» »

Vergewaltigt - meine Schuld?

mJaypoUwer


die allermeisten werden mangels an Beweisen freigesprochen. Aussage gegen Aussage, keine Chance.

Naja, aber was genau findest du jetzt so falsch daran, jemanden aus Mangel an Beweisen freizusprechen?

Ist es besser, einen Unschuldigen zu bestrafen, als einen Schuldigen laufen zu lassen?

Und so manche Frauen, die auch schon zu Unrecht andere der Vergewaltigung bezichtigt haben, verbessern die Glaubwürdigkeit der echten Opfer auch nicht gerade.

A$l?bexdo


Und wie geht man dann anschließend als Frau damit um? Ich meine für sich selbst. Therapie?

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so schlecht aussieht - und bitte daher meine Naivität zu entschuldigen.

S+hojCo


Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so schlecht aussieht - und bitte daher meine Naivität zu entschuldigen.

Danke. Ich habe einen sehr langen beitrag gerade gelöscht und bin sehr froh, dass ich Dir nicht schon den Kopf für das abgerissen habe, was DU geschrieben hast. Ganz ernsthaft: danke. Die Größe, einzugestehen, dass man sich da etwas vergaloppiert hat, hat wirklich nicht jeder.

S1hoxjo


Maypower, sie ist keinesfalls verpflichtet, hier den genauen Hergang zu schildern, und Dein Tonfall ist extrem unangemessen.

SehojIo


(Bitte das DU nicht als besonders betont lesen, es sollte ein ganz normales Du sein).

d$anaex87


Maypower

Das können wir gerne in einem anderen Thread debattieren, aber nicht hier.

Albedo

Kein Problem, kann man ja auch nicht wissen. @:) Also ich würde empfehlen sich erstmal bei einer Beratungsstelle Hilfe zu holen, wenn man sich soweit fühlt. Therapie wäre früh, innerhalb des ersten Jahres soll man das gar nicht machen weil die zugenaue Bearbeitung und Erinnerung gar nicht gut ist, für die Verarbeitung und meist ist sie nicht nötig. Viele Frauen schaffen es innerhalb eines Jahres selbst damit klar zu kommen ohne Therapie zu brauchen. Das ist so ein normaler Trauma-Heilungszeitraum den man der eigenen Seele auch zugestehen sollte. Erst wenn man dann noch wirklich Probleme hat wäre eine Theapie anzudenken. Die Beratungsstellen können einem da gut weiterhelfen, auch bei Fragen die das praktische angehen, Partnerschaft falls eine besteht, Schule oder Arbeit, medizinisches.

A8lbkedxo


@ Shojo

Besserwisserei lag mir fern, ich wollte nur helfen - aber ja, ich habe zu kurz nachgedacht, ohne Erfahrung und Wissen. Also naiv. Weil mich sowas einfach unendlich wütend macht. Männer, die sowas tun, sind keine Männer, es sind wertlose Feiglinge in meinen Augen. Völlig unabhängig davon, woher sie kommen. Ich bin auch Ausländer.

DTieFüIchDsinx80


leni emma

Du hast ganz sicher keine Schuld.

Du warst betrunken (wer war das nicht schon?) und jemand hat diese situation für sich genutzt und sicher auch mit dem wissen das du es nicht willst.

Hast du jemanden, eine Freundin, mit der du rüber reden kannst?

Jemanden mit dem du zu einer Beratungsstelle gehen kannst?

Ich kann dir nicht raten was du tun sollst, meiner besten Freundin ist ähnliches passiert wie dir.

Sie hat ein Jahr Therapie gemacht um das zu verarbeiten und zu realisieren das sie keine schuld hat.

Es kann jeder passieren, sogar am Tag, von Menschen die wir kennen und vertrauen.

Der Täter ist verantwortlich für seine taten.

Und wer weiß was geschehen wäre hättest du dich mehr gewehrt, dass weißt du nicht, wie es ausgegangen wäre für dich. :)*

mUaypo-wFer


Maypower, sie ist keinesfalls verpflichtet, hier den genauen Hergang zu schildern

Das sicher nicht, aber fragen wird man ja wohl noch dürfen, oder?

