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Vergewaltigt - meine Schuld?

szeveDnthrxee


@ paul

lass gut sein, bei einen so emotionalen Thema sollte man nicht versuchen das letzte Wort zu haben

SChojxo


Paul_Revere, lies den Eingangsbeitrag bitte noch mal und auch die darauf folgenden Beiträge und Fragen von DieKruemi, Zwack und Danae durch. Im Eingangsbeitrag ist NICHT die zentrale Frage, ob sie Anzeige erstatten könne, sondern die Frage, wie sie damit am besten fertigwird und ob eine Anzeige hilft. Und die wirklich relevanten Fragen und Informationen kamen von den drei Genannten bereits, und die Antwort auf die Frage der Anzeige läuft gaz klar darauf hinaus: Eine Anzeige ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Interesse von Leni Emma nicht sinnvoll. Ende. Denkt sie doch darüber nach, ist eine Beratungsstelle, in der es im Gegensatz zu einem durchschnittlichen Polizeirevier geschulte Kräfte gibt, der richtige Anlaufpunkt. Die Angriffe hier im Faden sind in keiner Weise zielführend.

P#aulm_Revexre


lass gut sein, bei einen so emotionalen Thema sollte man nicht versuchen das letzte Wort zu haben

Da hast du Recht. Es geht mir auch nicht darum das letzte Wort zu haben nur kann ich wirklich bei manchen Antworten hier echt nicht nachvollziehen wie ein Mensch nur so denken kann.

Letztlich wurde von meiner Seite alles gesagt was zu diesem Zeitpunkt zum Thema gesagt werden kann. Und anstatt sich zu wiederholen ist es wohl besser auf Rückmeldung seitens der TE zu warten.

Q2uinutuxs


@ TE:

Ich drücke mein Mitgefühl aus. Es ist eine sehr abscheuliche Sache die dir passiert ist und ich verabscheue Männer die so etwas tun :)* :)*

Ich wünsche dir viel Kraft und die nötige Ruhe und Geduld um diese Sache besser verabeiten zu können. :)* :)*

ä@p4felwcxhen


Denkt sie doch darüber nach, ist eine Beratungsstelle, in der es im Gegensatz zu einem durchschnittlichen Polizeirevier geschulte Kräfte gibt, der richtige Anlaufpunkt. Die Angriffe hier im Faden sind in keiner Weise zielführend.

Genau. :)z

Die Beratungsstelle kann dann auch den ganzen gedanklichen Prozess mit durchlaufen, was sinnvoll ist, was nicht.

*

Mir fällt dazu noch was ein: ich habe mal wegen massiver sexueller Belästigung so ein Verhör durchstehen müssen, aber ich war noch ziemlich jung und weiß das leider nicht mehr so genau. Da waren schon prägnante harte Fragen, aber ich war auch eben noch ein Kind und nur eine von mehreren Betroffenen.

Ich kann mir schon vorstellen, dass das sehr sehr hart sein kann, da sollte man schon gut darüber nachdenken, abwägen, aber eben mit Leuten, die dafür geschult sind, wie Shojo ja auch sagt.

DNoc Sc#hülxler


Ich habe einige Beiträge gelöscht. Ich bitte sich an der Fragestellung und den Bedürfnissen der Fadenstarterin zu orientieren.

B&utzewuhtze


*Merk*

bUoqdy8x4


Ich kann natürlich nur erahnen, was eine solche Erfahrung für einen Menschen bedeutet, da mir so etwas nie passiert ist. Es ist sicher sehr schwierig damit umzugehen und ein großer Teil der Verarbeitung wird sicher vor allem Zeit brauchen. Da ich zu dir nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann, würde höchstens ein paar Worte darüber verlieren, wie man meiner Meinung nach mit Schicksalsschlägen grundsätzlich umgehen sollte.

1. Verzeih dir selbst.

Selbst wenn du dir nicht vorwerfen kannst, dass du von jemandem angegriffen wurdest, wirfst du dir offensichtlich vor, dich nicht angemessen gewehrt zu haben bzw. der Situation einfach nicht gewachsen gewesen zu sein. Das ist verständlich, aber de facto sind wir Menschen den meisten Situationen nicht gewachsen, wenn sie zum erstenmal auftreten. Man kann zwar Selbstverteidigung und Co trainieren, aber wie man in einer solchen Situation reagiert, erfährt man immer erst dann, wenn eine solche Situation auftritt. Deine Reaktion war also eine normale Reaktion eines normalen Menschen. Du brauchst dich dafür nicht schämen und erst recht nicht schuldig fühlen.

2. Betrachte dich nicht als Opfer.

Bevor alle aufschreien: Natürlich bist da das Opfer eines Verbrechens geworden, das steht außer Frage. Aber du wurdest nur Opfer in einer einzelnen Situation, in der deine Schwäche zu diesem Zeitpunkt schamlos ausgenutzt wurde. Opfer zu sein ist aber kein Dauerzustand und sollte kein Teil deiner Identität werden. Nur weil du einen schwachen Moment - also den, des Nichtwehrens - hattest, heißt das nicht, dass du eine schwache Person bist und es heißt nicht, dass du das nächste Mal in einer solchen Situation genauso wieder reagieren wirst. Das heißt: Ja, du wurdest Opfer eines Verbrechens, aber du bist kein Opfer, wenn du das nicht zulässt. Ich hoffe, mein Punkt kommt hier durch.

3. Lerne dich zu schützen.

Das ist jetzt sehr ähnlich zu Punkt 2. Ich würde hier nur in den Vordergrund stellen, dass du - unabhängig von deinen rechtlichen Schritten - aus diesem Ereignis lernen kannst, dich in Zukunft besser zu schützen. Dazu gehört auch die Frage, was dich in diese Situation hineingebracht hat. Vorneweg: Ich mache damit keine Schublade von "Schuld" oder soetwas auf. Du bist offensichtlich unschuldig und jemand hat sich an dir vergangen und damit ein schändliches Verbrechen begangen. Die Frage lautet nur, wie und wann hättest du diese Situation vermeiden können bzw. kannst sie in Zukunft meiden. Eine Lösung kann natürlich lauten, dass du dich in Zukunft kategorisch von Männern und Alkohol fern hältst. Auf lange Sicht scheint mir das aber nichts, was dich zufriedenstellen könnte. Da braucht es wohl bessere Alternativen, zum Beispiel: Taxi nehmen; vertrauenswürdige Begleitung nach Hause organisieren; maßvollerer Umgang mit Alkohol, wenn du nicht weißt, wie du nach Hause kommst; Selbstverteidigungskurs mit Methoden, mit denen ein Vergewaltiger von seiner Absicht abgehalten werden kann; Pfefferspray.

Das ist natürlich jetzt kein ausgearbeitetes Programm, aber ich glaube, dass der Wille, das nie wieder zuzulassen, durchaus beim Verarbeitungsprozess helfen kann. So kannst du das Gefühl der Machtlosigkeit ummünzen in einen Prozess, deine Macht und deine Selbstbestimmung wieder zu erlangen und auch in Stresssituationen aufrecht zu erhalten. Natürlich wird das seine Zeit brauchen und nicht schon heute einsetzen können.

Ich wünsche dir viel Kraft für die Verarbeitung und den Umgang mit dieser schlimmen Sache. :)* Und mir wünsche ich, dass nicht nur die Überschriften meiner Beiträge gelesen werden.

Paul_Revere

Ich finde deine Beiträge auch daneben. Du schreibst hier nicht mit, um der Fadenerstellerin zu helfen, sondern um Kommissar zu spielen und den Fall zu lösen, was hier überhaupt nicht gefragt ist. Man kann hier auch assistieren ohne das eigene Sensationsbedürfnis zu befriedigen und dabei den Problemsuchenden noch zu schaden. Vielleicht lernst du das ja noch.

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