichen Leute abgestempelt. Aber ich kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn mir irgendein Unsinn unterstellt wird, der dann auch noch so formuliert wird, als wäre es die absolute Wahrheit. Das muss ich nicht einfach so hinnehmen!

Seltsam nur, dass es doch auch andere gibt, die ganz normal schreiben können, ohne mir etwas anzudichten. Darüber vielleicht auch mal nachdenken.

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@ IceLady_50

Ähm... dann hatte ich mit meiner Frage doch wohl den Nagel auf den Kopf getroffen und Deine Aussage, dass Du mit dieser Frage nichts anfangen kannst, war eher eine Art Flucht?!

Grundgütiger, so und da war die Hobbypsychologin eben wieder am Werk (und da fällt mir kein anderer Ausdruck ein, weil es mich einfach aufregt, dass mir alles mögliche abgedichtet wird, nur weil man das Offensichtliche nicht mal akzeptieren kann).

"Flucht" - du liebe Zeit.

Deshalb mag ich diese Berufsgruppe so außerordentlich gern, weil sie in jeden Pups irgendwas hineininterpretieren, obwohl es doch nur ein Pups war. Aber man kennt es ja, man geht mit einem Problem zum Psychologen und kommt mit zehn Problemen wieder raus. Aber hey, die Psychologen müssen ja auch von irgendwas leben.

!!! Nichts gegen Menschen mit wirklich schwerwiegenden psychischen Problemen, für die ist diese Hilfe gut und notwendig.

Aber dass einem jeden heute ganz lapidar von - ja, Hobbypsychologen irgendwas angedichtet wird, selbst wenn man sagt, was sein eigentliches Problem ist, geht mir fürchterlich auf die Nerven.

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So, nun zum eigentlichen Drama.

Warum ich deine Frage nicht beantworten konnte, erkläre ich dir gern:

Sie hat mich einfach nicht angesprochen, nicht meinen Nerv getroffen. Ich las sie und wusste auf Anhieb nichts dazu. Während ich bei Traumtänzers Frage, ob ich bereit sei, sofort wusste, "nein, bereit bin ich nicht".

So einfach kann es sein, ganz ohne Firlefanz und dunkles Geheimnis.

Genauso einfach ist es auch bei meinem eigentlichen Problem. Ich verschmerze einfach den Verlust des Hauses nicht (und allem drum und dran). Ja, mag sein, dass ich heftig darum trauere, aber mein ganzes Herz hängt daran, schon immer und für immer!

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@ Cinderella68

Danke für deinen netten, unvoreingenommenen und in sich ruhenden Beitrag und dein Verständnis. @:)

Ich glaube nicht, dass du "im Schmerz verharren willst" und wirst. 

Nein, will ich nicht, lies bitte meine Antwort an Serafina! ;-)

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@ Serafina01

Erstmal danke für deinen gesamten Beitrag, sehr lieb geschrieben!

Ja, ich hatte eine enge Bindung zu meiner Oma, war ihr in allem immer sehr ähnlich und ja, sie war eine sehr starke Frau.

Nimm sie in Gedanken mit, was hätte sie gemacht in der Situation? 

Sie hätte alles versucht, um das Haus zurückzubekommen! :)^

Liebe Serafina, danke für diese Frage! Vielen, vielen Dank! @:)

Deine Frage hat etwas mit mir gemacht, irgendwie hat es durch sie "klick" gemacht.

Ich hatte vergessen, wer ich bin und vor allem wessen Enkelin ich bin!

Ich glaube, du hast mir sehr geholfen, ich befürchte, du wirst gar nicht wissen, wie sehr!

Tausend Dank!!! von Herzen @:)

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@ mori.

Du hast einen ersten Schritt ins Leben zurückgewagt mit deinem Faden hier und es gibt Menschen, die diesen Weg gern mit dir weitergehen würden.

Danke @:) Melde mich sicher mal bei dir

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So, ich verabschiede mich nun aus diesem Faden.

Danke an alle Schreiber und danke für liebe Worte und manche Hilfe.

mjnxef


!!!** Nichts gegen Menschen mit wirklich schwerwiegenden psychischen Problemen, für die ist diese Hilfe gut und notwendig.

Du selbst hast dich schwer depressiv genannt, nicht jemand anderes.

Du fühlst dich hier völlig zu Unrecht angegangen. Aber wenn du nur die Knuddelbeiträge als nett gemeint auffassen willst - nur zu.

m?ori.


@ Minyip

Sie hätte alles versucht, um das Haus zurückzubekommen!

Dann war der Faden ja doch zu etwas gut, wenn es "klick" gemacht hat.

Viel Erfolg, den wünsch ich dir wirklich sehr! :)* *:)

l`osgaetreteexn


du sympathisierst hier mit jenen, die dich ja ach so gut verstehen können und ne riesenportion mitleid für dich übrig haben.

diejenigen, die dir aufzeigen wollen, dass deine bindung zu diesem haus, das offenbar das einzige war, das dein leben lebenswert gemacht hat, nicht gesund und natürlich ist, ignorierst du.

wie bereits gesagt, ich verstehe dich bis zu sindm gewissen grad, aber mitleid hilft dir meiner meinung nach nicht weiter.

ich bin also hier raus. @:)

mgorxi.


@ losgetreten

ich bin also hier raus

Minyip hat sich doch längst aus dem Faden verabschiedet. Genau das meinte ich gestern, so aufmerksam werden Beiträge von einigen gelesen.

Was die Knuddelbeiträge angeht. Es gibt Menschen, die brauchen in bestimmten Zeiten einfach nur ein bisschen ehrliches Interesse, Verständnis und ein offenes Ohr. Ich wüsste nicht, was daran falsch sein sollte.

Offensichtlich hat es durch Serafinas Beitrag bei Minyip "klick" gemacht, die ja dann, laut deiner Ansicht nach, auch zur Knuddelfraktion gehören würde. Dumm gelaufen, oder?

Aber du findest die "Hilfe" besser, bei der ihr zum hundertsten Male geschrieben wird, dass sie das Haus vergessen und zur Therapie gehen soll. Jaaa, super Hilfe!

Mal abgesehen davon, dass nicht für jeden Mensch Therapie etwas ist (und ich habe z.B. eine hinter mir. Nicht dass mir nun auch unterstellt wird, ich hätte Vorurteile), wird hier im Forum, übertrieben gesagt bei jedem Schnupfen gleich nach Therapie geschrieen. Ob das in ihrem Fall notwendig wäre oder nicht, muss sie ganz für sich alleine entscheiden. Es sieht aber so aus, als hätte sie für sich etwas Besseres gefunden ...

m]nef


Hier geht es aber nicht um einen Schnupfen. Und nichts was mit etwas Trost gut wird. Was soll das herunterspielen?

m^orxi.


mnef, ich hab ihr doch auch zur Therapie geraten, aber was nützt der zehnte Beitrag mit gleichem Inhalt? Wenn jemand vielleicht etwas anderes als hilfreich erachtet, sollte man doch versuchen, darauf einzugehen und nach anderen möglichen Lösungen mit ihm suchen.

I0ceBLadyx_50


Mori, das widerspricht sich in sich selber.

Wenn sie wüsste, was ihr besser helfen könnte, hätte sie hier nicht geposted. Sie hat auch mehrfach eingehend betont, dass ihr nicht zu helfen ist, weil es nichts gibt, was ihr helfen könnte - außer, dass sie ihren Fokus wieder zurück bekommt.

Und ja, es gibt Menschen, die wollen ihr Leid behalten.

mNorix.


Nein, es widerspricht sich nicht. Ich hab ihr gesagt, dass ich begleitende Unterstützung auch wichtig für sie fände, aber habe dann in meinen Beiträgen einen anderen Weg eingeschlagen und bin auf sie eingegangen,anstatt ihr gebetsmühlenartig immer dasselbe zu schreiben.

Und ja, es gibt Menschen, die wollen ihr Leid behalten.

Offensichtlich will sie das nun nicht mehr. ;-)

m,orix.


Wenn sie wüsste, was ihr besser helfen könnte, hätte sie hier nicht geposted.

Manchmal braucht es eben einen Anstupser, ist wohl normal.

mRnef


mnef, ich hab ihr doch auch zur Therapie geraten, aber was nützt der zehnte Beitrag mit gleichem Inhalt?

Mehr Input schadet doch auch nicht. Mehr gleichlautende Meinungen bringen manchmal schon mehr, als wenn so ein Rat nur vereinzelt durchklingt.

Ich versteh, was du meinst. Mich nervt auch teilweise, wenn ein Ratschlag gefühlt 1000x kommt.

Aber wo will man soll eine Trennlinie ziehen? Ab dem 5. darfs keiner mehr schreiben? Geht auch nicht.

Wenn jemand vielleicht etwas anderes als hilfreich erachtet

muss das nicht unbedingt richtig sein und dem gefolgt werden.

mOorix.


Aber wo will man soll eine Trennlinie ziehen? Ab dem 5. darfs keiner mehr schreiben? Geht auch nicht.

Stimmt, außerdem würde sich wohl sowieso keiner daran halten. ;-D

Vielleicht hat Minyip nun ihren persönlichen Weg gefunden, das wäre ja die Hauptsache und der Faden war somit nicht umsonst.

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