Und ich denke mal, sie kann auch bestimmt gut für sich selbst antworten, meinst du nicht?

Ich habe sie angesprochen und sonst niemanden hier.

und Dein Tonfall ist extrem unangemessen

Ich wüßte jetzt nicht, wo ich mich im Ton vergriffen hätte.

Sbhojo


Danae schrieb es ja bereits - theoretische Erörterungen des Themas an sich sehr gern woanders, hier ist nicht der richtige Platz dafür.

sFeve7nthrxee


ich würde mich angesichts der dürren Informationen nicht sofort auf eine Vergewaltigung versteifen

das ist eine schwerwiegende Anschuldigung, die man mit "Knopf ab" nicht beschreiben sollte

A{lbexdo


@ maypower

Stell dir vor, dir wäre das passiert.

Ein anderer Mann hätte dich vergewaltigt. Oder zwei.

Und nun solltest du hier öffentlich die Details zu Protokoll bringen, weil ein anderer das regelrecht von dir einfordert, als ginge es um nichts Besonderes. Was auch bedeuten würde, dass du dich an die Details würdest erinnern müssen. Schmerzhafte, quälende Details, die dich fertig machen.

Glaubst du nicht, dass dich das noch zusätzlich fertig machen würde?

Dass es deinen Eindruck verstärken würde ein Objekt zu sein, dass stets dem Willen anderer zu entsprechen hat?

Würdest du dich nicht freuen über jemanden, der dir zur Seite steht?

PLau l_Rexvere


Die TE fragt uns aber und ohne gewisse notwendige Details dürfen wir uns gar kein Urteil bilden. Wir waren nicht dabei.

bpelvlagixa


die man mit "Knopf ab" nicht beschreiben sollte

Wie sollte man es denn deiner Meinung nach beschreiben?

Schon mal darüber nachgedacht, dass es nicht einfach ist, das Ganze öffentlich zu machen? Und sei es auch nur schriftlich.

@ leni Emma:

Ich glaube eine Beratungsstelle wäre gut. Dort bekommst du alle wichtigen Hinweise. :°_

S%hUojo


seventhree, es war eine Vergewaltigung, weil sie es nicht wollte. Ob es juristisch eine Vergewaltigung war, hängt unter anderem auch von der aktuellen Gesetzgebung ab, außerdem würde es je nach Beteiligten (was beim untersuchenden Arzt und den protokollierenden Polizisten anfängt und beim Richter aufhört) unter Umständen im selben Fall einmal so, einmal so ausgelegt werden, weil es zum Teil schlicht eine Glücksfrage ist.

Leni Emmas Entscheidung für oder gegen eine Anzeige kann also nur auf der Frage basieren: Wäre eine Verurteilung wegen Vergewaltigung angesichts der momentanen juristischen Definition in Deutschland mir wahrscheinlich genug, um Anzeige zu erstatten? Und wenn ja, ist die Beweislage so, dass es Aussichten auf eine Verurteilung gibt? Und was würde das für mich bedeuten - möchte ich das durchstehen, mit ungewissem Ausgang, oder möchte ich es lieber nicht? Ist mir das zu erwartende Ergebnis das zu erwartende Procedere wert?
Dass es eine Vergewaltigung war, allermindestens für sie, steht jedoch nicht zur Debatte. Sie wollte es nicht, also war es eine, und die psychischen Folgen für sie sind gegeben, ganz gleich, was vor Gericht herauskäme - und auch ganz gleich, ob der Typ begriffen hat, was er da tut, oder vielleicht selbst gerade so malade war, dass er nicht gerafft hat, dass sie nicht will. Es kann für beide eine Vergewaltigung gewesen sein. Aber selbst wenn es aus seiner Perspektive keine war (was so gewesen sein mag oder auch nicht), aus ihrer Perspektive war es eine, und was ihre psychische Verletzung betrifft, spielt nur das eine Rolle. Das Psychische ist hier vom Juristischen ganz klar zu trennen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH